Hallo zusammen,

ob man will oder nicht, so wie es am Samstag gegen Bremen lief, wird es noch oft genug im laufe der Saison passieren.   Gute Anfangsphase mit Torchancen, die nicht genutzt werde, ein Fehler im Spielaufbau, den der Gegner ausnutzt, und dann erstmal lähmendes Entsetzen, so kommt es einem zumindest vor, und dann hilft eine gelungene Aktion der Truppe wieder auf den rechten Weg.    Wenn er dann so endet wie am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen, dann ist es zwar am Ende ok, aber auf Dauer doch nervig.    Aber mal ehrlich, da haben wir doch schon schlimmeres erlebt, oder?;-)     Ich freue mich schon auf DAS Spiel, indem mal alle Räder richtig ineinander greifen, und uns so richtig von den Sitzen reißt.   Anfeuerungen nach Rückstand sind nicht so prickelnd wie eine deutliche Führung zu besingen, aber notwendig.          Jetzt hat der Prince und sein „Problemknie“ erstmal etwas Pause, hat zuvor aber mit seinen beiden Kopfballtreffern die Wende im Spiel eingeleitet und es praktisch ja auch entschieden.     Schön das Jefferson Farfan wieder dabei ist.    Hoffentlich nicht zu früh, weil ja wohl ein wenig aus der Not geboren seine Nominierung.     Denken wir mal positiv, und bereiten uns mental schon auf die nächste Aufgabe nach der Testspielpause des DFB-Teams bei Eintracht Frankfurt vor.   Da ist auch nicht mehr alles eitel Sonnenschein.  Ich weiß ja nicht, was da so am Riederwald alles abläuft, aber man könnte als Außenstehender den Eindruck gewinnen, das nur das bislang positive Abschneiden der Hessen in der Europa League Trainer Armin Veh im Amt verweilen lässt.          Aber das ist nicht meine Baustelle, und eventuell Vergleichbares mit anderen Personen wäre rein zufällig und frei erfunden.    Dann lassen wir mal die Woche auf uns zukommen, an deren Auftakt zum beliebten Ende der Länderspielklassiker Italy – Germany ansteht.   Die Erinnerungen die ich seit dem legendären 3-4 im Halbfinale der WM 1970 in Mexiko daran habe, sind nicht die besten.     Verantwortliche wie Spieler wollen ja Tests gegen starke Gegner.   Dem ist ja nichts entgegenzusetzen, aber besteht doch die Gefahr, bei deutlichen Erfolgen in diesen Testbegegnungen gleich wieder nach dem Titel zu schreien, wie die Narren und Närrinen in Köln, Düsseldorf, Mainz usw.  ihr „Alaaf“ und „Helau“ heute am 11. im 11. ab 11.11 Uhr.   Horrido!

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: