02.09.2013

Einen schönen Abend nach Deutschland!

Der heutige Tag begann wieder einmal mit etwas Regen, der aber schnell aufhörte. So konnten wir nach Pfannkuchen als Frühstück und dem Abwasch auch schon los zu der Familie der Mädchen. Denn heute beginnt in Kenia nicht nur die Schule (Rose ist ab 6 Uhr außer Haus), sondern in dieser Woche arbeiten wir auch bei Mother Njau.

Als wir dort ankamen, ging es auch sogleich los: bis zum Mittagessen buddelten wir rekordverdächtige 30 Löcher für alle Macadamia-Bäume. Anders als bei Mother Rhoda mussten wir jedoch zusätzlich die auf dem Boden liegenden Sträucher und das Unkraut mit Hilfe der Pangas entfernen. So müssen wir morgen nur noch Mist und Erde im Loch mischen und die Bäume pflanzen.

Dem Vorbild der letzten Werner Kenia-Gruppe folgend, stießen auch wir auf unerwartetes Wasser: Nachdem Dennis uns eine neue Stelle für ein Loch zeigte, sprudelte schon nach ein paar Hieben das Wasser aus dem Boden, genauer gesagt aus einer sich im Boden befindenden Leitung. Diese versorgt die Gastfamilie der Mädchen mit Wasser, wie wir auch später feststellen konnten.

Nach dem Mittagessen, das wir in dieser Woche auch immer bei Mother Njau bekommen, duschten die Mädchen (eigentlich nur Katharina, denn bei Maike war kein Wasser mehr im Speicher), während wir mit Dennis einen kleinen Spaziergang zum nächstgelegenen „Fitnessstudio“ machten. Ein Freund von Dennis hatte eine Bank aufgestellt und davor lagen zwei dicke Steine, die durch eine Eisenstange verbunden waren, Gewicht: 40 Kilogramm. An diesem Gerät machten wir dann noch ein paar wenige Übungen (das Löchergraben war sehr anstrengend gewesen), bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Kurz vor dem Haus der Gastfamilie hielt neben uns ein Auto und Anthony öffnete uns die Türen, damit wir die letzten 100 m nicht mehr laufen mussten. Am Haus angekommen luden wir aus seinem Kofferraum die letzten Macadamia-Pflänzchen aus, die er mitbrachte. Danach unterhielt er sich noch mit uns und unserem Guide Dennis über den weiteren Zeitplan.

Als Anthony dann schließlich wieder fuhr, gingen wir vier mit Dennis und seinem Freund noch auf den im Dorf befindlichen Markt, um uns etwas umzuschauen. Schließlich wurde es Abend und nach einem guten Tee, den Rose uns servierte (bei Mother Njau gab es keinen, was vor allem Maike traurig stimmte, den inzwischen hat sie sich an diesen gewöhnt), begann es auch dunkel zu werden und wir verabschiedeten uns von Dennis und den Mädchen.

Viele Grüße,

Jan und Jan-Hendrik


Über die Autorin/den Autor:  To change this standard text, you have to enter some information about your self in the Dashboard -> Users -> Your Profile box. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: