Hello again!

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen, welches in Form von Sightseeing an drei Tagen kam. Zwischendurch haben sich kurz die Landesgruppen getroffen, aber die meiste Zeit sind wir mit Bussen durch Washington DC, Philadelphia und New York getourt.

Freitag war der letzte Tag in Washington. Zuerst hatten wir kurz Zeit, uns die diversen Smithsonian Museen anzusehen, allerdings hat die Zeit leider nur für ein Museum gereicht. Wir waren im Natural History Museum, welches der Entwicklung der Natur gewidmet war. Außerdem gab es noch das American History Museum, das American Indian Museum, das Air and Space Museum und viele andere, alle nebeneinander und riesengroß. Danach ging es ins Holocaust Museum, welches sich über vier große Stockwerke erstreckt. Man hat erschreckende Bilder, Videos und Modelle gesehen; der Holocaust wurde dem Besucher also in vollem Ausmaße und seiner vollen Grausamkeit übermittelt. Nach dem Besuch waren wir dementsprechend entsprechend etwas geplättet.

Nach dem Mittagessen sind wir dann zu den Denkmälern von Martin Luther King, Franklin D. Roosevelt und Thomas Jefferson gefahren. Anschließend folgte das letzte Abendessen im Hotel und am nächsten Morgen ging es nach NEW YORK!

Auf dem Weg dahin haben wir zum Mittagessen in Philadelphia angehalten. Dort gibt es einen großen „Food Court“, in dem es viele verschiedene Restaurants gab. Danach blieb noch etwas Zeit um uns einige historisch wichtige Gebäude anzusehen, zum Beispiel die Independence Hall, in der die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde.

Als wir dann gegen 18 Uhr in der St. Johns Universität angekommen sind, in der wir für den Rest der Konferenz untergebracht waren, wurden zuerst die Zimmer bezogen. Auf einem Zimmer waren drei Teilnehmer und zwei Zimmer waren durch ein Badezimmer verbunden. Es gab also ein Badezimmer für 6 Leute…

Sonntag folgte ein Tag in Manhattan, dem populärsten Teil von New York. Wir haben das Broadway Musical Matilda angesehen, welches von einem kleinen Mädchen handelt, das sehr schlau ist, aber von ihren Eltern nicht geliebt wird. Dementsprechend haben viele kleine Kinder mitgespielt, die aber sehr, sehr gut waren.

Nach gut drei Stunden war das Musical vorbei und wir machten uns auf zum Times Square, wo dann Shopping und Abendessen angesagt war. Es war total voll und auf dem Rückweg zur Universität blieb unser Bus vor einer Kreuzung stecken, weil hunderte von Menschen mitten auf dem Times Square demonstrierten. Wir mussten also ca. eine Stunde warten, bis wir endlich rückwärts mit dem Bus aus der Straße raus konnten. An der Uni angekommen, durften wir dann direkt auf unsere Zimmer, während die anderen Landesgruppen aus den übrigen fünf Bussen sich noch getroffen hatten, da diese nicht in dem Protest stecken geblieben sind.

Das waren also drei Tage Vergnügen, auf die dann zwei Tage harte Arbeit folgten. Das wird Philipp dann berichten.

Greetings from NYC!

Jens


Über die Autorin/den Autor:  Philipp Schiller geht für 10 Tage in sein Heimatland. Der 17-Jährige aus Rhynern ist in Delaware an der US-amerikanischen Ostküste geboren worden. Nun verbringt der Stein-Schüler diese Zeit in den USA bei der GYLC. Zusammen mit seinem Mitschüler Jens Bredthauer wird er dort politische Probleme auf UN Ebene behandeln und lernen, mit Vertretern der verschiedensten Kulturen zusammenzuarbeiten. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: