Archive for Juli, 2013

Letzten Dienstag war es soweit. Nachdem mich meine Familie bei meinen Gasteltern abgeholt hatte und wir unseren gemeinsamen Familienurlaub in den Staaten beendet haben, bin ich seit einer Woche nun wieder „daheim“ in meinem kleinen und überschaubaren Heimatdorf Büderich. Zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder Jonas fuhr ich endlich wieder über die Straßen, die ich vor einem Jahr tränenreich verlassen hatte. Den Kofferraum voll gepackt mit meinen Sachen verließen wir die Autobahn, fuhren vorbei an der neu eingerichteten Kreisstraße an der Tankstelle an der B1. Dann kam das Ortseingangsschild „Büderich“, die erste rechts ab – jetzt waren es nur noch wenige Hundert Meter. Wir nahmen die letzte Kurve und wir waren da! Alles schien so geblieben zu sein, wie ich es verlassen hatte. Meine Emotionen konnte ich nicht mehr unter Kontrolle halten und sagte unter Freudentränen: ,,Ich glaube ich bin wieder Zuhause!“ An unserem Haus angekommen sah ich eine große Deutschlandflagge, ein ‚Herzlich Willkommen‘ an unserer Haustür und viele rote herzförmige Luftballons.

Meine beiden Omas standen auf der Treppe voller Freude, mich wieder in die Arme schließen zu können. Und auch ich war einfach nur glücklich, sie wieder zu sehen. Dann ging es weiter ins Haus, wo ich natürlich erstmal in mein „altes“ Zimmer gehen wollte. An meiner Zimmertür war ein Schild aufgehängt, auf dem mit großen Buchstaben zu lesen war „Hi Hanni“. Mir war sofort klar – „meine“ Mädels waren hier! Vorsichtig öffnete ich die Tür und sah in sieben weinende Gesichter, die mich mit leuchtenden Augen ansahen. Es war so schön, meine besten Freundinnen nach so langer Zeit wieder zu sehen. Es folgten unendlich lange Umarmungen. Für mich hat es sich alles viel zu schön angefühlt um wahr zu sein. Ich war wieder daheim – dort, wo ich aufgewachsen bin…

Es gab so viel zu erzählen. Meine Freundinnen hatten Kuchen gebacken, und wir nahmen uns viel Zeit zum Plaudern beim Kaffee trinken. Die große Überraschung folge dann am Abend. Meine Freundinnen hatten unseren Garten in eine kleine Partymeile verwandelt und mit vielen Freunden feierten wir unser Wiedersehen bis zum frühen Morgengrauen – einfach wunderbar!

Am nächsten Tag wachte ich dann zum ersten Mal wieder im eigenen Bett auf. Erst da habe ich wohl so richtig realisiert, dass ich wirklich wieder zu Hause war.

Auch wenn zwischenzeitlich eine Woche vergangen ist – für mich ist der Alltag noch nicht wieder eingekehrt. Alles ist so vertraut und doch noch irgendwie fremd. Ich denke noch immer in Englisch und übersetze ins Deutsche – sehr zur Erheiterung meiner Lieben, weil die Redewendungen sich im Deutschen offenbar sehr lustig anhören. Aber das gibt sich wieder.

Es ist ein gutes Gefühl, wenn meine Freundinnen mir sagen: ,,Es fühlt sich so an, als wärst du nie weg gewesen!“

Mein Austauschjahr in Amerika ist nun Vergangenheit – aber es bleiben die schönen Erinnerungen!

Liebe Leserinnen und Leser, vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie mich in Gedanken begleitet und meine Erfahrungen mit mir geteilt haben. Es war schön zu wissen, dass so viele liebe Menschen meinen Blog verfolgt haben.

Ihre

Hannah Keyen

Hallo zusammen,

das nennt man wohl einen gelungenen „Schalke-Tag“.   Trubel rund um die Arena, und dann noch das Abschiedsspiel für Senor Raul.  Schön herausgespielte Tore, wobei Treffer Nummer 8 das absolute Highlight war.   Das hatte schon was, wie Julian Draxler da seine Gegenspieler austanzte, quer auf Raul legte, und der den Ball über die Linie drückte.    Passte alles zu dem gegebenen Anlass.    Nur eins darf man dabei nicht vergessen, der Landesmeister aus Katar war dafür auch der richtige Sparringspartner.     Wenn wir den mal mit unseren heimischen Fußballern vergleichen, dann hätten sich die Oberligisten Hammer SpVg und Westfalia Rhynern wohl besser aus der Affäre gezogen.                 Raul konnte einem in der ersten Hälfte ja schon fast leid tun.     Er sah überhaupt kein Land als Sturmspitze, denn das Aufbauspiel von Al Sadd fand so gut wie garnicht statt.      So konnte sich auch Lars Unnerstall, der durchspielen durfte, nicht ein einziges mal richtig auszeichnen.           Es war schon interessant wie der S04 in die Partie ging.    Das war eine Startformation, wie sie so wohl nie wieder stattfinden wird, aber auch gezeigt hat, das Neuzugang Christian Clemens eine Alternative sein kann.      Obwohl, wenn Trainer Keller mit einem 4-4-2 System vorlieb nehmen möchte, er es nicht leicht haben wird, denn da „thronen“ dann zuerst Julian Draxler, und dann mit gebührenden Abstand Michael Bastos.        Wer aber schließlich wo spielt entscheidet ja der Chefcoach mit seinem Co.     Sollten die beiden aber auch nicht mehr weiterwissen, dann sollten sie sich Rat bei Sport1 Kommentator Markus Höhner holen.     Der hatte ja während der Übertragung sämtliche Varianten schon durchgespielt durch, und glaubte  wohl doch zu erkennen, das Klaas-Jan Huntelaar und Adam Szalai gemeinsam in der Spitze auf Torejagd gehen werden.           Ein weiterer Neuzugang machte gestern in der ausverkauften Arena, in der jetzt 300 Zuschauer mehr Platz haben, also 61.973, auf sich aufmerksam, als er den Ball fast von der Torauslinie, ob s0 gewollt oder nicht, ins Tor bugsierte.    Es sah zumindest Klasse aus, was Leon Goretzka da von sich gab.      Als einer für die „6er“-Position hat er mit Jermaine Jones, Neustätter und Barnetta auch genug Konkurenz, wobei ich mir bei einem ziemlich sicher bin, das der frühzeitig aus dem Rennen sein dürfte.        Eine schöne Geste auch, als der Senor dann das Spielfeld im Trikot mit der Nummer 7 verließ, und dem neuen „Siebener“ Max Meier platz machte.     Symbolisch vielleicht auch für die Verjüngung im gesamten Schalker Team.       Der 17jährige Meier muß jetzt nur klaren Kopf bewahren, und nicht zuoft daran denken, wer diese berühmte Sieben alles schon vor ihm getragen hat.   Da gab es auch noch den unvergessenen „Stan“ Libuda.        Nicht leicht diese Bürde.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

 

 

Hallo zusammen,

es wird am Samstag noch einmal melancholisch wenn „Senior“ Raul zu seinem Abschiedsspiel in der Arena mit seinem Klub Al Sadd SC aufläuft.     Eine volle Hütte ist seit Wochen garantiert, und ausnahmsweise wird man sich über ein Gegentor des Gegners nicht ärgern, wenn es denn die ehemalige Nummer 7 der Königsblauen erzielt.     Es ist schon erstaunlich wie Raul in nur zwei Spielzeiten zum Publikumsliebing avancierte, andere brauchten Jahre oder wurden es nie.     Er hatte es sich mit seiner ganzen Art und Spielweise auch verdient.      Natürlich hatte er während der Partie die ein oder andere schöpferische Pause eingelegt, aber selbst die reichte aus, um mindestens ein oder gar zwei Gegenspieler an sich zu binden.        Unvergessen seine schlitzohrigen Tore, von denen ich einige live in der Arena mit bestaunen und bejubeln durfte.      Genauso sein Siegtreffer im Halbfinale des DFB-Pokal in München, der den Weg nach Berlin frei machte, und dem sympatischen Spanier den ersten nationalen Pokalgewinn mit einem 5-0 gegen den MSV Duisburg bescherte.   Denn das war ihm selbst in seiner gloreichen Zeit bei den „königlichen“, Real Madrid nicht gelungen.      Es wird eine ausgelassene Stimmung herrschen in und um die Arena, dessen bin ich mit sicher, und es wird noch einmal geschwärmt werden von der schönen aber leider viel zu kurzen Zeit mit dem Senior.         Gleichzeitig ist es aber auch ein erneuter Test für die Schalker Akteure um die Plätze in der Startformation.       Wie sagte Jens Keller noch?   Die Stimmung in der Truppe sei prima, aber mal schauen wie es ist, wenn sich der ein oder andere auf der Bank wiederfindet.     Sagte ich doch neulich schon. 😉

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Vielleicht bringt ja ein Scheich noch ein Überraschungspaket mit

 

 

Hallo zusammen,

gestern kickte der S04 im Trainingslager gegen den FC Southampton und gewann mit 2-0.      In der Vorbereitung ist das Ergebnis ja meistens zweitrangig, da man sehen will, wie setzt die Truppe das System um, wen könnte man mit wem auflaufen lassen.     Gestern war zu sehen, das der S04 in der kommenden Saison wirklich breiter aufgestellt sein wird.     Es wurden mehrere Varianten ausprobiert, wobei das mit Huntelaar und Szalai noch hakt.    Auch Goretzka wird seine Zeit brauchen.     Wie bereits geschrieben, sicher darf sich da keiner sein, wobei ich meine herausgesehen zu haben, das in der Innenverteidigung wohl Benni Höwedes und Joel Matip gesetzt sein werden.      Als rechter Verteidiger spielte „Uschi“ durch, auch ein Fingerzeig?       Gespannt darf man auf das Spielsystem sein, das Jens Keller spielen zu lassen gedenkt.       Eine oder zwei Spitzen?      Im DFB-Pokalspiel am 5.August in Nöttingen könnte ich mir vorstellen, das er es da mit zwei Angreifern versuchen wird.      Und eine Woche später zum Ligastart in der Arena gegen den HSV?         Es darf ja nocht probiert werden was das Zeug hält, aber dabei bitte nicht die Abwehr vergessen.   Nicht nochmal 50 Buden kassieren, obwohl wenn vorne 120 gemacht werden, ist mir das auch egal.  Moment, da muss ich mal rechnen.          Dingens geteilt durch… wattema, jau,  das sind so roundabout 3,5 Treffer pro Spiel.  Bei fuffzich andere Knicker ist das  immer ein Ergebnis von 3,5 : 1,5, so cirka.      Ich sach ma so, ohne auffe Ka, äh, auff“n Putz zu hau’n,    da bisse aber ma ganz schön weit vorne inne Hitliste vonne Liga.          Mal wieder auf den Boden zurück.                          Diese Breite, die nicht nur Masse beinhaltet, wird auch gebraucht, wenn in drei Wettbewerben mitgemischt soll, und das auch noch erfolgreich.     Vor allem, wenn die Champions Leaguequali geschafft wird.       Die muss geschafft werden!     Wird Dauerthema beim S04.                            Was aber etwas komisch wird, ist das kommende Wochenende.   Wir gehen auf kein Schützenfest.    Muss nochmal im Plan nachschauen, ob ich auch nichts vergessen habe.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der European League standen – seit dem Saisonstart am 24. Mai zum ersten Mal – einige freien Tage auf dem Programm. Wobei „frei“ immer einen Sache des Blickwinkels ist, aber dazu später mehr.
Auf jeden Fall gab es für das gesamte Team in der vergangenen Woche etwas Urlaub. Wenn man sich darüber mit Leuten unterhält, die nicht genau mitbekommen haben, wie meine Wochen jüngst ausgesehen haben, sind die Reaktionen sehr ähnlich: „Urlaub? Schön! Was hast Du gebucht? Wohin geht es?“ Meine Antwort darauf ist immer gleich: „Du meinst, Koffer packen, zum Flughafen fahren, Check-In, Sicherheitskontrollen, lange im Flugzeug sitzen, dann ins Hotel, auspacken…und nach wenigen Tagen das ganze Prozedere noch mal von vorne? Stimmt, davon hatte ich bislang zu wenig. Darauf habe ich große Lust!“ Ironie-Modus aus…

Nach der vergangenen Zeit – und bei dem, was noch kommt – kann ich jedenfalls voller Überzeugung sagen: Urlaubsreise – nein, danke! Wenn man so viel unterwegs ist, quasi keine vier Nächte am Stück im selben Bett bzw. Land übernachtet, dann werden ganz alltägliche Dinge zum echten Luxus: Zeit mit Familie und Freunden verbringen, länger schlafen, ohne dass man danach kein Frühstück mehr bekommt, im Schlafanzug auf dem Balkon einen Kaffee trinken, in Ruhe die Zeitung lesen, zu Fuß in die Stadt gehen, mal keine Sport- bzw. Dienstkleidung tragen müssen, die Ruhe und natürliche Umgebung der Heimat genießen – vor allem bei diesem völlig atypischen warmen und sonnigen Wetter in Halver…und, und, und!

So wurden die wenigen freien Tage in der Heimat zu echter Erholung. Wobei so richtig frei die Zeiteinteilung dann doch nicht war. Fast tägliche Telefonate mit dem Bundestrainer, Spielerinnen oder dem Verband über die Organisation der nächsten Phase standen an. Dazu zahlreiche Mails, die beantwortet werden wollten sowie ein Besuchstermin in Halle/Westfalen. Dort organisiere ich mit den Verantwortlichen vor Ort bereits unsere Unterbringung während der EM-Vor- und (hoffentlich) Zwischenrunde. Alles in allem verschlangen diese ganzen Vorbereitungen die Hälfte der „freien“ Zeit. Nicht optimal, aber man ist ja schon mit kleinen Dingen zufrieden.

Die Zeit in der Heimat gehört nun aber schon wieder der Vergangenheit an. Aktuell befinden wir uns schon erneut im Trainingslager in Kienbaum, bevor dann Ende des Monats der Grand Prix startet. Der Grand Prix ist, ähnlich wie die European League, eine Turnierserie – diesmal aber global ausgerichtet, mit den besten Teams der Welt. Dabei spielen wir die Vorrunden in Italien, Polen und Thailand. Sollte hierbei die Qualifikation für die Finalrunde gelingen, geht es Ende August nach Japan. Davor gäbe es dann aber noch einmal wenige freie Tage zum Durchatmen. Fest steht erneut, dass ich sicherlich keine Urlaubsreise buchen werden…

Hallo zusammen,

der alte und neue Kapitän des S04 Benedikt Höwedes gab noch einmal allen zu verstehen, das es nur mit einem gesamten Team geht um Erfolg zu haben.  Sinngemäß: auf Einzelschiksale kann keine Rücksicht genommen werden.      Genauso kann es nur funktionieren, will man oben mitmischen.    Eigentlich ist es ja eine Selbstverständlichkeit, aber, nein, ich will jetzt nicht von früher usw.       Theoretisch ja auch eine gute Grundeinstellung.       Aber was ist denn, wenn die Zuspiele von Draxler auf Szalai passen, und der Neuzugang trifft und trifft.     Ab und zu noch Treffer von Goretzka und Farfan, und Huntelaar hat Ladehemmung.     Dann findet er sich plötzlich auf der Bank wieder, und das nicht nur für ein Spiel.       Dann wird garantiert auch der Holländer langsam ungemütlich, zumal er dann auch noch seine WM-Teilnahme gefährdet sieht.      Das ist nur ein Beispiel dafür, wie aus einer Friede-Freude-Eierkuchen Gemeinschaft, eine Truppe aus Neidern und Egoisten werden kann.     Da aber setze ich auf die Erfahrung von Co-Trainer Hermann, der solche Situationen an der Säbener Straße jahrelang miterlebt hat.      Das soll nicht bedeuten, das ich das Chefcoach Jens Keller nicht zutraue, aber da könnte die Erfahrung seines Co doch von Bedeutung sein.        Klaas-Jan Huntelaar war ja nur ein Beispiel.     Genauso könnte es Christian Fuchs gehen, der ja schon in der vergangenen Saison seinen Platz an Kolasinac verloren hatte.             Auch für Jermaine Jones bedeutet die Mitgliedschaft im Mannschaftsrat kein automatischer Schutzbrief.     Man könnte die Liste fast beliebig lang werden lassen.      Keiner sollte und darf sich sicher sein; wie heißt der alte Spruch noch: Konkurrenz belebt das Geschäft.        Im Prinzip sind es alles alte Fußballerweisheiten, die jedes Jahr zu Saisonbeginn wieder aktuell werden, und immer lebendig bleiben.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

5 Tage sind noch übrig auf dem Kalendar, bis es für mich nach Frankfurt zum Flughafen geht.

13 Monate Tansania stehen an. Damit meine Freunde, Verwandten und Bekannten nicht plötzlich Angst bekommen, ein Löwe könnte mich gefressen haben, möchte ich diesen Blog hier nutzen, um alle die sich für mein Jahr in Afrika intressieren auf dem Laufenden zu halten.

Ich bin 18 Jahre alt, habe dieses Jahr am UG mein Abitur gemacht und habe mich vor ca. einem 3/4 Jahr dazu entschieden, noch nicht studieren zu gehen, sondern ein Auslandsjahr dazwischen zu schieben. Auf der Suche nach einer Entsendeorganisation bin ich zufälliger-, aber auch glücklicherweise auf den Amani Kinderdorf e.V. gestoßen, der mich nach einem Bewerbungswochenende als Lehrer an der Secondary School in Kilolo eingestellt hat.

Ich werde vormittags an der Schule Mathe und Englisch unterrichten, nachmittags Nachhilfe in dem Kinderdorf geben (in dem ich selbst wohnen werde) und andere Aufgaben wie z.B. die Aktualisierung der Kinderakten übernehmen.

Zwei mehrtätige Seminare und einen Sprachkurs (Kisuaheli) habe ich bereits zusammen mit meinen Mit-Freiwilligen hinter mich gebracht; alle Vorbereitungen für mein Auslandsjahr sind so gut wie getroffen, das einzige, was jetzt noch ansteht, ist das Abschied nehmen. Achja, und natürlich das packen…

6 andere Freiwillige werden am Sonntag zusammen mit mir die Reise nach Tansania beginnen. 2 davon werden als Schreiner(in) in meinem Dorf arbeiten und mit mir zusammen im gleichen Haus wohnen. In der Truppe, die aus ganz Deutschland zusammengewürfelt ist (Bremen, Stuttgart, Mainz, Frankfurt,Erzgebirge, Kleve und Werl ;)) fühle ich mich richtig wohl, wir haben uns auf den Seminaren intensiv kennengelernt und in einem so kurzen Zeitraum kennen mich diese Leute schon mindestens genauso gut wie meine Freunde es tun. Das liegt mit Sicherheit an dem letzten Seminar, was von den Ehemaligen liebevoll als „Psycho-Seminar“ bezeichnet wird. Ich werde es zukünftig definitiv auch so nennen, denn so intensive Gespräche (begleitet von 2 Therapeuten) hab ich erst selten geführt.

Mit einem (noch) guten Gefühl starten meine vorerst letzten Tage in der Heimat. Aber mit dem Wissen, dass ich am 30.8.14 wieder hier an meinem Schreibtisch sitzen werde, um den letzten Blogeintrag zu schreiben, lässt sich das Tschüss-Sagen aushalten!

Ich werde in diesen Blog nicht regelmäßig führen und sozusagen jede Woche etwas schreiben, sondern immer dann, wenn ich das Gefühl habe, es ist etwas passiert was ihr wissen müsst, werd ich mir die Zeit nehmen und ein wenig hier schreiben. Allerdings überlege ich, die monatlichen Berichte, die ich dem Vorstand von Amani zuschicken muss, hier zu veröffentlichen. Also mindestens einmal im Monat hört ihr definitiv von mir! 🙂

Also, das wars für’s erste…mein einziger Eintrag vor dem Reiseantritt.

Niki Tansaniani, nitawaandika. Bestimmt hab ich grammatikalisch noch irgendwas falsch gemacht, aber es soll heißen: Ich werde euch schreiben, wenn ich in Tansania bin!

Bis dahin, Benne

 

 

Hallo zusammen,

Julian Draxler soll Dampf machen auf dem Platz, und das möchte er am liebsten in der Mitte tun.    Ja dann sollen sie ihn doch auch lassen, oder zumindest mal probieren.   Ist ja nichts neues für ihn.   Links kann sich ja Bastos austoben.     Aber wer weiß, was da im Trainingslager alles so ausgeheckt wird.    Da werden der „Neuling“(Keller), und der Erfahrene(Co-Hermann) sich wohl austauschen, und DIE Lösung , die beste Lösung für den S04 finden.      Bei den Schützenfesten, so zwischen Blasmusik und Spielmannzug, waren „unsere“ Vereine natürlich immer wieder ein Thema.   Alle waren wir uns einig, das der amtierende Meister auch der Neue wird, aber nicht mehr mit soviel Vorsprung.    Über die Vergabe des Vizetitels waren wir natürlich unterschiedlicher Meinung.     So richtig wirklich wollten alle den Pillenklub vom Rhein nicht oben dabei haben.     Das haben ja alle anderen Klubs ab dem 9. August selbst in der Hand, oder besser, auf dem Fuß.            Da wollte mir doch vor geraumer Zeit ein S04-Kumpel den Rensing für das königsblaue Tor schmackhaft machen.      Kopfschüttelnt habe ich das abgelehnt.   Seit gestern dürfte mein Kumpel jetzt wissen warum.   Aber das nur mal so nebenbei.          An Torhütern mangelt es dem S04 ja nicht, die Auswahl ist groß, und wenn nichts weltbewegendes passiert, dann wird Timo Hildebrand auch in der kommenden Saison die Nummer 1 beim S04 sein.          Eine Frage hätte ich da noch.  Ich habe mir noch kein Sonderheft zur neuen Saison gekauft.     Gibt es da diesesmal zusätzlich zu der DVD mit den schönsten Toren usw, auch noch eine Sonderedition FCB?    So mit Guardiola privat, und Pep’s Urlaubstipps rund um Barcelona und New York.     Seinen Deutschkurs zum runterladen, oder so ißt Pep privat, die schönsten Rezepte zum Nachkochen, und vieles mehr?      Wenn ja, dann kann ich mir ja dieses Jahr das Geld sparen.      Fürchterlich diese TV-Präsenz, als gebe es nichts anderes.      Fehlt nur noch, das wenn ich demnächst telefoniere,  der Sponsor der Südener irgendein Vereinslied einspielt, bevor das Freizeichen ertönt.     Dann ist aber Schluss mit Lustig!

Tschüß, bis die Tage

R.A.

 

 

 

Bachelor of Science in Psychologie von der William Carey University in Hattiesburg, MS, USA

Mitte Februar 2013 habe ich meine letzte Klausur geschrieben im Fach “History and System of Psychology” und am 18.Mai 2013 war es dann soweit: Graduation- Day.
Der Tag auf den ich seit August 2009 gewartet habe… Um 9.30Uhr wurde mir mein Diploma übergeben und ich bin nun offiziell fertig mit meinem Bachelor in Psychologie.
Wie verlief der Tag/ das Wochenende für mich? Am Freitag Nachmittag ist meine Gastmutter aus Virginia Beach, Virginia angereist. Ich habe bei ihr und ihrer Familie im Sommer 2007 einen Austausch mitgemacht über den Lions Club Werne. Seit dem Sommer wurde ich in eine zweite, eine amerikanische Familie aufgenommen und ins Herz geschlossen. Oft bin ich zurück gereist nach Virginia, mein Gastvater hat mich und meine Familie in Werne besucht und wir standen uns mal mehr- mal weniger rege im Telefon- und SMS-Kontakt. Am Freitag, Tag vor meiner Graduation, kam also meine amerikanische Mama. Drei Wochen eher war aber auch schon meine deutsche Mama angereist aus Werne. Wir haben eine super tolle Zeit miteinander verbringen können und Mama konnte einen besseren Eindruck bekommen, wo ich innerhalb der letzten 3 Jahre gelebt habe. Aber nicht nur meine zwei Mütter waren anwesend an meinem besonderen Tag- auch die komplette Familie meiner Freundin war aus Jackson (Hauptstadt von Mississippi, circa 2 Stunden Autofahrzeit entfernt) am Samstag vormittag angereist.
Am entsprechenden Tag hieβ es für mich um 6.30Uhr aufstehen und fertig machen. Um 8.00Uhr musste ich auf dem Campus sein für eine Ehrung des “Literature Departments” für meinen Minor in Spanisch. Dannach ging es zum Hintereingang der groβen Aula. Dort mussten sich alle “Graduates” aufstellen, sortiert nach Fakultät und Alphabet. Ich stand natürlich mit “Z” ganz hinten in der Schlange der frischen Psychologen. Nach 45min Wartezeit ging es los. Wir “machierten” alle, gut sortiert, durch die Aularänge bis hinauf auf die Bühne, wo wir dann Platz nehmen durften nach der Nationalhymne und einem Gebet. Dann kamen die Reden- zum Glück fassten sich die Redner kurz und dann bekamen wir alle einzeln unsere “Diplomas” von Dr. King- Präsidenten der William Carey University- überreicht. Nachdem alle wieder Platz genommen hatten, mussten wir unseren Eid leisten und durften dann unsere “Tassel” von der rechten auf die linke Seite ziehen (siehe Bild). Daraufhin wurden wir feierlich einer nach dem anderen entlassen und wir durften unseren Weg nach drauβen bahnen. Drauβen nach der Zeremonie wurde gratuliert, kleine Karten und Geschenke ausgetauscht, und Fotos gemacht. Wir hielten uns dabei nicht allzu lange auf, wollten wir doch nach Hause zum leckeren Essen. Wir hatten uns dazu entschlossen daheim “Buffet-mäβig” und nicht im Restaurant zu essen, um das Familiäre zu wahren und der groβen Masse aus dem Wege zu gehen.
Ich habe zu meinem Abschluss auch ein paar Geschenke bekommen: Viele Glückwünsche und Karten, eine tolle Torte, Wohnungsdekoration, eine Jacke und einen Gutschein für einen Heiβluftballonflug. 
Insgesamt war mein Tag, wie beschrieben, bezaubernd und ich werde ihn für immer in bester Erinnerung behalten. –
Somit ging also mein 4-jähriges USA-Abenteuer zu Ende… Ich möchte mich bei all denen bedanken, die stets mit mir mitgefiebert haben, die monatelang auf einen neuen Blog von mir warten mussten (sorry, real-life comes before computer-type-time), die mich immer motiviert und unterstützt und nie aus den Augen verliert haben. Natürlich möchte ich mich auch bei all meinen Freunden, Bekannten, Lehrern und Professoren in Deutschland UND den USA bedanken, die stets bei mir waren und mich nicht vergessen haben. Danke an all meine lieben Gastfamilien in den USA und in Peru- ohne euch wären so manch meiner Reisen nicht zu Stande gekommen und ich wäre weniger reich Heim geflogen. Meinen gröβten Dank muss ich natürlich an meine Familie richten, denn ohne sie wäre ich nirgendwo. Ich habe die tollste Familie meiner Welt und werde nie vergessen in welch verschiedenen Situationen ihr mir beigestanden habt. Immer hat ein JEDER von euch die passenden Worte gefunden um mich loszuschicken, festzuhalten, aufzumuntern, zurechtzuweisen, zu motivieren, zum Lachen und zum Weinen zu bringen, wohl und nie alleine zu fühlen. Einen herzlichen Dank möchte ich natürlich auch an den Westfälischen Anzeiger richten, es hat Spaβ gemacht für euch zu bloggen und ich habe sehr viele positive Meldungen von Wernern erhalten, die sich freuten über den WA von mir zu hören.

Aber ihr wundert euch, wieso ihr mich noch nicht wieder in Werne gesehen habt…- Nach meinem letzten Psychologiekurs habe ich mich entschlossen noch ein paar praktische Erfahrungen zu sammeln an der “Ellisville State School- Department of Mental Health in Mississippi” in Ellisville, MS. Dort verbringe ich seit Februar 2013 meine Tage und werde noch bis zum 31. August dort bleiben. Dannach wird es für mich zurück in die Heimat gehen mit dem Ziel einen Master in Psychologie zu erlangen. Ab September diesen Jahres werdet ihr mich also wieder in Werne und Umgebung antreffen.

Ich freue mich schon darauf alle bald wieder zu sehen!

See you soon!
Yaila Zotzmann

Hallo zusammen,

Peppers Gelege ist da. Wie auf der Tierarzt-Röntgenaufnahme ja ersichtlich war, konnte ich genau drei Stück erwarten.

Am vergangenen Donnerstag begannen die Probebohrungen, Kraterlandschaften waren wieder an der Tagesordnung. Aber Pepper ist da nicht so ausdauernd wie Safran: Am Samstag schaufelte sie ab 14 Uhr nur noch mit den Hinterbeinen in dem für gut befundenen Loch. Um 15.50 kam das erste Ei, fünf Minuten später Nr. 2 und 3 in einem Zug.

Für mich war es wieder mal fantastisch, die Ablage mitzubekommen. So konnte ich unzählige Fotos und ein Video machen. Vor allem, da die Schröte sich auch sehr fotogen platzierte 🙂

 

Pyxidea mouhotii Ablage „Pepper“ 20. Juli 2013

 

Hier für alle Interessierten Grösse und Gewicht:

Ei 1: 49 x 27 mm, 21,5 gr.

Ei 2: 49 x 26 mm, 20,5 gr.

Ei 3: 47 x 26 mm 19,5 gr.

Alles in der Norm der letzten Jahre. Der Brutschrank war natürlich längst vorbereitet. Und was so perfekt begonnen hatte, setzte sich dann am nächsten Morgen fort. Sonntag um 7.00 Uhr zeichnete sich bei Ei Nr. 1 und 2 eine schöne Keimscheibe ab, Ei Nr. 3 zog eine Stunde später hinterher. Perfekt, das gesamte Gelege also befruchtet!

Hier die Aufnahme von Sonntag, genau 24 Stunden nach der Ablage: die immer ersehnten „Bauchbinden“ kringeln sich schön um die Eier….

 

24 Stunden nach der Ablage: alle Eier befruchtet!

 

Pepper hat auch nur  das Gewicht verloren, was die Eier gewogen haben. Vor der Ablage zeigte die Waage 1105 Gramm, nach der Ablage 1044.  So, dann hoffe ich mal, dass die Entwicklung gut voranschreitet.

Auf Safrans Ablage warte ich hier noch. Die Dame macht noch gar keine Anstalten. Sie futtert noch Mengen an Sepiaschalen 🙂

 

Pyxidea mouhotii „Safran“ frisst Sepiaschale vor der Eiablage.

 

Ihr Gewicht ist mittlerweile auf 1009 Gramm angestiegen. 4 Eier konnte ich beim palpieren erfühlen, so langsam quillt wieder alles an den Hinterbeinen (habe Euch letztes Jahr ja mal ein Foto davon eingestellt).  Aber sie ist top drauf, da wird hoffentlich wie die vergangenen Jahre auch alles wieder gut gehen. So bald ich Neuigkeiten habe, melde ich mich wieder.

Ich hoffe, Ihr seid auch dieses Jahr wieder dabei und habt noch Spaß daran, die weitere Entwicklung mitzuverfolgen 🙂 Feedback gerne erwünscht!

Euch allen eine heiße Woche,

Ines