Archive for Mai, 2013

Nur noch 99 Tage, dann treten wir (endlich) in Halle/Westfalen zum 
ersten Match ,unserer' EM an -- ab jetzt läuft der Countdown also ganz 
konkret. Nun gut, "nur noch" ist relativ und noch etwas entfernt, aber 
wir merken jetzt schon deutlich, wie die Vorfreude auf dieses Highlight 
bei uns steigt. Nach Monaten der Planungen und Vorbereitungen hat nun am 
Samstag die Vorbereitungsphase begonnen. Jetzt geht es Schritt für 
Schritt dem Ziel entgegen, im eigenen Land (hoffentlich) eine Medaille 
zu holen!

Im Olympiastützpunkt in Heidelberg haben wir uns zum Saisonstart 
getroffen. Doch anders als sonst ist hierzu nur ein Teil des aktuellen 
24er-Kaders angereist. Unser Bundestrainer, Giovanni Guidetti, will die 
ersten Wochen nutzen, um mit jungen Spielerinnen zu arbeiten und ihnen 
die Möglichkeit zu geben, auf hohem Niveau Spielpraxis zu sammeln. So 
sind wir am Montag mit dem gefühlt jüngsten Kader nach Montreux/Schweiz
gereist, mit dem wir hier bei den "Volley Masters" je angetreten sind. 
Das Durchschnittsalter liegt gerade mal bei 23 Jahren, vier der zwöf 
Spielerinnen haben noch kein einziges Länderspiel für die 
A-Nationalmannschaft absolviert. Wenn man dann bedenkt, dass wir in der 
Vorrunde des Turniers auf Gegner wie den Olympia-Dritten Japan und den 
Weltranglisten-Vierten Italien treffen, ist das eine echte 
Herausforderung für unser junges Team. Ich bin gespannt, wie das Turnier
für uns verlaufen wird. Wobei die Resultate hier für uns nicht oberste 
Priorität haben. Niemand erwartet vom jungen Team in Montreux, wo zum 
Beispiel noch Teams wie Olympiasieger Brasilien und Weltmeister Russland 
mitspielen, sensationelle Ergebnisse oder ein Platz auf dem 
Siegertreppchen. Wichtig ist allein zu sehen, wer von den jungen 
Spielerinnen den Sprung in den 14er-Kader für die EM schaffen und damit 
helfen kann, unser EM-Ziel -- Edelmetall -- zu erreichen.

Für dieses Ziel hat der Deutsche Volleyball-Verband zusammen mit uns als
Betreuerstab der Nationalmannschaft in den letzten Monaten alles 
Erdenkliche durchdacht, geplant und organisiert. Herausgekommen ist eine 
Saison, die wir so noch nie hatten. Angefangen mit dem Turnier in 
Montreux folgen die Teilnahme an der European League (im Juni + Juli) 
und am Grand Prix (im August), bevor wir dann am 6. September zum ersten 
EM-Spiel gegen Spanien antreten. Somit stehen für uns bis dahin neben 
unzähligen Trainingseinheiten noch mehr als 20 Spiele in mindestens 
sechs Ländern bevor. Für mich persönlich bedeutet das, seit letztem 
Samstag bis -- hoffentlich -- zum 14. September (denn dann wäre das 
EM-Finale in Berlin) mit dem Team nahezu jeden Tag unterwegs zu sein.
Bei diesem umfangreichen Programm, bei dem wir innerhalb und außerhalb 
von Deutschland fast jeden vierten Tag das Quartier wechseln, habe ich 
mich jetzt schon auf die möglichen ,Nebenwirkungen' eingestellt. Diese 
habe ich bereits in der letzten Saison erlebt, in diesem Jahr dürfte die
,Dosis' aber noch stärker werden: Eines Morgens in einem Hotel 
aufzuwachen und im ersten Moment nicht zu wissen, wo man gerade ist!? 
Serbien? Israel? Polen? Thailand? Oder doch Berlin!? Wie gut, dass 
solche verwirrenden Momente nur von kurzer Dauer sind. Sollte ich dann 
eines Morgens realisieren, dass es Berlin ist, dann sind wir unserem 
großen Saisonziel schon sehr nahe. Bekommen wir am 14. September 
wirklich eine Medaille überreicht, wäre dieser Zustand für mich 
sicherlich auch etwas verwirrend, ich bräuchte Zeit, um das alles 
einzuordnen. Aber gegen diese etwas andere Art der ,Nebenwirkungen' 
dieser speziellen Saison, hätte ich dann sicherlich nichts
einzuwenden...

Hallo zusammen,

morgen noch das DFB-Pokalfinale in Berlin, und dann ist auf natinaler Ebene erstmal Ruhe im Karton.     Die U 21 spielt ja noch die Europameisterschaft.     Ob aber auf dem Trandfermarkt Ruhe einkehren wird, wage ich eher zu bezweifeln, schließlich kann ja noch in der laufenden Saison bis Ende August gewechselt werden.             Claudio Pizzarro wird auf jeden Fall nicht von der Isar an die Emscher gehen.   Konnte mir auch nicht vorstellen, das da was ernsthaftes dran war.       Dafür kommt aber der Co-Trainer von Jupp Heynckes auf das Berger Feld.      Unterstützung für Jens Keller, und Feuerwehrmann, wenn es mit den Königsblauen nicht so laufen sollte wie gewünscht?       Erfahrung hat er ja genug gesammelt, national wie international.       Papadopoulos will auch bleiben, sagt auch sein Berater.  Er muß ja auch erstmal fit werden.      An der Anfield Road brauchen sie nur „tatkräftige“ Akteure, auch wenn man etwas anderes gehört haben könnte.      Lassen wir alles auf uns zukommen.     Vor allem die Rechnung für die neue Saison.   Die immer noch nicht da.   Seltsam.  Abgebucht ist aber auch noch nicht.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Die Evenkämper legten am gestrigen Vormittag einen kulturellen Tag ein. Erst wurde die Becks Brauerei besichtigt, dann der Bleikeller und die Böttcherstrasse in Bremen. Anschließend wurde beim Schüttinger die wohl die älteste Hausbrauerei Bremens ist, das erlebte besprochen und die sportlichen Taktiken für den heutigen Donnerstag festgelegt.Ab 10 Uhr geht es los und mal sehen was der Tag bringt!

Hallo zusammen,

das ist ja richtig was los beim S04.   Ist ja fast wie im Agententhriller.   Ein Überläufer aus dem „feindlichen“ Lager macht für drei Jahre auf dem Berger Feld fest.   Ich weiß nicht ob es am noch nicht so richtig funktionierenden Frühling liegt, das die Stimmen aus dem königsblauen Lager zu diesem Transfer nicht laut werden, oder aber man hat in diesen Tagen etwas anderes zu tun, um sich um diese „Kleinigkeiten“ zu kümmern.             Obwohl ja einiges an Musik, bzw. Namen drin ist.         Da wird über Pizzaro gesprochen.    Rafinha ist plötzlich wieder ein Gesprächsthema.    Nur einen vermisse ich da in der Riege.   Noch kein Wort über Kuranyi.   Würde vom Alter her doch auch gut passen.                     Speziell bei Santana, das ist der von den Runner up’s von Wembley, stellt sich die Frage, wo er denn eingesetzt werden soll.                   Die Innenverteidigung  hat sich mit Matip und Höwesdes stabilisiert.      Wenn dann noch der seit gefühlten unendlichen Lichtjahren verletzungsbedingt fehlende Papadopoulos fit werden sollte, dann ist der Brasilianer ja auch nicht weiter als bei seinem noch aktuellen Klub, da droht ihm doch auch die Bank.           Unter diesen Voraussetzungen wird er bestimmt keinen Drei-Jahresvertrag bei den Königsblauen unterschrieben haben.    Er möchte doch im nächsten Jahr bei der WM im eigenen Land zur Selecao gehören, und dazu sollte er dann wohl Stammspieler sein.                 Was läuft dann also hinter den Kulissen?                       „Papa“ hat ja vor geraumer Zeit schon einmal ein lukratives Angebot aus dem Ausland ausgeschlagen.      Vielleicht ist es ja jetzt noch besser, und der S04 kann bei einer Ablöse von 20-25 Mio € schlecht nein sagen, zumal Santana ja „nur“ 1 Mio kostet.          Rafinha wäre ja wohl auch nicht zum Schlussverkaufspreis zu haben, denn er hat ja noch Vertrag bis 2014.      Würde Uchida dann ins zweite Glied rücken, oder auch verkauft werden?     Wohl kaum, denn Rafinha fehlt mindestens zwei Spiele in der Liga aufgrund der Anzahl seiner gelben Karten.   Rot noch nicht mitberechnet.     Dann weiß man ja auch nicht, ob er zum jeweiligen Saisonstart rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkommt, und dann sind ja da noch die „Hauspartys“.       In Santana hätte er ja schon mal einen Landsmann als Vorsänger.                Und Pizzaro?   Der verhandelt noch mit den Bayern.  Spielender Stürmer hinter Huntelaar?   Wohl nur als teurer Bankdrücker, oder was ist mit Draxler?        Ich mache mir da noch garkeine Gedanken.      Das „Sommerloch“ muss ja gefüllt werden.    Ist ja nur noch die Nationalelf die kickt, und so prickelnd ist das auch nicht.                     Nur am Rande, Geheimtipp sozusagen,  nicht weiterplappern.  In der Quali zur Champions League reist der S04 wieder an den Bosporus. Psssst!

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Wer wollte nicht als Kind seine großen Vorbilder wie zum Beispiel
Mickie und Minnie Mouse in echt treffen? Als ich Frühlingsferien
bekommen habe, wurde das zur Realität. Es ging nach Florida! Nachdem
wir den zweistündigen Flug von Connecticut aus überstanden hatten, war
die Vorfreude groß. Schnell ins Hotel: kurze Hose, T-Shirt und
Ballerinas an und dann raus in den größten Freizeitpark der Welt! Ich
konnte es kaum glauben, das mein Traum jetzt wahr werden würde. Den
ersten Abend waren wir in dem Park „Epcot“ der ein paar Achterbahnen
und Attraktionen hat, aber sich viel mehr auf die vielen verschiedenen
Länder und Kulturen konzentriert. Viele Länder der Erde waren
vertreten, unter anderem auch Länder auss Europa. Ich habe mich
gefühlt, als wäre ich von den ‚United States‘ zu den ‚United Nations‘
geflogen.

Es war so interessant zu sehen, was typisch für andere Kulturen ist und
ich war sehr überrascht, wie echt alles gewirkt hat. Das lag vermutlich
auch daran, dass in jedem „Land“ ausschließlich „Einheimische“
gearbeitet haben. Ich konnte es natürlich kaum abwarten das Land zu
besuchen, das ich vor 9 Monaten verlassen hatte, mein Heimatland
Deutschland. Es wurden deutsche Bratwurst, fränkische Brezlen, Milka
Schokolade und natürlich german Bier verkauft. Selbst alle Schilder
waren in Deutsch, was mich so richtig heimisch hat fühlen lassen. Die
deutschen Mitarbeiter, die in Dirndl’s und Lederhosen gekleidet waren,
waren total von den Socken als ich sie auf Deutsch angesprochen habe.
Eine junge Dame kam aus Dortmund – der für die Region des Ruhrgebiets
typische Sprachfärbung konnte ich sofort herausfhören. Einfach genial –
ich war in Amerika und doch zu Hause in Deutschland.

Abendbrot gab es dann „in Frankreich“. Unsere Kellner hatten einen
starken Akzent und meine Gasteltern konnten sie daher nicht zu
verstehen. So musste ich dann auf meine Französisch-Kentnisse aus der
Schule zurück greifen – was zu meiner Verwunderung kganz gut
funkionierte. Nach unseren drei Gängen vom guten französischen Essen
haben wir uns dann das Feuerwerk über dem Eifelturm angeguckt. Es war
wunderschön und beweeggte mich zum Nachdenken: wie dankbar ich doch
bin, das meine Gasteltern, die mich zu dieser Woche in Florida
eingeladen hatten, mir soetwas ermöglichen.

Die nächsten Tage haben wir dann die drei anderen Parks besucht.
Achterbahnen, Wasserbahnen und spannende Attraktionen soweit das Auge
nur reichte und noch darüber hinaus. Für mich, der vor nichts Angst hat
und in jedes Karusell geht (wie ich bis dahin noch gedacht habe) ein
Paradies! Als ich dann aber in der Achterbahn „Rock n‘ Rollercoaster“
saß, wurde mir doch anders zumute. Ich bekam ein mulmiges Gefühl im
Magen und als ich endlich aussteigen durfte, konnte ich noch
nichteinmal mehr mein Gleichgewicht halten. Einige Achterbahnen sind
also auch für mich als eigentlich Abgehärtete nicht so ganz ohne. Für
eine kleine Erfrischung sind wir dann in den Coca-Cola Shop gegangen,
in dem wir Softgetränke aus der ganzen Welt probieren durften.
Deutschland war mit Mezzo Mix representiert mit dem Titel: „Deutsche
mixen ihr Bier gerne mit unalkoholischen Getränken. Ein typisches Bier
wird mit Fanta oder Cola gemixt.“

An dem nächsten Tag waren wir in Hollywood Studios. Meine Gastmutter
hat den Spitznamen „Stitch“ schon seit mehreren Jahren. Mein Gastvater
und ich necken sie gerne damit, weil der Disney Charakter Stitch so
komisch aussieht… hihi. Unser Highlight war dann, als wir Stitch
getroffen haben und wir Fotos machen konnten. Als meine Gastmutter zu
Stitch ging, hat er ihre Hand abgeleckt. Soviel zu dem Charakter
Stitch…

Am nächsten Tag gingen wir zu dem Park Animal Kingdom. Dort wurde eine
Safari Tour angeboten, die wir uns natürlich nicht entgehen haben
lassen! Es war unglaublich wie echt Afrika dargestellt wurde. Alle
möglichen exotischen Tiere liefen frei herum. Mit unserem Truck mussten
wir durch Wasser und Matsche fahren, wie bei einer echten Safari Tour.
Ich war so beeindruckt, das wir gleich nochmal eine zweite Tour machten.

Alle Urlaube gehen viel zu schnell rum, so war auch unser magischer
Disney Aufenthalt bald zu Ende. Als ich wieder in der Schule war, hat
meine Englisch Lehrerin ein neues Projekt gestartet. Es hieß „Bevor ich
sterbe, möchte ich … Ich habe erst über die Standard-Sachen
nachgedacht wie: alt werden, Kinder kriegen etc. Aber als ich nochmal
darüber nachgedacht habe bin ich aufgestanden, habe mir den Stift
genommen und geschrieben: „Bevor ich sterbe, ich möchte nochmal ins
Disney World gehen!“

Hallo zusammen,

der Schützenverein 1823 Pelkum e.V. hat einen neuen Kinderkönig und einen neuen Vereinsmeister.     Leon Herrmann holte mit dem 106. Schuß die Reste des Vogels von der Stange.   Seine Schwester Hannah nahm er sich zur Mitregentin.    Den Titel des Vereinsmeisters sicherte sich der 2. Vorsitzende Peter „General Stussner“ Wick mit 95 Ringen in seiner Klasse.  Den Alfred-Hüneke-Gedächtnispokal durfte meine Wenigkeit für ein Jahr mit nach Hause nehmen.        Trotz eines zwischenzeitlichen Regenschauers ließen sich die Kids nicht unterkriegen, und belagerten zunächst die Spielstationen, ganz besonders die des Historischen Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Pelkum, und natürlich die Hüpfburg, bevor sie eine lange Reihe am Schießstand bildeten, um ihr Glück zu versuchen.              Dank den „Vereinstechnikern“ Werner Stehling und Harald Konietzny konnte der Countdown, die Vorberichte, und schließlich auch das CL-Finale in Großbildformat gesehen werden.       Das schnell geplünderte Kuchenbüffet und die Leckereien vom Grill rundeten ein gelungenes Fest ab.             Heute wieder Fußball, Relegation.  Morgen Fußball, Relegation.   Mittwoch, Fußball aus den USA mit den DFB-Kickern, die in keinem Finale oder sonst nirgendwo beteiligt waren und gesund sind.           Samstag DFB-Pokalfinale.      Von wegen Sommerpause.   Und dann greift die Löw-Truppe auch noch zum zweiten mal ein.                           Dann ist aber um uns herum überall Schützenfest, dann kann der Ball hinrollen wohin er will, dann knallen die Büchsen!                  Und Schalke?  Die schicken nächste Woche die Rechnung für die Dauerkarten und buchen ab. Auch schön.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Am heutigen Montag morgen starten die Titelkaempfe in der Altersklasse Maenner 50. Martin Brocke ist der erste der um 9 uhr starten muss.In der Gruppe 4 er Gruppensystem, muss er gleich zeigen was er kann. 2 Deutsche und ein Tscheche sind seine Gegner.Um 11.30 uhr spielt Bruder Axel.Er hat 1 Schweden und 2 Deutsche Konkurrenten.Der Schwede ist der schwerste Brocken, den in Stockholm erreichte dieser Gegner locker die Hauptrunde. Um 14 uhr startet Guenter Goebel in der Ak 65. Er hat es mit einem Tschechen und 2 Norddeutschen zu tun.Es wird spannend.
Um 16.30 startet dann China Routinier Alfons Hoegemann vom Tus Ascheberg.Er startet in der Ak 60. 1 Deutscher, ein Daene und ein Tscheche stellen sich dem erfolgreichsten Spieler der Gruppe in den Weg.

Hallo zusammen,

 

ja, übers Wetter meckern wir mittlerweile alle. Grausige Kälte Ende Mai, nachts sogar bis auf 2 Grad hinunter, die Heizungen laufen noch, die früher schon Anfang Mai auf Sommerbetrieb umgestellt waren – Sonnenstunden machen sich rar. So langsam schleicht sich bei mir der Gedanke ein, ob das nicht schon die ersten Ausläufer des Klimawandels sind. Die letzen Jahre haben wir immer nur mit einem Ohr zugehört, wenn die Voraussagen für die kommenden Jahre sich dramatisch anhörten, und wahrscheinlich haben wir die „Zukunftsaussagen der Experten“ auch insgeheim belächelt – so nach dem Motto: Das betrifft uns nicht. Aber die rasante Eisschmelze, die Zunahme von massiven Wetterkapriolen und vor allem auch teils dramatischen Verschiebungen von Klima- und Temperaturbedingungen lassen doch ein klitzekleines Fragezeichen in meinem Hinterkopf zurück. Vielleicht sollten wir mittlerweile doch mal etwas genauer zuhören, was die Fachleute prognostizieren – und so langsam ein klein wenig umdenken und etwas schneller „ökologischer“ handeln? Es ist natürlich nur eine Spekulation, was ich hier von mir gebe, aber die Auswirkungen des Wetters sind nun mal auch Bestandteil in meinem „Schrötenhaushalt“.

Seit einer Woche sind alle meine Tiere nach einer Woche Aussensaison wieder in die Terrarien gezogen. Eigentlich war ich glücklich darüber, Mitte Mai endlich alle Terras abschalten zu können und die Schröten genossen die paar Sonnentage im Gewächshaus und in den Aussengehegen. Die Vorhersagen, gerade was die Nachttemperaturen anging, wurden dann aber recht düster. Nichts mehr mit zweistellig. Zwei Tage hab ich mir das Schauspiel angeguckt, aber als alle Tiere wohl meinten, sie müssten sich wieder auf die Winterstarre vorbereiten und anfingen, sich tief zu verbuddeln, war Schluß mit lustig. Gut, dass die Terras noch nicht leergeräumt waren, so musste nur an einigen etwas Hand angelegt werden, um wieder alles auf Normalzustand zu bringen. Ich persönlich finde es für die Tiere katastrophal. Der Jahresrhythmus ist doch jetzt schon wieder im Eimer.

Wie dem auch sei, ändern kann ich es ja nicht und nur das Beste für die Schröten tun. Also verbringen sie die nächste Zeit wieder bei muckeligen Temperaturen in ihren Glasbehausungen – und wir Menschen atmen weiter Heizungsluft. Und so wie es aussieht, wird sich das laut Vorhersagen auch in der kommenden Woche nicht ändern. Ich kann mich gar nicht so recht daran erinnern, ob ich jemals schon so intensiv heimische Wetter- und Temperaturtabellen studiert habe, wie dieses Jahr….

Jedenfalls gibt es aber „normales“ zu berichten. Die Nachzuchten vom vergangenen Jahr entwicklen sich prächtig. Mittlerweile sind sie auch an Gemischtkost gewöhnt, so dass die Fütterungsvielfalt auch hier wie bei den älteren endlich gegeben ist. Klar steht Lebendkost immer noch an erster Stelle, das ist aber auch gut so. Der Jagdtrieb soll ja auch weiter ausgebildet werden 🙂

Eins meiner spengleri-Weibchen muss im Moment „schwanger“ sein, sprich eine Kalkschale in sich tragen. Mit 161 Gramm ist sie schon 11 Gramm über dem Soll. Sepiaschale wird gerne und viel genommen, sogar lieber als Futter, da dürfte es in Kürze hier also eine zweite spengleri-Ablage geben. Mehr als erfreut und glücklich bin ich bei meiner alten Pyxidea-Dame „Pepper“. Sie hatte letztes Jahr ja kein Gelege und war über die Winterzeit die einzigste, die nicht zur Ruhe kam. Letzte Tage, nachdem das Gewicht ständig stieg, konnte ich beim vorsichtigen palpieren zwei kleine Kügelchen ausmachen – jaaaa, da wachsen Kalkschalen heran! Ihr Gewicht beträgt mittlerweile 1130 Gramm, ihr Grundgewicht liegt normalerweise so um ein Kilo. Auch hier kann ich verstärkte Sepiaaufnahme beobachten, bestes Zeichen! Aber sie hat wieder eine ihrer alten Angewohnheiten: Tagelang/Wochenlang im Wasser sitzen. Die letzten Tage hat sie sich die Sepiaschalen sogar in die Wasserschüssel geholt, um sie da zu fressen, ich hab geguckt wie Auto. Ich stelle mich – nach vorsichtiger Fühl-Schätzung der Eiergrössen bis dato – bei der Ablage mal grob auf August ein, ob ich da richtig liege, wird sich noch herausstellen….

Habe die vergangene Woche mit den paar Sonnentagen aber genutzt, um alles neue Fotos von den Tieren zu machen. Stelle Euch hier mal drei aktuelle von den Pyxideas ein. Ansonsten? Weiter hoffen, dass es endlich besser wird. Alle, Mensch und Tier, warten sehnlichst auf Sonne….

In diesem Sinne, eine schöne Woche,

Ines

Etwas gutes hat das regnerische Wetter ja: Schnecken. Futter, das gerne angenommen wird (Pyxidea mouhotii).

 

 

Hanh Phuc, eine meiner Nachzuchten. Mittlerweile mit sieben Jahren auch schon ein prächtiges Tier (Pyxidea mouhotii).

 

 

Tam Dao, die Nachzucht vom vergangegen Jahr, geniesst die ersten Sonnenstrahlen in seinem Leben (Pyxidea mouhotii).

 

Hallo zusammen,

ja, dann ist es endlich soweit! Das Kuchbuffett und die Getränkestände werden eröffnet.   Dann kann es los gehen mit dem Kinderschützenfest in der Bürgerhalle Pelkum.     Dann gibt es Würstchen und Steaks vom Grill.   Knackige Pommes und natürlich gekühlte Getränke.   Die brauchen heute nicht ganz so auf Temperatur gebracht werden.   „Kellerkalt“ reicht da allemal.           Die Spielstände werden heute alle in die Halle verlegt, sodas alle Gäste im Trockenen sind.             Auch der obligatorische Getränkewagen wird heute durch die Theke im Festsaal der Bürgerhalle ersetzt.    Da ist es dann auf jeden Fall gemütlicher als draußen, ganz besonders wenn die momentan noch vorhandene Sonne langsam untergeht.       Gleich ab 10.00h beginnen die Aufbauarbeiten.             Gespannt sind wir alle, ist es doch heute ein etwas andere Veranstaltung.    Warum?             König Fußball trägt da einen nicht unwesentlichen Teil dazu bei.              Aber es ist schön wieder die Schützenuniform zu tragen, und ein paar gesellige Stunden mit den Schützenschwestern- und Brüdern zu feiern.     Und für den ein oder anderen gibt es ja auch noch eine Auszeichnung.      Wie schon einmal an anderer Stelle erwähnt werden heute die Vereinsmeister und der/die Gewinner/in des Konrad-Hüneke-Pokals geehrt.       Jetzt habe ich aber auch unter der Woche genug über die heutige Veranstaltung geschrieben.   Jetzt heißt es nur noch warmmachen, anschwitzen, dann sind die Stände in der Halle auch schnell aufgebaut.                    Dann noch eine kurze Besprechung, duschen, Trikot, äh, Hemd wechseln, und dann geht es los.      15.00h Ortszeit pfeift, oh man, gib dann Schiedsrichter, oh nein! der erste Vorsitzende des Schützenverein 1823 Pelkum e.V. Klaus-Dieter Petri den Startschuß.    Verlängerung durchaus möglich!       Autokorso gibt es morgen nur für die Helfer zum Ort des Geschehens um alles wieder abzubauen.

 

Gut Schuß, Horrido und tschüß, bis die Tage

R.A.

 

 

Hallo zusammen,

die neuen Jacken für unsere aktiven Schützen sind eingetroffen, und können morgen, passend zum Wetter gleich „eingeweiht“ werden.      Die Jacken sind ja mehr für die etwas kühlere Jahreszeit gedacht, in der hauptsächlich unsere Wettkämpfe und Pokalschießen stattfinden, aber beim Blick auf das Thermometer sind die Exemplare zum richtigen Zeitpunkt eingetroffen.            Wir wären ja schon froh, wenn es wenigstens trocken bleibt.     Wir können uns ja noch in die Halle verziehen, so wird es auch gemacht, aber andere Open-Air Veranstaltungen hätten da wohl Probleme.                Einen deutschen Champions Leaguesieger gibt es ja seit gestern bereits.      Die Frauen des VfL Wolfsburg schafften gestern überraschend den Triumph über die hochfavorisierten, und seit drei Jahren ungeschlagenen Mädels von Olympique Lyon an der Stamford Bridge per verwandelten Handelmeter durch Martina Müller in der 74.min.     Und der nächste folgt morgen in Wembley, nachdem wir einen neuen Kinderkönig/in in der Bürgerhalle ermittelt haben.         War sonst noch was?   Keiner verletzt oder krank?    Egal, morgen ist ja auch noch ein Tag.        ……Stunden vorher;-)

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.