Heute morgen ging es – wie immer nach fabelhaften Pancakes – mit dem Bus in Richtung Dali Old Town. Dali Old Town ist im Gegensatz zu Dali New Town alt, wer haette das gedacht. Die typischen chinesischen Gebäude stammen alle noch aus der Kaiserzeit Chinas, die 1911 mit dem letzten Kaiser Pu Yi endete. Unser Ziel waren die drei Pagoden, die einen Teil einer riesigen, symmetrisch angelegten, buddhistischen Tempelanlage bilden und Wahrzeichen von Dali sind. Man merkte sofort, dass dieser Teil Dalis touristisch geprägt ist, vor allem als wir zum ersten Mal seit unserer Zeit hier in China Europäer sahen.
Die drei Pagoden, die Höchste von ihnen 70 Meter hoch, wurden im 9. Jahrhundert nach Christus erbaut, die etlichen Tempel, die sich hinter den Pagoden erstrecken, sind dagegen erheblich jünger. In den Tempeln, die sich einer nach dem anderen in Größe und Pracht übertreffen, verehren die Chinesen riesige, vergoldete Buddha-Statuen, die größte von ihnen 12 m hoch. In anderen Tempeln machte es dagegen nicht die Größe, sondern die Masse, in einem waren hunderte Mönchsfiguren aufgestellt.
Am Nachmittag fuhren wir zurück zu unserer Gastfamilie, um unseren Klassenkameraden in Werne per Videokonferenz über unsere bisherigen Erlebnisse in China zu berichten.
Erkenntnis des Tages: Wir und Sie sollten jeden Cent an die Stiftung Welt:Klasse-Werne spenden!


Über die Autorin/den Autor:  Laureen Dilgert vom St. Christophorus-Gymnasium ist im Rahmen des Projekts "Welt:Klasse" für vier Wochen in China. Sie berichtet im Blog aus der Provinz Yunnan. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: