Klangerlebniss
Nach dem wir gestern in Begleitung einiger Hostelkinder eine weitere Touristenatraktion, den Ortsteil Pathan, abgeklappert haben entspannen wir uns anschließend in einem kleinen Cafe in der nähe der Stupa in Boudha. Die Kinder bestellen sich Lassi, eine Art Milchchake in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Waffeln mit Schoko und Banane, oder anderen himmlischen Süßigkeiten. Den heutigen Vormittag nutzen wir um Einkäufe zu machen, da stand noch der Wunsch nach einer Klagschale, ganz oben auf dem Zettel und nach einigem suchen fanden wir einen schönen Laden mit großer Auswahl. Es gibt mehrer Qulitäten und wir durften in Seelenruhe ausprobieren, anfassen und erklingen lassen. Das mit dem erklingen lassen ist gar nicht so einfach, aber mit fachlicher Hilfe und ein bischen Übung klappte es immer besser. Natürlich hat der Verkäufer uns als erstes eine seiner besten Stücke in die Hand gegeben und so fällt es schwer sich durch die Qualtiäten, verschiedenen Größen und Klänge zu orientieren. Doch ich bleibe an einer der Guten hängen und nach einiger Preisverhandlung wechseselt Sie den Besitzer, ich bin glücklich meine erste Klangschale gefunden zu haben. Den Nachmittag verbringen wir im Hostel, kommen doch die „großen“ Heute vom Examen zurück. Die Hostelkinder waren das Jahr über sehr fleißig und so wundert es nicht das Nyima Wangdue Klassenbester und unsere Tsering Wangmo Drittbeste geworden ist. Wollen wir Ihnen die Daumen drücken das, daß Abschlußexamen im Sommer genauso gut klappt und sie Ihre dann folgenden 3 monatigen Ferien genießen können. Tsering Wangmo wird dann die 8 Tägige Reise zurück ins Dolpo wagen um Ihre Familie zu besuchen. Da es im Dolpo weder Straßen noch sonst was gibt, muß sie über beschwerliche Wanderwege, die über 5200 Meter hohe Pässe führen, alles zu Fuß bewältigen. Eine abenteuerliche Reise, die so gar nichts mit Urlaub im unserem Sinne zu tun hat. Am Nachmittag haben wir die Möglichkeit ein anderes Hostel zu besuchen, dass in der Nähe des Shelter Hostel zu finden ist und von einer Schweizer Organisation betreut wird. Das anstehende Losar Fest wirft seine Schatten vorraus und so erreichen die Pilgerströme besonders am Nachmittag ab 16 Uhr ungekannte Ausmaße. Die Gegend rund um die Stupa füllt sich merklich, ich befürchte bald geht hier nix mehr und wir wohnen mitten drin ;-).


Über die Autorin/den Autor:  Es geht wieder los: Jürgen Rabura unternimmt eine weitere Patenschaftsreise nach Kathmandu. Die Besonderheit: Mit dabei ist Raburas vierjährige Tochter. Über die Reise nach Nepal berichtet er hier im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: