Archive for Dezember, 2012

Hallo zusammen,

ein paar Stunden noch, und das Jahr 2012 ist Geschichte.   Wie es denn gelaufen ist, macht jeder für sich aus.  Ich für meinen Teil, der hier den FC Schalke 04 beleuchten, loben, kritisieren, sonst wohin schießen, und ihm ein Denkmal bauen darf, sehe das abgelaufene, sportliche Jahr zunächst positiv überrascht, und im dritten Drittel, leider, bestätigt.    Platz drei und die Teilnahme an der Champions League war, und ist ja noch ein toller Erfolg.      Der Start der aktuellen saison auch noch, aber dann kam der Absturz auf Platz sieben.        Es wird beim S04 immer wieder gnadenlos aufgezeigt, das wenn der vorhandene Kader ohne Verletzungen auskommt, und dazu noch die sogenannten Leistungsträger an ihr Limit oder darüber hinaus gehen, dann wird mal kurzfristig vom Bayerjäger oder ähnlichem gesprochen.      Wehe dieses Konstrukt wird auseinandergerissen, sei es durch Verletzungen, Sperren oder lang anhaltende Formschwäche, dann passiert genau das, was in den letzten Wochen eben passiert ist.            Zum Glück ist erst eine Halbzeit gespielt, die Akteure können neue Kraft tanken, und was beim S04 in dieser Situation noch wichtiger ist, sie können, und einige müssen sogar den Kopf frei bekommen.          Da ist in erster Linie der Trainer gefragt, der selbst ja mehr oder weniger ein Newcomer ist.             Chef-Coach Jens Keller wird hoffentlich auch bald wissen, mit wem er denn letztendlich für die Rückrunde planen kann.       Die Köpfe frei bekommen müssen auch die Fans, und sich von dem Gedanken verabschieden, der S04 eine absolute Spitzenmannschaft ist.    Dafür hat sie in der abgelaufenen Halbserie zu oft das Gegenteil bewiesen.        Ich will ja hier nicht draufhauen, aber es muss doch auch bitte keiner verrücktspielen, wenn die ersten drei Spiele im neuen Jahr(zu Hause Hannover 96, in Augsburg, daheim gegen Fürth) gewonnen werden, und alles wieder in höheren Sphären schwebt.     Die müssen aber auch gewonnen werden, um wieder nach Europa zu kommen, denn danach geht es nach München.        Aber es wäre nicht Schalke,  wenn es denn nicht so wäre.                Ich habe speziell nach dieser Pleitenserie immer die Bilder vergangener Tage vor dem geistigen Auge, als wir wutentbrannt das Parkstadion verließen, nicht druckreife Schimpfworte von uns gaben.     Im Auto uns immer noch nicht beruhigten, und beschlossen, das wir nie wieder hinfahren.        Sonntags auf dem Sportplatz bekam man dann von den Mannschaftskameraden den nächsten eingeschenkt.         Montags auf der Arbeit ging es weiter, und Dienstags beim Trainig gab es noch den ein oder anderen Stich.            Mittwochs der erste Anruf, wie es denn so ginge.   Donnerstags die erste zögerliche Anfrage, was meinste soll’n wir, ach nee komm lass.       Freitags wieder ein Anruf, du der … und der … würden doch auch noch einmal…     Samstag war 12.00 Uhr Treffpunkt, und nach Beladungdes Wagens mit Proviant ging es wieder los.             Daran hat sich bis heute nichts geändert, und in mir schleicht dieses unbeschreibliche Gefühl hoch, als wenn es 2013 so weitergeht.   Sehe gerade an der Pinnwand einen Aufkleber: Blau und Weiß ein Leben lang.

 

Guten Rutsch allen, und tschüß, bis die Tage

R.A.

 

Hallo zusammen,

es kann doch noch gejubelt werden in der Arena.  Dazu bedurfte es allerdings Schnee aus Neuss und scharfe Geschosse die das Ziel treffen mussten.   Hat Schalke nicht?  Und ob!   Weltklasse- Biathleten waren zur World-Team-Challenge zu Gast.   Volles Haus und super Stimmung, wie eigentlich auch beim S04, eigentlich.    Auch die Protagonisten trafen nicht immer ins Schwarze, für die Fußballfans unter den Zuschauern also nichts Neues.     Aber es war ja auch ein Event, das in erster Linie Spaß machen sollte, und der Verabschiedung von Magdalena Neuner einen mehr als würdigen Rahmen bot.                So unbeschwert müsste es im neuen Jahr auch bei den Fußballern zu gehen, aber den Gefallen werden sie uns wohl nicht tun.           Würde mich auch wundern.         Wie das jetzt mit Holtby weitergeht, ist eine mehr als spannende Frage.    Da ist ja schon einiges auf den Abwanderungswilligen eingeprasselt.          Das ist die Kehrseite der „““sozialen“““ Netzwerken.     Für ihn wäre es wohl besser, wenn er denn überhaupt in den Flieger steigt, bei den Scheichs zu bleiben.     Ein Problem mit der Rückkehr dürfte er trotzdem nicht haben, den der FC BAYERN MÜNCHEN lungert ja auch in diesem Ressort herum.    Wenn nicht anders geplant wird, spielt der S04 im Rahmen des Trainingslagers sogar gegen die Süddeutschen.     Könnte man ja gleich wie eine Art Abschiedsspiel arrangieren.    Da spielt dann Holtby eine Halbzeit in Königsblau, und eine in Rot.               Vereine von der Insel werden da ja nicht am Start sein, denn die spielen bekanntlich ja durch.           Jetzt ist aber genug.  Eine vernünftige Lösung für alle Beteilligten sollte gefunden werden.      Da könnte man sich mal außnahmsweise etwas von dem Nichtraucherschutz etwas abschauen.     Sie wissen schon.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

oh wie hochdramatisch diese Herumeierei mit Lewis Holtby!  Jetzt ist die Katze aus dem Sack.  Der Kapitän der deutschen U21 Nationalelf verlässt zum Saisonende den FC Schalke 04.   Wohin darf jetzt in der Winterpause spekuliert werden.        Da kann man mal sehen, wie auch Experten und Medien daneben liegen können.   Wie war noch zu lesen?  Sinngemäß: der S04 wird ja wohl keine Pressekonferenz o.ä. machen, um den Wechsel eines Spielers zum Saisonende bekannzugeben.     Kann er doch.               Jetzt weiß man ja nicht, wo er demnächst aufläuft, aber sollte es auf der Insel sein, na dann viel Spaß.        Bei Fulham, Stoke oder West Ham wäre er wohl Stammspieler und könnte Publikumsliebling werden, aber bei den anderen?   Naja, man kann sich ja auch mal schwer vertun.         An Schalkes Stelle würde ich aber jetzt nicht mehr bis zum Abschluss der Serie warten, in der Hoffnung, das er sich noch einmal richtig reinkniet, wie es Horst Heldt hofft.        Wenn du in Gedanken schon woanders bist, wird das nichts mehr bei Königsblau.     Jetzt kannst du wenigstens noch Kohle mit ihm machen.     Und wie reagieren die Fans?    Es wird nicht nur Beifall geben wenn er demnächst in der Arena aufläuft. Von mir jedenfalls nicht.                 Warum wird nicht bekanntgegeben wohin er geht?   Wenn es denn die Insel sein sollte, ok, das war ja schon immer sein Traum.                Oder ist doch was an diesem seltsamen Bayern-Deal dran?      Dann ist es nur zu verständlich, wenn keiner mit der Sprache rausrückt.    Was nach der Verascherei mit Neuer los war, ist ja noch in so manchen Gehirnstübchen verankert.    Zu schnell kamen mir da auch die Dementis zu dieser Angelegenheit.      Das Jahr ist ja noch lange nicht zu Ende.   Wer weiß, was uns da noch so alles überrascht.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

ich meine den gegen das Hüftgold, das sich fast zwangsläufig, nahezu unbemerkt gebildet hat.   Noch nicht dagegen ankämpfen deshalb nicht, weil ja die nächsten Feierlichkeiten unmittelbar bevorstehen.    Und was ist mit den Überbleibseln?   Sie haben doch wohl nicht auf den Punkt genau eingekauft, oder?.    Da wird doch noch die ein oder andere Torte, oder das gute Stück Fleisch jetzt täglich aufgetischt, bis es restlos verspeist ist, oder sehe ich dasa falsch?         Wie dem auch sei, es geht unaufhaltsam dem Jahresende entgegen.      Trotz der kurzen Winterpause ist täglich eine neue Schlagzeile aus der Wunderwelt des Fußballs zu lesen.     Bremen bekommt einen neuen Sportchef, und Lewis Holtby schiebt sich selbst immer mehr auf die Abschussliste.       Was soll das denn jetzt mit dem Bayern-Trick?   Ablösefrei einkassieren und dann wieder verleihen?    Wenn es nur eben geht, würde ich ihm vor Ablauf der Transferperiode noch gehörig was sch….en, und ihn direkt nach dem Abrennen des Feuerwerks verkaufen.      Er, bzw. sein Berater, spinnen ja noch mehr als die Typen, die auf einem Berg auf die Grünen Männchen gewartet haben um sie abzuholen.       Diese hin-und her Zappelei geht einem ja soetwas auf den Senkel.     Warum hat er denn überhaupt ein A-Länderspiel für den DFB gemacht?    Lässt man sich vielleicht doch besser verhökern, als wenn man die drei zahnlosen Löwen von der Insel auf dem Shirt trägt.        Weihnachten war ja schön ruhig. aber jetzt könntest, wieder die Wände hochgehen.   Könntest, wohlgemerkt, aber ich werde den T…el tun.           Macht doch was ihr wollt, ihr Möchtegerne.      Ich kümmer mich lieber um die leckeren Torten, müssen ja weg bis Jahresende. 😉

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Ja, das waren schon ein paar tolle Tage und vor allem war ein super Animationsprogramm. Langeweile war für mich ein echtes Fremdwort. Es fing schon damit an, dass bei uns zu Hause alles so herrlich geschmückt war. Ein Tannenbaum stand im Wohnzimmer und ständig war ein großer Teller mit Süßigkeiten auf dem Tisch, der immer vor mir in Sicherheit gebracht werden musste.
Jeden Tag haben wir die lieben Verwandten besucht, oder sie waren bei uns. Mein täglicher Rhythmus war: essen, spielen, essen, schlafen, spielen, essen, essen, spielen, schlafen. Nicht wirklich anders als an den anderen Tagen, nur dieses mal wurde noch etwas mehr gegessen. Alle anderen haben bestimmt ein paar Kilo zugenommen. Ich natürlich nicht, weil in den Essenspausen immer gespielt wurde.
Das war schon eine tolle Überraschung, als am heiligen Abend so viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum lagen. Das Christkind hat es wirklich gut mit mir gemeint.
Und nicht nur das Christkind wurde geboren, nein, auch ich bin Mama geworden! Sie heißt Lotti und ich nehme sie überall mit hin.
Wenn es nach mir geht könnte Weihnachten ruhig mal häufiger sein.

Mama, Papa und ich wünschen allen Lesern einen guten Rutsch in das neue Jahr. Und ballert nicht so viel, ich muss schlafen !!!!

Eure Ronja

Meine Lieblingszeit im Jahr bekommt hier noch einmal eine ganz andere
Bedeutung. Schon seit über einem Monat sind die Amerikaner in
Weihnachtsstimmung, und ich bin mittendrin! Der bunt geschmückte
Weihnachtsbaum mit Lichterketten in allen Farben verschönert schon seit
Ende November unser Wohnzimmer – nach deutschem Geschmack würde er wohl
eher als ‚kitschig‘ beschrieben werden. Die Amerikaner verwandeln sich
in der Vorweihnachtszeit zu echten Dekorationsweltmeistern. Die Häuser
sind mit bunten Lichtern, herrlich leuchtenden Tieren und
wunderschönen weiteren Dekorationen mit viele Liebe zum Detail
geschmückt. Unsere kleine Stadt Oakdale verwandelt sich bei Nacht in
ein kleines Wunderland, ein Haus sieht schöner aus als das andere.
Meine Gasteltern und ich fahren nach dem Dinner des öfteren einfach mal
so durch die Nachbarschaften, nur um uns die Häuser anzusehen. Dabei
hat jeder sein Lieblingshaus, und der Spaß kommt dabei nicht zu kurz!
Mein Favorit ähnelt einem Lebkuchenhaus – alles ist so schön kunterbunt
dekoriert. Ich sage dann immer „hier wohnt bestimmt Santa Claus“.

Aber auch unser Haus ist von innen zu einem kleinen Schmuckstück
geworden, überall stehen kleine Figuren und Engelchen. Das einzige,
worauf ich dieses Jahr verzichten muss, ist der typisch deutsche
Adventskranz. Als kleiner Ersatz dafür dient ein Adventskalender, den
mir meine Lieben hierher nach Amerika geschickt haben. Das ist für mich
ein Stückchen Heimat, das mir das Gefühl von gewohnter Geborgenheit
vermittelt.

Am 8. Dezember stand ein Tagesausflug nach New York City auf dem
Wochenplan, es sollte mein persönliches Highlight werden. Diese Stadt
war so wunderschön dekoriert, überall konnte man Weihnachtslieder hören
und alle Schaufenster waren weihnachtlich dekoriert.

Der große Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center durfte bei unserer
Tour durch die Stadt natürlich nicht fehlen. Er war riesig und mit
überdimensional großen farbigen Kugeln festlich geschmückt.Das
Sahnehäubchen war dann die Christmas Show in der Radio City Music Hall. Das ist ein
gewaltiges Weihnachtsspektakel mit Tänzerinnen, die akrobatische
Darstellungen vorführen. Ich war so beeindruckt von der Show, dass ich
am liebsten nächstes Jahr noch einmal hingehen würde! Es war schier
unglaublich, ich kann es gar nicht beschreiben, man muss einfach dabei
gewesen sein. Den besonderen Charme der dieser Stadt in der
Vorweihnachtszeit genießen zu dürfen, war mein schönstes
Geburtstagsgeschenk.

Im Radio laufen fast ausschließlich Weihnachtslieder und in den
Einkaufscentern ist „die Sau los“, so wie man sich das eben in den
Verreinigten Staaten vorstellt. Und da ich durch dieses Umfeld schon
sehr in Weihnachtsstimmung bin, kann ich es natürlich kaum noch
abwarten, bis es endlich soweit ist.

Am 21. Dezember beginnen die Ferien und dann geht es erst einmal über
das Wochenende in die Berge zum Ski fahren, worauf ich mich unglaublich
freue! Passend zum Heiligen Abend sind wir dann wieder zu Hause, aber
es gibt die Weihnachtsgeschenke nicht wie daheim in Deutschland, am
Abend, sondern erst am 1. Weihnachtstag morgens, nach dem in der Nacht
Santa Claus durch den Kamin gekommen ist. Am Heiligabend (Christmas
Eve) gibt es zum Abendessen Truthahn, ein ähnliches Festessen wie an
Thanksgiving. Die Familie von meiner Gastmutter kommt zu uns und wir lassen es uns so
richtig schmecken. Pünktlich um 10 Uhr geht es dann ganz traditionell
in die Kirche. Am 25. Dezember ist es dann auch endlich bei uns soweit,
wir öffnen unsere Geschenke und danach fahren wir zu der Familie meines Gastvaters.
Ich bin ganz aufgeregt und gespannt, wie mein erstes Weihnachtsfest in
einer anderen Kultur sein wird. Aber bei einem bin ich mir ganz sicher:
Wenn das Weihnachtsfest genauso schön wird wie die Vorweihnachtszeit,
werde ich bei uns zu Hause an Weihnachten 2013 andere Traditionen
einführen …

Doch ein schlimmes und unfassbares Ereignis trübt meine vorweihnachtliche Stimmung und die Vorfreude auf ein friedliches Weihnachtsfest. Ein Amokläufer tötete in einer Grundschule viele Kinder und Erwachsene. Ein Horrorszenario, welches die eine Autostunde entfernt liegende Stadt Newtown und das ganze Land in dieser besinnlichen Adventszeit heimgesucht hat.
Fassungslosigkeit und Schock herrschen bei den Menschen hier bei uns in Connecitut und überall auf der Welt. Wir trauern um die Opfer, die meisten waren Kinder und hatten das ganze Leben noch vor sich. Diese unglaubliche Tat hat mich ebenso wie alle anderen zutiefst betroffen gemacht. Es hilft mir, dass ich mit meinen Eltern, meinen Gasteltern und meinen Freunden über das Geschehene sprechen kann. Dennoch wird das Weihnachtsfest in diesem Jahr nicht so fröhlich verlaufen wie dies in den vergangen Jahren der Fall war. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden.

„Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, einsam…“, „O Tannenbaum, o Tannenbaum“, „Habt ihr’s schon gewusst, habt ihr’s schon gehört? Weihnachten ist leise, alles Laute stört …“ all diese Melodien und Liedtexte schwirren Tag für Tag in meinem Kopf herum und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich sie leise vor mich hin summe. Die Zeit rund um Weihnachten ist jedes Jahr etwas ganz besonderes, aber noch nie hab ich sie so intensiv empfunden wie in den vergangenen vier Wochen. „In der Kinderheilstätte ist es gar unmöglich nicht in Weihnachtsstimmung zu kommen“, dieser Satz war immer wieder in Gesprächen von mir und meinen Mit-Bundesfreiwilligendienstlern (BFDlern) zu hören und er ist einfach nur wahr. Alles was man mit der Adventszeit verbindet war fester Bestandteil der Arbeit in der Maximilian-Kolbe-Schule (MKS) und dem Wohnheim. Den Anfang machte schon die Projektwoche Ende November. Die Berufspraxisstufe der MKS, also auch die 13c, meine Klasse, arbeitete an Verkaufsstücken für den Lüdinghausener Weihnachtsmarkt. Holzengel in groß und klein, dick und dünn, Kerzenständer aus Metall, Weihnachtskarten, Schals, Wichtel und noch vieles mehr wurden mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Zusammen mit einem Teil meiner Klasse sorgte ich in dieser Zeit für den süßen Geruch auf den Schulfluren. Plätzchen backen war unsere Aufgabe, Dose für Dose füllte sich und zum Schluss zogen wir mit einem Wagen voller Plätzchentüten durch alle Gebäude der Kinderheilstätte und brachten unsere Leckereien an den Mann beziehungsweise eher an die Bewohner, Schüler, Lehrer, Betreuer und Verwaltungsangestellten. Ganz im Ernst, so viele Plätzchen hab ich noch nie zuvor in der Weihnachtszeit in den Ofen geschoben. Ich weiß gar nicht genau wie viele Dosen es nun waren, aber das Wichtigste war ja auch, dass die Kekse richtig lecker waren und ja, das waren sie! Naja, aber das ist bei weitem noch nicht das Einzige, was die Adventszeit in Nordkirchen ausmacht: Basteln und Malen für die passende Klassenraumdekoration, eine Schneelandschaft an unserer Fensterfront, einen Adventskalender vorbereiten, der an jedem Tag eine kleine Überraschung für jeden Schüler bereit hält und einen Adventskranz aus Einmachgläsern, Farbe, Kerzen und Tannenzweigen gestalten. Es macht unglaublich viel Spaß zusammen mit den Schülern und Bewohnern dem 24. Dezember entgegen zu fiebern und die Adventszeit zu genießen. Besonders das wöchentlich stattfindende Adventssingen mit der gesamten Berufspraxisstufe bereitete mir eine enorme Freude. Weihnachtslieder singen ging in den letzten Jahren für mich immer mehr verloren, doch in der MKS kam man am Singen aller bekannten Lieder gar nicht vorbei. Man merkte aber auch wie sehr die vorweihnachtliche Zeit die Kinder und Jugendlichen zunehmend nervös machte und alle etwas aufdrehten, aus meiner Perspektive nun oftmals sehr anstrengend, aber mir ging es vor einigen Jahren doch vermutlich genauso vor lauter Neugierde auf Heiligabend und den bevorstehenden Jahreswechsel. Die Höhepunkte der Vorweihnachtszeit in Nordkirchen liegen aber vor allem in der letzten Schulwoche: mit insgesamt sechs Schülern besuchten wir am Mittwoch, dem vorletzten Schultag, den Weihnachtsmarkt in Dortmund, zogen durch die Innenstadt, guckten uns die vielen Stände an und kauften noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk. Ich fand es toll mit den Schülern auch mal raus zu kommen, etwas außerhalb der Schule zu unternehmen. Den Nachmittag durfte ich schon einen vorgezogenen Heiligabend auf der Wohngruppe erleben. Mit allen Mitarbeitern und Bewohnern fand die Weihnachtsfeier der „WG Sandmännchen“ statt. Neben einem typischen Weihnachtsessen, bestehend aus Rouladen, Klößen und Rotkohl, veranstalteten wir auch eine Bescherung für die zehn Bewohner. Ganz aufgeregt saßen die kleineren und größeren Bewohner vor der verschlossenen Wohnzimmertür und warteten darauf sich an den Weihnachtsbaum begeben zu dürfen. Einer nach dem Anderen erhielt sein Geschenk, das ganz individuell für jeden Bewohner ausgesucht wurde und mit einem Strahlen in den Augen öffneten sie das Geschenkpapier. Es ist wunderbar zu sehen, wie sehr sie sich über ihre Geschenke freuen und mit welcher Faszination und Hingabe jedes Kind das Geschenk direkt ausprobiert, beispielsweise schoss die Eine direkt Fotos mit der neuen Digitalkamera und den Nächsten zog es sofort raus an die frische Luft, um das neue Fahrrad auszuprobieren. Am letzten Schultag genossen wir dann noch einmal alle zusammen die Weihnachtszeit mit einem ausgiebigen Brunch, der keine Wünsche offen ließ. Der perfekte Abschluss vor Ferienbeginn! Jeder Schule bekam eine Plätzchentüte mit lieben Weihnachtswünschen mit nach Hause und auch unter den Kollegen wurden ein paar Kleinigkeiten ausgetauscht. Beim Verlassen von Haus 3 der MKS hörte man überall nur die Rufe „Frohe Weihnachten“, „Hab tolle Ferien“, „Bis in zwei Wochen“; ich freue mich nun so sehr auf das Weihnachtsfest zu Hause. Doch genauso freue ich mich auch schon wieder auf den Schulbeginn am 7. Januar, denn wenn ich so darüber nachdenke, wie schön die Adventszeit in der Kinderheilstätte war, wird mir auch klar, wie sehr mir meine Schüler, Bewohner und Kollegen ans Herz gewachsen sind und wie viel Freude mir die Arbeit bereitet. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr 2013.

Hallo zusammen,

für den gemeinen Schalkefan war ja eigentlich bereits gestern aus sportlicher, und durch königsblauer Brille gesehen schon Bescherung.  Plötzlich und unerwartet verlängert Klaas-Jan Huntelaar nun doch seinen Vertrag beim geilsten Klub der Welt.     Ob es die Adventsstimmung, der Glühwein, oder doch ein paar, kaum zu erwähnende Euros mehr waren, die alles so schnell geschehen ließen?    Es ist mir ehrlich gesagt auch egal, wieso und warum, Hauptsache, diese Baustelle kann als erledigt betrachtet werden.    Bleibt noch Lewis Holtby.  Er kann sich ja über die Feiertage Gedanken machen, und dann im neuen Jahr endlich aus dem Quark kommen.      Wenn denn dadurch ersteinmal etwas Ruhe einkehrt bei den Knappen, dann ist ja noch die komplette Ruckrunde Zeit, die ein oder andere „Gurke“ der ersten Serie wieder geradezubiegen.

 

Allen Lesern und Fußballfans ein besinnliches, harmonisches Weihnachtsfest

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

der Ball rollt in den deutschen Stadien vorerst nicht mehr.   Spieler, Trainer und wer sonst noch alles rund um den Verein mit dem Fußball verbunden ist, hat ein wenig Pause.     Trotzdem gab es noch einen Knaller.   Dieter Hecking, ehemals Trainer bei den Clubberern heuert noch vor Weihnachten in Wolfsburg an.     Überraschend, aber nicht mein Terretorium, da aber beim S04 ersteinmal (trügerische?) Ruhe herrscht, kann man das ruhig mal mit einer Zeile in einem Blog erwähnen, zumal die Fans des 1.FCN und die des S04 eine langjährige Freundschaft verbindet.       Ein guter alter Bekannter kommt nach dem Ausleihgeschäft auch wieder zurück.       Edu wird zum Trainingsauftakt am 2. Januar erwartet.            Fünf U17 Spieler, die vom jetzigen Cheftrainer bei den Profis, Jens Keller, wurden zu höheren Aufgaben beim DFB berufen.      Olaf Thon war auch erst 17 als sein Stern über Gelsenkirchen aufging.     Vielleicht kommt ja mal wieder etwas aus dem Nachwuchsbereich hoch in den Profibereich.      Irgendwann muss sich die seit Jahren gute Nachwuchsarbeit des S04 mal auszahlen.   Man muss aber auch mal den Mut haben, und den Jungs mal eine Chance geben.   Nicht nur einmal.         Ein kleiner Schritt ist ja schon einmal gemacht worden:  der 18jährige Rene Klingenberg aus der U19 Meistermannschft dieses Jahres bekam jetzt seinen ersten Profivertrag bis 2015.       Viel Glück, und hoffentlich ist das Anreiz genug, es im nachzueifern.               Und sonst?  Bei dem Wetter geht es höchsten noch zweimal vor die Tür.    Das erste mal hat meine Frau schon erledigt.   Die Brötchen sind knackfrisch, und der Hund nass, aber mit einmal gibt sich unser reißender Wolf 😉  ja nicht zufrieden.

 

Tschüß, bis die Tage und einen schönen vierten Advent

R.A.

Liebe Leser,

natürlich möchte ich es nicht versäumen Euch/Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen schönen Beginn des Jahres 2013 zu wünschen!

Gleichzeitig ist es natürlich auch eine schöne Gelegenheit einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen. Neben meiner alltäglichen Arbeit hat natürlich auch die Projektarbeit eine große Bedeutung in meiner Tätigkeit und diese war in diesem Jahr besonders von dem Projekt „Jugendunterstand in Westönnen“ geprägt. Bereits im Frühjahr hatten ja die ersten Planungen dazu begonnen und erst vor ein paar Wochen war der Projektabschluss. Mit Sicherheit war dieses Projekt eins der schönsten, die ich bisher durchgeführt habe. Das Schöne an diesem Projekt war einfach, dass hier die Chance bestand, gemeinsam mit jungen Menschen wirklich ganz konkret die Lebenswelt der jungen Menschen positiv zu verändern. In diesem Fall also „einfach“ einen Ort jenseits von Spielplätzen, Schulhöfen usw. zu erschaffen, an dem Jugendliche sich aufhalten können. An dieser Stelle also noch mal ein Danke an alle, die dieses Projekt unterstützt und somit überhaupt erst möglich gemacht haben: sei dies nun Lokalpolitik, Stadtverwaltung, Streetwork e.V., Kollegen oder interessierte/engagierte Bürger.

Dies ist zugleich auch mein letzter Blog-Eintrag. Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Arbeit – aktuelles über meine Arbeit ist natürlich weiterhin bei Facebook zu finden. ;o)

Ich wünsche allen schöne Feiertage…