Hallo zusammen,

man kommt ja ganz aus dem Rythmus.    Es ist Dienstag, und keine Champions League.   Morgen auch nicht, und Donnerstag auch keine Europa League.     Da muss der sportliche Fanbiorythmus umgestellt werden.     Ja, aber geht das so von heute auf morgen?        So einfach aus dem gewohnten Ablauf einfach ausbrechen?       Wobei wir das ja garnicht wollen, der Spielplan sieht es so vor.       Erleiden wir jetzt den fußballerischen  „Jetlag“?       Ich glaube wohl nicht, denn es gibt ja auch noch andere Dinge zu tun, zum Teil auch bedeutend wichtigere.           Aber  es ist halt anders.     Es geht ja dem Jahresende entgegen, und da stehen auch wieder die alljährlichen Weihnachts- Jahresabschlussfeiern an.     Die wollen ja auch vorbereitet werden.       Unsere Schießgruppe sucht dafür noch einen Tannenbaum.    Also kaufen kann jeder.    Vielleicht will ja jemand seinen Privatforst im Garten etwas lichten.    Dann wird’s Zeit.        Da muss noch das neue Bekleidungsmaterial  ausgesucht werden, denn es sollen im neuen Jahr auch neue Jacken für die Schützen angeschafft werden, und da such man halt, um etwas passendes zu finden.       Es also ausserhalb des Fußballs genug zu tun.        Dann hört man immer wieder Amsterdam.     Das Lied kenn ich:  „Komm wir fahren nach…“   Man wird es nicht glauben , aber das Original habe ich als junger Bursche schon bei Radio Luxemburg gehört.   Wie die Zeit vergeht.      Tulpen gibt es da auch noch, und jede Menge Fahrräder.  Boah!     Sind Sie schon mal nach einer Zugfahrt in „Amsterdam Centraal“ ausgestiegen?       Wahnsinn!  Da gibt es sogar ein Fahrradparkhaus.      Ja, Grachten gibts da noch, ein bisschen Hafen, und sonst wüsste ich jetzt auch weiter nichts.        Vielleicht habe ich mich ja auch verhört, und es geht garnicht um Amsterdam.      Ich habe sogar noch eine Schallplatte, da wurde vor Lichtjahren von der Fa. Bahlsen mal ein Wettbewerb für Nachwuchsbands ausgeschrieben.    Man musste da Briefmarken einschicken, um  dann  die Single mit dem Siegerlied zu bekommen.   Zwei Songs waren da drauf.   Eins heißt „Amsterdam in my Livingroom“.      War mächtig stolz damals auf diese Scheibe.        Das Lied ist nicht schlecht, aber Amsterdam kommt trotzdem nicht in mein Wohnzimmer.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: