Archive for November, 2012

Hallo zusammen,

es wird kaum hell draußen, und über dem Berger Feld werden die Wolken dazu noch obendrein dusterer.    Warum?  Weil kläglich der zweite Platz hergeschenkt worden ist.      Wie meinte Kapitän Benedikt Höwedes noch kürzlich, schaut doch auf die Tabelle, wir stehen immer noch oben.   Sinngemäß.      Ja, das war vor dem HSV-Spiel.  Und jetzt?  Platz vier.     Und jetzt kommt das, was ich schon seit ewigen Zeiten „predige“.     Ich gab vor der Saison als Prognose einen Platz zwischen fünf und acht am Ende der Spielzeit ab.   Wurde von einigen belächelt, oder für, Sie können sich ja denken wo für erklärt.      Genau für diese Fans ist es eine mittlere Katastrophe das erst die Schwarz-Gelben an „Uns“ vorbeizogen, und jetzt auch noch die Pillentruppe, und der S04 „nur“ noch auf dem vierten Platz steht.               Aber genau das ist es doch.  Wenn die Stevens-Truppe eine richtige Spitzenmannschaft wäre, für die sie auch Anfangs gehalten wurde, die ernsthaft um die Meisterschaft mitspielen kann, die gibt keine Zwei-Tore-Führung in Düsseldorf ab.    Die gibt auch keine drei Punkte in Hoffenheim ab.    Jeder andere gewinnt da.   Oder baselt so planlos in Hamburg herum und schenkt die Punkte daher.       Über den Auftritt beim neuen Zweiten reden wir erst garnicht.                   Es muss auch keiner anfangen zu jammern.   Drei Spiele in der Woche,  Belastung und so’n Scheiß!   Ich persönlich habe lieber gespielt als trainiert.                                                           Die wollen doch alle in der Champions League spielen, blos nicht Europa League.          Ja und im DFB-Pokal will man ja auch weit kommen.     Ach wie toll war das doch in Berlin, da will ich wieder hin.      Ja aber wie?    Ausknobeln, Kegeln, oder bei uns auf unserem  Schießstand vielleicht ausschießen?                  Wenn ich mich richtig erinnere, muß das noch immer auf einer Rasenfläche von ca. 105 mal 68 Metern ausgespielt werden.        Natürlich ärgere ich mich auch über die verpassten Möglichkeiten Platz zwei zu festigen, aber bis dato liege ich mit meiner „Prognose“ ja voll auf Kurs.   Ich wünschte es wäre anders.        Da kann im schlimmsten Fall ja sogar noch die Quali für einen internationalen Wettbewerb verpasst werden.       Aber das ist ja noch was hin.                      Eigentlich ist der S04 im Soll.  Realistisch gesehen.              Auch mit Platz vier ist die CL noch möglich, und im DFB-Pokal hat der S04 Heimrecht gegen Mainz.                 Bei der zweiten „Vorhersage“ das Klaas-Jan Huntelaar in dieser Saison in der Liga höchsten 10-12 Buden macht, liege ich auch auf Kurs. Leider.                    Und ich möchte nicht wissen, wie es hinter den Kulissen bei Königsblau aussieht.        Bei Manager Horst Heldt scheint der Vulkan kurz vor dem Ausbruch zu stehen.            Wird Borussia Mönchengladbach am Samstag der berühmte Tropfen für das noch berühmtere Fass?       Die Wolken werden nicht heller am Schalker Markt.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.:  In Pelkum habe ich drei helle Wolkenlücken gesehen.

Hallo zusammen,

das kam mal in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in einem Schlager vor, ist aber schon fast passend für den augenblicklichen Trend des FC Schalke 04 in der Bundesliga.     Zwar belegen die Königsblauen noch Platz drei, aber die Punkteausbeute aus den letzten Spielen war ja nicht berauschend.     Fünf Partien, vier Punkte.   Der Abstand zu den Bayern nimmt schon Dimensionen aus dem Weltall an, und der Lieblingserzfeind mogelt sich auch schon nach und nach an der Stevens-Truppe vorbei.       Ich habe das Spiel ja gestern aus den bekannten Gründen ( Runrig – Konzert in Oberhausen, Klasse!!!) nicht gesehen.  Als ich dann die Bilder heute Morgen im Frühstücksfernsehen sah, stand ohne jeglichen Zweifel fest, das wir in der „Köpi-Arena“ gestern besser aufgehoben waren.        Dann habe ich noch gelesen, das da irgendein Flatterball aufs Tor kam, und wenn derjenige in die andere Richtung gesprungen wäre, er den Ball gehalten hätte.          Das Konzert wirkt noch nach, es war einfach zu gut, als das ich mehr jetzt über eine solche Aussage Gedanken mache und mir aufrege, deshalb gebe ich jetzt dazu keinen Kommentar ab.                  Dazu kam noch Klaas-Jan Hoppela(ar) mit seinen eingedrehten Seitflachfußkullerball Richtung Elbtunnel.               Und überhaupt, reichten die paar Szenen.     Jetzt sehnen einige Protagonisten wohl doch eiligst die Winterpause herbei.       Zum einen kann man die Akkus wieder aufladen, und man sich endlich voll auf die Vertragsverhandlungen konzentrieren, und herausfiltern aus dem was der Berater da so zusammengetragen hat.         Die Vierfachbelastung (Liga, CL, DFB-Pokal und der Vertrag) zollen jetzt so langsam ihren Tribut.       Am besten geht immer noch alles, wenn der Kopf frei ist, der bringt auch noch einmal schwere Beine auf Trab.        Nur mal so am Rande, auf der Insel gibt es keine Winterpause.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

so wird Hamburg ja auch genannt.    Der imposante Hafen am Ende der Elbe, die dann ca. 106 Kilometer braucht, ehe sie dann endlich im großen Meer angekommen ist, spielt dabei schon eine große Rolle.    Obwohl, die kürzeste Entfernung zur Ostsee ist etwa 90 Kilometer beträgt, aber weil da die Elbe nicht ins Meer fließt, der Michel nicht auf die Ostsee schaut, und die Reeperbahn und St. Pauli da auch nicht sind, ist Hamburg also an der Nordsee angesiedelt.       Genau wie der HSV schon seit Ur-Zeiten in der ersten Fußballbundesliga.      Da spielen sie in dieser Saison sowas wie Labskaus, Nationalgericht im hohen Norden, von jedem etwas, und dann durch den Wolf gedreht.     Dem einen schmeckt es, andere wenden sie mit grausen.     Wie auf dem Fußballplatz.            Und jetzt muß der S04 da heute Abend antreten.      Seit dem Derbysieg haben die Königsblauen keinen Auswärtssieg mehr zustande bekommen.   Also Currywurst Pommes ohne Mayo und Soße.     Schmeckt auch nicht richtig wirklich.             Es wird also Zeit mal wieder etwas richtig zählbares mit in den heimischen Pott zu nehmen.     Also watt mit richtig Schmackes.       Für die Nicht-Ruhrpottler etwas verständlicher:   Einen Dreier, halt, nicht missverstehen, drei Punkte, also einen Sieg in der Namen-Wechsel-Dich-Arena im Volkspark an der Autobahn Richtung Urlaub landen.     Landen passt, der Flughafen ist auch nicht mehr ganz soweit weg.        Ja was soll ich hier lange rumquaddern.   Gewinnt dat Ding da heute, und gut iss!    Haut also rein, das nächste Spiel ist erst wieder Samstag, also lange genug um sich von dem heutigen Akt zu erholen.  Also dem fußballerischen woll.                Ich werde dem Geschehen weder am Radio noch am TV beiwohnen können, da es am Abend nach Oberhausen geht.      Nein, nicht zu Rot-Weiß.               In der Köpi-Arena spielt Runrig.   Die schottische Folkrock Band ist nun mittlerweile seit über dreißig Jahren „On Stage“, und spielt heute ihr neues Programm.     Wir sind gespannt drauf, und natürlich auch auf den ein oder anderen „Klassiker“.     Einen wird es am Ende des Konzerts garantiert geben.     Runrig-Fans wissen wen ich meine.    Es ist sozusagen ihre Hymne.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

am Wochenende war es dann soweit: die Nachzuchten konnten ins Aufzuchtterrarium umziehen. Das Plastron hatte sich Samstag bei beiden geschlossen gezeigt.

Das Terra wurde kurz erkundet, Erde, Moos, Hölzer und Laub für gut befunden. Jeder der beiden verkroch sich dann abends in eine Ecke und buddelte, was das Zeugs hielt. Dass so kleine Füße soviel Erde bewegen können 🙂 . Jedenfalls hat jeder nun so seine Schlafecke gegraben. Mal sehen, wann ich sie ans Fressen bekomme. Noch dürfte der Hunger nicht groß sein.

Schöne Woche,

Ines

Hallo zusammen,

ich habe jetzt die ultimative Frage heraus gefunden „Das war das?„.

Das war das?“ kann man problemlos für folgende Fragen einsetzen:
Wenn mal etwas hinfällt, „Das war das?
Wenn Mama oder Papa mit einem telefoniert haben „Das war das?
Wenn die Kirchenglocken läuten „Das war das?
Ihr glaubt gar nicht wie oft man am Tag „Das war das?“ fragen kann. Das geht so häufig, dass Mama und Papa manchmal schon die Augen verdrehen.

Heute Morgen hat mich Papa geweckt, beziehungsweise ich ihn. Es war nicht zu früh, mittlerweile lasse ich meine beiden Großen ganz gut schlafen. Naja manchmal habe ich halt Alpträume und dann schrecke ich auf und rufe nach Mama oder Papa. Aber das ist ein anderes Thema.
Heute Morgen jedenfalls saß Papa so bei mir Sessel und plötzlich knurrte sein Bauch, dann kam mal wieder meine Standardfrage :“Das war das?
„Das war mein Bauch!“ hat Papa geantwortet, ich glaube er hatte schon Hunger!
Später standen wir dann im Badezimmer und mir ist da wohl ein kleiner „Pups“ aus der Pampers gekrochen.
„Was war das denn?“ hat mich Papa gefragt.
Worauf ich nur kess „Mein Bauch, Papa“ geantwortet habe.

Bis dann, Eure Ronja

,,Thanksgiving – DAS amerikanische Erntedankfest“, und ich durfte dabei
sein.Thanksgiving ist in den Vereinigten Staaten das wichtigste

Familienfest im Jahreskreis – viele Familienmitglieder von weit her
kommen zusammen, um dies gemeinsam mit uns zu feiern. Das Fest greift
tief auf eine Begebenheit in der Vergangenheit zurück. Die Hälfte der
Pilgerväter, die im Hebst des Jahres 1620 von England aus nach Amerika
segelten, starb nach einem ersten harten Winter und wandten sich danach
hilfesuchend den benachbarten Indianerstämmen zu, die ihnen zeigten,
wie man einheimische Pflanzen anbaut. Die reiche Ernte des folgenden
Jahres veranlasste die Pilgrims ein Erntedankfest zu feiern, was nun zu

einer großen amerikanischen Tradition geworden ist, die man hier hier
in den USA immer am vierten Donnerstag im November festlich begeht.
Nachdem ganzen theoretischen Kram, will ich euch jetzt von meinen
eigenen Erfahrungen erzählen!

Die ganze Familie von überall her ist zu uns gekommen und jeder hat
etwas zu Essen mitgebracht. Meine Gasteltern haben ganz traditionell
einen Truthahn (10 kg) zubereitet mit einer Füllung aus getrocknetem
Weißbrot und Fleisch. Dazu gab es allerlei Gemüse und natürlich ebenso
ganz traditionell mashed potatoes (Kartoffelbrei) und Gravy (Soße). Es
war köstlich, und diesmal galt nicht die altbekannte Regel „man hört
auf wenn man satt ist“, sondern man isst solange bis nichts mehr geht.
Nachdem wir uns also alle den Bauch buchstäblich vollgeschlagen hatten
und jeder bis zum Rand voll war haben wir Karten gespielt und uns über
alte Zeiten unterhalten. So ein richtiges Familienfest eben.

Um meiner Familie zu Hause wenigstens einen kleinen Einblick zu
gewähren, haben wir alle mit meinem Vater, meinem Bruder und meiner Oma
geskypt (meine Mutter war leider mit Freundinnen auf einem Konzert…).
Jeder hat sich riesig gefreut, auch wenn es mit der Kommunikation nicht
immer so ganz leicht war und ich dann hier und da als Übersetzerin
helfen musste. Sogar meine Oma hat meine Gastoma gesehen, was ich
klasse fand. Alle waren fasziniert von der Technologie und dass so
etwas heute möglich ist. Danach gab es den an Thanksgiving
obligatorischen Kürbiskuchen mit Vanilleeis. Hmmmh, das war so lecker!
Aber ich möchte nicht wissen, wie viele Kalorien ich an diesem Tag zu
mir genommen habe…

Direkt nachdem alle Gäste gegangen sind, haben meine Gastmutter und ich
angefangen das Haus weihnachtlich zu dekorieren. In Amerika ist nämlich
unmittelbar nach Thanksgiving der Startzeitpunkt für die
Weihnachtszeit. Im Radio laufen nur noch Weihnachtslieder und auf den
Straßen und in den Einkaufscentern dekorieren die Leute und alles sieht
so schön gemütlich aus. Für mich als großer Weihnachtsfan natürlich
genau das richtige – es ist meine Lieblingszeit im Jahr.

Am Tag nach Thanksgiving sind wir dann unseren Weihnachtsbaum holen
gefahren. Wir haben eine Säge und einen Plan in die Hand gedrückt
bekommen, auf dem wir ablesen konnten, wo wir welche Tannen finden
können. Für mich war alles so wie im Film. Wir haben unseren Baum
ausgesucht, ihn selber abgesägt, ihn bezahlt und oben auf das Dach
unseres Autos geklemmt. Jetzt am Wochenende beginnen wir, ihn zu
dekorieren. Ich kann gar nicht mehr abwarten, bis es dann wirklich
soweit ist, wenn ich das erste Türchen vom Adventskalender, den mir
meine Eltern aus Deutschland geschickt haben, öffnen kann…

Hallo zusammen,

Sie wissen wie es weitergeht.  Genauso war es gestern im Rahmen des 13. Spieltages in Liga 1.     Das Spitzenspiel zwischen dem Champions Leagueteilnehmer und Tabellenzweiten FC Schalke 04 und dem Aufsteiger und Tabellendritten Eintracht Frankfurt  endete in der ausverkauften Gelsenkirchener Arena 1-1.        Sehr zur Freude des bis dato Tabellenvierten von der B1.    Durch den eigenen Sieg in Mainz, springen die „Klopper“ auf Rang zwei.            Am Ende war es ein gerechtes Remis zwischen dem S04 und der Eintracht.           Die Gäste im ersten Durchgang besser, und hätten einen Elfer bekommen müssen, Schalke hatte im zweiten Spielabschnitt mehr von der Partie, und besas in der turbulenten Schlußphase noch die ein oder andere Gelegenheit das Spiel für sich zu entscheiden.           Aber wie so oft war die Ungenauigkeit beim Abschluss ausschlaggebend dafür, das es nichts mit einem Dreier wurde.        Auch der Frankfurter Keeper verhinderte einen Schalker Torerfolg in den Schlussminuten.              Wer jetzt auf welcher Seite noch mit einer Karte mehr, und aus welcher Farbe sie sein sollte, lassen wir jetzt mal dahingestellt.    Auch über strittige Strafraumszenen, wo es durchaus auch einen Strafstoß für S04 hätte geben können, gehen wir nicht weiter ein.              Dafür ist auch eigentlich garnicht groß Zeit.         Am Dienstag schon geht die X-te „Englische Woche“ weiter.     Der S04 gastiert an der Alster beim momentan uhrlosen Bundesliga-Dino Hamburger SV.                Worüber aber von den entsprechenden Leuten gesprochen und gehandelt werden muss, sind die idiotischen Vorkommnisse zu Beginn der zweiten Halbzeit.                Da werden die Frankfurter Anhänger für ihr ungebührliches Verhalten in den Stadien auf Platz eins gehievt,  und ausgerechnet die sind diesesmal friedlich.              Hirnlose  Schalker Vollochsen fangen stattdessen an mit Bengalos zu zündeln.       Das Spiel konnte erst mit Verspätung wieder angepfiffen werden.                       Es sollte wohl eine provokante Aktion gewesen sein, um die Frankfurter aus der „Reserve“ zu locken.  Der „Schuß“ ging nach hinten los, im wahrsten Sinne des Wortes.          Die Verantwortlichen müssen da konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.      Auch mit Stadionverbot!!!       Ein Spruch wird auf ewig Bestand haben:  die Bekloppten sterben niemals aus.      Das hat jetzt nichts mit dem Übungsleiter aus der Nachbarschaft zu tun.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

viele kennen sie ja noch aus „Jim Knopf“ mit Lukas dem Lokomotivführer und ihrer Lok „Emma“.  Aber heute meine ich damit keine wilde Bande, sondern den Spieltag in der Liga.    Obwohl zottelige Gestalten laufen da auch genug herum.          Die 13 hat es in sich.          „Unser“  S04 tritt zu Hause im Verfolgerduell gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt an.    Ein Sieg, und mag er noch so schmutzelig sein, sichert Platz zwei.     Da können die anderen dann machen was sie wollen.      Hoffentlich geht den Jungs von Huub Stevens nicht die Puste aus in dieser dunklen Jahreszeit.       Und solche Spielchen, wie sie jetzt mit Klaas-Jan Huntelaar veranstaltet werden, kann man auf dem Berger Feld überhaupt nicht gebrauchen.     Ich weiß nicht, was sich ein gewisser Erik Meijer, Holländer, ehemaliger Erst- und Zweitliga Heldt der fast insolventen Alemania aus Aachen und jetzt „Erklär-Bär“ im Studio bei Champions League Übertragungen auf Sky, dabei gedacht hat, festzumachen, das Huntelaar in der Winterpause zu Arsenal London wechselt?   In jedem Märchen steckt ja bekanntlich immer ein bisschen Wahrheit, und selbst wenn es so sein sollte, hat er das für sich zu behalten, oder die Gage für sein “ ‚rumgeblädder“ bei Sky wird so dünn bezahlt, das er Zusatzeinnahmen für solche Aussagen aus anderen Quellen braucht.                Im Falle das es so kommt, dann, und da waren wir uns am Mittwoch alle einig, handelt Horst Heldt völlig richtig.     Denn erstens geht mir das rumgeeiere mit der Vertragsverlängerung von Huntelaar seit längeren auf den Senkel, zweitens gebe es ja noch Kohle für ihn, am Ende der Saison nicht mehr, und drittens, kann er den Premiere Leaguefan Lewis Holtby gleich hinterher jagen.         Ich weiß natürlich nicht ob die Summen auch nur annähernd stimmen, die da in der Luft herumschwirren, aber so ein Gezocke von einem Spieler, wohl mehr sein Berater,  der in der ersten Liga gerade einmal dabei ist, Fuß zu fassen, kann man ja nur Glück wünschen es auf der Insel zu versuchen.   Da wird ja auch wöchentlich abgerechnet.                      Natürlich werden jetzt einige dabei sein und sagen, der spinnt doch, die besten Leute sind dann weg.       Also mal ganz ehrlich.   Vor der Saison sagte ich, das Huntelaar keine 12 Bundesligatreffer zustande bekommt, denn so einen Lauf wie im letzten Spieljahr bekommt er nicht wieder, und so sieht es ja aktuell auch aus.      Ein Verlust wäre er, aber augenblicklich kein herber.                    Aber das ist ja noch nicht alles an diesem 13. Spieltag.        Neu-Wolf Allofs reist zurück an die Weser.  Holt er da Thomas Schaaf ab?            Im Frankenland das Duell der Ur-Eisenbahner Führt-Nürnberg.          Super Spieltag dieser 13., bis jetzt noch.     Samstag ca. 17.20 plus X wird das der ein oder andere etwas anders sehen.     Die 13, Glücks- oder Pechzahl?

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

abwarten, mit den Nachbarn diskutieren, ab und zu mal ‚rummotzen, und auch mal  dabei laut werden, und schon klappt es mit dem Sieg.     Liest sich jetzt einfach, war es aber nicht.    Die Anfangsphase versprach eine schnelle Entscheidung, aber zielungenauigkeit, oder die Querstange (Holtby) verhinderten einen Schalker Treffer.      So zog sich diese Partie in die Länge.     Piräus teilweise mit angerührtem Beton in der Abwehr, und dem S04 fehlten die zündenden Ideen.     Gemurmel kam in der Arena auf, als Angriffsbemühungen der Königsblauen mehrfach abgebrochen wurden, der Ball erst quer, dann zurück und schließlich zum eigenen Torwart gespielt wurde.         Blindes anrennen war ja auch nicht unbedingt von Nöten, denn Olypiakos brauchte dringend den Dreier um noch ein Wörtchen um den Einzug in das Achtelfinale der Champions Leauge mitreden zu können.         Aber über die gesamten neunzig Minuten betrachtet, waren die Griechen im Angriff einfach zu harmlos.              Schalke erarbeitete sich zwar die ein oder andere Einschuß oder -köpf Möglichkeit, aber so ganz viel zwingendes war auch nicht dabei.        So war es eigentlich passend zum Spiel, das eine Einzelaktion für die Endscheidung sorgte.       Christian Fuchs‘ Flachschuss aus 30 Metern hatte wie viele der Arenabesucher auch der Gästekeeper wohl nicht auf der Rechnung.          Zu seiner Überraschung, oder Entsetzen schlug der Ball neben ihm ein.       Es sah so aus, als wenn er damit spekulierte, das der Ball wohl neben seinen Kasten landen würde, und dann doch im Netz war.               Quälende vier Minuten Nachspielzeit änderten nichts daran, das der S04 am Ende einen verdienten Sieg, und damit das Überwintern in der Königsklasse eingefahren hatte.        Danach meckerte auch keiner mehr.       Das junge griechische Paar das vor uns saß, verließ allerdings schon zeitig die Arena.    Den erleichterten königsblauen Jubel wollten sich sich dann doch wohl nicht an tun, dafür hatten zuvor jede Menge Bilder geschossen.     Erinnerungen an einen schönen Abend zu zweit in Gelsenkirchen?

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es ist alles glatt gegangen! Zwei Nachzuchten von Pyxidea mouhotti kann ich seit gestern präsentieren.

Ab dem 90. Tag stellte sich bei mir natürlich wie jedes Jahr die Unruhe ein. Wann würden die ersten Risse in den Schalen erscheinen? Ihr könnt Euch vorstellen, dass die Spannung mit jedem Tag mehr, der ins Land ging, natürlich unerträglich wurde. Aber am 99. Tag (17. November 2012) dann endlich: um 14.45 Uhr hatte das grössere Ei (Nr. 6) vorne ein kreisrundes kleines Loch. Es sah fast so aus, als hätte es jemand mit einem Locher fein säuberlich ausgestanzt. Ein fitzeliges Stückchen Nase mit Eischwiele hatte sich den Weg ins Freie gepickt. Den ganzen Tag über fielen dann nur kleinere Stückchen, die Aktivität und der Drang, ganz herauszukommen, folgten erst in den frühen Morgenstunden des darauffolgenden Tages. Am 18. November um 18.55 Uhr hatte die Schröte es dann endlich ganz geschafft. Mit einem mächtigen Satz rannte sie fast aus ihrer Kalkschale.

Beim ersten In-Augenschein-Nehmen war ich doch etwas besorgt. Es war noch eine grössere Menge Dottersack vorhanden, der Bauch somit auch noch nicht geschlossen. Im Endeffekt hätte der Krümel sich noch gut eine Woche im Ei Zeit lassen können… Dass mal Reste vorhanden sind, kommt schon mal vor, aber diese Grösse hatte ich noch nicht. Also musste erst eine kleine desinfizierte Box her, spartanisch eingerichtet mit warmen feuchten Tüchern, um dem Dottersack keinen Dreck und damit einer Infektion auszusetzen. Das wäre ein Todesurteil. Der Schröte schien das aber überhaupt nichts auszumachen. Sie war sehr agil und rannte hochbeinig in der Box umher, als gäbe es kein Morgen… Erste Versuche, die steile Wand hochzuklettern, gab es natürlich auch. Irgendwie sind die Schröten da alle gleich – erstmal versuchen, auszubüxen!

Schon einen Tag später hatte sich der Dottersack halbiert und war abgetrocknet. Ich war beruhigt, alles ging gut. Heute ist nur noch ein Minimum vorhanden, ich schätze mal, dass bis zum Wochenende die Bauchdecke geschlossen sein dürfte und die Schröte in ein kleines Terrarium ziehen kann. Sie hat den Namen „Tam Dao“ bekommen, nach meinem Traum-/Lieblingsort in Vietnam. Sie wiegt 12,5 Gramm. Messen werde ich erst am Wochenende, wenn sich der Panzer komplett entfaltet hat und nicht mehr die Eirundungen aufweist.

Hier eine kleine Fotofolge:

Tam Dao

 

Tam Dao

 

Tam Dao

 

Tam Dao

 

Tam Dao

 

Tam Dao

 

Ganz in Ruhe konnte ich nun abwarten, wann wohl das zweite Ei aufgehen würde. Wenn diese Schröte auf dem selben Stand sein würde wie Tam Dao, wäre es von Vorteil, noch drei bis vier Tage in der schützenden Hülle zu verbleiben… Aber es ging ruckzuck weiter. Am Montag (19. November) lugte um 10.30 auch dort eine Nasenspitze aus dem Ei. Dieses Ei war das Kleinste aus dem grossen 7er-Gelege von Safran. Den ganzen Tag über tat sich aber nichts weiter, als ob die Schröte Kraft sammeln würde. Erst gestern mittag ging es dann richtig los. Über zwei Stunden lang brach Stück um Stück ab. Nachdem die Hälfte der Eischale dem Drängen zum Opfer gefallen war, schaffte die kleine Schildkröte es sogar, sich einmal komplett innen zu drehen! Das habe ich bei allen Nachzuchten vorher auch noch nie gesehen. So halb auf dem Rücken liegend schaute sie dann rundum, bevor es wieder weiterging, um sich endlich zu befreien. Um 16.11 Uhr war es dann auch nach 101 Tagen soweit. Sie verließ die Kalkschale.

Auch bei ihr war noch ein Rest Dottersack vorhanden, aber nur in geringem Ausmaße. Also wurde auch diese Schröte, die den Namen „Bao“ trägt, kurzerhand in eine weitere Box verfrachtet und auch wieder in den warmen Brüter gestellt. Auch da wird es voraussichtlich am Wochenende den Umzug ins Terra geben. Erstaunlich auch bei ihr, wie groß der Laufdrang war. Über vier Stunden dackelte sie in der Box rum, mit neugierigen Versuchen, ob man an den Ecken nicht nach oben kam… Bao bringt 10,5 Gramm auf die Waage. Von der Farbe her ist sie etwas heller als Tam Dao.

Hier die Fotos von Bao:

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Bao

 

Ich bin mehr als zufrieden, dass beide befruchtete Eier etwas geworden sind. Die Startgewichte sind gut, ich nehme mal an, dass beide die Chance haben, sich prächtig zu entwickeln. Und wenn am Wochenende auch der zweite Brüter wieder bis zur nächsten Saison verstaut wird, kann ich glücklich in die Wintersaison gehen. Die meisten meiner Schröten sind schon in der Winterruhe, bis auf die Kleinen vom letzten und vorletzten Jahr natürlich. Obwohl die sich auch nur noch sporadisch blicken lassen. Es wird also ruhig hier werden…

 

Zum Abschluss noch ein Bild von beiden.

Tam Dao (l.) und Bao (r.)

 

Bis die Tage,

Ines