Archive for September, 2012

Das R4-Team 2013 steht !

Das R4-Team Westfalen 2013 präsentiert sich

Vorstellung R4-Team Westfalen 2013

Wir sind ein interdisziplinäres Team: Erstmals sind alle drei Soester Fachbereiche vertreten.Und den Frauenanteil haben wir auch verdoppelt!
Kennen gelernt haben wir uns bei der Abschlusspräsentation des aktuellen R4 Teams – Danke für die tolle Präsentation :-).
Wir freuen uns auf ein großes Abenteuer!

Hier die Facts:
– Teilnahme an rein studentischer 4L Trophy von Paris nach Marrakesch im Februar 2013 als R4 Team Westfalen
– acht Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Soest
– Abfahrt ist Soest: Mit vier R4 jeweils 7.000 km zurücklegen

– vier mal 50 kg Schulmaterialien und 40 kg Lebensmittel für örtliche Hilfsorganisation in Marrokko

– Kosten: 36.000 €. wir suchen Sponsoren und Unterstützer !

Unser erster Bericht

Hallo zusammen,

auch mit zwei Tagen Abstand wird das Ergebnis der Schalker in Düsseldorf nicht besser.   Wie sagte ein früherer Mannschaftskollege immer: ein Punkt Auswärts ist gut.    Ja, damals „herrschte“ noch die Zwei-Punkte-Regelung, und er sagte es immer, wenn wir einen Rückstand gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner noch ausgeglichen haben.      Das war ja am vergangenen Freitag nicht der Fall.   Der S04 führte zur Pause klar und deutlich mit nur 2-0, und hätte das Spiel da schon entscheiden müssen.     Spätestens aber bis zur 66. Minute, als die glasklaren „Dinger“ vergeben bzw vom Fortunen-Torhüter vereitelt wurden.           Da ist wieder der Unterschied zum Tabellenführer deutlich geworden, der zehn Minuten vor Schluss, wenn auch beim ersten Treffer unter Mithilfe des Bremer Torhüters zustande kam, die Punkte von der Weser mitnahm.        Torhüter, das sagt ja schon das aus, was er eigentlich machen soll, und nicht die Stadtmusikanten hüten, die meilenweit weg stehen.                  Aber das ist kein königblaues  Problem.                        So ein Spiel wie in D’dorf mußt du früh eintüten, und kannst dann im zweiten Durchgang Kräfte schonen für die Champions League am Mittwoch.  Am Ende musste man ja noch um das Remis bangen, und soetwas ärgert mich maßlos!                Darüber nachdenken darfst du da aber auch nicht, denn am Mittwoch haben die Königsblauen eine sehr gute Gelegenheit aus eigener Kraft vor heimischen Publikum gegen die Franzosen den Weg Richtung Achtelfinale zu ebnen.           Schönen Sonntag allen.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

An meiner Schule sind noch zwei weitere Austauschschülerinnen, eine aus
Spanien und die andere kommt aus Finnland. Es ist total spannend für
mich die amerikanische, die spanische und die finnische Kultur kennen
zu lernen. Hier prallt alles aufeinander und irgendwie beginne ich,
über unsere eigene deutsche Kultur nachzudenken, was eigentlich Jahre
lang total normal für mich war.

Es fängt schon mit den gewöhnlichten Sachen an. In Deutschland zum
Bespiel habe ich fast immer meine Zimmertür geschlossen. Oder wenn
Gäste gekommen sind, war immer die Badezimmertür immer zu. Hier in
Amerika haben sie grundsätzlich alle Türen auf und schließen sie nur,
wenn sie sich umziehen oder absolut ihre Ruhe haben wollen. Hier wird
es als unfreundlich empfunden, wenn man die Tür schließt. Meine
Gasteltern haben mich nach meiner ersten Woche hier gefragt, warum ich
denn andauernd die Badezimmertür schließen würde… Ich musste erstmal
überlegen warum ich das gemacht habe, weil es für mich das normalste
der Welt war, aber dann erklärte ich, dass es in Deutschland ganz
normal ist, dass man die Badezimmertür schließt und alle anderen Türen,
und dass das nichts zu bedeuten hat. Von diesem Zeitpunkt an habe ich
immer meine Türen aufgelassen um keine falschen oder missverständlichen
Signale zu senden!

Ein weiterer kultureller Unterschied ist, dass viele hier auch sehr
kurze Wege mit dem Auto fahren. Das Benzin ist hier viel günstiger als
bei uns. Ich war es aus Deutschland gewohnt, dass ich jeden Tag mit dem
Fahrrad zur Schule gefahren bin oder kleinere Sachen immer mit dem
Fahrrad erledigt habe. Hier fahren alle ausschließlich Auto und ich
habe das Gefühl, dass die das hier lieben! Wenn mich mein Gastvater von
der Schule abholt und wir noch einkaufen müssen, wäre es total
praktisch und ein Weg, wenn wir direkt danach zum Supermarkt fahren
würden. Aber wir fahren lieber noch einmal nach Hause, essen und
trinken vielleicht noch etwas und fahren dann wieder los.

Und das Fahrrad wird hier nicht als Fortbewegungsmittel, sondern nur
als Sportgerät genutzt. Ich bin schon seit vier Wochen nicht mehr mit
dem Fahrrad gefahren und fange echt an, es zu vermissen!

Und wieder ist eine Woche um. Kaum zu glauben, dabei wollte ich eigentlich gleich am Montag etwas über das Erntefest am vergangenen Sonntag schreiben. Habe getrödelt wie immer, also wird das jetzt nachgeholt.

Während des Festes hatte ich nicht die ganze Zeit über zu tun, schön war es aber trotzdem. Nachdem ich dem Kaltblut Olka Zöpfe geflochten hatte, konnte ich mich anderthalb Stunden lang auf dem Gelände des Freilichtmuseums umsehen, da meine Chefin Monika erst um zwölf mit dem Brotbacken anfangen wollte. Ich glaube, um zwölf wurde die Veranstaltung offiziell eröffnet, denn um diese Zeit fand auch der festliche Umzug mit Olka statt, an dem einige Politiker teilnahmen.

Doch Teile des Programms begannen bereits früher, sodass ich mich nicht neunzig Minuten lang langweilen musste. Wie zu erwarten gewesen war, gab es einen Markt, auf dem Produkte aus der Region angeboten wurden. Außerdem waren Gruppen von Bauernhöfen, aus anderen Museen oder Vereinen da, die kunstvoll aus Heu geformte Figuren präsentierten und dazu Volksmusik zu Besten gaben. In jede Skulptur war ein Brot eingearbeitet, auf dem etwas wie „Erntedank 2012“ stand. Anscheinend wurden abschließend die besten Skulpturen ausgezeichnet.

Leider habe ich von diesem ganzen Spektakel keine Fotos gemacht, ebenso wenig von Olka. Den Umzug habe ich noch nicht mal mitbekommen, da Monika und ich inzwischen mit dem Backen angefangen hatten. Und zwar auf die mittelalterliche Methode in der Rekonstruktion eines Lehmofens. Dazu haben wir Schüsselchen mit Kohl ausgelegt, bevor der Teig hinein gegeben wurde. Die primitive Form des Backpapiers. Finde ich eigentlich ziemlich genial.

Was dann mit den Schüsseln geschah, kann sich wohl jeder denken: Abgedeckt kamen sie in den Ofen direkt ans Holzfeuer. Danach hieß es erst mal warten, so ungefähr vierzig Minuten. Manchmal mussten lediglich die Kohlblätter ausgetauscht werden, wenn diese drohten zu verkohlen. Zwischendurch kamen Besucher vorbei, ließen sich von Monika erklären, was wir da taten, und gingen weiter, um Korn zu dreschen oder Mehl zu mahlen.

Das Wetter war übrigens recht stürmisch und kalt, aber mit einer Strumpfhose, einer Leggings, einem langen Trachtenrock  , drei Pullis, meiner Regenjacke (die immer noch nach Rauch riecht) und einem um den Kopf geschlungenen Schal war es nicht so schlimm.

Die vergangenen Tage wurden wieder wärmer. Glücklicherweise auch überwiegend trocken, denn wir haben vier Tage lang Kartoffeln geerntet. Jetzt sind wir fertig (hier sollte ein Ausruf stehen, der gleichermaßen Zufriedenheit, Freude, Stolz und ein bisschen Erleichterung ausdrückt, aber „Juchuh“ wirkt ausgeschrieben irgendwie leicht albern)! Ich habe leichten Muskelkater, vor allem in den Oberschenkeln, obwohl wir jeden Tag bloß etwa zwei bis drei Stunden bei der Ernte verbracht haben. Es ist schon anstrengend, sich die ganze Zeit zu bücken und volle Eimer zu tragen. Jedenfalls bedaure ich die Kinder, die diese Arbeit früher zwei Wochen lang den ganzen Tag verrichten mussten.

Egal, gerade haben Helena und ich welche von den Kartoffeln aus dem Skansen (dem Museum) gegessen. Selbst gesammelt und bloß mit Pferdemist gedüngt gleich doppelt so lecker wie Knollen aus dem Supermarkt.

 

Meine letzten Stunden haben geschlagen. Um Mitternacht geht mein Flieger nach Deutschland und dort lande ich dann am Sonntagmorgen.

Vor der Kunstgalerie

Doch meinen letzten Tag verbringe ich noch in Kuala Lumpur. Seit Donnerstag bin ich nun hier und es gefällt mir wirklich gut. Mal abgesehen von dem Wetter, denn es ist immer über 30°C und dazu eine unglaublich hohe Luftfeuchtigkeit. Daran muss man sich erstmal gewöhnen.
Meinen ersten Tag hier habe ich der Innenstadt gewidmet und mir den Kuala Lumpur Tower und eines der höchsten Gebäuden der Welt angesehen. Die Petronas Towers sind 452m hoch und galten zwischen 1998 und 2004 (wenn auch umstrittenerweise) als die höchsten Gebäude der Welt. 2004 wurde dann der 508m hohe Taipai eröffnet. Nun ist der Burj Khalifa (828 Meter) das höchste Gebäude der Welt. Meiner Meinung ist es einfach nur ein Gebäude, sodass ich meinen nächsten Tag interessanter fand. Dort ging es dann zu den Batu Caves. Die Höhlen werden heute als Gebetsstätte genutzt und beherberen mehrere Tempel. 272 steile Treppenstufen führen hoch zu den Höhlen und auf dem Weg nach oben wird man von Makaken begleitet. Zunächst dachte ich, dass die Affen wirklich niedlich sind, doch da ich ihnen nichts zu essen geben konnte (und wollte) wurden mir gebleckte Zähne gezeigt oder einfach ignoriert. Letzteres habe ich bevorzugt.

In der Stadt gibt es zudem noch unzählige Märkte auf denen man nicht nur allmögliche Sorten von Essen kaufen kann, sondern auch alles von Taschen, TShirts, Schmuck… was auch immer das Herz begehrt. Natürlich muss man hart verhandeln und nachdem ich die ersten paar Male garantiert zu viel gezahlt habe, bin ich besser geworden.

So, und das war mein letzter Eintrag aus dem Ausland. Wir sehen uns dann in Deutschland! 🙂

Hallo zusammen,

Landeshauptstadt, Karnevalsdauerrivale der „befreundeten“ Nachbarn aus Köln.  Helau statt Alaaf, und neuerdings auch Erstligist bei den Fußballern.   Und zu allem Überfluss aus Sicht des Nachbarn, damit eine Klasse höher als die Domstädter.   In der Tabelle auch höher angesiedelt als der amtierende Meister.  Dazu noch ungeschlagen, und das sage und schreibe noch ohne Gegentreffer.      Ja soll der S04 denn da am Freitag überhaupt hinfahren?           Das sind ja Superlative, die suchen aktuell ihres Gleichen.            Aber mal Spaß beiseite, es ist ja schon überraschend, wie sich die die Aufsteiger präsentieren.    Unschlagbar ist die Truppe von Norbert Meier aber nicht, auch wenn es momentan den Anschein hat.                 Ich schrieb ja vor ein paar Tagen, das in den kommenden drei Partien nach der Bayernpleite neun Punkte her müssen.    Drei wurden am vergangenen Dienstag eingefahren.             Jetzt gilt es am Freitag gleich drei Serien auf einmal zu knacken:  1. Die ersten Gegentore der Fortuna einschenken,     2. ihr die erste Saison- und damit gleichzeitig   3.  die erste Heimniederlage beibringen.         Drei verschiedene Dinge auf einmal?   Nein, einmal S04, und du hast alles.     Wieder ein bisschen „dicke Hose“ wa?   Nee, die Jungs sind immer noch in der Pflicht.      Mit einem 3-0 Sieg zuletzt ist die Leistung gegen die Bayern und die Mainzer noch lange nicht abgetan.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Heute gab es Bratkartoffeln, Rührei und Kohlrabi. Sehr lecker das Ganze aber ihr wisst ja, dass man mich manchmal zu meinem Essensglück zwingen muss. Rührei liebe ich zwar, aber ich ärgere meine beiden Großen lieber etwas und sage das ich nichts mehr will. Dann ziehen Mama und Papa wieder alle Register und versuchen es mit „Buch lesen“, singen, oder sonstige Ablenkungsmanövern. Heute haben sie gesagt, dass wir rüber zu Oma gehen, wenn ich noch etwas esse.
„Noch fünf Gabeln“ hat Mama gesagt und mir ihre Hand mit allen ausgestreckten Fingern gezeigt.
Ich hingegen war der Meinung, dass zwei reichen und habe nur meinen Daumen und den Zeigefinger hochgehalten.
Papa meint es wäre unverschämt in meinem Alter schon zu feilschen.

Abends war mal wieder baden angesagt. Das Wasser lief in die Wanne und meine Gummitierchen drehten schon lustig ihre Kreise.
Ich stand nur noch in meinem Body da.

„Papa“ habe ich gerufen, auf meine Brust gezeigt und „Metter-Metterling“ gesagt.
„Richtig“ hat Papa gesagt „da ist ein Schmetterling auf deinem Body und was ist da unten drunter?“ wollte er wissen und hat auf meinen Bauch gezeigt, den ich in diesem Moment richtig schön heraus gestreckt habe.
Auf diese Frage hatte ich nur die einzig logische Antwort parat: „Rührei!!!!!“

Opa Ludger kümmert sich natürlich auch um mein Wohlergehen und damit ich nicht friere hat er mir auf diesem Foto eine Wickelunterlage als Kopftuch umgebunden. Ich war stolz und habe es allen gezeigt. Ich kann echt alles tragen!!!!

Man sieht sich, Eure Ronja!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

ja was war das denn gestern? Die Bude war ja fast leer!  Nur 59.116 Freiwillige in der Arena.   Ich kann mich schon garnicht mehr daran erinnern, das bei einem Meisterschaftsspiel so „wenig“ Zuschauer da waren.    Aber das lag im gestrigen Fall wohl eher an den Mainzern, die ihrer Mannschaft wohl nicht allzuviel zutrauten.   Nur 200 – 300 Gästefans sollen da gewesen sein.   Die sahen allerdings keine schlechte Vorstellung ihrer Mannschaft.                Die der Hausherren war gelinde gesagt, dürftig.                        Allein die Tatsache, das ich ab und zu mal auf die anderen Spiele gezappt habe, und es da bedeutend spannender war, hat mich vor dem Einschlafen bewahrt.             Ich bin ja auch knurrig im Stadion wenn ich so eine Leistung geboten bekomme, und motze herrum, aber bei einer Führung muss man nicht unbedingt sofort lospfeifen.     Dreckiger Sieg, wie man es in Fachkreisen wohl nennt.   Am Ende stehen 10 Punkte, aktuell Platz drei zu Buche, und heute beginnt die Vorbereitung auf die Freitagspartie beim noch ungeschlagenen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.        Die haben noch nicht einmal ein Gegentor kassiert.  Da wird es aber höchste Zeit, nicht war, Herr Huntelaar?

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die letzte Anwesendheitsveranstaltung am vergangenen Samstagnachmittag sollte jetzt ganz schnell abgehakt werden, und der Kopf frei werden für das morgige Spiel gegen die siegreichen Mainzer.     Mich würde es nicht wundern, wenn Trainer Huub Stevens wieder rotiert.    Afellay könnte in die Startelf  kommen.  Matip wird eine Pause gegönnt, dafür rückt Höwedes auf seine Lieblingsposition in der Innenverteidigung.  Utchida dafür auf die rechte Aussenverteidigerposition.   Auch Jones schon sich.  Dafür sehen wir Höger.    Klingt mal wieder wild, aber passieren wird etwas, allein auf Grund der Tatsache, das die englischen Wochen noch lange kein Ende haben.       Will der S04 weiter oben mitspielen, die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes machen es möglich, dann müssen aus den nächsten drei Spielen (Mainz, in Düsseldorf, Wolfsburg) ganz klare neun Punkte her, um dann gestärkt an die B1 zu fahren, zu dem Derby schlechthin.             Genug Spieler sind ja dafür da, aber die Qualität dafür auch?       Die vergangenen 58 Minuten in der Arena, mehr wollte ich dann nicht mehr, haben meine Euphorie nicht unbedingt verstärkt entfacht.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Why so serious?!? Der Joker in einer von Melbournes StraßenDas Festland hat mich wieder und statt der üblichen Touristenattraktionen, suche ich nach Straßenkunst in den unzähligen Gassen von Melbourne. Es gibt hier etliche Hinterstraßen, die voll sind mit Graffiti und anderen Kunstwerken. Natürlich ist nicht alles schön, doch ich habe schon so einige ziemlich beeindruckende Werke gefunden. Zudem kann man in den Gassen auch mal eine echt gute Bar oder interessante Läden finden. Nicht nur die Hauptstraßen sind voll mit Geschäften. Die Schätze sind meist versteckt und wollen entdeckt werden.

Melbourne heißt aber auch, dass ich mein letztes Ziel in Australien erreicht habe und meine Reise bald ein Ende hat. Zwei Tage habe ich noch für Melbourne (morgen geht es an der Great Ocean Road entlang) und dann fliege ich ab nach Kuala Lumpur. Ein kurzer Zwischenstopp in Malaysia bevor es dann endgültig nach Hause geht.