Fast drei Wochen sind wir jetzt in Suedafrika, haben einiges erlebt, gesehen, durchlitten und geschafft.
Wir haben mittlerweile alle der sieben Aussenstationen besucht. In sechs davon kann man Gemuesegaerten anlegen bzw. fortfuehren. Unterstuetzt werden wir von allen Seiten, das ist wirklich fantastisch.
Jede der Stationen wird von uns individuell betrachtet und betreut. Wir geben Hinweise zur Bewaesserung und zur Bepflanzung bezogen auf die hiesigen Boden- und Klimaverhaeltnisse.

Jerusalem:
Im Vergleich zu anderen Stationen ansehnlicher Garten vorhanden. Dennoch muessen Verbesserungen vorgenommen werden, wie z.B. aufstellen eines Zaunes, anlegen weiterer Beete und Ausbessern der verfallenen Pflanztunnel. Desweiteren besteht Verbesserungsbedarf bzgl. der Unkrautregulierung. Ebenfalls wird ein Kompost mit organischen Abfaellen angelegt.

Chweni:
Die Station ist eine der Schoensten. Ein 70 Jahre alter Mann kuemmert sich mit Hingabe um den Gemuesegarten. Wir legen lediglich einen Kompost an und unterrichten die Kinder.

 

Phelandaba:

Diese Station liegt im aermsten der betreuten Gebiete. Eine Einheimische die als Caregiver fungiert, stellt ihr Haus als Anlaufstelle fuer die beduerftigen Kinder zur Verfuegung. Sie wohnt dort und kocht taeglich eine warme Mahlzeit fuer die Kinder. Das Children in Distress- Team hat ihr Haus renoviert und stellt Materialien und Lebensmittel, ausserdem wie an allen anderen Stationen werden Computerunterricht und Gottesdienste dort abgehalten.

Die Anlage eines Garten ist aufgrund des mangelnden Platzes nicht moeglich, es gibt lediglich einige Mango- und Papayabaeume, die keiner weiteren Pflege beduerfen.

Gebaeude in Phelandaba

 Kochstelle in Phelandaba

 

Wohnhaus eines der betreuten Kinder

 

Linda und Nina mit den Kindern

 

High Five

 

Kabokweni:

Diese Station ist noch im Aufbau und soll in den naechsten Wochen fertig gestellt werden. Die Kirche wird komplett neu gebaut, zwei Nebengebaeude sind bereits vorhanden und werden von einer einheimischen Betreuerin und im Moment den Bauarbeitern bewohnt. Spaeter soll in den Gebaeuden ebenfalls Unterricht und sonstiges stattfinden. Das ganze Grundstueck muss noch mit einem Zaun abgegrenzt werden, ebenfalls muss der Gemuesegarten eingezaeunt werden, um ihn vor den Huehnern, Ziegen und Hasen zu schuetzen. Bis jetzt haben wir den Boden von Hand gelockert, weitere Arbeiten muessen warten bis ein Zaun steht und die Wasserversorgung gesichert ist. Im Moment befindet sich dort nur ein fast leerer 5000l Wassertank, dessen Inhalt zum Bau und zur Trinkwasserversorgung dient. Um diesen Tank aufzufuellen ist eine externe Belieferung mit einem LKW von Noeten, geplant ist auch hier, wie an den anderen Stationen das Regen- und Tauwasser mit Regenrinnen aufzufangen. Das Befuellen kostet jedesmal 50Euro.

Da es sich um eine neue Station handelt, haben sich letzte Woche das erste Mal Kinder dort eingefunden und wurden freundlich mit einem Getraenk und Brot begruesst.

Gruppenfoto vom ersten Treffen

 

hard work

Baustelle

Mganduzweni:

Diese Station besass schon einen Gemuesegarten, jedoch wurde der Zaun von den Ziegen zerstoert und alle Pflanzen wurden abgefressen.

 

Kaputter Zaun

Wir haben mit Hilfe von Andrew, dem Mann der Pastorin einen neuen Zaun aufgestellt und Spinat, Rote Beete und Porree gepflanzt.

Jetzt muss es nur noch wachsen 🙂

 

Linda und Thomas

 

Lisa und Linda in Mganduzweni

 

Cho Cho Cho:

Der Garten in Cho Cho Cho ist ebenfalls ziemlich gut, jedoch benoetigen wir dort einen Zaun. Die Hasen und Ziegen zerstoeren regelmaessig die angelegten Beete.

das sieht sehr gut aus

Wir werden noch weitere Pflanzen dort ausbringen.

Mcogbaneni:

An dieser Station werden zur Zeit noch keine Kinder betreut, da es sich um eine weitere neue Station handelt. Das dort stehende Haus hat kein Dach und ebenfalls keinen Zaun. Es gibt keinen Wassertank, geschweige denn Wasser. Die Frau die im Moment auf das Grundstueck aufpasst, muss mehrere Kilometer zu einer sogenannten oeffentlichen Wasserstelle laufen. Sie hat durch CID die Moeglichkeit in einem bereits fertig gestellten Raum zu leben, sie verfuegt dadurch ueber Elektrizitaet und ist sauber und trocken untergebracht. Das stellt schon eine grosse Verbesserung fuer sie dar.

Wir haben auf dem Land noch nicht weiter landwirtschaftlich gearbeitet, zuerst muessen die elementar wichtigen Baumassnahmen fertiggestellt werden. In den naechsten Tagen unterstuetzen wir Andy dabei, das Gelaende einzuzaeunen.

Andy und Marc inspizieren das Haus

Wir haben sowohl viel in den Stationen geschafft, als auch auf unserer Flaeche an der Manna Church. Wir bauen Porree, Rote Beete, Spinat, Karrotten, Butternut und Buschbohnen an.

 

Flaeche an der Manna-Church

 

 Wir brauchen unbedingt Spendengelder um Wassertanks, Zaeune und Pflanzen fuer die Stationen Kabokweni, Mcogbaneni, Cho Cho Cho und Jerusalem .

Dieses Projekt hat Zukunft!!!

Wir bitten um eure Hilfe!!

Winterliche Gruesse aus Suedafrika,

Lisa, Thomas, Nina und Linda 

 

 

 

 

 


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