Seit Montag befinde ich mich in Taupo, am Lake Taupo und nah am Tongariro. Und der hat es dann am Montag selbst nach Deutschland geschafft. Nach einer hundertjährigen Ruhe hat sich der Vulkan entschlossen, doch mal wieder Asche und ein wenig Geröll zu spucken. Glücklicherweise ging der Wind und somit die Aschewolke in die süd-östliche Richtung, sodass Napier und Wellington schlechte Luft hatten und nicht ich hier oben. Es ist auch niemand in Gefahr gekommen und die Nachrichtenreports, die ich im Radio verfolge, klingen ziemlich relaxt. Es kommt was kommt und dann wird man sich damit beschäftigen, Sicherheitsvorkehrungen wurden natürlich vorgenommen und damit muss erstmal gewartet werden. Warum also Panik schieben?!
Mit dem Ausbruch wurde mir so aber auch die Möglichkeit genommen das Tongariro Crossing zu machen, einer Tageswanderung hoch auf den Tongariro, entlang der Emerald Lakes und der Möglichkeit Mount Ngauruhoe zu besteigen. Letzterer ist übrigens weltberühmt und mittlerweile besser als Mount Doom, oder im Deutschen als „Schicksalsberg“ bekannt. Außerdem ist der Name wesentlich einfach auszusprechen.

Meine Reise vor Taupo führte mich aus der Hauptstadt Wellington nach Napier. Dort bin ich ein paar Tage geblieben und habe auf besseres Wetter gehofft, doch das kam nicht. Also bin ich nach Taupo. Montag geht es dann nach Rotorua. Dort gibt es etliche thermale Quellen, weshalb die ganze Stadt einfach stinkt. Zudem wurden einige Maoridörfer nachgebaut, in denen Aufführungen gezeigt werden, wie die Rituale der Maori früher aussahen. Ich denke, dass das sehr interessant sein wird, wenn auch sehr touristenlastig. Aber das bin ich ja auch.


Über die Autorin/den Autor:  To change this standard text, you have to enter some information about your self in the Dashboard -> Users -> Your Profile box. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: