Es ist gerade mal kurz nach sechs, als der Wecker klingelt, die meisten von uns wuerden sich am liebsten nochmal umdrehen und weiterschlafen, denn auch diese Nacht war viel zu kurz, Schlaf wird hier zur Nebensache. Doch es hilft alles nichts, der Bus faehrt puenktlich ab und wartet nicht.  Somit wird sich aus dem Bett gequaelt,  in die Plurren geschmiessen und los gehts.

Immer noch voellig uebermuedet, aber motiviert steigen wir so gegen halb neun dann in London in die Bahn um. Einge sind auf dem Weg zu ihren Wettkaempfen andere auf dem Weg ins Schoppingcenter „Westfield“ am Olympia Park. Ich habe den letzteren Weg eingeschlagen und dieser Ausflug sollte auch grosszuegig belohnt werden. Denn schon nach wenigen Minuten lief uns der erste Atleht ueber den weg. Es war ein Schwimmer aus Portorico. Schnell wurden Fotos gemacht und wir alle warne super geflascht. Und so ging es dann auch in einer Tour weiter. Wir trafen ukrainische Radfahrer, eine brasiljanische Turnerin, chinieische Schwimmer bei „Victorias Secret“, hollaendische Hockeyspieler und einen Australier.

Doch der Hoehpunkt kam dann als wir zwei deutsche Schwimmerinnen trafen. Ich war begeistert, eine Traum wurde wahr. Leider war Jenny Mensing nicht dabei, dafuer aber Daniela Schreiber und Lisa Vitting.

Danach machten wir uns auf den Weg ins Deutsche Haus , wo wir  „die Sportjugend NRW“ auf dem Fanfest schon sehnsuechtig erwarter wurden. Dort trafen wir auf die „Deutsche Ruder Jugend“ und das Jugendlager des „Deutschen Sport Bundes“.  Zusammen  mit denen sorgten wir fuer eine super Stimmung. Ausserdem schmiessen wir fuer ca. eineinhalb Stunden das Buehnenpogramm was von den Gaesten als positiv aufgenomen wurde, denn wir haben im Anschluss sehr viel Lob gekiregt. Zu Besuch war auch der Ferhsehsender „N24“, also schoen schauen , vielleicht seht ihr mich ja.

Schliesslich machten wir uns auf den Rueckweg, jedoch sollte dieser laenger dauern als geplant und die Nacht noch lang sein. So gegen 22 Uhr wurden wir mit zwei Bussen am deutschen Haus abgeholt und da wir schon alle lange auf den Beinen wahren schliefen wir auch schnell ein, doch nach zwei Stunden waren wir immer noch nicht da, der Busfahrer hatte sich verfahren und wir wuerden nun noch eineinhalb weitere Stunden brauchen. Somit war auch diese Nacht wieder kaum an Schlaf zu denken, den einige von uns mussten heute morgen um sechs Uhr schon wieder los.

Jetzt bleibt nur noch eine Frage offen: Welcher Busfahrer war daemlicher ? Der der zwei Stunden in die falsche Richtung faehrt ohne etwas zu merken oder derjenige der dem anderen zwei Stunden in die falsche Richtung hinterher faehr ohne es zu merken.

 

 


Über die Autorin/den Autor:  Lisa Langerbein (16) schreibt für WA.de über die Olympischen Spiele. Die Hammer Gymnasiastin reist mit einer Gruppe des Landessportbundes nach London. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: