Samstag – 28. Juli 2012 nach einer sehr kurzen Nacht , stand fuer mich heute eigentlich ein entspannter und ruhiger Tag an. Allerdings sollte sich dies bald aendern, denn anstelle schlaf gab es Fussball und anstelle von einem gemuetlichen Bumel durch Woodbridge gab es einen abenteuerlichen, aufregenden und unglaublich besonderen Ausflug.  Als ich im Organisationsbuero umschaue entdecke ich ploetzlich an der Wand die Liste fuer die MS Deutschland. Alle die ueber 18 duerfen mitfahren und somit ist dieser kleine Hoffnungschimmer auch schon schnell wieder verflogen, allerdings kommen meine Freundin und ich so gegen halb drei wieder zurueck ins Camp, als wir erfahren, dass nun jeder mitfahren kann der will. Sofort ist die Begeisterung gross, doch allerdings haben wir nur noch 20 Minuten um uns in den vorgegebenen Dresscode zu schmeissen und genau auf die Minute genau schaffen wir all die und bekommen sogar noch mit grossem Glueck die Bahn – Richtung London.

Also machen wir uns mit ca. 16 Mann auf den Weg Richtung „MS- Deutschland“ dem „Traumschiff“. Schon alleine die Zugreise dorthin war so aufregent , wir alle waren so gespannt und waehrend des Weges koennten wir sogar Teile des „Olympiadorfes“ und des „Olympia Parkes“ sehen.

So gegen 18 Uhr waren wir dann endlich angekommen , durch die Sicherheitskontrollen durch und mit „VIP Baendern des Champions Club“ ausgestattet , aud dem Schiff. Und es war die wahrhaftige Reizueberflutung. Man wusste gar nicht wohin man schauen sollte ueberall gab es spannendes zu entdecken und man erkannte nartuerlich auch die Drekulissen wieder.  Es hat sich einfach wahnsinnig toll angefuehlt auf der „MS Deutschland“ zu sein, ausserdem durften wir ja dank unserer Vip Paesse wirklich ueberall hin.

Nach einem ersten Rundlauf und gefuehlten tausenden von Fotos machten wir es uns im Vip Bereich bequem und verfolgten die Spiele dort live beim kleinen und entspanntem Rudel gucken. Schliesslich erfuhren wir dass am spaeten Abend, sogar die Beachvolleballmanschaft der Frauen kommen wuerde. Sofort liefen wir durch Schiff und suchten nach Zettel und Stiften, fuer moegliche Autogramme. Und beim Essen, welches einfach vorzueglich und wunderbar geschmeckt hatte, kamen sie dann auch und mit ihnen noch die drei Radsportler.

Wir waren toal aufgeregt, wann hat man schonmal die Moglichkeit so nah an die heranzukommen. Aufgrunddessen, dass sie sofort essen wollten, haben wir sie ersteinmal in Ruhe gelassen, aber anscheinend wollten sie das nicht, denn irgentwann sprach der Marcel Sieberg uns einfach an und wollte wissen woher wir kommen und was wir hier tun. Und so kamen wir schneller an Autogramme und Fotos dran als wir je gedacht haetten. Und ich muss sagen die drei Radsportler , Marcel Sieberg, John Degenkolb und Andre Greipel sind wirklich drei super nette Radsportler und auch die Beachvolleyballfrauen, Katrin Holtwcik und Ilka Semmler, waren nett. Ein anderes Highlight war auch, dass ich der Bundespraesindent wohl zur selben Zeit auf dem Schiff war wie wir. Allerdings haben wir nur sein Auto und sein Gepaeck zu Gesicht bekommen.Aber es war da. Spaet abend machten wir uns dann schliesslich wieder auf dem Weg zurueck nach Woodbridge.

Insgesamt war dieser Abend einfach der absolute Wahnsinn, genauso wie der ganze andere Rest hier, zwar ist der Schlafanteil sehr gering hier, aber dass zahlt sich aufjedenfall wieder aus.

Jetzt noch ein paar Bilder von der „MS Deutschland“

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Über die Autorin/den Autor:  Lisa Langerbein (16) schreibt für WA.de über die Olympischen Spiele. Die Hammer Gymnasiastin reist mit einer Gruppe des Landessportbundes nach London. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: