Archive for Juli, 2012

auch des towers bridge hat ihr olympischtes kleid angezogen…

unbestätigten gerüchten zufolge werden dopingsünder lebenslang in den tower gesperrt…

Es ist gerade mal kurz nach sechs, als der Wecker klingelt, die meisten von uns wuerden sich am liebsten nochmal umdrehen und weiterschlafen, denn auch diese Nacht war viel zu kurz, Schlaf wird hier zur Nebensache. Doch es hilft alles nichts, der Bus faehrt puenktlich ab und wartet nicht.  Somit wird sich aus dem Bett gequaelt,  in die Plurren geschmiessen und los gehts.

Immer noch voellig uebermuedet, aber motiviert steigen wir so gegen halb neun dann in London in die Bahn um. Einge sind auf dem Weg zu ihren Wettkaempfen andere auf dem Weg ins Schoppingcenter „Westfield“ am Olympia Park. Ich habe den letzteren Weg eingeschlagen und dieser Ausflug sollte auch grosszuegig belohnt werden. Denn schon nach wenigen Minuten lief uns der erste Atleht ueber den weg. Es war ein Schwimmer aus Portorico. Schnell wurden Fotos gemacht und wir alle warne super geflascht. Und so ging es dann auch in einer Tour weiter. Wir trafen ukrainische Radfahrer, eine brasiljanische Turnerin, chinieische Schwimmer bei „Victorias Secret“, hollaendische Hockeyspieler und einen Australier.

Doch der Hoehpunkt kam dann als wir zwei deutsche Schwimmerinnen trafen. Ich war begeistert, eine Traum wurde wahr. Leider war Jenny Mensing nicht dabei, dafuer aber Daniela Schreiber und Lisa Vitting.

Danach machten wir uns auf den Weg ins Deutsche Haus , wo wir  „die Sportjugend NRW“ auf dem Fanfest schon sehnsuechtig erwarter wurden. Dort trafen wir auf die „Deutsche Ruder Jugend“ und das Jugendlager des „Deutschen Sport Bundes“.  Zusammen  mit denen sorgten wir fuer eine super Stimmung. Ausserdem schmiessen wir fuer ca. eineinhalb Stunden das Buehnenpogramm was von den Gaesten als positiv aufgenomen wurde, denn wir haben im Anschluss sehr viel Lob gekiregt. Zu Besuch war auch der Ferhsehsender „N24“, also schoen schauen , vielleicht seht ihr mich ja.

Schliesslich machten wir uns auf den Rueckweg, jedoch sollte dieser laenger dauern als geplant und die Nacht noch lang sein. So gegen 22 Uhr wurden wir mit zwei Bussen am deutschen Haus abgeholt und da wir schon alle lange auf den Beinen wahren schliefen wir auch schnell ein, doch nach zwei Stunden waren wir immer noch nicht da, der Busfahrer hatte sich verfahren und wir wuerden nun noch eineinhalb weitere Stunden brauchen. Somit war auch diese Nacht wieder kaum an Schlaf zu denken, den einige von uns mussten heute morgen um sechs Uhr schon wieder los.

Jetzt bleibt nur noch eine Frage offen: Welcher Busfahrer war daemlicher ? Der der zwei Stunden in die falsche Richtung faehrt ohne etwas zu merken oder derjenige der dem anderen zwei Stunden in die falsche Richtung hinterher faehr ohne es zu merken.

 

 

gestern. boxen. legendär. überragender abend. nachmittags zunächst kurze stippvisite am altehrwürdigen „all england lawn tennis and croquet club“ in wimbledon. in ermangelung an eintrittskarten konnten wir das imposante gelände allerdings leider nur von außen betrachten und später im internet lesen, dass jule görges mit radwanska kurzen prozess gemacht hatte. anschließend kurz touri-sightseeing. hyde-park und harrods. dabei mehrfach verlaufen. egal mund abputzen, weitermachen. abends dann das vorläufige highlight. boxen im excel. geile stimmung. der brite weiß eben einen guten faustkampf zu schätzen. bodenständiges publikum, dass sich für schlachtgesänge, trommelwirbel und la-ola-wellen (ja, ich weiß ola heißt welle) nicht nur nicht zu schade war, sondern aus absoluten vollprofis in sachen stimmung machen zu bestehen schien. echt stark. erst traten die jungs im fliegenwicht an. schnelle fäuste, allerdings mit wenig bums dahinter. nach vier kämpfen dann halbschwergewicht. kategorie maske rocchigiani. da gab’s schon gut was auf die rübe. dann 22:50 h.

wir sehen im achten und letzten kampf den ersten deutschen olympioniken. enrico kölling tänzelt in die halle. obwohl das britische publikum im nicht sehr wohlgesonnen ist, macht der berliner einen überragenden kampf. kölling schwebt wie ein schmetterling und stich zu wie ein ganzer bienenschwarm. sein kameruner gegner christian adjoufack donfack ist chancenlos und verliert deutlich – 15:6 für kölling. und auch das publikum zollt köllings leistung schließlich tribut. am rande der veranstaltung treffen wir in den katakomben dann noch auf echten einen edelboxfan. behangen mit schals, fahnen und einem stattlichen kontingent von kitschigem firlefanz fordert er die leute lautstark und mit gesundem selbstbewusstsein auf, fotos von ihm zu machen, obwohl es andersherum ja eigentlich üblicher wäre. interessiert ihn aber weniger. auf nachfrage gibt er an, schlicht mr thailand zu heißen. auf mehrere nochmalige nachfragen bleibt er auch dabei. gut, thailand könnte schon passen. er lacht herzlich und ergänzt, wieder mehrfach: „i’m famous!“ und lacht wieder. famous? ich weiß nicht, wir kannten ihn nicht und google scheinbar auch nicht. aber gut ist ja olympia und hauptsache mr thailand fühlt sich wohl….

übrigens, hatte ich geschrieben, dass wir beide köllings kampf gesehen hatten? das ist so nicht korrekt. einer von uns beiden – namen bleiben an dieser stelle unerwähnt – geriet auf der suche nach kühlen erfrischungsgetränken leider aus dem abgesperrten bereich und durfte trotz gültiger eintrittskarte nicht zurück in den innenraum. schade. vielleicht klapp’s ja für diesen pechvogel heute mit dem ersten deutschen live-auftritt. nachher badminton in wembley.

mr. thailand

Hallo zusammen,

hinaus in die weite, weite Fußballwelt um Erfahrungen zu sammeln.  Im aktuellen „Fall“ ist die Welt nicht soweit entfernt, und liegt in Paderborn.     Dorthin wird Nachwuchsspieler Philipp Hofmann für ein Jahr ausgeliehen.    Der Deutsche Meister der U19 soll sich also zunächst in der Zweiten Liga durchbeißen.            Vom Grunde her eine gute Maßnahme, denn Dauergast auf der Tribüne oder in der Regionalliga zu sein, würde ihn nicht wirklich weiterbringen.      Es wurden in letzter Zeit ja schon viele Spieler verliehen, aber nur wenige kehrten zurück, um es dann in der „Ersten“ zu packen.      Hoffentlich bleibt dem 1,94m großen Angreifer das erspart, und es „schlägt“ mal wieder einer aus der eigenen Jugend ein.           Die Kapitainsfrage bei den Königsblauen scheint ja auch noch offen zu sein.            Warum?  Wenn doch alle mit Benni Höwedes zufrieden waren.    Oder Huub Stevens vielleicht nicht.      Verliert der Schalker Nationalspieler nicht nur erst seinen Posten in der Innenverteidigung, dann wohlmöglich auch den noch auf der rechten Seite?         Das mag ja alles höchste Spekulation sein, aber mir ist das Ganze nicht geheuer.     Vielleicht liege ich letztendlich total daneben, hoffentlich, aber irgendwie ist da was im Busch.         Es sind mir noch zuviele Baustellen auf dem Berger Feld, und man hört erschreckend wenig, garnicht S04-like.        Vielleicht lauft ja auch alles ruhig, so wie die Verantwortlichen sich das vorstellen, aber unsereins ist das so nicht gewohnt 🙂 .

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

excel exhibition centre, borough if newham, im osten londons gelegen;

In  mehreren Hallen Austragungsort für Boxen, Fechten,Judo, Taekwondo, Tischtennis, Gewichtheben und Ringen; Fassungsvermögen je Halle 6000 – 10000 Zuschauer.

the ring

 

Nationalgericht

Hallo zusammen,

die Liga trainiert und testet, es ist halt Sommerpause, aber das größte Sportereignis der Welt ist in vollem Gange.   London 2012, die olympischen Spiele sind da eine willkommene Abwechslung bis es mit dem Fußball richtig losgeht.   Aber die deutschen Starter kommen da auch nicht so richtig in die Pötte.     Beim Beachvolleyball lief es gestern ja ganz gut, aber die Medaillenkandidaten enttäuschten ja fast allesamt.   Vor allem die Schwimmer.    Aber das Edelmetall wird schon noch kommen.  Vielleicht heute schon.                     Gut in die Hufe gekommen ist wieder einmal Edu beim Test in Magdeburg.   Drei Buden gegen den Regionalligisten im zweiten Durchgang, sind jetzt keine Ruhmestaten, aber immerhin war er wieder zur Stelle.     Trotzdem ist seine Zukunft auf Schalke mehr als ungewiss.                 Wie sagte ein Schalkeanhänger noch bei einem Telefonat zu Beginn des Spiels: heute noch einmal in aller Ruhe zuschauen, ohne sich aufregen zu müssen, denn bald ist es damit vorbei, wenn es im Pokal nach Saarbrücken geht.    Ja, so haben wir auch die erste Halbzeit fast verquatscht; ohne Anspannung halt.         Schauen wir noch ein wenig Olympia, und am Freitag beginnt ja zumindest die Zweite Liga wieder mit ihrer Punktejagd.       Das wird garantiert eine nicht minder spannende Saison.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.


sportgeschichte im earls court. volleyball. beim einlass in die halle wird sicherheit extrem groß geschrieben. kontrollen wie am flughafen, nur netteres personal. die halle ist zu etwa drei vierteln gefüllt. 15000 passen eigentlich rein.

die paarung erfahren wir erst in der halle. china – türkei. ein echter kracher! in optischer hinsicht bereits vor spielbeginn glasklarer punktsieg für die türkei. mit volleyball haben es die mädels vom bosporus dafür aber nicht so sehr. china ist überlegen und gewinnt am ende 3:1…