Die Region namens Golden Bay ist wohl mit den schönsten Stränden Neuseelands bestückt und dank eines Mitbewohners in meinem momentanen Hostel konnte ich dorthin. Die Region ist ziemlich abgelegen und mit dem öffentlichen Verkehr kommt man nicht dorthin, wo es am schönsten ist. Doch mithilfe des Autos wurde es ein wunderschöner Tag an verschiedenen Stränden, wunderschönem Wetter und in netter Gesellschaft.

Endpunkt des Tages war die Farewell Spit. Dies ist eine Sandlandzunge, die einige Kilometer ins Meer hineinreicht und trotz ihrer Schönheit tückisch ist. Jedes Jahr stranden Wale zwischen der Landzunge und dem Festland, weil dort das Wasser zu flach für die großen Tiere ist. Auch mit vielen freiwilligen Helfernt eine Rettung kompliziert, da das flache Wasser die Tiere irritiert.
Zuletzt geschah dies Ende Januar als 99 Grindwale gestrandet waren. Nur 26 Wale konnten sich aus eigener Kraft befreien, 39 wurden von Helfern wieder ins Wasser befördert doch nach einigen Stunden waren sie wieder am Strand und die Rettung wurde durch die Strömungen für die Helfer zu gefährlich.

Ansonsten ist Nelson ziemlich ruhig. Das Hostelleben hat sich in eine angenehme Routine verwandelt und in eine familiäre Atmosphäre mit den anderen Backpackern, die den Winter im sonnigsten Ort Neuseelands verbringen wollen.
Wir sind eine lockere Runde mit ungefähr 10 Personen. Als Sonntagstradition wurde vor drei Wochen das gemeinsame Abendesen eingeführt. Dabei kocht ein Zweierteam für den Rest (und die Leute, die gerne mitmachen möchten). Wir sind mittlerweile immer 13-14 Leute, was eine echte Herausforderung beim Kochen ist. Aber ob Hamburger mit Salat, Braten mit selbstgemachten Spätzle oder einem Irish Stew (von einem Iren gekocht): Bislang wurde noch jeder mehr als satt und es war immer sehr gut!


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