Nun bin ich ein paar Tage wieder zurück in Nelson und zehre von den wunderschönen Eindrücken, die ich im Abel Tasman sammlen konnte. Wir hatten am Montag und Dienstag wunderschönes Wetter und so ging es mit Rucksack und Schlafsack los.

An unserem ersten Tag sind wir vom Start des Nationalparks, Marahau, bis nach Bark Bay gelaufen. Das waren um die 20km, dazu kamen dann noch die Umwege zu den ganzen wunderwunderschönen Stränden. Die Nacht haben wir in einer Hütte verbracht, wo wir ganz allein waren. Das heißt, dass wir uns selbst um das Feuerholz und auch um das Feuer kümmern mussten, aber nach einigen Strandfeuern und anderen Lagerfeuern bekommt man gut Übung darin.
Ohne Licht wurde es dann eine frühe Nacht, die wir auch brauchten, denn am nächsten Morgen mussten wir um 6Uhr morgens aufstehen. Auf den 17km von Bark Bay nach Totaranui mussten wir nämlich zwei Strände überqueren, die nur bei Ebbe zu begehen sind. Die Zeiten dafür waren leider am frühen Vormittag und zuerst mussten wir natürlich dahin gelangen. Also sind wir mit Taschenlampen losgezogen, haben am Strand mit Sonnenaufgang gefrühstückt und wurden spätestens bei der zweiten Durchquerung der Awaroabucht aufgeweckt. Das Wasser reichte uns zu den Knien und war e-i-s-k-a-l-t. Danach kam dann der für mich schönste Teil vom ganzen Track: Mein Lieblingsstrand ist eindeutig Goat Beach und davor Pound Creek.
Am Ende, am Strand von Totaranui, wurden wir dann vom Wassertaxi abgeholt. Nach den stundenlangen Wanderungen dauerte es nur etwas über eine Stunde mit dem Boot, um uns zurück zu bringen…
Leider Gottes habe ich mich auf der Tour richtig schön erkälte und schniefe so vor mich rum, doch es war die Erkältung eindeutig wert!


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