6.15 Uhr – Treffen am Düsseldorfer Flughafen

6.55 Uhr – Einchecken

7.25 Uhr – Der Flieger Richtung Paris startet

8.40 Uhr – Ankunft am Pariser Flughafen Charles de Gaulle

11.40Uhr- Abflug in Richtung Nairobi(geplant: 11Uhr! Vielleicht schon ein kleiner Vorgeschmack auf das kenianische Zeitgefühl? 😀 )

21.40Uhr- Ankunft am Flughafen in NAIROBI

Nach einer langen und ermüdenden Anreise sind wir endlich in unserem Abenteuerland angekommen. Als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, waren wir erstmal von der Temperatur und der Luftfeuchte überrumpelt. Um knapp 10 Uhr abends gute 23°C und gefühlte 90% Luftfeuchtigkeit. Außerdem haben uns die kenianischen Bürger freundlich begrüßt und uns großes Interesse entgegengebracht.

Danach gingen wir auf die Suche nach Anthony, unserem Koordinator, bei dessen Familie wir in der ersten Woche wohnen werden, um uns in Kenia einzufinden. Am Ausgang des Flughafens haben sich schon viele Menschen, welche mit Schilder nach ihren Leuten gesucht haben, eingefunden. Dort sahen wir dann auch das Schild mit der Aufschrift: „Stiftung Weltklasse (de) !“ Wir wurden von Anthony und seinen beiden Söhnen (Silvester-5Jahre, Victor-7Jahre) freundlich in Empfang genommen.

Nun ging es Richtung Thika und das war auch gut so, denn wir waren alle ein wenig mitgenommen von der Anreise. Jedoch hat sich der Weg dorthin als eine spannende Tour erwiesen. Moritz und Lukas sind mit Silvester, Victor und den 2 Fahrern eines sogenannten „Matatu“, das gängige öffentliche Verkehrsmittel dort, gefahren. Johanna und ich sind mit Anthony in seinem Auto mitgefahren. Die Straßen, die wir benutzt haben, waren auf jeden Fall etwas anderes als die deutschen. 50cm tiefe Schlaglöcher, unbefestigte Seitenstreifen, unvollständig ausgebaute Straßen oder auch einfach nur Schotter bzw. Lehm. Auch der Fahrstil ist zu erwähnen. Er ist mit Anthonys Satz : „In Kenya we need no rules!“ einfach zu beschreiben. Deshalb war die Fahrt an der ein oder anderen Stelle ein kleine Überwindung für uns.

Nachdem wir einen ca. 3,5Std langen Weg zurück gelegt haben, der aufgrund einer Panne des Matatu von vorhergesagten 45min hervorgerufen wurde, kamen wir endlich in unserer Wohnung an. Als wir uns mit einer Mahlzeit, welche von Anthonys Frau Veronica gekocht wurde, ein wenig gestärkt hatten, konnten wir uns um 2.30Uhr, nach einem herzlichen Gespräch mit Anthony, endlich ins Bett fallen lassen.

Sonntag um 10Uhr geht es weiter mit einem Gottesdienstbesuch.

Julia Seifert


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