Nach einer Nacht des „Kräftetankens“ hieß es heute eine weitere Stunde eher aufzustehen, um 7. Wir nähern uns bedenklich der „Schulaufstehzeit“ an, eine äußerst alarmierende Entwicklung, die hoffentlich nicht im gleichen Maße voranschreitet. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum „Kenyan Organic Agriculture Network“, kurz „Koan“. Dort bekamen wir von Samuel Informationen über organisches Essen und organischen Anbau in Kenia. Die Organisation ist vergleichbar mit der deutschen „BIO-Organisation“, sie vergibt ebenfalls Aufkleber für Produkte, die ohne chemische Einwirkung gewachsen sind.

Danach besuchten wir die Massai. Diese leben immer noch sehr traditionell, in Hütten aus Lehm, Kuhdung und Stöcken. Wir wurden sehr freundlich von ihnen begrüßt und bekamen einen Einblick in ihre Kultur.

Sofort nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg, um für unser Abendessen einzukaufen, denn heute waren wir für die Verköstigung während der Abendstunden verantwortlich. Nach unserem Einkauf machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Fußballspiel. Wir spielten ca. eine halbe Stunde in gemischten Mannschaften. Nach Abpfiff der Partie übergaben wir den Afrikanern noch einen extra für sie erworbenen Ball, worüber sie sich unglaublich freuten.

Da wir uns in der Nähe befanden, holten wir noch die Besichtigung der „14 Falls“ nach. Wir kletterten auf die im Fluss gelegenen Steine, um die Wasserfälle aus der Nähe zu betrachten. Zu Hause angekommen kochte Julia noch Nudeln mit Tomatensoße, unser typisch deutsches Gericht. Die Nudeln waren übrigens „Al Dente“ und die Tomatensoße vorzüglich, wenn auch ein bisschen scharf. Damit endete ein weiterer erlebnisreicher Tag in Kenia.


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