Ja, die Sache mit dem Weiterziehen… Ich bin immer noch in Dunedin und ich werde bis Ende März hierbleiben und im Hostel arbeiten. Das ist ganz praktisch, weil ich dann kostenlos wohnen darf und nochmal 50NZ$ die Woche bekomme, die Lebensmittel locker abdecken. Zudem ist der Hostelbesitzer (der im Grunde genommen nur 5Minuten am Tag im Hostel ist) ganz nett, da er innerhalb der Woche immer einen Aktionstag macht. Mal besorgt er Sachen zum Grillen, DVDs und Snacks, bezahlt die Kinokarten, Pizza…

Ansonsten ist Dunedin noch immer keine bunte Stadt. Der Sommer ist ziemlich grau in grau und die schönen Sachen, die man sehen kann sind außerhalb der Stadt. Mal abgesehen von Schokolade… in Dunedin gibt es die Cadbury Factory, eine der Schokoladenfirmen, die man natürlich besuchen kann und ganz viel Schoki probieren kann. Yummie!
Die Brauereien hier habe ich (noch) nicht besucht. Kommt wahrscheinlich noch und das aus dem gleichen Grund, wie für Cadbury: Das Probieren.

An einem der wirklich schönen Tage habe ich mich zu Fuß auf den Weg gemacht zum Tunnel-Beach. Der heißt so, weil man durch einen Tunnel auf den Strand kommt. Sehr einfallsreich, aber der Strand war wirklich wunderschön und somit braucht er eindeutig keinen einfallsreichen Namen. Ich hatte mich alleine auf den Weg gemacht, aber auf so einer Tour bleibt man eigentlich nie lange alleine. So bin ich auf meinen ersten Italiener in Neuseeland getroffen und wir sind zusammen zur Küste. Nicht auf dem ausgeschilderten Weg – das wäre ja langweilig – sondern einfach an der Steilküste entlang durch die Weiden und über die Zäune. Da die Lammzeit vorbei ist sagen die Besitzer auch nicht wirklich etwas dazu. Wir haben auch niemanden getroffen.. Es war abenteuerlich aber auch wunderschön. Zeitweise kann man sich echt nicht erklären, wie die Natur so etwas schaffen konnte.

Auf der Otago Peninsula kann man Pinguine, Albatrosse und Robben/Seelöwen sehen. Natürlich braucht man dazu ein Auto, aber wozu gibt es Hostelgäste, die einen gerne mit dahin nehmen?! An das Ausnutzen von netten Menschen muss man sich erst gewöhnen, aber so langsam kann ich gut damit leben. Ein Deutscher hat ein paar vom Hostel mitgenommen, um abends die Blue Penguins zu beobachten, wie sie aus dem Meer zu ihren Kleinen und Partnern ans Festland kommen. Pinguine habe ich zwar schon in Oamaru gesehen, aber es ist trotzdem immer wieder süß wie sie schreiend und watschelnd an Land kommen. Zudem habe ich auch einen Albatross gesehen, der am späten Abend noch seine Kreise gezogen hat. Trotzdem würde ich gerne noch zum Albatross Center, da dort die Kolonie angesiedelt ist und die „Küken“ noch immer in den Nestern hocken. Dazu muss ich aber erst noch den richtigen Gast finden und überzeugen 😉


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