Archive for Januar, 2012

Vielleicht kennt ihr ja auch folgendes Problem. Es ist ein angenehmer Tag, die Sonne scheint und ihr seid in eurem Kinderwagen unterwegs. Nach einem schönen Stadtspaziergang kommt ihr wieder zu Hause an. Der Kinderwagen wird wie immer ins Treppenhaus gestellt und ihr geht in die Wohnung. Bis hier hin, alles Bestens.
Dann kommt der Moment, an dem Mama oder Papa zurück zum Kinderwagen müssen, weil sie irgendwas vergessen haben. Die Tür zum Treppenhaus wird geöffnet und es folgt ein lautes “OH MANN, WAS IST DAS DENN?” Ein penetranter Geruch kitzelt die Nase und ein Blick von Mama zum Reifen des Kinderwagens verrät, eine leckere Hundekackwurst hat sich in das Reifenprofil gedrückt. NA, SCHÖNEN DANK!
Ich will wirklich nicht sagen, dass alle Hundebesitzer die Würstchen ihrer Tiere liegen lassen. Der größte Teil macht sie ja weg. Es ist mit Sicherheit für einige auch kein schönes Gefühl, so einen “warmen Willi” in eine Tüte zu packen und bis zum nächsten Mülleimer zu transportieren, wenn meine Windel warm ist finde ich das auch nicht prickelnd. Es müsste aber doch irgendwie möglich sein, die Hinterlassenschaft dahin zu schieben, wo kein kleines Kind entlang geht, oder ein Kinderwagen her rollt. Zur Not mit einem Stöckchen oder dem Fuß in die Gosse schieben.
Oder habt ihr Angst das eure Schuhe dreckig werden? ;-)

Bis dann, Eure Püppi!

Übrigens, das war nicht das erste Mal.

Das neue Au Pair ist inzwischen angekommen. Sie ist ganz nett. Wir verstehen uns. Wir sind charakterlich sehr unterschiedliche Menschen. Für sie ist es, glaube ich zumindest, schwerer als für mich. Die Kids hängen sehr an mir. Sie geben mir tausend Küsse am Tag und umarmen mich und sagen mir wie lieb sie mich haben.

Am Wochenende waren wir Ski fahren in Vermont. Wir sind am Freitag nachmittag los gefahren mit einem Van von einer Company, damit meine Hostmom nicht fahren muss, denn mein Hostdad ist in letzer Zeit viel auf Reise. Er ist also dort direkt hingeflogen. Es ging dann knapp 5 Stunden bis nach Stowe, VT. Wir hatten echt ätzenden Verkehr und waren alle froh, als wir dann endlich ankamen. Es gab dann sehr spätes Dinner und die Kids sind direkt ins Bett. Klara, das neue Au Pair, und ich sind dann in unser Zimmer und haben ausgepackt und den Fernseher genoßen. Am nächsten Morgen sind wir früh aufgewacht, da die Jungs immer früh wach sind und unser Zimmer ans Wohnzimmer grenzte. Die haben sich alle dann angezogen und fertig gemacht. Wir waren frühstücken und dann bin ich mit rüber gekommen, um zu helfen. Die Kids brauchen skishuhe und all solche Dinge. Dann sind die Kids mit meinem Hostdad und Klara auf die Piste, während meine Hostmom und ich im Hotelzimmer blieben. Für sie war es zu kalt. Sie mag die Kälte nicht so und für mich hatten wir entschieden ist es besser am Tag danach zu fahren. Ich hab also eMail geschrieben, im Netz gesurft, meine Soaps angesehen und einfach im Bett gelegen. Wir haben uns dann zum Lunch wieder getroffen und anschließend bin ich zum Ice Carving Contest gegangen. Die Profis hatten vier Stunden Zeit, um eine Eisstatue zu bauen?Ich weiß leider nicht genau wie man carving übersetzt. :D Anyway, ich hab denen ein wenig zu gesehen, bin dann wieder hoch und hab mich mit einem Tee aufgewärmt und auf die anderen gewartet. Danach sind wir dann alle noch einmal runter gegangen, um die Ergebnisse anzusehen und die waren einfach nur unglaublich toll! Einer hat allerdings ein wenig zu lang mit dem Feuer gespielt und so ist seine Eisstatue einfach mal 5 Minuten vor Schluß umgekippt. Er hat es aber geschafft das Meiste noch zu retten! Anschließend sind wir dann nach Oben uns umziehen, um dann nach unten in den Outdoor Pool zu gehen. Das war vielleicht cool. Ein warmer Pool und darüber alles voll mit Nebel, weil es Außen so kalt war. Einen Hot Tub gab es natürlich auch! :)

Am nächsten Morgen wurden wir dann von unserem Hostdad geweckt, der an die Tür klopfte, um uns aufzuwecken und mitzuteilen, dass Christian die ganze Nacht gekotzt hat. Na super! Für mich hieß es allerdings: Ski School! Haha, ich bin frühstücken gegangen und dann raus zum Ski Verleih und hab mir Schuhe und Skier geholt und diese Stöcke. Hatte dann morgens 1,5h Unterricht bei einer Lehrerin mit vier anderen Frauen. Die erste hat allerdings nach 30min aufgegeben. Dann hatten wir Mittagspause und ich hab meinen Hostdad und Eva, die Älteste, zum Lunch getroffen. Danach bin ich dann wieder zum Skiunterricht gegangen. Eine Frau ist gar nicht mehr gekommen und so waren wir nur noch zu Zweit. Wir sind dann ein wenig gefahren. Die andere Frau war aber sehr unsicher und wollte ne Pause machen und so bin ich dann mit der Lehrerin den Lift gefahren und ab auf den Berg. War der kleinste von Allen, aber für mich groß genug. Ich hab’s beim ersten Mal dann geschafft mich einmal Mitten drin hinzulegen. War aber kein Thema. Hab den Berg allgemein gut gemeistert. Als wir dann unten waren sind wir da nochmal ein wenig auf so einem Mini Hügel gefahren und dann noch einmal hoch. Ich wieder allein mit der Lehrerin und diesmal hat es schneller und ohne hinfallen geklappt. Also das erste Mal Ski fahren war für mich echt toll. Ich werd’s auf jedenfall nochmal machen! :)

Am Montag sind wir dann zurück gefahren. Ich hatten totalen Muskelkater vom Ski fahren. Wir sind 4 Stunden zurück gefahren und sind zum Dinner angekommen. Außer mein Hostdad, der war am Sonntagabend schon weiter geflogen. Abends habe ich dann ausgepackt und neu gepackt, denn am Dienstag ging es für mich und meine Hostmom nach Florida. Ja, ich bin gerade wieder in Key Biscayne. Die Twins waren seit dem neuen Jahr mit dem Großeltern hier und wir holen sie nun ab und verbringen so auch ein paar Tage hier. Hier ist es sonnig, ca. 28°C oder so etwas. Der Pool warm und der Strand wunderschön. Ich genieße noch einmal die Sonne Floridas bevor es dann zurück nach Boston und auch dann nach Deutschland geht. Ich werde sicherlich so schnell nicht mehr hierher zurück kommen. Leider! Ich liebe den Strand, das Meer und die Sonne hier in Florida. Ich bin mal wieder super braun geworden und bin somit schonmal perfekt vorgebräunt für meinen Reisemonat, der ja bald beginnt. Morgen geht es allerdings zurück ins kältere, aber nicht soo kalte Boston zurück. Der Winter ist dieses Jahr sehr mild und das bisschen Schnee, was wir dort hatten, ist kaum erwähnenswert. Also so schlimm ist es, Gott sei Dank, nicht. Ich genieße meine letzen Tage noch dort und versuch so viel wie möglich zu unternehmen! :)

 

 

Hallo zusammen,

nicht das Sie meinen, hier hätten die drei tollen Tage, ein Fachkarnevalist sollte mir mal erklären welche das sind, bereits begonnen.    Weit gefehlt, aber mit Blick auf den Bundesligaspielplan ist festzustellen, das der S04 am kommenden Samstag um 18.30h beim FC “Alaaf” Köln antritt, und eine Woche später heißt es dann Mainz “Helau” 05 in der Arena.       In früheren Zeiten waren die Kölner so kurz bevor “D’r Zoch kütt” ja ziemlich anfällig in der Liga, aber darauf kann man sich heute auch nicht mehr verlassen, spielen doch noch kaum Kölner in der Truppe.    Gilt allerdings für die anderen Klubs auch.                                                               Ein Karnevalsscherz war wohl auch die Meldung, das Guti, ehemals Real Madrid, bei den Schalkern anheuert.    Raul ist gut, aber noch einer aus der Altersklasse, und dann für das Mittelfeld, wo er ja noch einen braucht, der im die Devensivarbeit abnimmt, weil er ja mit seiner Erfahrung keinen Laufweg zuviel macht, nee, das wäre nicht “guti”.      Hat sich ja wohl aber auch schon erledigt.                       Appropos Raul.  Der wird doch wohl hoffentlich in Köln in die Bütt steigen können.          Jetzt genug mit dem “Driss”.            Wissen’se watt, hier klingelt ein Handwerker nach dem anderen an, erscheinen alle eher als geplant, deshalb mache ich jetzt auch Schluß für heute.    Man ist ja froh, das die Jungs da sind, wer weiß, wann man wieder einen an die Angel kriegt;-).

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Ich drehe mich im Kreis. Wie ein kleines Kind, das unfreiwillig immer wieder im Karussell gedreht wird, fuehle ich mich gerade. Wie berichtet bin ich seit knapp drei Wochen nun in einer Firma angestellt, nur arbeiten kann ich trotzdem nicht. Warum? Dank der Buerokratie. Ich brauche erst einen Fuehrerschein und einen Florida-Ausweis, um arbeiten zu koennen. Dafuer brauche ich zuvor jedoch eine Wohnung, also eine feste Anschrift. Dafuer widerum braeuchte ich zunaechst jedoch den Nachweis eines Einkommens. Also brauche A und B zu bekommen, vorher jedoch B, um A zu bekommen. Also drehe ich mich im Kreis.

Ich habe bei so vielen Vermietern angerufen und mir Wohnungen – so gross wie eine Abstellkammer, aber so teuer wie ein ganzes Haus in Rhynern – angeschaut. Aber jedesmal wollen die Vermieter vorher die Dokumente, die ich theoretisch erst nachdem ich eine Wohnung habe, sehen. Zu allem uebel machen die hier meistens eine so genannten Hintergrund-Check, damit sie sehen, wer ich bin usw. Dumm nur, dass ich ja bisher nie hier gelebt habe, also keinen Hintergrund in den USA habe. Mit dieser Begruendung habe ich auch schon einige Absagen fuer Wohnungen bekommen. Also ohne Hintergrund in den USA klappt hier nichts. Na prima!

Also warte ich weiterhin, bis ich arbeiten kann, bzw. darf. So richtig, weiss ich das alles hier auch nicht einzuschaetzen, bin aber umso dankbarer dafuer, dass man mir hier vor Ort Tipps gibt. Fernab der Touristenzentren treffe ich auf nette Leute, die mir aus meiner Sitaution heraushelfen wollen. Etwa ein deutscher Hotel-Manager, der mir viele wertvolle Tipps gibt.

Also versuche ich es erneut bei der Firma, fuer die ich ja theoretisch schon arbeite. Geld verdiene ich aber immernoch nicht und auch auf absehbare Zeit wohl nicht. Man meckert oft auf die deutsche Buerokratie, aber das hier – und vor allem, weil man mir von offizieller Seite aus sagte, dass es nicht legal sei, was hier gerade passiere – ist schon merkwuerdig.

Ich telefoniere ab und an mit meiner Firma. Derzeit warte ich noch. Umorienierten? Ja klar, aber nicht ohne Probleme. Die liegen im Arbeitsvertrag, von dem ich euch noch berichten werde. Habe aber schon erfahren, dass es hier in den USA keine Keundigungsfrist gibt. Na ja, das gibt Sicherheit. Versteht micht nicht falsch, ich gebe nicht so schnell auf. Aber wenn man gesagt bekommt, dass man nicht weiter auf diese Firma bauen sollte – allein aus rechtlichen Gruenden – gibt einem das zu denken!

Ich gebe nicht auf! Nicht jetzt, nicht morgen. Aber dennoch muss ich erst einmal durchatmen. Vieles ist diese Woche passiert. Und vieles steht noch an.  Ganz nebenbei will ich am kommenden Sonntag meinen ersten Halbmarathon laufen, nachem ich 2009 meinen ersten Marathon gelaufen bin. Damals bin ich auch in Florida gestartet, in Fort Lauderdale, genauer gesagt. Toll war, dass ich in meiner Altersklasse Vierte wurde. Von fuenf, wohl gemerkt ;) Miami kenne ich gut, fuer mich ist es ein Traum, hier mal zu laufen. Eigentlich mache ich das staendig, aber vor Publikum ist das bestimmt klasse.

So richtig traniert bin ich nicht, zu viel ist im vergangenen Jahre geschehen. Aber: seit drei Wochen bin ich hier, ich bin heiss auf den Lauf und ich habe Lust dazu. Also habe ich mich vom Marathon auf die halbe Distanz umgemeldet und werde meinen Spass haben. Richtig! Es geht mir nicht um die Zeit, sondern ich will meinen Spass haben. Ich hatte seit meiner Ankunft hier eine leichte Erkaeltung, also plane ich ganz bequeme drei Stunden (!) fuer die gut 21 Kilometer ein. Nicht, dass ich nicht schneller laufen koennte. Aber ohne spezielles Training und ohne Krankenversicherung gehe ich auf Nummer sicher! Ich will hier nur meinen Spass haben und tolle Erinnerungen mitnehmen! Drueckt mir also am kommenden Sonntag gegen 12 Uhr mittags deutscher Zeit die Daumen :)

So weit ich weiss, starten ueber 25.000 Laeufer beim Halb Marathon und Marathon, hoffe also, es wird ein schoenes Erlebnis. Ausserdem ist es immer noch ein Beweis fuer mich, dass man nicht immer, auf die Meinungen anderer hoeren sollte. Trotz, oder gerade wegen drei Knie-Operationen kann ich heute diese Distanzen laufen. Obwohl manch Arzt mir damals prognostiziert hatte, dass ich nie wieder richtig Sport machen koennte. Na ja, bis ich diesen Arzt getroffen habe, der die richtige Loesung parat hatte. Ihm  habe ich, das weiss er auch, meinen Marathon damals gewidmet. Heute, eine weitere Operation weiter, lasse ich mich ueberraschen, wie weit ich komme. Man darf halt nur nicht aufhoeren, an sich zu glauben. Das gilt nicht nur in physischer Hinsicht! Jedoch habe ich den Klinik-Schwester vor gut 14 Monaten direkt nach der letzten Knie-Operation auch versprochen, dass ich gerade die ersten Schritte Richtung Miami Marathon 2012 mache. Ich halte Wort und sende meine Gruesse also ins Bergische Land!

Doch geht es mir nicht um den sportlichen Gedanken. Wichtiger ist fuer micht, zu beweisen, dass man schaffen kann, was man will. Wenn man nur will. So wie mit dem Auswandern. Man muss Geduld haben, manchmal auch vielleicht auf der Stelle rennen, aber irgendwann geht es weiter. Wenn dieses sportliche Prinzip stimmt, laufe ich Sonntag nicht nur 21 Kilometer durch Miami, sondern auch bald beruflich besser. Ich glaube an mich: Ich werde weiterkommen und mich weiterentwickeln. Im Sport genauso wie im wahren Leben.

Nachdem ich heute mit meiner Firma, aber auch zu anderen Firmen Kontakt hatte, gibt mir das Hoffnung. Jetzt muss ich aber erst noch einmal Laufen gehen, damit ich Sonntag den Lauf auch wirklich geniessen kann. Ich laufe abends gerne zum Yachthafen von Miami Beach  herunter, dort sieht man zudem Miami Downtown und den Hafen mit den riesigen Frachtschiffen und den Karbik-Kreuzfahrtschiffen. Finde es wunderschoen dort, denke dort aber auch immer an meine Freunde in Hamm. Ja, ich vermisse sie. Sehr sogar. Umso mehr spuere ich aber auch ihre Unterstutzung fuer meinen beruflichen Weg und fuer den anstehenden Halb Marathon. Dafuer danke ich euch allen sehr, und ich danke auch allen, die in diesen Tagen an mich denken, und mich geistig unterstuetzen. Daher, allein daher, schoepfe ich die Kraft, am kommenden Sonntag den Halb Marathon zu laufen.

Und ihr wisst, als Stier (ich habe am ersten Mai Geburtstag) habe ich auch nach kommendem Sonntag noch Kraft und werde ganz schnell beruflich Fuss fassen in den USA. Dank euch allen in Hamm, denn ihr gebt mir Kraft. Wie sagt Oberbuergermeister Thomas Hunsteger-Petermann immer so schoen “Hamm ist schoen”. Yo! Und das ist auch gut so… Also vertrete ich Hamm am Sonntag gerne hier in Miami. Nur werde ich vermutlich genauso langsam sein, wie der OB, wenn er mit seinem Hund durch Heessen spazieren geht. Aber glaubt mir, ich werde genauso viel Spass haben beim Laufen wie unser Stadtoberhaupt beim Gassigehen mit seinem Hundchen :) Der einzige Unterschied ist die Distanz: Wenn unser OB jemals mit seinem Hund die Halb Marathon Strecke am Stueck spazieren geht, werde ich mich freiwillig auf die Hauptstrasse in Miami stellen und Werbung fuer Hamm machen. Ist das ein Wort, Herr Hunsteger-Petermann???? :)

Ich werde gleich wieder zum Yachthafen laufen. Miami unter den Fuessen, Hamm und meine Freunde im Herzen!

Liebe Gruesse, eure Auswanderin

Rabea

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Mama unter der Dusche steht und ich so richtig Langeweile habe, lass ich mir im Badezimmer immer mal wieder etwas Neues einfallen. Entweder pflücke ich die Zeitschriften auseinander, oder ich verstelle den Radiosender und die Lautstärke. Manchmal werfe ich auch Sachen zu Mama unter die Dusche.
Neulich habe ich mir mal etwas ganz besonderes überlegt. Als ich so in Richtung Badewanne schaute, sah ich IHN da liegen. Ihr kennt ihn alle, er ist an einem Ende rund und silber, dann kommt eine Gummidichtung und danach ein kleiner runder Metallstab. Richtig, der Badewannennöppel. Und wozu lädt so ein Badewannennöppel regelrecht ein? Richtig, zum dran rumlutschen. Ich fand es toll und wie ich so genüsslich am Schlecken war, kam Mama würgend unter der Dusche hervor und hat mir den Nöppel weggenommen! Auch gut, dann konnte sie sich ja gleich weiter um mich kümmern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute hatten ich ganz lieben Besuch, mehr dazu auf www.babys-bloggerwelt.de

Bis die Tage, Eure Ronja!

 

Oh man, mein Papa ist ein gemeiner Hund. Er liebt es mich zu kitzeln und das Schlimme daran ist, ich bin sooo was von kitzelig, das gibt es gar nicht. Jedenfalls lag ich wieder auf dem Rücken und Papa hat mich nach allen Regeln der Kunst am Bauch gekitzelt. Als er dann mit seinem Gesicht zu mir runter kam, habe ich meine Chance genutzt. Ich hob meine Hand mit gestrecktem Zeigefinger. Die Abwärtsbewegung von Papas Kopf und die Aufwärtsbewegung von meiner Hand endeten abrupt, als  mein Zeigefinger bis zum Anschlag in seinem rechten Nasenloch verschwand.
Die Maßnahme hatte ihre Wirkung nicht verfehlt, Papa ließ sofort von mir ab. Ich hatte meine Ruhe und er ein Taschentuch in der Nase.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis bald, Eure Püppi

Warum bekomme ich dieser Tage immer zu hoeren, dass man mich beneidet? Seit dem vierten Januar lebe ich nun in Florida (USA), dem Sunshine State mit Sommer, Sonne und Strand – und das fast 365 Tage im Jahr. Aber nein, das ist nicht mein Leben, das bin nicht ich, und das ist nicht der Grund, warum ich hier bin. Ich versuche auszuwandern aus Deutschland und ein neues Leben anzufangen auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans. Ein Gedanke, der mir in den ersten Tagen meiner, ich nenne es mal Reise, gar nicht liegt. Nicht nur, dass ich zunaechst ohne Job, ohne Wohnung, ohne Kontaktpersonen und ohne Krankenversicherung in den USA bin. Zu fremd ist mit diesem Schritt ploetzlich vor allem die Vorstellung Freunde und Bekannte zu verlassen. Fuer immer? Umso mehr muss ich mich von mir selbst ueberraschen lassen und mich auf mein Abenteuer einlassen. Mein Ziel kann daher am Anfang meiner Reise nur lauten: Einfach alles ausprobieren und versuchen, Fuss zu fassen in den USA. Nicht, dass es mir schlecht ging in Deutschland. Aber diese Moeglichkeit bekomme ich nur einmal im Leben. Also will ich es anpacken, schliesslich moechte ich mir niemals vorwerfen, ich haette es nicht wenigstens probiert. Dieser Gedanke stimmt mich dann auch wieder entschlossen, den richtigen Schritt zu gehen.

Da ich nun seit ueber zwei Wochen mein quasi neues Leben lebe, fasse ich mal zusammen, was bisher geschehen ist. Und wer ich ueberhaupt bin.

Ich bin 27 Jahre alt, komme gebuertig aus Hamm, habe in Deutschland studiert, war lange Jahre freie Mitarbeiterin des WA und bin bereits seit 2005 ein US Resident, also ein Einwohner der USA.

Als ich damals die Greencard, die unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis fuer die USA, gewonnen habe, habe ich gerade mit dem Studium in Bochum angefangen. Sozialwissenschaften und Germanistik waren meine Faecher. Damals habe ich mich mit dem Gedanken auszuwandern nicht viel befasst, sondern es mehr als eine Moeglichkeit gesehen, irgendwann mal etwas Besonderes zu probieren. Der urspruengliche Grund? Seit ich zehn Jahre alt war, wollte ich Profi-Wrestler werden. Na, wie der Undertaker, Hulk Hogan, Bret Hart und mein Liebling Owen Hart seinerzeit. Kein Witz! Ich habe frueh mit Ringertricks angefangen, und dachte, ich muesste dazu aber in die USA, um den Berufswunsch zu erfuellen. Mit 17 Jahren habe ich mich erstmals fuer die Greendcard beworben, den Wrestlingring in den USA vor Augen.

Komischerweise hat es mit der Greendcard erst geklappt, als ich aelter (und reifer) war, und Wrestling wahrlich kein Berufswunsch mehr war. Nun denn. Als Stammkunde einer Agentur fuer die Greencardverlosung – zur Erklarung: Die USA verlosen jedes Jahr 55.000 dieser unbefristeten Aufenthalts- und Arbeitsgenehimgungen, den so genannten Greencards – habe ich trotzdem erneut mitgemacht und bin 2004 als Gewinner gezogen worden. Nach langem Hin und Her mit den amerikanischen Behoerden, wurde ich offiziell Buerger der USA, nachdem ich 2005 erstmals in die Staaten nach New York City eingereist bin. Seither bin ich, dank einer Art Hass-Liebe zu Miami – in Sued Florida kleben geblieben. Warum, erklaere ich ein anderes Mal.

Hier beginnt auch gerade mein neues Leben.

Doch stand am vierten Januar der Anfang des vermeintlich neuen Lebens unter keinem guten Stern. Nach einer erschwerlichen Autofahrt zum Flughafen nach Duesseldorf bin ich nach gut zehn Stunden in Miami angekommen. Wenig Geld in der Tasche, aber den Willen, es zumindest zu probieren mit dem Auswandern. Kaum am Flughafen in Miami gelandet, bin ich von der Einwanderungsbehoerde abgefangen worden, die meine Greendcard ungueltig machen wollte. Ueber drei Stunden hing ich am Flughafen in Miami, ehe man mir die Einreise als USA-Buerger nach langem Hin und Her und vielen Erklaerungen doch noch genehmigt hat. Der Hintergrund: Bisher habe ich die Greencard nie genutzt, also weder in den USA gelebt, noch dort gearbeitet. Also wollten die USA sie lieber jemand anderes geben. Also: Glueck gehabt!

Tief durchatmen und weiter gehts! Mehr konnte ich am Anfang nicht denken. In Miami angekommen, begann die Reise gleich mit einem, zumindest scheinbaren Erfolgserlebnis. Ich habe nach einem Vorstellungsgespraech den Job in einer Marketingfirma im Managementbereich erhalten. Na das ging aber schnell, dachte ich. In Deutschland hat das bei mir bisher nie so flott geklappt. Da ahnte ich aber noch nicht, dass ich auch heute, ueber zwei Wochen spaeter, dank buerokartischer Probleme immer noch nicht arbeiten darf. Eingestellt bin ich aber.

Ob ich es also  schaffe, Fuss zu fassen in den USA, schildere ich in Zukunft in meinem Blog. Ich freue mich darauf, meine Erlebnisse zu teilen. Wo meine Reise enden wird, weiss ich heute noch nicht. Ob ich hier bleibe und es wirklich packe oder ob ich zurueck nach Deutschland gehe, darueber werde ich in meinem Blog schreiben.

Ich freue mich darauf aus Florida zu berichten und vor allem eine andere, wenig touristisch gepraegte Seite von Florida prasentieren zu duerfen. Ich kenne eben auch das “wirkliche” Miami, fernab von Strand, mit umso groesseren Problemen wie Armut, Arbeitslosigkeit und Ueberlebenskampf. Meine Reise spielt sich eben im wirklichen Leben ab. Mit dennoch hoffentlich vielen sonnigen statt schattigen Seiten… Umso mehr lasse ich mich nun von mir selbst ueberraschen, was ich auf die Beine stellen kann. Oder eben auch nicht…

Ich versuche jedoch das Motto “Walk Unafraid”, das eine meiner Lieblingsbands R.E.M. in ihrem gleichnamigen Song so schoen besungen haben, zu beherzigen. Schliesslich steht es auf meinem Fuss taetowiert geschrieben und soll mich jeden Tag aufs Neue daran erinnern, dass man auch Neuem gegenueber immer offen und ohne Angst gegenueber stehen sollte. Wir werden sehen, wie das klappt :)

Sonnige Gruesse, Rabea

Hallo zusammen,

da hat es den Benny aber ganz schön erwischt!  Dreifacher Jochbeinbruch, ganz schön heftig!  Was muss Mannschaftskamerad Marco Höger für einen “Dickschädel” haben, ihm ist ja so gut wie garnichts passiert.   Naja, jeder der mal  das zweifelhafte Vergnügen eines Zusammenpralls hatte, weiß, das es da nur um Millimeter geht, an welcher Stelle die Knochen aneinander rasseln, um dann nachzugeben.                            Die Op soll ja gut verlaufen sein, und jetzt heißt es abwarten.     Aber wer soll denn da für den Notfall als mindest gleichwertiger Ersatz eventuell vepflichtet werden?       Bestimmt geheime Kommandosache, wenn überhaupt.       Der einzige der mir jetzt spontan einfällt, und ablösefrei wäre, ist aber erstens kein Abwehrspieler, und zweitens weit entfernt im Australischen Dschungel gefangen.     Nein, nicht Dirk Bach, genauso dick zwar, aber etwas größer.                        Richtig!  Ailton!  Der ehemalige Torschützenkönig der Liga und Deutscher Meister mit Werder Bremen, der auch eine Saison lang das königsblaue Trikot trug.    Aber der hat ja auch genug damit zu tun, Micaela Abseits zu erklären.       Ich guck das nicht! Weiß ich alles nur aus der Zeitung und Inet ;-) !!!                    Ansonsten fällt mir aber auch keiner ein.   Man muss da wirklich abwarten wie lange es dauert, denn wenn man sich mal so vor Augen führt, wie verletzungsanfällig Christoph Metzelder ist,  Joel Matip den Job für die langzeitverletzten bzw. geperrten Jones und Kluge machen muß,  und er hat ihn gegen Stuttgart sehr gut gemacht, dann wird man die Augen noch einmal etwas genauer bemühen müssen.        Vielleicht geht es ja bald mit der Maske.  Da kann sich Beny Höwedes ja noch ganz frische Erfahrungswerte bei Klaas-Jan Huntelaar abholen.  Glück Auf!

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Auch wenn man normalerweise Dezember nicht gerade mit Sonne, Hitze und Pool in Verbindung bringt, funktioniert es doch überraschend gut. Glücklicherweise setzt die Schule in Australien in der heißesten Zeit des Jahres für 2 Monate aus, um den Schülern das Leben an der wunderschönen Gold Coast  noch zu verbessern.
Auch ich habe mich diesem “Lebenswandel” angeschlossen und diese 2 Monate voll und ganz genossen, was leider Deutschland & Co. alles in den Hintergrund gedrängt hat… Auch diesen Blog… Aber nun gut :)
Übermorgen gehts wieder zur Schule, also kann ich ja schon wieder anfangen, alte Gewohnheiten aufzugreifen und mal zu berichten, was hier die letzten 2 Monate so alles los war…  Um mich das letzte Mal in diesem Blogeintrag zu entschuldigen: es ist nicht ganz ausführlich, da man einfach nicht alles in Worte fassen kann und wenn ich es könnte: es würde definitiv diesen Rahmen sprengen!
In diesen Ferien habe ich soviel erlebt: Angefangen bei tausenden Geburtstags Partys, über Erlebniss-Parkbesuche, übers Koala-Schmusen und Kangaroo streicheln. Über Jetski fahren, Waterskiing ausprobieren, über Berge Erklimmen und Campen auf einer Insel. Über Schwimmen im Ozean, Entspannen im Pool und Bräunen am Strand. Über Surfen in den Wellen, Essen im Surfers Paradise und 6-Sterne Hotel besuchen und testen.
Über Freunde besuchen, Freunde einladen mit Freunden zusammen sein von hier und überall aus der Welt.
Über ausschlafen und Cocktails schlürfen, Wasser bis zum Umfallen trinken und bei 42.5° Grad im Pool geradezu aufweichen…
Und, und, und….
Doch zu den zwei Ereignissen, die Ihr da drüben auch gemacht habt: Weihnachten und Silvester feiern :)
(Ich will euch ja nicht zu neidisch machen ..)
Weihnachten hier wird eigentlich am 25.12 gefeiert. Doch meine derzeitige Familie hat sich mit der europäischen Variante angefreundet und so gab es schon am 24.12 erste Geschenke :)
Danach gab es ein riesiges Essen mit Freunden bei uns. Es gab Truthahn, Schwein und Lamm, Kartoffeln vom BBQ, überall waren verschiedene Salate und zum Nachtisch gab es einen ebenfalls riesigen Käse- Schokoladen Teller :)
Das alles aßen wir unter dem Schein des  viel zu kleinen Plastik-Tannenbaums mit Plastiklichtern.. Nicht wegen der Feuergefahr, einfach weil der Ventilator die Kerzen eh ausgepustet hätte. Und auf den Ventilator kann man nicht verzichten bei einem mit knapp 37°  eher  ”kalten” Weihnachten…
Am ersten Weihnachtstag gab es dann nochmal Geschenke vor dem Frühstück – typisch australisch :) An diesem Tag wurden auch die obligatorischen Weihnachtsfotos gemacht: Ich mit Weihnachtsmütze im Pool. Bei diesem Foto wird besonderer Wert auf die Datumsanzeige gelegt… Der Beweis: Weihnachten ohne Schnee und in der Hitze funktioniert… Trotz allem ich ziehe in diesem Punkt Deutschland Australien vor.
Allerdings liegt Australien beim nächsten Punkt eindeutig an der Spitze: New Years Eve –  Silvester.
Natürlich wird es am gleichen Datum gefeiert, allerdings, Dank Zeitverschiebung 9 Stunden früher und als erstes Land auf der Welt ( nach Neuseeland, aber so wirklich beachten tut das hier keiner… :D )
Leider hatte ich keine Möglichkeit nach Sydney zu kommen und es vor Ort anzusehen: das größte Feuerspektakel auf der Welt. ABER dafür hatte ich eine MEGA privat Party auf der wir um 12 das Feuerwerk über einen riesen Flat-Screen- TV angeschaut haben. “Selbstgemachte ” Feuerwerke sind verboten, diesmal wegen der Feuergefahr.
Allerdings gibt es Feuerwerke zu begutachten am jeden Strand.. und davon gibt es viele! :)
So das sollte erstmal reichen..
Ein zu langer Eintrag schreckt sicherlich auch Leute ab..
Wenn ihr fragen habt, schreibt und fragt :) , dann ist es ein wenig leichter für mich zu schreiben, was euch eigentlich intressiert :)
Hüpf hüpf
Lea :)

 

Ich war noch in den tiefsten Träumen, als Mama in mein Zimmer kam und mich geweckt hat und es war kurz vor halb Neun. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe echt gut geschlafen. Papa haben wir heute etwas später geweckt, der durfte mal ausschlafen.
Nach dem Frühstück haben wir zusammen gespielt. Mama und Papa haben im Schneidersitz voreinander gesessen, so ca einen Meter entfernt. Ich habe mich bei Mama auf die Beinchen gesetzt und Papa hat mir seine Hand gereicht. Mit seiner Hilfe bin ich dann zu ihm gegangen und hab’ mich auf seine Beine gesetzt. Als Mama dann gesagt hat, “Komm zu mir, Schatz”, bin ich aufgestanden und habe . . . JAAAA, meine ersten Schritte gemacht, ohne das mich einer festgehalten hat!
Was für ein Tag, der Silvesterlauf ist nicht mehr weit!!!
Mama und Papa haben natürlich allen Verwandten und Bekannten sofort Bescheid gegeben und die haben sich heute meine ersten Schritte angeschaut.
Hätte ich gewusst, dass sich alle so freuen, nur wegen der paar Schrittchen, wäre ich eher los gegangen.

 

 

 

 

Go, go, go, Eure Püppi
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