Hallöchen zusammen,

melde mich zum ersten Mal dieses Jahr. Wie Ihr aus den vergangenen drei Jahren ja wisst, gibt es über die Winterzeit bei meinen Schröten auch nicht viel hier im Blog zu berichten.

Es war recht schwierig dieses Jahr mit der Winterruhe. Ich schiebe es definitiv auf den verkorksten Sommer 2011, der jahreszeitlich total konfus – jedenfalls für die Tiere – war. Die wussten ja teilweise gar nicht, ob Frühling, Sommer oder Herbst war…

Die Pyxideas Curry und Safran haben immerhin ca. 4 Wochen etwas Ruhe einkehren lassen, Pepper überhaupt nicht. Die Dame, die immer noch fast stolze 1100 (!!!) Gramm auf die Waage bringt, hat die meiste Zeit in  den vergangenen Wochen in ihrer Wasserschüssel verbracht. Quietschfidel und superfit. Auch nicht die kleinsten Anzeichen einer Winterruhe! Ich will nicht hoffen, dass sich das im kommenden Sommer auf die Eierbildung auswirkt.

Die spengleris haben sich den ganzen Dezember verkrochen, das war jedenfalls schon mal ein Lichtblick. Auch im Moment ist in den Terras noch nicht das pulsierende Leben, nur sporadisch kommt das eine oder andere Tier mal zum Vorschein. Sei ihnen noch etwas Ruhe vergönnt 🙂

Gewundert hab ich mich aber über die Nachzuchten vom vergangenen Jahr. Beide spengleris und auch die „BVB-Schröte“ haben sich tatsächlich ganze fünf Wochen tief eingegraben! Erst seit einigen Tagen sind sie wieder fit und dackeln in ihren kleinen Aufzuchtterras herum. Sehr erfreulich, dass die innere Uhr da doch schon perfekt lief.

Thúy, die „BVB-Schröte“, ist mittlerweile auch zum Allesfresser geworden. Die kleinen spengleris kann ich noch nicht zu anderer Futteraufnahme als Regenwürmchen kriegen, so nach dem Motto: wenn es sich nicht bewegt, kann es kein Futter sein… Thúy ist das Gott sei Dank mittlerweile egal. Da schmeckt auch mal ein Stück Tomate oder Tartar… alles, was nach essbarem riecht, wird auch vertilgt. Sehr gut, da steht der Erweiterung des Speiseplans nichts mehr im Wege.

Ansonsten? Alles im Lot. Ich freue mich auf das neue Schrötenjahr, wenn die Tiere wieder nach draussen können; auf die hoffentlich stattfindende Paarungszeit dieses Frühjahr und wie jedes Jahr wünsche ich mir natürlich wieder Gelege. Mit wenigstens eins/zwei befruchteten Eiern…. Damit alles wieder seinen „geregelten“ Gang geht 🙂 und ich Euch hier auch wieder einiges berichten kann. Aber wie jedes Jahr der gleiche Spruch: beeinflussen kann man es nicht. Die Natur muss ihren Gang gehen.

Bis später mal,

Ines

 


Über die Autorin/den Autor:  Ines Wulfert ist Mediendesignerin. Ihr großes Hobby sind Schildkröten. Über ihre Erfolge in der schwierigen Zucht berichtet sie in ihrem Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: