Zwei Monate sind jetzt vergangen und die ersten Ferien stehen an.
Eine Woche Zeit, Florida weiter kennenzulernen. Als erstes Ziel hatten wir Fort Pierce festgelegt, da die Strecke nach Miami für einen Tag zu viel ist.Wir starteten unsere Tour von Tampa aus zusteuernd auf unser erstes Ziel: Den Pazifik.
Es ging also quer durch Florida und auf dem Weg konnte man reichlich zu sehen bekommen. In Fort Pierce angekommen checkten wir in unserem Motel ein, stellten die Koffer ab, zogen uns Schwimmsachen an und dann ab an den Strand. Da es nun schon November ist und die Temperaturen auf eisige 25-30 grad gesunken sind, wurde man mit zweifelndem Blick beäugt, als man angefangen hat im Meer zu schwimmen. Für die Einwohner ist die Badesasoin schon lange vorbei. Am Abend gab es dann reichlich überfettige Pizza und danach dringend nötigen Schlaf.
Am nächsten morgen ging die Fahrt sofort weiter an unser Hauptziel Miami. Der direkteste Weg nach Miami ging die Pazifikküste entlang, welcher uns durch Palm Beach und Fort Lauderdale führte. Palm Beach hat sich uns von seiner schönsten Seite gezeigt und die protzigen Jachten und Villen noch protziger in Scene gesetzt. In Fort Lauderdale bekamen wir die Wechselhaftigkeit des Florida-Wetters zu spüren, doch der stärkste Regen konnte dem malerischem Strand seiner Schöhnheit nicht berauben.
Als wir dann endlich um die späte Mittagszeit Miami erreichten, richteten wir uns in dem überteuertem Billig-Motel ein, machten uns frisch und bereit Miami abzuklappern. Zuerst zog es uns in die Innenstadt. Die große Skyline von Miami sieht zwar schön aus, aber von weitem hat das ganze einfach mehr style. Schnell hatten wir genug von der Innenstadt und richteten uns in Richtung Miami-Beach. Auf Miami-Beach zieht sich Abends eine Meile von Restaurants und Clubs die alle brechend voll und mit lauter Musik beschallt sind. Der einzige Grund weswegen ich Miami-Beach vor 12 Uhr verlassen habe ist, dass man erst mit 21 die volle pracht Miami-Beach’s auskosten kann. Nichtsdestotrotz haben wir dort zu Abendgegessen und unsern weg zum Hard-Rock-Cafè fortgesetzt. Das Hard-Rock-Cafè von Miami liegt direkt am Hafen an einer kleinen Einkausmeile die zum Langschlendern optimal geeignet ist. Nach dem Kauf von Andenken von Miami nahmen wir einen Geheimtipp meines Reiseführers war. Auf der Kreuzfahrthafen-Seite des Hafens von Miami gibt es einen Parkplatz von dem man die ganze Pracht der nächtlichen Skyline einblicken kann. Wir nahmen diesen Blick in unsere Kameras auf und machten uns auf, zurück zum Motel.

Miami's Skyline

Da der Aufenthalt nur für eine Nacht geplant war, packten wir am nächsten Morgen unsere sieben Sachen ins Auto und wollten noch einen lockeren Strandtag in Miami verbringen. Wir fuhren nach Key Biscayne, eine von Miami abfürende Inselgruppe, die den schönsten weißen Sandstrand hat, den ich je gesehen habe! Nach fast 6 Stunden Strand hatten wir dann genug, und machten uns auf die Suche nach einem Snack, um uns für die weitere Reise duch Florida zu stärken.
Das nächste Ziel heißt nämlich Key West! Key West ist der südlichste Ort Amerikas. Von meinen Erfahrungen dort könnt ihr in meinem nächsten Blog lesen.

Key Biscayne


Über die Autorin/den Autor:  Frederik Gruhn, 15-jähriger Schüler des Mariengymnasiums in Werl, wagt die Reise über den großen Ozean und lebt für zehn Monate in Tampa, Florida. Dort besucht Frederik die elfte Klasse der Bayshore Christian School. Von all seinen Erlebnissen im fernen Land berichtet er in einem Blog berichten. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: