„Kommunikation ist alles!“ ist neben der „No Worries“ Mentalität, dass was hier das Leben als Backpacker, so wie ich es bisher mitbekommen habe, am besten beschreibt.

Kommunikation ist hier allerdings viel leichter als in Deutschland. Ohne abwertend zu klingen kann man doch sagen, dass die Australier viel offener sind. Sobald man an einer Ampel steht kommt von irgendwo ein „Hey man, howisitgoing?“ ein Satz auf den wir Deutschen nur allzu gerne eine Antwort geben. Nur ist das hier eine Floskel mit der man jedes Gespräch beginnt. Danach fragt man sich dann meist wirklich wie es einem geht oder was man hier gerade macht, woher man eigentlich kommt und meistens schüttelt man sich erst am Ende des Gespräch die Hand um sich vorzustellen. Dieser Small-Talk im Bus, Zug, Fahrstuhl, Rolltreppe, Supermarkt oder einfach in der Küche oder

so sieht eine Backpackerküche aus. Den Herd wollt ihr lieber nicht sehen!

Gemeinschaftsraum des Hostels tut echt gut. Auch wenn das meiste nur oberflächlich ist kommt man so doch schnell an den ein oder anderen Job, spricht mit Leuten aus der ganzen Welt. Witzig ist nur wenn man erst am Ende des Gesprächs feststellt, dass beide Gesprächspartner aus Deutschland kommen und man sich die ganze Zeit auf Englisch unterhalten hat.

Die Deutschen sind hier eine Art Landeskrankheit. Aus allen Ecken scheinen wir gekrochen zu kommen. Es geht sogar so weit, dass eine Verkäuferin mal sagte ob wir Deutschen mal wieder versuchen ein anderes Land zu übernehmen. Dazu ist zu sagen, dass sie das nur als Scherz meinte und sagte das wir Deutschen total nett und hilfsbereit wären.

Trotzdem hat sie aber recht und das ist schade, weil man doch oft in die Versuchung geführt wird nur deutsch zu sprechen und somit andere Leute ausgrenzt. So erging es auch mir. Bis gestern war ich mit ein par Leuten die ich auf dem Flug kennengelernt hatte unterwegs. Englisch sprachen wir nur mit den Aussies, also wenn wir etwas kaufen wollten oder uns ins Hostel eingebucht haben. Aber seit gestern hat sich das geändert.

Da Fabian, Leon und Sarah nun in Melbourne ihr Glück versuchen und bei Bekannten unterkommen bin ich alleine. Nein, schlimm ist das nicht denn man trifft ja immer irgendwo jemand neues mit dem man gut zu recht kommt. So zum Beispiel ein Student aus Dubai in der Side Bar. Sein Englisch war kaum zu verstehen, weil es laut war und er einen sehr krassen Akzent hatte.  Aber in diesen 24 Stunden, in denen ich nun alleine unterwegs war, hab ich mehr Englisch gesprochen als bisher. „Endlich mal!“ dacht ich mir.

Eine weitere Plage neben den Deutschen und Franzosen sind die Kakadus. Die lustigen, weißen Papageitiere mit dem gelben Iro auf dem Kopf sind hier wie Tauben die alles verdrecken und einen riesen Krach machen. Ebenso Fledermäuse gibt es hier wie Sand am Strand.

Hier sind ein paar Fotos von Sydney. Je mehr ich durch die Straßen gehe, desto mehr schließe ich die Stadt in mein Herz. Eine Stadt voller Kontraste!

Die Kirche wurde von einigen Beamern bestrahlt. Eine tolle Atmosphäre!

hier die selbe Kirche im hellen!


 

 

 

Was soll man dazu noch sagen? Einfach nur cool das mal live miterlebt zu haben!

Sydney mal so...

...oder Sydney mal so!

 

 

 

 

 

 

 

 

Es muss sich so vorgestellt werden: Man mische die Innenstadt von Frankfurt am Main, mit seinen großen Bankgebäuden, mit der tollen Altstadt Soest’s, sowie seinen Kirchen, packe noch das Opera House, Tausende von kleinen Grünflächen, den Strand Mallorcas, das Rotlichtviertel Hamburgs, Menschen aus aller Welt und Nahrungsmittelpreise wie in Skandinavien zusammen und Tadaa wir haben Sydney.

 

Auch wenn man sich schnell daran gewöhnt seine freien Nachmittage damit zu verbringen ein Buch zu lesen und dabei mit Blick auf die Oper und Harbour Bridge im Botanic Garden zu liegen, ist es dennoch ein toller Anblick


Über die Autorin/den Autor:  To change this standard text, you have to enter some information about your self in the Dashboard -> Users -> Your Profile box. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: