Auf den Werler Straßen sind an den Wochenenden auch gelegentlich Jugendliche aus den umliegenden Städten anzutreffen, die Freunde in Werl besuchen. Diese „auswärtigen“ Jugendlichen sind dann immer ganz überrascht, dass es in Werl eine Streetworkerin gibt, zumeist ist ihnen „Streetwork“ nur aus dem Fernsehen bekannt. Gemeinsam mit den Werler Jugendlichen berichte ich dann, dass „mein“ Streetwork schon noch ein wenig anders, als das aus dem Fernsehen bekannte Streetwork ist. ;o) Die Rückmeldungen der auswärtigen Jugendlichen sind immer sehr positiv und sie sind begeistert, dass in Werl jemand für die Jugendlichen unterwegs ist – als Ansprechpartner für die Jugendlichen und direkt an den Orten, an denen die Jugendlichen anzutreffen sind.

 


Über die Autorin/den Autor:  Anke Deimel ist Werls erste Vollzeit-Streetworkerin. Die 33-jährige Sozialpädagogin spricht die Sprache der Jugendlichen, kennt ihre Sorgen. Am 1. September hat sie ihren Job in bisweilen schwierigem Umfeld angetreten. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: