Liebe Leser und Leserinnen,

…nachdem ich nun im Kindergarten in Sönnern gestartet war, begann für alle, Eltern, Kindern, Kollegen eine spannende Zeit. Gemeinsam mit den Kindern startete zunächst das große Umräumen im Kindergarten. Das erste Mal zum Kindergartenjahresstart kamen auch zwei jährige Kinder in den Kindergarten. Da ich bereits viele Erfahrungen in meiner beruflichen Vergangenheit und durch meine Kleinkindpädagogenausbildung im Umgang mit den „Kleinen“ sammeln konnte, war auch meine Kollegin froh dass endlich jemand kam der „wusste wie es geht“. Wir haben zusammen einen großen Kuschelbereich, Wandbilder, viele Teppiche und Bewegungsmöglichkeiten sowie vor allem kindliche Atmosphäre geschaffen. Denn eine Umgebung die durch gemütliche Räume zum Spielen, Toben, Lachen und Singen einlädt, sorgt bei allen für ein besonderes Gefühl zum Wohlfühlen. Schnell waren meine Kollegin und ich uns einig das wir durch unsere Einzigartigkeit (nur eine Gruppe) und durch unsere Räumlichkeiten die besten Vorraussetzungen haben sehr familienähnlich pädagogisch zu arbeiten. Mit der Lebenshaltung „ Hier bist Du richtig, hier bist Du wichtig, hier ist Dein Platz, hier sagt man Ja zu Dir!“ ist jeder in unserem Kindergarten willkommen. Besonders die Kinder bekommen so auf ganz individuelle Art und Weise die bestmöglichste Förderung.

Einmal guckte mich ein Vorschulmädchen an und fragte:“ Wie lange bleibst du noch hier!“ Ich schaute Sie an „ Naja wenn`s dir recht ist, dann bleibe ich mindestens solange bist du zur Schule gehst!“ Sie rückte auf meinen Schoss, drückte mich und sagte:“ Das möchte ich auch so, weil ich dich mag!“ Diese Situation blieb mir in lieber Erinnerung weil sie mir zeigte dass ich bereits nach wenigen Tagen auch bei den Kindern eine gute Bindung aufbauen konnte und das sie sich Wohlfühlen.
Ein Junge von uns bringt, bis heute, jeden Tag ein Spielzeugauto mit, er zeigt es ganz stolz und spielt häufig sehr schön damit. Seine Mama sagte mir:“ Seitdem er seine Autos mit bringen darf, kann er es kaum erwarten in den Kindergarten zu gehen.“ Kinder brauchen Sicherheiten und wenn wir durch solche kleinen Gesten diese Kindern glücklich machen können, dann tun wir das bei uns im Kindergarten gerne.

Die Arbeit hier macht mir sehr viel Spaß,
bis zum nächsten Mal Ihre Daniela 

Ein tolles Team!


Über die Autorin/den Autor:  Daniela Linnemann heißt die neue Leiterin des Kindergartens St. Antonius in Werl-Sönnern. Im Anzeiger-Blog berichtet die 29-Jährige über ihre Arbeit in der Einrichtung, den Alltag im Kindergarten und das gesamte Umfeld. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: