29. September in Australien/Queensland: Schaurige Gestalten erscheinen im dichten Nebel. Schreie sind zuhören. Angst sitzt in den Knochen. Jemand ergreift deine Schulter. Du drehst dich um und ein Werwolfs Gesicht mit Mundgeruch haucht dich an : “ Welcome to Movieworld, have a nice night“. Schauriges Lachen.

So fing das Abenteuer Frigth Night in Movieworld an… Hier dreht sich alles um Spuk, Monsters, Zombies, Horror, Schock und Ekel. Ein riesen Event was 2 Wochen vorher ausverkauft ist und das für 3 volle Nächte.

Aber zu meinem sehr gewöhnungsbedürftigem Erlebnis.
Nach reichlich Schock- Erlebnissen in den Schock-Straßen, wo man in Gruppen in einer Schlange (Hänge jeweils auf den Schultern des Vordermanns) sich erschrecken lässt, gingen meine Freunde und Ich zu einer Horror-Show. Wartend und nichts-ahnend saßen wir in der ersten Reihe, diskutierend über unsere Erlebnisse in den Schock-Straßen und wen es eindeutig am schlimmsten getroffen hatte, als ein großer schwarz gekleideter Friedhofsgärtner auf Stelzen und mit einem „menschlichen Hund“ die Bühne betrat. Er betrat dann die Zuschauer Tribüne auf einer Seite. Als er stehen blieb und hereinströmende Zuschauer begrüßte, viel unser Augenmerk wieder auf die früheren Schockerlebnisse.
Allerdings kam der Friedhofsgärtner dann doch näher was dann letzt endlich doch unsere Aufmerksamkeit erhielt.
Der sich langsam bewegene Mann mit einem knochigem Gesicht kam näher und näher, bis er dann tatsächlich genau vor mir stehen blieb. Der menschliche Hund starrte mich ebenfalls an.
Der Friedhofsgärtner grinste mich an und beugte sich runter. Er bat um meine Hand und widerwillig streckte ich sie entgegen. Ich war darauf vorbereitet das er sie küssen würde, was man(n) ja sonst macht.. Nicht aber ein Friedhofsgärtner.. Ehe ich mich versah schleckte er über meine Handoberfläche mit seiner grässlich langen schwarzen Zunge. Im selben Moment sprang der menschliche Hund zu mir und schleckte mich ebenfalls mit schwarzer Zunge über mein Bein. Ich schrak so dermaßen zusammen, dass das ganze Publikum ebenfalls zusammenschrack. Es endete damit das ich schwarz/bläuliches Zeug auf meiner Hand und am Bein hatte, meine Freunde sich nicht mehr eingekriegt haben vor Lachen und der Friedhosgärtner mir mitteilte das er meinen „Geschmack“ doch sehr lecker fand…..
Happy Halloween! 🙂
Hüpf, Hüpf
Lea


Über die Autorin/den Autor:  Ihren Traum von einem ganzen Jahr im Ausland lebt die 15-jährige Lea Seep aus Werl. Und das in Arundel in Australien, einem kleinen Ort in Queensland, unweit dem Great Barrier Reef. Sie berichtet im Blog aus "Down Under". Alle Beiträge der Autorin/des Autors: