Archive for November, 2011

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

mit dem vergangenen Sonntag, dem 1.Advent beginnt bei uns im Kindergarten eine besonders schöne Zeit. Die Vorweihnachts- und Adventszeit ist für Kinder und für uns Erzieherinnen eine spannende und doch besinnlich ruhige Zeit. Ich mag es besonders gern in dieser Zeit mit den Kindern zu backen, mit der Gitarre zu singen…und die Sönneraner Kinder sind wirklich gute Sänger…und viele Geschichten zu lesen.
Am ersten Advent war ein Gottesdienst mit anschließendem Familientreff im Antoniushaus. Bereits eine Woche zuvor haben wir mit den Kindern im Kindergarten weihnachtliche Kleinigkeiten gebastelt die beim Familientreff verkauft wurden. Der Familientreff wurde wie immer gut besucht, und mir gefiel zu wiederholten Male die Atmosphäre in der Kinder, Großeltern, Eltern, Freunde und Nachbarn zusammen kommen. Ein Dank von dieser Stelle an die Mamas und deren tatkräftige Unterstützung.
Nun haben wir auch schon im Kindergarten den Adventskranz entzündet, weihnachtlich dekoriert und gebastelt. Heute habe ich mit den Kindern ein Lebkuchenhaus gebacken…puuh das war eine spannende Aktion! Erst wollte der Teig nicht so werden wie er sollte, dabei hatten wir doch alles nach Rezept gemacht. Dann hatte ich bereits früh Morgens Mehl an meinem schwarzen Pullover und spätestens um halb 11 auch noch den Schweiß auf der Stirn stehen, da ich mit den Maßen die das Haus bekommen sollte ein wenig überfordert war. Aber alles wurde, zum Glück, doch noch gut, als das Haus dann endlich stand und mit vielen Süßigkeiten geschmückt werden konnte. Jetzt wird im Morgenkreis mit der Weihnachtsmaus Tilda zusammen kräftig geknuspert….mmmmmh lecker Ab Morgen öffnen wir jeden Tag ein Kläppchen vom Adventskalender und die Tage bis Weihnachten zu zählen, da freuen sich besonders die Kinder drauf. Den in diesem Jahr besteht der Kalender aus vielen Socken, von jedem Kind eine, diese sind gefüllt und außer meiner Kollegin und mir weiß natürlich niemand was darin ist….spannend! Ich freu mich sehr auf die schöne Adventszeit im Kindergarten und bin gespannt was ich Ihnen noch alles berichten werde…bis dahin,

Ihre Daniela Linnemann

Update (Endlich)

Also erst mal muss ich mich entschuldigen, dass es so lange gedauert hat. Ich hatte mal viel um die Ohren, dann mal keine Lust und dann wieder mal zu kaputt, aber i nden letzten 2 Wochen habe ich so einiges getrieben.

Hellweek

Mich hat diese Woche richtig fertig gemacht. Ich habe sie „Hellweek“ (Höllenwoche) getauft, weil es ziemlich hart war. Ich hatte Basketball tryouts, was hieß dass ich da 3 Tage lang mich abschuften musste. Es sollte dem Trainer zeigen, was in dir steckt und ob er denkt dass du ins Team solltest oder nicht. Sehr viel rennen war involviert, und zwar JEDES Mal, wenn wir einen Fehler gemacht hatten, mussten wir einen „Suicide“ rennen. Zur Freiwurflinie, zurück, zur Mittellinie, zurück, zur entfernten Freiwurflinie, zurück und zum Ende der Halle und zurück! So schnell wie du konntest musstest du sprinten. Wie man sich denken kann war ich nach diesen drei Tagen so ziemlich am Ende und meiner Meinung nach hatte ich mich wacker geschlagen. Leider fand der Trainer das nicht so. 🙁

Thanksgiving

Das hat letzte Woche stattgefunden und ist ein offizieller Feiertag hier in den USA. Hierfür werde ich nochmal einen extra Blogeintrag schreiben, es gibt viel zu berichten.

Neue Sportart

Ich habe jetzt eine neue Sportart entdeckt, die mir auch viel Spaß bereitet und wo ich es auch ins Team geschafft habe. Hurra! Ich bin jetzt im LHS Swim&Dive Team! Das ist der Schwimm und das Tauch Team von meiner Schule. Ich nehme in beiden Teilen teil, bin aber aktiver im Tauchen. Dabei ist gemeint von einem Sprungbrett akrobatische Figuren auszuführen. 😀

 

Bis zum nächsten Mal!

Euer Philipp

Hallo zusammen,

das vergangene Wochenende abhaken, wenn es dem ein oder anderen auch schwer fällt, aber es nutzt ja nichts, am morgigen Donnerstag steht die nächste wichtige Aufgabe ins Haus.    In der Europa League geht es in der Arena um den Einzug in die Zwischenrunde.    Gast ist Steaua Bukarest.    Mit einem Sieg ist die nächste Runde unter Dach und Fach, falls nicht, muss am letzten Spieltag in Haifa vielleicht der Rechenschieber rausgeholt werden.       Das gilt es morgen tunlichst zu vermeiden.       Dann aber bitte mit einer anderen Vorstellung als am vergangenen Samstag.      Eine Wiederholung ist da nicht empfehlenswert,  denn dann kann die Stevens-Truppe die Trikots gleich in der Kabine lassen.         Ich hoffe mal, das auch Torwart Lars Unnerstall in Sachen Zeitspiel in der frühen Phase eines Spiels den Kopf gewaschen bekommen hat.       Es muss auch nicht sofort eine „Galaveranstalltung“ von den Königsblauen geboten werden, einzig und allein die drei Punkte zählen,  denn wenn es ganz blöde läuft, dann ist vor Weihnachten international schon die Bescherung, und zwar eine, die keiner will.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die dunkle Jacke zugeknöpft, den Kragen hochgeschlagen, Schal um den Hals, und dann mitten rein in die“Szene“.       Genau beobachten, die Sehkraft extra durch eine Spezialbrille gestärkt, Geduld haben.     Mitmachen mit denen sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Verdächtigen.       Es läuft ruhig, nach Plan, nur auf dem Spielfeld nicht.     Trotzdem bleibt der Finger konzentriert nahe dem Abzug, äh Auslöser.      Alles scheint gelaufen, noch sechs Minuten.       Dann passiert es doch!     Es knallt!   Weiße Nebelschwaden umhüllen das gleißend rote Licht.    Funken sprühen.   Volle Deckung!      Aber jetzt genau ist seine Stunde gekommen, jetzt ist er gefragt, genau jetzt muß er zuschlagen, und er tut es!    Mit stoischer Gelassenheit und der Präzision eines Scharfschützen drückt er ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt ab!     Er hat sie, er hat sie alle die vermeintlichen Bösewichter!      Gnadenlos wird er sie ausliefern und an den Pranger stellen, und all die anderen auffordern es ihm gleichzutun.       Recht hat er ja, Böller, bengalische Feuer etc. gehören nicht in ein Fußballstadion, aber selbstgemachte, private Fotos auf ein Polizeirevier?         Der Agent „004“ hat es ja aus seiner Sicht nur gut gemeint.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

„Bist Du aufgeregt?“ war nur eine der Fragen, die mir vor dem Konzert am Sonntag von Sängerinnen und Sängern gestellt wurde.
„Natürlich!“
Zwar leite ich in der ev. Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern den kleinen Kirchenchor „conTakte“, hatte aber bis dato noch keine Erfahrung mit der Leitung eines gemeinsamen Intrumental- und Gesangsensembles machen können. Zumal die Bläser erst bei der Generalprobe hinzu kamen.

Also am Sonntag früh hoch. Noten auf das Pult und los ging es. Alles noch einmal durchgehen. Wann kommt wo welcher Einsatz und wie hören sich die Zwischenspiele an? Habe ich alle „T“ markiert? Passt der Abschlag? Kommt an diese Stelle ein Zäsur oder nicht?
Habe ich an alles gedacht? Ja – Wirklich?

Jetzt bloß nicht nervös werden!

Aber was sollte schief gehen? Die Zusammenarbeit mit den Blechbläsern hatte bei der Generalprobe prima geklappt. Geduldig wiederholten sie immer wieder, wenn ich den richtigen Einsatz nicht fand oder eine Phrase mit dem Chor wiederholt werden musste. Mit viel Geduld und dem Willen, sich bei dem Konzert sehr gut zu produzieren, spielte der Chor seine ganze Erfahrung aus. Die stetig wachsende Sicherheit steckte alle an. Am Ende der Generalprobe fuhr ich zuversichtlich Heim.

Sie fragen sich, warum dirigiert der Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit?
Der Chorleiter Jörg Segtrop spielt in dem Blechbläserquartett selbst eine der beiden Trompeten. Dirigieren und Trompete spielen geht nicht. Darum hatte er mich im Vorwege gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, den Chor im Konzert zu leiten.

Am Sonntag trafen wir uns um 14:00 Uhr in der Basilika. Schnell waren noch ein paar Stühle und die Podeste aufgebaut. Nach dem gemeinsamen Einsingen wurden die schwierigen Einsätze und Übergänge wiederholt, bevor wir dann fast 40min Pause hatten.

Eine leichte Spannung war bei allen zu merken. Lampenfieber!
Selbst die Erfahrungsträger taten entspannt. Aufregung war ihnen trotzdem anzumerken. Kaffee, Tee und Plätzchen lenkten dann doch ganz gut ab.

An dieser Stelle möchte ich mich für den regen Zuspruch bedanken, den ich in der Pause erhalten habe. Das tat richtig gut.

Nun konnte das Konzert kommen. Raus in die gut gefüllte Wallfahrtsbasilika und…

Wie es gelaufen ist?
Gibt es im nächsten Beitrag. Dort hoffe ich, auch einen Klangeindruck bereistellen zu können.

Heute ist KEINE Probe!

www.madrigalchor-werl.de

Hallo zusammen,

mit so einer Einstellung hätten die Blauweißen erst garnicht zum 139. Revierderby antreten brauchen.     Da passte ja von Anfang an nichts, aber auch garnichts zusammen.      Angefangen mit dem Freistoß für die Gastgeber in der ersten Minute, dann das dämliche gezögere von Lars Unnerstall bei den Abstößen.        Kommentator Marcel Reif nervte schon nach sieben Minuten mit seinen Feststellungen, das der Torwart der Hausherren noch nicht einmal den Ball in den Händen hatte.      Wenn die Bayern da gespielt hätten, hätte er von einer sensationellen Abwehrarbeit des deutschen Rekordmeisters, die schon im Mittelfeld beginnt, und weit über europäischen Standart liegt, gefaselt.                   Dann der Freistoß, der zum Führungstreffer für die anderen führte.      Ob man den geben muß, ok, entschieden ist entschieden.   Da hätte ich auch gerne mal den Reif gehört, wenn der Badstuber da zum Ball gegangen wäre.                         Da beschwerte sich Huub Stevens meiner Meinung nach schon zurecht beim Tafelhalter.            Aber egal, es war nun einmal Freistoß, da frage ich mich doch, wie es möglich sein kann, das da gleich drei Schwarzgelbe sich quasi aussuchen können wer denn die Kugel in die Kiste drückt.         Ein Traumball für einen Torhüter, weil relativ lange in der Luft,  der da wunderbar herrauskommen , und alles wegräumen kann.               Da wurde wohl Pattex im Schalker Torraum aufgebracht.        Und die Innenverteidigung?      Die hielten sich gemütlich zwischen dem Kamener Kreuz und Bottrop auf, blos nicht da, wo sie hingehört hätten.        So gewinnst du in einem Derby noch nichtmal einen vertrockneten Blumentopf.                  Dann rief nach dem Tor noch mein früherer Mannschaftskollege und Vorstopper an, und fragte, ob wir den auch einen Torwart auf dem Feld hätten.       Im ging dieses komische, nicht definierbare Gemurkse auch hörbar auf den Senkel.                     Mir reichte es auf jeden Fall nach gut einer Viertelstunde Derbyfrust, und schaltete auf Konfrenz.   Wenn dort an die B1 geschaltet wurde, schaltete ich auch, nämlich um.      Quali in der Formel 1,   und aus der Premier League Manchester United gegen Newcastle waren meine Alternativen.         Als da dann auch Halbzeit war, schnappte ich mir unseren Hund und habe erst einmal ein paar Runden an der frischen Luft gedreht.         Das Derby war für mich da jedenfalls schon Geschichte.                            Heute wird die erste Kerze auf dem Abventskranz oder -gesteck angezündet;   bald heißt es für die Kleinen wieder warten aufs Christkind, und für die Großen, warten auf den 14. April 2012, oder einen Tag vor- oder nachher, denn da werden beim Rückspiel in der Arena die Karten neu gemischt.

 

Schönen 1. Advent allen, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die ganze Republik hat ihren Adventsschmuck angelegt, und zündet am Sonntag die erste Kerze auf dem Kranz, Gesteck, oder was auch immer auf dem Tisch steht, oder an der Decke hängt, an, eine Hälfte liegt im Derbyfieber.          Heute Abend steht der Rhein mal wieder in Flammen, wenn der 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach aufeinander treffen.          Morgen wogen die Wellen im Maschsee, wenn nebenan Hannover 96 und der Hamburger SV die „Klingen“ kreuzen.           Alles Derbys ohne Zweifel,  aber ohne da jemanden nahetreten zu wollen, DAS Derby schlechthin findet mitten im Ruhrpott statt.     Da, wo Schale und Pokal nur wenige Kilometer voneinander getrennt, in den Vitrinen ihrer Klubs  glänzen.        Das Revier trägt an diesem Tag nur zwei Farbkominationen:   Schwarz-Gelb und Blau-Weiß.     BV Borussia Dortmund 09 gegen FC Schalke 04 für das Protokoll,  Lüdenscheid-Nord gegen Herne-West für die Anhänger beider Lager.        Tabellenzweiter empfängt Tabellenvierten.         So dicht wie sie in der Tabelle nebeneinander stehen, so eng wird auch das Spiel werden.          In der vergangenen Saison gab es ja in der heimischen Arena „Haue“ von späteren, verdienten Meister; im Rückspiel hätte man am liebsten noch ein paar Latten und Nägel in den Fernseher geworfen, um den königsblauen Kasten noch mehr zu vernageln.  Es ging gerade noch gut beim torlosen Remis.           Jetzt sind die Vorzeichen doch ausgeglichener.      Natürlich fehlen auf beiden Seiten wichtige Spieler, doch während auf Schalker Seite die Ausfälle von Höwedes und Farfan defivitiv feststehen, lasse ich mich durch irgendwelche Statements der gegnerischen Seite Mario Götze betreffend, nicht blenden, der läuft morgen um 15.30 Uhr auf, das ist so sicher, wie das Schlusslied  „Oh, du fröhliche“ im Gottesdienst zu Heilig Abend in unserer Jokobus-Kirche.            Im Vorfeld wäre ja ein Punktgewinn an der B1 nicht das schlechteste, könnte aber auch ein Ergebnis sein, bei dem sich Bayern die Hände reiben, sollten sie ihrerseits einen Dreier in Mainz landen.            Den Platz an der Sonne hätte für einige Stunden sogar die Borussia aus Mönchengladbach inne, sollte  heute Abend ein Erfolg in Köln herausspringen.               Aber glauben Sie mir, daran denkt keiner der Akteure morgen auf dem Rasen an der B1.       Morgen ab 15.30  Uhr ist alles anders im Ruhrrevier, knapp zwei Stunden lang herrscht sportlicher!  Ausnahmezustand.                     Szenen wie zuletzt bei Pokalspielen, oder sonstwo in den Stadien dürfen sich nicht wiederholen!       Derbyfieber und -stimmung sollen und müssen sein, aber nicht um jeden Preis, und gegen die Regeln.          Leuchtraketen, Knaller oder sonst noch was, gehören, wenn sie denn sein sollen, in die Silvesternacht.

 

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Von un an gibt es kein zurück… heißt es im Musical Phantom der Oper. Treffender könnte die Phrase momentan für uns nicht sein. Der Kartenvorverkauf läuft und zwischen der letzten Probe und dem traditionellen Adventskonzert liegt nur noch eine Probe.
Die Generalprobe!
Am Sonntag folgt um 16:00 unser Konzert in der Wallfahrtsbasilika Werl. Dann möchten wir Sie auf eine Reise durch verschiedene Musikepochen und -stile mitnehmen. Die Musik aus dem Musical wird allerdings am Sonntag nicht erklingen.

Gestern wurden die letzten Feinheiten herausgearbeitet und viel Musik gemacht. Schnell waren die Sängerinnen und Sänger in den Bann der Melodien gezogen und alle  hielten die Spannung bis zum Ende. Der ein oder andere vergaßen sogar die Zeit. „Was, wir haben schon zwanzig nach zehn?“ rief eine Sängerin am Ende der Probe aus.
Rundum zufrieden entließ uns der Chorleiter Jörg Segtrop. Bevor wir das Walburgahaus verließen, gab er uns noch die Ermahnung mit auf den Weg, unsere Stimme bis Sonntag zu schonen und verbot sogar, krank zu werden.

Classic Brass Ruhr

Classic Brass Ruhr

Bei der Generalprobe werden wir am Samstag mit den Bläsern des Blechblasquartetts Classic Brass Ruhr erstmalig gemeinsam proben. Erstmalig hatten wir bei den Tonaufnahmen für die WDR Sendung „Schöne Bescherung“ gemeinsam musiziert. Bereits dort war die Zusammenarbeit einfach und das Ergebnis konnte sich hören lassen.

Das gemeinsamen Ziel: „Die Zuhörer erfreuen sich an der Musik und kommen gerne wieder“ ist für alle Motivation genug.

Zu den üblichen Stellproben werden die Auf- und Abgänge in der Basilika geprobt. Auch dort hat sich der Chorleiter etwas besonderes überlegt. Am Samstag wissen wir mehr.

Wer mit dem Chor und den Bläsern auf die musikalischen Reise gehen möchte, sollte noch schnell Karten in der Buchhandlung an der Basilika, in der Stadtinfo oder bei den Chormitgliedern erwerben. Für Kurzentschlossene verkaufen wir die Restkarten an der Abendkasse.

www.madrigalchor-werl.de

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

in der vergangenen Woche gab es in unserem Kindergarten einen Gesellschaftsspielenachmittag, (der Werler Anzeiger berichtete). Ich war sehr gespannt wie die Idee einen ganzen Nachmittag nur zu spielen, mit selbst mit gebrachten Spielen wohl angenommen werden würde. Das Ziel war es den Eltern und Kindern die Möglichkeit zu geben fremde, andere, spannende und gute Spiele kennen zu lernen. Vielleicht auch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu entdecken.

Am Dienstagmorgen hatten wir bereits mit den Kindern Kuchen gebacken, damit es am Nachmittag ein wenig gemütlich werden konnte, mit Kaffee und Kuchen beim Spielen.
Hier musste ich schon sehr lachen, denn wir wollten einen „Ameisenkuchen“ backen. Ein Kind rührte den Teig, ein Weiteres schüttete die Schokostreusel hinzu und das dritte Kind sagte:“ Oh…da sind jetzt echte Ameisen drin!“ Ja es sah wirklich so aus aber zum Glück waren es nur Schokostreusel und der Kuchen schmeckte gut.

Am Nachmittag brachten alle ihre Lieblingsspiele von Zuhause mit. Haben Sie schon mal Blokus, Looping Loui, Colorama, Nino Delphino, Monopoly oder Lotti Karotti gespielt?
Nein…schade dann wäre dieser Nachmittag genau richtig für Sie gewesen. Es wurde viel gelacht, gezockt und gewonnen. Am Ende wurde das gute Fazit gezogen: „Gemeinsames Spielen ist wichtig. Es fördert den Zusammenhalt innerhalb der Familie! Und… für Gesellschaftsspiele ist man nie zu alt, selbst Erwachsene können stundenlang ein Kinderspiel spielen ohne sich zu langweilen“

Mir hat dieser Nachmittag viel Freude bereitet, durch das gute Interesse und die Motivation der Kinder und Eltern bin ich mir sicher „So ein Spielnachmittag sollten wir wiederholen!“

Bis zum nächsten Mal,
Ihre Daniela Linnemann

Heute möchte ich einen Rückblick auf das erste Konzert werfen, das ich im Jugendzentrum Werl miterlebt habe. Einige wundern sich nun vielleicht Konzerte im JZ? Zur Erklärung: Unterhalb des JZ gibt es einen speziellen Proberaum, der den jugendlichen Nachwuchsbands aus Werl kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die Band „Incivism“ hat hier nun in den letzten Monaten eifrig geprobt und hatte nun also selbstständig ihr Konzert geplant und so wurde das JZ zum ersten Auftrittsort und ich war live dabei. ;o) Nun sollte ich wohl erwähnen, dass „Incivism“ eine Heavy-Metall Band ist, die Zielgruppe der Band also nicht so sehr die Jugendlichen sind, die mir auf den Straßen von Werl Tag für Tag begegnen. So war das Konzert also für mich ein spannendes Eintauchen in eine „Jugendkultur“ mit der ich bisher wenig Berührungspunkte hatte. Es war für mich also sehr spannend, das Konzert zu verfolgen, dass absolut friedlich verlaufen ist. Und mein Abschluss-Satz des Abends war: „Ich fand es auch wirklich schön, aber es war doch etwas zu laut für mich.“ ;o)