Seit Anfang September bin ich nun als Streetworkerin auf den Straßen Werls unterwegs. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie groß bei mir die Freude war, als ich die Zusage für die Streetwork-Stelle in Werl erhalten habe und wie aufgeregt ich am ersten Tag im neuen Job war. Nun bin ich bereits seit knapp über einem Monat, hier, in Werl „unterwegs“ .  Es ist also an der Zeit für ein erstes Zwischenfazit:  Nach wie vor bin ich begeistert von meinem neuen Job  und an jedem neuen Arbeitstag bin ich gespannt, welche Begegnungen, Gespräche oder auch Herausforderungen auf mich heute warten werden. Ich glaube, dass ist es, was ich an meinem neuen Job so mag – „raus zu den Jugendlichen“,  kein Schreibtischjob, nicht planbar, sondern wirklich nah dran – man bekommt Einblicke, wie es den Jugendlichen in Werl geht, was sie beschäftigt , welche Sorgen sie haben und auch, welche Wünsche (aktuelles Beispiel: Der Jugendtreffpunkt).

Ich denke, ein stückweit habe ich mich schon auf den Straßen von Werl eingelebt und das wird mir wirklich dadurch erleichtert, dass mir die Jugendlichen freundlich, offen und interessiert begegnen. Genauso aber auch die Werler Bürger, die mir oftmals interessierte Nachfragen zu meiner Tätigkeit stellen.  Eine weitere große Unterstützung bei meinem Einstieg in den neuen Job war und ist natürlich Alan Greene, der ja schon seit über 10 Jahren hier in Werl als Streetworker unterwegs ist und von dessen Erfahrung und Wissen ich nun profitierte und jeder der Alan kennt, wird es bestätigen können, es macht auch einfach Spaß mit ihm unterwegs zu sein. ;o)

Soweit  ein erster Einblick, sollte es Fragen, Anregungen oder Kritik geben, sprecht mich an – ihr wisst ja, sonst tu ich es. ;o)


Über die Autorin/den Autor:  Anke Deimel ist Werls erste Vollzeit-Streetworkerin. Die 33-jährige Sozialpädagogin spricht die Sprache der Jugendlichen, kennt ihre Sorgen. Am 1. September hat sie ihren Job in bisweilen schwierigem Umfeld angetreten. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: