Archive for Oktober, 2011

Hallo zusammen,

bis gestern nachmittag war das Wochenende aus sportlicher Sicht ja nahezu perfekt, bis die Auslosung der Achtelfinalbegegnungen im DFB-Pokal stattfand.  
Insgeheim hatte ich ja darauf gehofft, das der nächste Gegner des S04 aus unserem Lieblingsurlaubsbundesland Schleswig-Holstein gekommen wäre, aber Pustekuchen, da dürfen jetzt die Mainzer hinreisen. 
Die Operation Titelverteidigung findet für die Königsblauen also nun am Niederrhein statt.
„Fohlenreiten“ ist angesagt.
Kurz vor Weihnachten ist Borussia Mönchengladbach der Gastgeber, und obwohl kurz vor Heilig Abend, werden da mit Sicherheit kein Geschenke verteilt.
Was soll’s, dann muss halt der Nordpark gestürmt werden. 
Kein Selbstläufer, aber auch nicht unlösbar.
Das kann eine richtig heiße Nummer werden.
Nach dem aktuellen Tabellenstand beider Vereine, auch etwas für eine Live-Übertragung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, aber da werden wohl wieder die aus dem tiefen Süden tief im Westen zu sehen sein.                
Ist ja auch noch etwas hin, da stehen andere sportliche Dinge noch im Vordergrund, wie z.B. das Euroleaguespiel am kommenden Donnerstag in der Arena gegen Larnaca aus Zypern, mit Lars Unnerstall im königsblauen Tor, damit keiner auf andere Gedanken kommt.       
Ach ja, ist ja wieder eine volle Fußballwoche. 
Morgen ist schon wieder Champions League.
Vorher aber freuen wir uns auf die Wiedereröffnung der Gaststätte „Pelkumer Treff“ in unserer Bürgerhalle nach umfassender Renovierung und Umbau.
Es wird „gebruncht“. 
Der „Neue“ ist ja ein Profi in Sachen Kochen und Backen. Wir lassen uns überraschen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Ich hoffe ja doch, das es mit dem feiern weitergeht. 
Gegen Larnaca muss man sich selbst überwinden, und dann am Sonntag in Hannover weht garantiert ein anderer Wind.

Hallo zusammen,

jetzt wird tatsächlich für eine Woche von Tabellenplatz zwei aus gewunken.
Wie sagt doch ein altes Sprichwort noch: wenn es am schönsten ist, dann soll man gehen, bzw. aufhören.
Von mir aus kann Schluß sein in der ersten Liga. Die Bayern werden sowieso Meister, und der Ruhrpott spielt in der Champions League, und sogar noch mit der richtigen Reihenfolge in der Tabelle.
Ja, ja, ich höre sie alle schon wieder toben, vor allen die vor der B1, aber liebe Fußballfreunde, nicht alles zu ernst nehmen, es ist doch nur die vielbesagte Momentaufnahme, aber zugegeben, eine schöne. 
Der erst zweite Sieg in der Liga gegen Hoffenheim, und das gleichzeitige Remis des amtierenden Meisters hievt den S04 auf Platz zwei der Tabelle.
Zäher Beginn der Königsblauen, aber in der zweiten Halbzeit verdiente sich die Stevens-Truppe den Erfolg über die Hoffenheimer.
Die werden natürlich mit der Enstehung des ersten Treffers durch Raul, und der Elfmeterentscheidung, die zur erneuten Führung durch Klaas-Jan huntelaar führte nicht einverstanden sein, aber Absicht kann man dem Spanier bestimmt nicht unterstellen, und der Strafstoß; dann sollten sich die Schützlinge von Holger Stanislawski mal die bisherigen Spiele des Spieltages anschauen, und dann ihre Meinung noch einmal überdenken.
Gilt am Rande auch für alle, so wegen Notbremse des Torhüters mit der anschließenden, K L A R E N ! Regelauslegung!!!    
Aber das wirklich nur am Rande.            
Da die Torwartfrage auf Schalke wohl ein Dauerthema bleiben wird, ist dazu nur zu sagen, mittlerweile hat Lars Unnerstall sogar mal eine „Gurke“ gut.
Übrigens, in der Regionalliga muss Heute auch ersteinmal Leistung gezeigt werden.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Das Leserforum ist tot – ist das Leserforum tot?

Der WA hat sein Leserforum / Artikelkommentare mal wieder umgestellt. Anlass waren u.a. beleidigende Beiträge. User die unter dem Deckmantel der Anonymität Personen angreifen, beschuldigen, Rufmord begehen.

Ich finde es schade, dass der WA so reagiert. Das Leserforum war ein beliebtes Mittel der Meinungsfreiheit. Vielleicht gar politisches Ventil für viele Bürger. Missstände wurden angeprangert, Kommunalpolitik kritisiert. Nun können die "Macher" schalten und walten wie sie wollen. Ja vielleicht sogar alle zusammen (wie Berlusconis Medienimperium) Hand in Hand wirken.

Sicher macht so ein Leserforum Arbeit, andererseits ist es eine tolle Ergänzung zur Printausgabe. Ich möchte sogar behaupten, dass verschiedene User in den letzten Jahren durch ihre "kleinen Beiträge" kommunalpolitisch Einfluss nehmen konnten.

Gebt diese Möglichkeit nicht aus der Hand!

Ich habe den Admin WA Herrn Schlösser, dem Chefredakteur WA Herrn Krigar und den Verleger des WA Dr. Dirk Ippen ippen@tz-online.de angeschrieben und um eine Änderung gebeten. Wer mit mir derselben Meinung ist, schreibt bitte ebenso an den WA.

Sonntag.
Der Tag, an dem die Männer immer Brötchen holen, damit die Frauen eine Stunde länger schlafen können. So kenne ich die, diese teils unbeholfenen wirkenden Gestalten, die in sauberen Trainingsanzügen ungeduldig in der Schlange stehen, um Ihren Wunsch mitzuteilen.
So auch heute. Eigentlich gehöre ich mit dazu, zu diesen Männern. Nur bei mir ist das eine Selbstverständlichkeit seit vielen Jahren morgens die Brötchen zu holen.
An diesem Sonntagmorgen zeigt sich das Geschäft beleuchtet und mit beschlagenen Scheiben. Schön, frische Brötchen. Auch der Duft dieser erreicht langsam aber sicher meine Wahrnehmung. 3 oder 4 Leute mochten wohl vor mir sein. Ich nahm inzwischen meine Geldbörse aus der Jackentasche und wollte zum Kleingeld greifen, um meine Brötchen auch abgezählt bezahlen zu können. Dabei musste ich meinen Blick senken, und dieser fiel dann auf ein Paar Turnschuhe, wohl besser ehemalige Turnschuhe. Diese Schocken sahen aus, als wenn sie den ganzen Tag über durch ein Feld gelaufen wären. Mein langsamer Blick nach oben erreichte dann über eine ungebügelte Jeans und etwas anrüchige Jacke das Gesicht dieses Mannes und Kunden. Dieses erschien rötlich und porig durchblutet. Ein ungewollter Schnurbart saß bräunlich gefärbt unter der etwas klobigen Nase. Ein kleiner Eiterpickel versuchte in der Nasenfalte bisher noch vergeblich seinen Inhalt nach außen zu befördern. Leichter Alkoholgeruch mit der Geschmacksrichtung eines abgestandenen Bieres erreichte mein Riechorgan. Vor meinen Augen flimmerten Bakterien, bedingt durch den Anblick eines ca. 1 cm großen goldgelben schnoddrigen Gebildes an seiner Nase. War dieser Mann vielleicht erkältet?
Nun war er an der Reihe. Ich bekam von meinen vielen Eindrücken über ihn überhaupt nicht mit, wie viel Brötchen er kaufen wollte. Ich bekam nur noch mit, wie er mit einem wahnsinnig gelb braunen Nikotinfinger seinen Schnodder gekonnt unter seinem Kolben weg wegwischte, um dann sofort in sein Portmonee zu greifen, um ein paar Münzen herauszunehmen.
Er bezahlte abgezählt. Unnötig von mir zu erwähnen, dass bei diesem Vorgang unmöglich Münzen zu Boden fallen konnten, da sie sich durch das Klebezeug miteinander verbunden fühlten.
Die Verkäuferin nahm die Münzen an sich, sortierte sie und legte sie geordnet in die Kasse. Danach fragte sie den nächsten Kunden nach seinen Wünschen. Das war ich. Immer noch angeekelt, äußerte ich meinen Wunsch nach 4 Brötchen. Sie griff mit ihren Fingern, mit denen sie vorher das Geld abgezählt hatte, nach den Brötchen und stopfte sie in eine Tüte um sie mir zu überreichen. Nach dem Geschehen erreichte mich ein gewaltiger Brechreiz. Von vielen Bäckern im Städtchen war ich gewohnt , Brötchen mit einer Zange oder einem Handschuh zu erhalten. Dieser hygienische Vorgang kam heute Morgen nicht vor. Vielleicht aus Bequemlichkeit der Verkäuferin? Wird schon keiner dem Chef mitteilen. Diese Kunden kommen ja nur sonntags, die wissen auch wahrscheinlich gar nicht , das es eine Zange oder Handschuhe zum Einfüllen der Brötchen gibt.
Ich habe natürlich die Brötchen nicht genommen. Im Nachhinein habe ich mir überlegt, dass ich vielleicht ein Paket Einmalhandschuhe für die Kunden zum herausnehmen des Geldes zusammen mit einem Paket Tempotaschentücher auf die Theke hätte legen sollen. So würden wenigstens die Münzen einigermaßen sauber über die Theke gehen.
Wer gerne wissen möchte, bei welchem Bäcker sich dieser Vorgang getätigt hat, kann sich gerne an mich wenden.

Wing Tshun Selbstverteidigung

Das Training auf dem H-Balken  

Seit vielen Jahren ist das Training auf dem sogenannten H-Balken, fester Bestandteil unseres Partnertrainings. Dabei gibt es verschiedene Ziele die wir verfolgen. Einige Ziele sind offensichtlich. So bekommen wir durch regelmäßiges Balkentraining einen guten Stand. Man weiß, wann es sich lohnt hart zu bleiben und wann es klüger ist, nachzugeben.  

Der H- Balken besteht aus zwei Querträgern und einen Längsträger. Die Partner stehen sich im IRAS gegenüber. Wir üben Chi-Sao auf dem H-Balken, wobei es für die meisten zunächst schwer ist, das Gleichgewicht zu halten und nicht mit der Kraft des Schlages nach vorne, bzw. beim Treffer nach hinten zu fallen.  

Eine weitere Übung besteht darin, im IRAS den Partner vom H-Balken zu drängen. Allein der Verlust des Standes zählt. Befinden sich beide Partner auf dem Querträger, können wir nach rechts oder links (immer auf dem Balken stehend) ausweichen und dabei ebenso unsere Tritte, Trittabwehrtechniken einsetzen.  

Eine weitere Stufe sehen wir im geschützten Vorgehen auf den Längsträger oder im Positionswechsel. Der H-Balken bietet viele Möglichkeiten sich mit dem Partner im Kampf um den Balken,- um das Gleichgewicht zu messen. Es zeugt von großem Können, wenn wir den Partner einerseits vom Balken drängen, ihn andererseits vorm Absturz bewahren.

Der Balken lehrt uns: "Im Raum zu bleiben". Ansatzlos, präzise Techniken anzuwenden und die Wing Tshun Prinzipien zu berücksichtigen.   Der H-Balken ist für unsere Entwicklung im Wing Tshun unerlässlicher und fester Bestandteil des Fortgeschrittenentrainings.   

Hallöchen zusammen,

 

hab mich lange nicht gemeldet, aber so viel gibt es ja über die nun anstehende Winterzeit auch nicht zu berichten.

Meine Schröten sind natürlich mittlerweile alle wieder in ihrem "Winterquartier" sprich in den Terrarien. Aber von beginnender Winterruhe noch keine Spur. Die beiden Pyxidea-Weibchen sind noch regelmäßig on tour. Pepper hat mal wieder ihre "Wassersitzphase", wie sie es schon dieses Frühjahr mal hatte. Seit 4 Tagen ist sie nicht aus dem Nass rauszubekommen. Nach dem Wasserwechsel dauert es keine Minute, und sie macht es sich wieder darin bequem. Die Schröte übernachtet auch darin! Ich konnte damals dieses Verhalten nicht deuten – und heute auch noch nicht…

Curry, mein Pyxi-Männchen, ist da schon anders drauf. Er wird von Tag zu Tag ruhiger und verkrümelt sich die meiste Zeit unter seine Korkröhre. Da sind die Vorboten für die Winterruhe also schon da…

Bei den spengleris ist noch richtig Action in der Bude. Rumrennen, auf den Röhren rauf und runterklettern, neugierig alles mitbekommen – das wird wohl noch etwas dauern, bis die sich soweit beruhigt haben und "runterfahren".

Ich bin ja überhaupt mal gespannt, ob das mit der Winterruhe bei allen Tieren dieses Jahr so klappt nach dem komischen Sommer. Eins ist aber toll: Alle Schröten haben bestes Gewicht. Da bin ich ganz happy, brauche mir also keine Gedanken zu machen, dass ich da diesen Winter ein Sorgenkind bei habe.

Die drei Nachzuchten von diesem Jahr haben den Herbst und die bevorstehende Winterzeit wohl innerlich besser im Griff. Ich sehe sie nur noch ganz selten. Meist sind sie unter dem Moos versteckt oder sitzen mitten im Farn – da muss ich schon so ab und zu richtig suchen, die kleinen Krümel überhaupt zu entdecken 🙂 Aber alle sind fit, keine Probleme.

Tja, es wird also die nächste Zeit etwas ruhiger werden mit meinen Schrötengeschichten hier im Blog. Melde mich natürlich zwischenzeitlich, wenn etwas außergewöhnliches passieren sollte.

Schönes Wochenende Euch allen,

bis bald,

Ines

 

Hallo zusammen,

wieder könnte, und wenn die anderen, und überhaupt. Blos keinen Gedanken daran verschwenden, das am Ende des elften Spieltags der S04 auf dem bekannten Vizeplatz stehen könnte. 
Erst muss einmal gegen SAP 1899 gespielt, und noch besser, gewonnen werden. 
Der Tabellenachte, der seine sportliche Heimat in Sinsheim hat, liegt mit nur zwei Punkten Rückstand auf den S04 in Lauerstellung.
Überhaupt ist das Gedränge in der Tabelle wieder dichter geworden, nachdem die unantastbaren Bayern, entgegen der bayerischen Hoheitsgesetze, bereits die zweite Saisonpleite einstecken musste.
Zwischen Platz zwei und acht sind es gerade einmal drei Zähler Differenz, und genau die liegt der amtierende deutsche Meister auch nur noch hinter dem Rekordtitelträger.
Ein Sieg gegen Hoffenheim würde den Platz oben in der Tabelle zumindest halten lassen.    
Die Effektivität aus dem Pokal, gesund gemischt mit ein wenig mehr Kreativität, und Lars Unnerstall weiter mit der „Null“ im Handschuh, dann könnte es was werden.
Ein Geduldsspiel wird es allemale, kennt man ja.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Hallo Michael, ich bin seit 45 Jahren Fan des S04, und habe schon einige „Grottenkicks“ gesehen, das leider noch ein paar hinzukommen werden, ist auch nicht so abwegig. Geht denn noch schlimmer als das 1-2 gegen K`lautern?
Ich habe ja auch deutlich genug geschrieben, das im Pokal nur das Weiterkommen zählt, und es keine Schöheitspreise zu gewinnen gibt, aber man muss doch auch sehen, gegen wen gespielt wurde.
Wenn der S04 den Anspruch hat, in dieser Saison wieder etwas mehr im oberen Drittel mitzumischen, und von einigen Experten im Geheimen noch für mehr befähigt scheint, dann muss ich gegen einen Abstiegskandidaten der zweiten Liga forscher ans Werk gehen ,und ihn nicht zu den besseren Chancen kommen lassen.
Wir haben ja angeblich gute Kreativspieler, denen hat man auch schon Zeit gelassen sich zu entwickeln, aber bei einem Jurado wickelt sich nichts.
Mal ein passables Spiel, dann viermal wieder nix, das kann es nicht sein.        
Unsereins muss ja den Hauptverantwortlichgen glauben, was sie uns erzählen, sie arbeiten täglich mit der Mannschaft zusammen, und erklären uns, was für Fähigkeiten in dieser Truppe stecken. 
Dann kann ich, ja muss ich erwarten können, das man den Tabellensechzenten der zweiten Liga zumindest im Griff hat. Es verlangt keiner, das der Gegner mit 5 oder 6-0 nach Hause geschickt wird, aber etwas mehr an spielerischen Momenten ist nicht zuviel verlangt. 
Ich gebe Dir natürlich Recht, mit einem 34maligen 1-0 Gewürge wird man Meister, aber die 4-2 Siege haben mir bislang mehr Spaß gemacht.
So sind wir Schalke Fans, und so wird es auch bleiben, und ein perfektes Fußballspiel gibt es nicht. 
Gewinnt eine Truppe z.B. 8-0, dann wird doch noch gemosert, warum habt ihr es nicht zweistellig gemacht. 
Beim 10-0, warum nicht im Dutzend…
Glück auf!

Willkommen zu Amerikas Fiesta! Dieses Motto steht für den Sportsgeist der im Oktober durch Guadalajara weht. Die Millionenstadt ist Austragungsort der Panamerikanischen Spiele, eine Art Olympia in klein, und die ganze Stadt macht mit. Auch ich kann und will mich der Party nicht entziehen.

Sportler aus 42 Nationen aus Nord- und Südamerika kämpfen um Ehre und Medaillen in Sportarten wie Leichtathletik oder Fußball. Für beide Disziplinen konnte ich Karten ergattern. Mit Freunden ging ich zum Fußball-Halbfinale der Männer unter anderem mit mexikanischer Beteiligung. Die Stimmung war einfach nur prächtig und ich habe für zwei Spiele gut drei Euro bezahlt. Da sollte sich die FIFA mal Gedanken machen. Auch bei der Leichtathletik konnte ich internationale Wettkampfatmosphäre schnuppern. Als dann noch zwei Mexikaner die Laufstrecken über 5.000 und 10.000 Meter gewannen, stand das Stadion Kopf. Wie emotional die Einheimischen ihre Nationalhymne mitsingen, macht deutlich wie stolz sie auf ihr Land sind.

Nicht nur im Stadion, sondern auch auf die Straße wirken sich die Spiele aus. Die Fanmeile auf der Hauptstraße Chapultepec zieht täglich tausende Fans an. Echt super diese Atmosphäre mitzuerleben.

Es gibt daneben viel mehr über die letzten Wochen hier zu berichten. Ich habe meine ersten Examen in der Uni geschrieben. Es ist schon anstrengend seitenweise auf Spanisch zu schreiben, aber auch daran gewöhne ich mich langsam. Jede Woche muss ich Lesereporte einreichen, die zur Routine geworden sind. Im November wird für mich die heiße Phase des Semesters anbrechen, weil ich einige Hausarbeiten schreiben werde.

Im Oktober blieb mir aber noch Zeit, um Land und Leute zu erkunden. Das machte ich zum Beispiel am See von Chapala in der Nähe von Guadalajara. Dort erlebte ich das Dorffest mit. Eine Liveband und ein krachendes Feuerwerk heizten der Menschenmasse auf der Straße ein. Die Fröhlichkeit und Tanzbegabung sind einfach nur beeindruckend.

Ein weiterer Höhepunkt war der Wochenendtrip nach Mexiko-Stadt bei strahlendem Sonnenschein. Innerhalb von drei Tagen absolvierten wir ein echtes Mammutprogramm. An einem Tag besuchten wir die Pyramiden von Teotihuacán, der Stadt in der Götter gemacht werden. Diese Ruinenstadt wird überragt von der Sonnen- und der Mondpyramide, die die Jahrhunderte eindrucksvoll überdauert haben. Sie wurden vor gut 500 Jahren von den Azteken entdeckt. Außerdem besuchten wir das religiöse Zentrum Mexiko, die Basilika von Guadalupe. Wir sahen eine riesige Kirche mit tausenden von Gläubigen gefüllt, ein Bild mit Seltenheitswert für mich.

Unsere Herberge lag mitten im Machtzentrum des Landes am Platz „Zocalo“. So besuchten wir den Nationalpalast der Republik genauso wie die große Kathedrale direkt nebenan. In der Nacht fuhren wir auf den Lateinamerika-Turm hoch, ein Wolkenkratzer im Zentrum. Die unzähligen Lichter der Stadt machten mir deutlich, wie enorm diese Stadt eigentlich ist. Da war die autofreie Innenstadt am Sonntagmorgen eine richtige Wohltat. Ich konnte die Stille hören. Mit vielen neuen Eindrücken ging es per Flugzeug zurück in eine neue Uni-Woche.

Anfang November findet hier ein weiterer Höhepunkt der mexikanischen Kultur statt. Der Tag der Toten am 2. November wird groß gefeiert mit Straßenfesten und Umzügen. Ich bin schon sehr gespannt.

Saludos aus Mexiko!

Mexiko-Stadt Okt

 

Hallo zusammen,

mein lieber Schwan, war das ein Gewürge gestern zwischen KSC und S04 im DFB-Pokal! 
Der im Tabellenkeller stehende Zweitligist hat seine Möglichkeiten, Kampf und hoffen auf Standarts, in die Waagschale geworfen, und wäre beinahe noch dafür belohnt worden.
Der S04 dagegen? 
Plan-, und Ideenlos, dazu noch ohne jedes Tempo nach vorne.
Jetzt kann man natürlich sämtliche Platitüden wie, ja eine gute Mannschaft tut nicht mehr als nötig, oder: tja, halt im Stile einer Spitzenmannschaft, boa, nee, das ginge ein wenig zu weit.  
Aber was sollen wir uns den Kopf über das gestrige Spiel zerbrechen?
Hat Trier einen Sonderpreis für sein großartigen Kampf gegen den HSV bekommen? Oder Heidenheim, RB Leipzig und sogar Eintracht Frankfurt?
Nein!
Spiel gewonnen, eine Runde weiter, Trikots einpacken, rein in den Bus, und tschüß.                 
Im DFB-Pokal hat es noch nie Schönheitspreise gegeben, und wird es in Zukunft auch nicht geben.
Zwar haben wir uns gestern zumindest bis zur achtzigsten Spielminute aufgeregt, sechsmal ausgewechselt, und das Unheil minütlich kommen sehen, aber kurze Zeit später war man schon gespannt auf die Auslosung der nächsten Runde am kommenden Sonntag.
Vorher wird aber in der Arena gegen Hoffenheim noch um Punkte gekämpft. Da wird wohl auch wieder Lars Unnerstall im Tor stehen. Es besteht momentan ja auch kein wirklicher Grund es nicht zu tun.
Wieder zu Null, sagt doch alles.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Da ich als Leserin dieser Zeitung gern auch teil der Community werden möchte, habe ich mich dazu entschlossen auch anzumelden und einen eigenen Blog zu veröffentlichen.

Ich interessiere mich für das aktuelle Zeit Geschehen, Politik und Reisen und freue mich hier auf diesen Blog Geschichten aus meinem Alltag zu schreiben. Freue mich schon auf den Austausch.