Hallo zusammen,

das Bayernspiel ist Geschichte, zumindest für uns Fans. Abhaken, und garnicht groß drüber nachdenken, obwohl da viele Sachen bei waren, die einem zu denken geben sollten. 
Das Mittelfeld rat und ideenlos, die Abwehr wackelig, und zwei Schüsse neben das Bayerngehäuse, ist für neunzig Minuten Bundesligafußball ein wenig dürftig.
Dabei hat sich der deutsche Rekordmeister in der zweiten Halbzeit noch nicht einmal großartig verausgaben müssen. 
Wenn man das so für die gesammte Saison hochrechnet, dann kann einem ja jetzt schon Angst und Bange werden, vor allem mit Blick auf die aktuellen „Verfolger“ der Bayern.
Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach gemeinsam auf Rang zwei und drei. 
Beide in der letzten Saison lange Zeit Abstiegskandidaten, wobei bei den Rheinländern nur noch der berühmte Deckel drauf fehlte.
Hoffenheim und Hannover direkt dahinter, immerhin gelang den 96zigern noch das Kunststück, das Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister innerhalb von zwei Minuten, kurz vor Ende, noch umzudrehen. 
Auf dem letzten Europaplatz (6) der VfB Stuttgart. Die hätten um ein Haar im schönsten Stadion der zweiten Liga gespielt.
Wer soll die Bayern denn stoppen? Eigentlich auch egal wer, Hauptsache es macht überhaupt wer.
Leverkusen? Die Hundertschaft aus Wolfsburg?     
Ja auch der Titelverteidiger hechelt schon acht Punkte hinterher.
Das kann ja heiter werden.
Zum Glück kann man den Herbstmeistertitel, wenn auch inoffiziell, nicht gleichzeitig mit dem „richtigen“ Titel feiern.

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: