Am Mittwoch war es bei uns zu Hause fast wie Weihnachten. Nein, es wurde kein Weihnachtsbaum geschmückt oder es wurde auch nicht zusammen Weihnachtslieder gesungen. Grund für die Weihnachtsstimmung war, dass mein Bruder Mathias von seinen Schwiegereltern „Restposten“ eines Kochtopfherstellers bekommen hat und wir (unser Mutter und ich) uns mit Kochtöpfen und Pfannen eingedeckt haben. Er hat uns einen großen Karton voller Kochtöpfe und Pfannen mitgebracht, pro Topf und Pfanne haben wir rund 10 Euro gezahlt. Die ersten Töpfe und Pfannen sind bei uns schon erfolgreich im Einsatz. Am gleichen Abend lag es unserem Vater die alten und nicht mehr schönen Töpfe und Pfannen auszusortieren.

Einen Tag später rappelte um 3 Uhr mein Wecker – nein, ich hab mich nicht vertan und den Wecker auch nicht falsch gestellt. Ich durfte am Donnerstag nach Hamburg zum Rhetorikseminar fahren. Beginn des Seminars war um 9 Uhr. Also bin ich um 4 Uhr in das Auto eingestiegen und bin ohne Stau um 8 Uhr in Hamburg angekommen. Nun hieß es für mich: Parkplatz suchen. Das Seminargebäude war neben den Gebäuden des „NDR“. Hier konnte ich leider nicht parken. Also wieder zurück und ab ins Parkhaus. Habe im Parkhaus des „Hagenbecks Tierpark“ mein Auto abgestellt. Für den ganzen Tag habe ich 3,50 Euro geparkt – einfach unschlagbar. So, Auto hatte nun ein „Dach über dem Kopf“ und dann hieß es für mich: „Wo muss ich hin?“. Nach rund 30 Minuten (nachdem ich 2x um das Gebäude herumgelaufen bin) hab ich dann auch die Eingangstür der Firma gefunden, welche das Seminar anboten. Das Seminar war wirklich sehr interessant. Am Abend bin ich in die Hamburger City mit der S-Bahn gefahren um mich mit einer Arbeitskollegin zu treffen. Meine Ziele hießen in Hamburg: „nicht verlaufen“ und „das Restaurant“, wo wir essen wollten finden. Beides hat einigermaßen gut geklappt. Nach dem Restaurantbesuch musste ich wieder zurück zum Parkhaus. Dort angekommen durfte ich noch zurück nach Hannover fahren um mein Hotel zu beziehen. Als ich endlich in Hannover angekommen war, war es auch schon wieder 22 Uhr. Richtig ausschlafen konnte ich auch nicht, da ich um 7 Uhr bereits gefrühstückt habe und um 7.30 Uhr an meinem Arbeitsplatz in Hannover saß. Bis 17 Uhr durfte ich arbeiten und war am Freitag Abend war ich um 19.30 Uhr wieder zu Hause.

Um 9 Uhr war ein Besichtigungstermin mit einer Sachverständigen in dem Haus an der Nordstraße vereinbart. Es waren auch fast alle Erben an dem Termin anwesend und so konnten wir uns einen Einblick verschaffen wie es denn im Haus aussieht (den Außenanblick kannten wir ja schon). Wir waren alle positiv überrascht, dass es nicht allzu schlimm ausgesehen hat wie von vielen befürchtet, da ja das Haus rund 2 Jahre nicht bewohnt war. Um 9.30 Uhr verließen unser Mutter und ich das Haus um an der Trauerfeier von Pastor Karl Mause in der Antoniuskirche teilzunehmen. Es war wirklich ein sehr bewegender und schöner Gottesdienst. Nochmals vielen Dank an alle die, die an diesem Gottesdienst mitgewirkt haben.

Nach dem Gottesdienst setzte ein wenig Hektik bei mir ein, da wir vom Amelandteam einen „Einkaufsbummel“ im Großmarkt vornehmen wollten und ich schon zu spät beim vereinbarten Treffpunkt sein werde. Treffpunkt war der Parkplatz am Großmarkt. Auf dem Parkplatz des Großmarktes angekommen habe ich meinen „Anzug“ ausgezogen und mir bequemere Klamotten angezogen. Wir waren mit insgesamt 9 „Ameländern“ und drei großen Einkaufswagen unterwegs. Jeder Einkaufswagen hatte zwei Einkaufszettel dabei was man einkaufen musste. Wir waren erstaunlich schnell fertig. Haben nur 2,5 Stunden benötigt um alles einzukaufen. Nun standen wir vor den nächsten Problemen: an welcher Kasse stellen wir uns an und wie bekommen wir die eingekauften Sachen zurück nach Wickede. An der Kasse haben wir rund 20 Minuten verbracht. Wir haben für rund 900,00 Euro im Großmarkt gelassen und wir waren das Highlight an der Kasse für die anderen Großmarktbesucher. Die eingekauften Sachen haben wir zunächst in Kartons verpackt und in einem Bulli verstaut.

Jetzt hieß unser Ziel: „Amelandlager“. Nach dem Motto: „viele Hände, schnelles Ende“ war der Bulli auch schnell ausgeräumt und auf große Paletten verstaut.

Jetzt sind wir also in den letzten Vorbereitungen für unsere Amelandfreizeit. Am Samstag geht es endlich wieder los!

Bis Ende Juli gibt es natürlich Berichte auch von Ameland von mir.


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