dann müssten sie erfunden werden!

 Unser Vorstandsmitglied Jochen Bauerdick blickt  nochmals zurück auf die beeindruckende Schützenwallfahrt Ende Mai nach Werl…

 Am 28. Mai diesen Jahres fuhren Vorstandsmitglieder unserer Schützenbruderschaft nach Werl, um an der Wallfahrt des Sauerländer Schützenbundes teilzunehmen.

Nach der Begrüßung durch Herrn Bundesoberst Herrn Karl Jansen an der Stadthalle formierten sich die vielen Bruderschaften und zogen unter Gesang in einer feierlichen Prozession zur Wallfahrtsbasilika.Zu den Klängen des Festmarsches „Tochter Zion“ und des Chorals „Nordic Fanfare and Hymn“ traten die Fahnenabordnungen und die Priester in die bis auf den letzten Platz gefüllte Basilika ein.

Nachdem sich diese im Altarraum eingefunden hatten begrüßte Herr Weihbischof Matthias König die Schützen. Er stellte erfreut fest: Heute sind mehr Könige unter uns als es in London bei der Trauung von William und Kate gewesen sind. Manche bleiben ein Leben lang ein König, so wie ich, ich heiße König, die meisten aber uns sind ein Jahr lang ein König, weil dann ihre Regentschaft endet.

In seiner Predigt sprach er u.a. die Bedeutung des Schützenwesens an und wies darauf hin: Wenn es die Schützen nicht schon geben würde, sie müßten erfunden werden. Aber Gott sei Dank, es gibt sie ja schon. Sie sind es, die gemäß ihrem Leitspruch „Glaube, Heimat, Sitte“ sowohl im politischen als auch im kirchlichen Bereich ohne Wenn und Aber vielfältige Arbeiten in ihrem Ort übernehmen.

Die Messe beendete der Weihbischof mit den Worten: Jetzt haben wir zusammen gebetet, zusammen gesungen und Messe gehalten, mehr kann ich und können wir an dieser Stelle nicht dafür tun, dass ein jedes Schützenfest bei hoffentlich schönem Wetter ein gelungenes Fest wird. Dass es ein schönes Fest für jeden wird, das wünsche ich allen Festteilnehmern.

Nach der Messe bat der Weihbischof die Schützen um ein Bild. Es zeigt den Weihbischof zusammen mit den Fahnenabordnungen auf den Stufen der Basilika.

Zuhause wieder angekommen, trafen wir uns noch auf ein Glas Bier und zu einem kleinen Happen im Gasthof Schulte, wobei noch öfter über das Gesehene und Gehörte des Nachmittags gesprochen wurde.

Jochen Bauerdick


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