Liebe Leser,
"Rot, rot sind die Rosen…"  An dieses bekannte Lied musste ich denken bei dem "Rot", das ich in den letzten Tagen gesehen habe: z.B. beim Geburtstagsempfang unserer Küsterin Dorothee Hagenschulte oder beim wunderschönen Kostüm der Jubelkönigin in Wimbern, Frau Coerdt. Das Kostüm habe ich kurzerhand "Kardinalskostüm" genannt.

Rot hat die Schützenbruderschaft in Wimbern nicht gesehen. Sie blieben ganz ruhig – trotz des schlechten Wetters. Das hat auch der überaus guten Stimmung im Feuerwehrgerätehaus nicht geschadet. Im Gegenteil: kurzerhand wurde ein Konvoi von mehreren Feuerwehrfahrzeugen organisiert. Davon wird man in Wimbern bestimmt noch nach Jahren erzählen.

Rot habe ich selbst auch nicht gesehen. Obwohl ich einen "Hänger" hatte, wie König Michael mir sagte. Denn bei der Begrüßung fiel mir nicht der Vorname von Königin Manuela ein. Ich hoffe, dass ich dies ein bißchen gut machen konnte bei der ökumenischen Morgenandacht am Montagmorgen.

Rot allerdings sehen wir am Wochenende. Denn dann feiern wir Pfingsten. In meiner Vikarsstelle fragte ich die Kinder nach den höchsten Festen. Antwort der Kinder: Ostern, Weihnachten und Schützenfest. Da sagte doch Brudermeister Gerry Schulte so schön: Schützenfest ist, wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen.

Ich möchte am Wochenende gerne Rot sehen. Denn dieses Fest macht mir Mut: als Kirche brauchen wir den Heiligen Geist, der uns immer wieder anschiebt und uns neue Impulse schenkt.

Ein frohes Pfingstfest wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer und dreifacher Schützenpräses

Heribert Ferber


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