Hallöchen 🙂

Im Moment ist es ziemlich stressig in der Schule. In Media Studies und Englisch stehen grade coursework an, was zwar eine Menge Arbeit, aber total interessant ist.

Heute war ich mit Meret in London, um für mein Mediaprojekt, einen zweiminütigen Trailer, zu filmen. Das Genre ist Teenagedrama und sie spielt ein Mädchen, das von zu Hause nach London ausreißt, um Pianistin zu werden. Ich habe sie im Zug, in der U-Bahn und auf der Westminster Bridge vor den Houses of Parlament aufgenommen, was gar nicht so einfach war mit der Menge an Touristen. Hingegen der Sorge meines Gastvaters wurden wir glücklicherweise nicht für spionierende Terroristen gehalten und verhaftet.

Später sind wir zurück nach Tonbridge gefahren und haben eine Szene mit Simon gedreht, der den „bösen“ alkoholsüchtigen Vater spielen durfte. Er war wirklich engagiert und man könnte sagen, er ist voll in der Rolle aufgegangen. Im Endeffekt war es so witzig, dass es mir schon fast Leid tat, dass er so einen kleinen Part hatte. Ich bin seit über zwei Wochen regelmäßig am Filmen, was eine Menge Organisation, Freizeit und Geduld erfordert hat. Nachdem der Plot geplant und das Storyboard geschrieben war, galt es, Freiwillige zusammenzutrommeln. Inzwischen sind all meine Freunde leicht angenervt und nicht gut zu sprechen auf das Thema Trailer. Zum Glück sind fast alle Shots im Kasten, wie wir Fachleute sagen (höhö) und nächste Woche kann das Editing beginnen. Außerdem muss ich zwei Magazinartikel dazu schreiben und designen. Juhu. Illegalerweise ist meine Recherche, die schon lange, lange fertig sein sollte, immer noch unvollständig und muss noch nachgeholt werden. Außerdem folgt dem ganzen eine ausführliche Evaluation.

Für meine Englisch (Sprache und Literatur) coursework muss jeweils ein kreativer Text zum Thema Dystopia (Gegenteil von Utopia) für eine Zuhörerschaft und eine Leserschaft verfasst werden, was sich natürlich für einen nicht Muttersprachler ziemlich schwierig gestaltet, da bei der Bewertung der Arbeiten keine Rücksicht darauf genommen wird. Zusätzlich muss ich im Mai mein Januarexam nochmal schreiben. Ich habe leider nur ein E, also eine 5, bekommen, was eine ziemliche Enttäuschung war, aber wie man so schön sagt ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und zwischen Anfang Januar und Ende Mai liegen immerhin fast fünf Monate, in denen man eine Megen dazulernen kann. Als Ausgleich habe ich sowohl in Mathe als auch in Media Studies ein B erreicht, worauf ich ziemlich stolz bin, da mir besonders Media Studies am Anfang sehr schwer gefallen ist.

Zusätzlich zu Englisch und Media coursework muss ich natürlich immer noch für Fotografie an meinem mittlerweile dritten Projekt arbeiten, was super viel Spaß macht, da es viel Freiraum für Kreativität lässt. Grob gesagt geht es darum, ein Albumcover für einen Band unserer Wahl zu gestalten und im Moment machen wir einen Menge Experimente in der Dunkelkammer. Ach ja, und dann sind da noch die drei (!) Matheexamen, die im Mai auf mich zu kommen. Darüber, dass ich am Anfang des Schuljahres dachte, mit nur vier Fächern hätte ich kaum Arbeit, kann ich inzwischen nur noch lachen. Trotzdem bin ich froh, dass ich auf diesem Wege so viele neue Erfahrungen sammeln und neue Dinge ausprobieren kann.

Voraussichtlich wird der nächste Monat etwas ruhiger, denn im April habe ich dank der Osterferien und der Königlichen Hochzeit nur acht Tage Schule. Dann wird wieder gereist und neue Gegenden werden erkundet!

Bis dahin hält mich aber die Schule vorerst auf Trab und aus diesem Grund ist der Eintrag jetzt auch zu Ende (obwohl es noch so viel mehr zu erzählen gibt), aber ich versuche, weiterhin regelmäßig zu bloggen.

 

Liebe Grüße aus dem sonnigen und gleichzeitig regnerischen England

 

Katja 🙂


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