Ich weiß nicht, wie Sie es mit der  sogenannten „Alternativen Medizin“  halten, aber mit zunehmendem Alter habe ich selbst diesen Bereich immer mehr in mein Leben mit einbezogen. Wir alle wissen, dass es Krankheiten gibt, wo auch die Schulmedizin passen muss. Hier ist die Alternative Medizin gefragt. Optimal sicherlich das Zusammenspiel Schulmedizin – Alternative Medizin oder letzteres für sich allein.

 

Da ist ja auch noch die Kostendämpfung.  Genauso wie Sie, bezahle ich fast alle Medizin aus eigener Tasche. Folgedessen kommen auch die sogenannten „Hausmittelchen“  aus Großmutters Nachlass wieder auf den Tisch. Meine Krankenkasse bietet diese sogar in einer eigenen Broschüre an. Tipp: Fragen Sie auch einmal bei Ihrer Kasse nach.

 

Soviel zum Einstieg in dieses Thema.  Am vergangenen Dienstag ging es um die „Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)“, wozu der Regenbogen-Kindergarten in Wiehagen eingeladen hatte.

Eine Gruppe äußerst interessierter Frauen nahm dieses Angebot wahr. Einige aus diesem Kreis hatten sich schon mit der Traditionellen Chinesischer Medizin beschäftigt, für die anderen war dieses Gebiet noch neu.

 

Ulrike Schmidt, Heilpraktikerin mit Zusatzausbildung in TCM, stellte in einem äußerst interessanten Vortrag die Medizin vor. Ich merkte ihr sofort an, sie ging in dem Thema auf, sie sah es als das „Ihrige“ an und brachte den Bereich sachlich rüber.  Eigene Krankheitserfahrungen waren für Frau Schmidt der Auslöser, Heilung durch alternative Analyse und Behandlungsmethoden zu suchen und eine Ausbildung zu beginnen.  Es ist immer gut, wenn jemand von eigenen Erfahrungen spricht und daraus auch einen eigenen Nutzen gewonnen hat – und diesen noch weitergibt.

 

Die Traditionelle Chinesische Medizin wirkt vorbeugend, Krankheiten können durch sie auf den Weg der Heilung gebracht werden. Hierbei ist es wichtig, auf sich selbst zu hören, auf den eigenen Körper. Unter Einbeziehung von Körper, Geist und Seele geht es darum, eine gesundheitliche Störung als ein Ganzes zu erfassen. Yin und Yang müssen gleiche Anteile des Ganzen haben. Yin ist weiblich und weist auf passive Menschen hin, auf ruhende weibliche Prinzipien, auf das Bewahrende, auf die Bewegung von innen nach unten. Yang ist männlich. Im Gegensatz zum weiblichen zählen hier das Aktive, das Bewegende, das männliche Prinzip, die Bewegung nach außen, das nicht greifbare sowie das Kraftvolle.

 

An Hand einer schematischen Darstellung wurden Faktoren erläutert, die im Alltag vorkommen und somit zur Ungleichheit von Yin und Yang führen. Hierzu können gehören:

 

·        Überbelastung

·        Kraftlos

·        Angstgefühle

·        Migräne

·        Magen- und Verdauungsstörungen

·        Menstruationsprobleme oder auch

·        Allergien und Infekte ……………… .

  

Wir alle wissen, dass durch die Hektik des Tages, alles muss schneller und effektiver gehen, keine Zeit, Familie und Beruf, Kinder, Schule, Ausbildung der Kinder, Pflege der Eltern, Wohnung, Haus, Garten, Urlaubsreise und nicht zu vergessen:  Die Planung der Freizeit!!!!!!!!!     einiges auf der Strecke bleibt. Und was? Unsere eigene Gesundheit.

Wie bereits festgestellt, wir müssen mehr auf den eigenen Körper achten. Wir Frauen müssen mehr hinterfragen, viele Dinge neu entdecken und wieder den Lebenszyklus ehren.

 

Wir pflegen die Traditionen nicht mehr und die damit verbundenen Übergänge im weiblichen Körper.

Hierzu gehört die Geburt, das Kindsein, die Menstruation, Gründung einer Familie, wirtschaftlicher Aufbau, die Wechseljahre, das Alter, der Tod. Um hier mehr Klarheit zu erhalten, kann die Verarbeitung in spirituellen Verhaltensweisen hilfreich sein –ansonsten sind wir, so die allgemeine Meinung, exotisch angehaucht.

 

Jede Frau muss sich um sich selbst kümmern, sich entspannen und suchen, was ihr gut tut. Wir müssen Emotionen, die wir nicht losgeworden sind und Gedanken, obwohl wir körperlich schon abgebaut haben, endlich loslassen. Das ist schwer.  Denn was wir über Jahre antrainiert haben ist nicht von jetzt auf gleich veränderbar.  Alles ist verbunden mit unserer Lebenskraft – und auf die müssen wir Frauen, wenn wir unserem Körper etwas Gutes tun wollen, achten.

 

Zum Abschluss wies Frau Schmidt noch auf folgende Bücher hin:

 

·        Ernährung der nach Traditionellen Chinesischen Medizin (Fachbuch für Laien)

von Peter Hollmeyer

·        Der Schein des Mondes auf dem Wasser

von Xiaolan Zhao

·        Frauenkörper – Frauenweisheit

von Dr. med. Christiane Northrup

  

Ein Abend, der mich in einigen Punkten doch zum Nachdenken gebracht hat ………… und der eine Wiederholung verdient.

 

Ganz liebe Grüße, bleiben Sie alle weiter fit, munter und gesund oder werden es

Eure / Ihre

Elvira Biekmann

         

 


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