Beim Kindergeburtstag als Gast

Theresa wurde 8 Jahre, ich erlebte einen ganz normalen Mädchengeburtstag

Theresa hatte mich zu ihrem 8. Geburtstag eingeladen. Diese Einladung hat mich sehr gefreut, da ich sie und die beiden Geschwister lange nicht gesehen hatte, denn sie wohnen in Arnsberg und so oft komme ich doch nicht dorthin.

Als ich in die Runde von mehreren Mädchen kam, dachte ich nur Hier ist ja echt was los!" Die Mädchen spielten gerade das Spiel Zahl irgendwo entdecken, dann das Wort lesen, was da stand und zum Spielleiter, sprich der Mama, laufen und eine Aufgabe erfüllen. Z.B. hang ein Zettel mit der Zahl 6" an einem Baum, dann stand das Wort Sandkasten" auf der Zettelrückseite. Si liefen dann zur Mama, sagten das Wort und die gab den Girls die Aufgabe Eine Runde Memory zu spielen" . Eine andere Aufgabe war dann wiederrum eine Zahl irgendwo suchen, ein Wort ablesen und die Aufgabe war 3 Flüsse zu benennen. Das waren ungefähr 25 Aufgaben, die gelöst werden mussten.

Damit waren die Kinder erst mal beschäftigt. Die Zeit musste ja irgendwie rumgehen. Naja, danach spielten sie dann zur freien Verfügung. Unter anderem Malen mit Kreide auf dem Weg vor dem Haus, aber die Überraschung war dann doch, dass Johanna, der großen Schwester von Theresa die Idee kam, an der Hauswand der Nachbarn ihre Malkünste zu versuchen. Da waren die Eltern nicht gerade begeistert. Gottseidank ging diese Malerei mit Wasser wieder ab.

Anschließend packte aber Theresa erst mal die mitgebrachten Geschenke aus und freute sich über ein Buch, Kinogutscheine, Malen nach Zahlen und andere nette Geschenke, besonders aber über kleine Herzohrstecker und eine Kette mit Herzanhänger. Da merkte man doch, aus kleinen Mädchen werden Mädchen, die auch Wert auf Schmuck legen.

Zum Abendessen gab es Fritten, dazu eine Wurst und gesunde Gemüsesticks, danach wurden alle nach Hause gebracht. Damit war die Fete beendet, das war ok so, denn am anderen Tag war ja Schule.

Ich jedenfalls freute mich, Theresa und ihre Schwestern mal wieder zu sehen. Johanna, die nun im 5. Schuljahr ist, Theresa, das Grundschulkind und Charlotta, noch ein Kindergartenkind, habe ich einige Jahr oft verwahrt, besonders aber abends den Babysitter gespielt. Das gab mir dann das Gefühl, so etwas wie eine Ersatzoma, Tante oder ähnliches zu sein. Denn wer weiß wann ich selbst mal Oma werde. Es dauert nicht mehr lange, ich werde immer älter, und von Oma zur Zeit keine Spur – aber bestimmmt zum richtigen Zeitpunkt später mal.

Also muss man sich dann andere Kinder suchen, denen mal vorlesen kann und mit denen man auch mal einen amüsanten Kinder – Ausflug machen kann. Die eigenen Kinder sind ja schon lange aus dem Alter heraus und somit haben mein Mann und ich jedenfalls gerne Ausflüge und Spaziergänge mit den Dreien ab und zu gemacht, besonders gerne wollten sie dann als Abschluss nach McDonald oder Burger King. Das Wichtigste war aber dort Kletterei auf den Spielgeräten, nicht unbedingt das Essen. Und das Überraschungsgeschenk, mit dem diese Familienrestaurants" die Kinder heranlocken. Als ich nach Hause fuhr, dachte ich jedenfalls ein schöner Tag, aber gut, dass die eigenen Kinder aus dem Alter heraus.

 

viele Grüße von Christa Schulze


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