Halli Hallo!

Ich war fünf Tage in Sydney und es war einfach nur genial. Sydney ist schön, aber auch sehr groß! Da ist es doch praktischer in Brisbane zu wohnen, da ist alles ein bisschen übersichtlicher!

Morgens um 8 ging mein Flieger, da hieß es dann 5 Uhr aufstehen für mich, aber alles kein Problem! Ab in den Flieger und los ging es nach New South Wales! In Sydney angekommen hieß es dann wieder die Uhr eine Stunde vorstellen, da Queensland der einzige Staat ist in Australien, der die Uhr nicht umstellt! Deutschland war jetzt also fünf Tage lang 10 h hinterher, anstatt 9h.

In Sydney angekommen ging es natürlich sofort zur größten Touristenattraktion, zum Opera House und zur Harbour- Bridge. Ausgestiegen an der Circular- Quay Haltestelle, wo mich der Zug hingebracht hatte, stand ich direkt vor den großen Fähre- Stationen, die von dort überall losfuhren. Die Harbour- Bridge auf der linken Seite, konnte ich schon ganz gut erkennen, das Opera- House auf der rechten Seite noch nicht so gut! Also ging ich an der Promenade entlang und kam immer näher bis ich es endlich komplett betrachten konnte! Wahnsinn! Das haut einen echt um, wenn man es live sieht! Es fasziniert auch ziemlich, man sieht es zwar oft im TV oder irgendwo anders, aber das es dann doch so genial aussieht, kann man erst glauben,  wenn man wirklich da ist! Aber das Dach sieht immer total weiß aus, ist es aber gar nicht! Das ist eher so cremefarbend. Vom Opera- House hab ich mir dann noch mal die Harbour- Bridge genauer angesehen und mich da hingesetzt und alle Eindrücke auf mich einwirken lassen.

Da Mara und Nicole einen Flug später gebucht hatten, hatte ich noch Zeit um mir die Stadt bei einer Sightseeing- Tour mit dem Bus anzugucken um schon mal einen genaueren Eindruck zu bekommen! Danach nahm ich dann die Fähre nach Manly und von da aus einen Bus nach Churchpoint, wo wir eine Freundin von Maras Mutter besuchten und auch über Nacht blieben. Mara und Nicole kamen mit einem Auto, dass wir uns geliehen hatten, da wir uns am nächsten Tag noch die Northern Beaches angucken wollten!

Wir also angekommen in Churchpoint, ging es auch gleich sofort ein bisschen weiter in den nahegelegen Nationalpark zum Picknick! Wir hatten eine megaschöne Aussicht auf Palm Beach, der am nächsten Morgen unser erstes Ziel sein sollte!

Wir genossen unser Picknick mit einem Gläschen Sekt, mit dem wir auf Nicoles Geburtstag nachträglich anstießen und futterten uns schön viel mit vielen Leckereinen. Danach ging es dann nach Hause und selbst das Haus der Freundin war aufregend! Nicht nur, dass wir uns sowieso schon den ganzen Tag wie im Urwald vorkamen, weil es wieder einmal so aussah, als ob Tarzan gleich an einer Liane vorbeigeschwungen kommt, weil man eigentlich nur Bäume sehen konnte, nein der Aufzug mit dem wir zum Haus hochfuhren, war unser kleines Highlight für den Tag! Aber damit noch nicht genug! Als wir am nächsten morgen duschen gingen, hatten wir einen schönen Ausblick über diesen Urwald, weil die Dusche im Bad nicht abgetrennt war und dadurch stand man direkt am Fenster! Was kein Problem war, denn sehen konnte einen eh keiner, weil man ja nur Bäume sah! 😉

Danach gab es dann erstmal ein schönes deutsches Frühstück, weil die Familie auch aus Deutschland kam und ein deutscher Bäcker in der Nähe war! Das war ein Genuss! Wie ich richtige Brötchen vermisse!

Dann machen wir uns auf den Weg um uns die Strände anzugucken! Unser erster Stopp war Palm Beach, wo wir es uns erstmal bequem machten, sonnten und das Wasser testeten! Alles topp! Ich bin so braun geworden in Sydney! Hier in Australien wird jetzt mal so richtig die Bräune aus meiner Haut rausgeholt! Flip- Flop- Streifen auf dem Fuß sag ich nur! 😉

Danach ging es dann an ein paar weitere Strände, die aber im Grunde alle gleich aufgebaut waren und den gleichen Sand hatten, dafür genossen wir aber die Aussicht über mehrere Strände hinweg von einem Lookout!

Am Nachmittag erreichten wir dann wieder Manly, wo wir uns ein bisschen genauer umschauten und direkt an der Fähre- Station asiatisch aßen! Da hab ich erstmal ausprobiert mit Stäbchen zu essen! Das hat sogar geklappt! Hab meine ganze Packung damit gegessen!

Abends brachten wir  das Auto zurück und fuhren zum Hostel in Kings Cross! Wer Sydney kennt, weiß, dass Kings Cross das Rotlicht- Milieu von Sydney ist und das stimmt auch. Wir waren umgeben von Stripclubs, doch durch die regelmäßig vorbeifahrende oder reitende Polizei, war alles recht sicher! Das Hostel war so lala, aber wir wollten ja auch nur drin schlafen! Am Freitag dann ging es auf zur großen Wanderung in Sydney! Wir wollten die Stadt zu Fuß erkunden und das taten wir dann auch! Es ging durch die Botanical Gardens, von wo wir ganz tolle Position zum Fotografieren hatten und somit wunderschöne Bilder vom Opera House und der Harbour- Bridge jeweils einzeln, beides zusammen, und natürlich mit uns drauf! Wir haben so unglaublich viele Fotos gemacht, ich glaub Nicole hat über 900 Fotos gemacht.. da bin ich mit meinen 350 schon nen bisschen pisselig, aber ich krieg die ja noch alle. Danach ging es dann auf das Opera- House zu, wo wir unsere Mittagspause gemacht haben und in „the Rocks“ haben wir eine Kneipe entdeckt, die das Oktoberfest- Feeling nach Australien holen wollte, richtig mit Schweinshaxen und Dirndl.

Danach sind wir dann noch mal die Pitt Street runter gelaufen, einer der Hauptstraßen in Sydney. Die andere ist George Street. Abends ging es dann noch auf den AMP- Tower um uns Sydney bei Sonnenuntergang noch mal von oben anzusehen. Leider war die Brücke überhaupt nicht beleuchtet und das Opera House konnte man durch andere Hochhäuser auch nicht richtig sehen!

Am Samstag stand die Tour in die Blue Montains auf dem Plan! Früh morgens ging es los, denn wir hatten zwei Stunden Autofahrt vor uns! Wir hatten eine Tour gebucht, die uns abholte und auch wieder zum Hostel hinbrachte. Die Hauptattraktion war dort die drei Schwestern zu sehen, die ursprünglich mal fünf waren! ( Berge) Allgemein konnte man natürlich nur sehr viel auf und ab sehen, mit ganz viel Bäumen überall. Aber ich hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gefallen würde. Es war echt schön! Warum die Blue Montains, Blue Montains heißen? Wegen der zahlreichen Eukalyptusbäume, die dort wachsen. Die geben Öltröpfchen ab, die dann zusammen mit feinen Staubpartikelchen und Lichtstrahlen einen blauen Dunst über die Täler legen. So steht es in meinem Reiseführer (Danke Papa), aber wir haben uns das natürlich alles schön auf Englisch angehört, aber das wäre jetzt zu kompliziert geworden. Auf jeden Fall, war es schön, die verschiedenen Wasserfälle zu sehen und Schluchten zu bewandern. Das Highlight hierbei war der Zug am Ende der uns wieder zurück zu unserem Bus brachte. 1. wir fuhren rückwärts und 2. der Zug ging fast senkrecht in die Höhe! Mara wäre fast gestorben, aber sie war ganz tapfer!

Abends wieder im Hostel angekommen, fielen wir nur noch ins Bett, obwohl diese Wanderung noch lange nicht so anstrengend und lang war, wie die zu Fuß in Sydney, den Tag zuvor.

Sonntag wollten wir uns Bondi Beach angucken, ein ganz bekannter Strand, der sogar seine

eigene Tierarztsendung hat. (läuft immer im TV: Bondi Vet)

Hier befolgen wir auch schön brav den Insidertipp von Rob, er meinte nämlich wir sollten den Bondi- Bronte Walk machen! Wir nahmen also den Bus und fuhren bis nach Bronte, wo der Strand ein bisschen kleiner war als der Bondi Beach, aber deswegen nicht weniger gut besucht. Von Bronte konnten wir dann schön 2,5 km am Wasser entlang laufen, bzw. oben auf den Felsen, von denen man aber einen superschönen Ausblick auf das Meer, den Strand und die vielen kleinen Häuschen hatte. Irgendwie erinnerte mich das an Spanien! Ich war noch nie da, aber so in Etwa stelle ich mir Spanien vor. 😉 mit diesen vielen kleinen Häusern direkt am Wasser.

Kurz bevor wir schon fast am Bondi Beach angekommen waren, konnten wir ihn überhaupt erst sehen und der Strand war noch größer, dafür aber auch noch besser besucht! Sehr sehr busy wie ich immer sage. So viele Menschen waren da, vor allem aber auch viele junge Menschen. Ich glaub das ist ne gute Partymeile da. Wie es sich nun mal so gehört, haben wir uns dann Fish& Chips geholt und am Strand gegessen bevor es dann auch schon fast wieder hieß auf geht’s nach Hause! Wir hatten zum Glück den letzten Flug genommen an dem Abend, sodass wir noch den ganzen Tag Zeit hatten, was zu machen.

Es war auf jeden Fall ein gelungener Abschluss und Sydney hat sich von ihrer besten Seite präsentiert! Auch mit dem Wetter hatten wir wieder mal Glück: Mittwoch hat es ein bisschen gedröppelt, aber ansonsten nur strahlender Sonnenschein mit kaum einer Wolke am Himmel.

Das ich mir bereits Mittwoch schon auf den Schultern einen leichten und Donnerstag einen dollen Sonnebrand auf dem Bauch eingefangen hatte, muss ich ja bestimmt nicht erwähnen! 😉 Im Gesicht hatte ich mich immer brav eingecremt, damit meine Gasteltern nicht wieder in Ohnmacht fallen mussten!

Also Sydney ist schon was Besonderes und das muss man mal gesehen haben, aber ich bin froh nicht dort zu wohnen, so bleibt es auch immer was Besonderes!

Am 9. Februar geht es für fünf Tage nach Melbourne und gestern hab ich auch meine Flüge für meine große Reise gebucht! Dann geht es nämlich nach Adelaide, Perth und Cairns.

Viele liebe Grüße

Helena


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