Archive for Februar, 2011

"Halfterm" ist die englische Bezeichnung für Schulferien und lässt sich leicht erklären: Das Schuljahr in England lässt sich in drei Einheiten, "Terms", unterteilen, von denen jede 12 Wochen umfasst. In der Mitte jedes Terms, also alle sechs Wochen, gibt es eine Woche frei, also "Halfterm".

Meine letzter Halfterm ist gerade vorbei, was ich zum Anlass genommen habe, meinen Blog mal wieder zu reloaden (Anglizismenalarm!)  Da das englische Wetter seinem Ruf im Moment durchaus gerecht wird und wir uns mit einer Woche Wind und Dauerregen rumschlagen mussten, habe ich recht ruhige Ferien zu Hause verbracht und es gibt nicht sonderlich viel von der Insel zu berichten.

Am Anfang der Woche bin ich mit Martha, einer anderen deutschen Austauschschülerin, die in Sussex, einer benachbarten Grafschaft, wohnt, nach London gefahren. Ziel unseres Ausflugs war das Museum of London, eine weitere Attraktion, die ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. Die riesige Ausstellung erzählt die Geschichten der Hauptstadt Englands von der Steinzeit über die Antike und das Mittelalter bis hin zu mehreren Varianten einer möglichen Zukunft. Zwar gibt es im Museum of London nicht so viele Spiele und Experimente zum Selbstausprobieren, dafür beherbergt das Museum eine umfangreiche und sehr interessante Ausstellung zum „Great Fire of London“, ein kleines Kino und mehrere Bildschirmpräsentationen. Ich habe übrigens herausgefunden, dass das Feuer, welches im Jahre 1666 mehre Tage in London wütete, tatsächlich von einem Bäcker ausgelöst worden war, der fahrlässigerweise das Ofenfeuer in seiner Bäckerei am Abend nicht vorschriftsmäßig gelöscht hatte. Zur Verantwortung gezogen wurde aber ein Franzose, da es damals Spannungen zwischen England und Frankreich gab. Kurz nach seiner Hinrichtung fand man allerdings heraus, dass er erst nach dem Ausbruch des Feuers nach London gekommen war.

Letzten Samstag hat es mich noch einmal mit Martha und Bryan nach London verschlagen. Schließlich mussten wir den seltenen Anblick der Sonne, der sich uns an diesem Tag bot, ausnutzen! London ist nicht nur ausgestattet mit Hunderten von Attraktionen für triste Regentage, sondern auch mit wunderbaren Orten zum Spazierengehen. Mit Freuden haben wir festgestellt: Im St. James’s Park (grenzt an den Buckingham Palace) ist der Frühling bereits ausgebrochen! An allen Ecken sprießen bunte Blumen aus der Erde, die Bäume tragen bereits Blüten und überall wuseln putzige Eichhörnchen umher. Der Park ist sehr weitläufig und wunderschön und hat einen großen See von dessen Brücke man sowohl den Wohnort der Queen als auch das London Eye sehen kann.

Das war es erstmal wieder von mir, denn ich muss noch die englisch Hausaufgaben meiner Freunde in Deutschland machen (das ist natürlich nur ein Scherz)   😉

 

Liebe Frühlingsgrüße!

Gestern war mein Tag off. Gott sei Dank! Ich liebe Sonntage. Ich habe es wie immer genossen auszuschlafen. Anschließend habe ich mit meiner Mama geskyped und bin dann mit meiner Freundin Natascha in die Mall gefahren, während es mal wieder schneite. In der Mall waren wir ein bisschen shoppen. Nur Basics, wie nen paar Tops, nen Pulli und ne Jeans. Man muss ja sein Geld zusammen halten! :/ 😀  Das blöde ist nur, dass zwei meiner Tops nen Loch haben und ich morgen nochmal hingehen kann, um sie umzutauschen! -.-

Anschließend sind wir zu unserem LCC meeting gefahren. Mal zur Erklärung: Jedes Au Pair muss einmal im Monat zu so genannten LCC Meetings. Bei diesen Meeting kommt der jeweilige Betreuer (LCC) und alle anderen Au Pairs in deiner Gegend zusammen, um Zeit miteinander zu verbringen, sich kennen zu lernen, wichtige Dinge zu besprechen und Spaß zu haben. Bei uns stand diesen Monat Bowling auf dem Plan. Das war auch super lustig. Wir waren nur 8 Mädels und somit ne übersichtliche nette Gruppe. Anschließend haben wir noch unsere Tax Form ausgefüllt mit ihr. Ja, die Au Pairs müssen Steuern zahlen. Das kotzt an! Besonders in Deutschland hat uns niemand was dazu gesagt und hier hat auch niemand Ahnung. Es ist nicht gerade einfach. Aber wir haben einfach einen wunderbaren LCC, die uns super hilft! (: 

Anschließend bin ich dann mit Julia in die Cheeseckae Factory gegangen. Für diejenigen, die die nicht kennen: Es ist eine Restaurantkette, die berühmt für ihren weltklasse Cheesecake ist. Den gibts es in mindestens 20 verschiedenen Varianten. Aber auch das Essen ist gut. Meistens gehen wir hin, um nur Cheesecake zu essen. So auch gestern. Ich hatte einen super leckeren Red Velvet Cheesecake. Ich kann leider nicht erklären was das ist. Ich kann nur sagen, dass es mein Favorit ist! (: Wenn man den Kellner fragt, kriegt man als Antwort nur, dass es halt eine Geschmacksrichtug ist! 😀 

Danach bin ich dann nach Hause, um die Oscars zu schauen. Meine Freundin Natascha ist dann spontan auch noch vorbei gekommen und so haben wir zusammen die Oscar Nacht geschaut! Einfach nur ein super Tag! <3

Ein echt gelungenes Handballspiel liegt hinter uns, der ersten Herrenmannschaft vom TV Wickede. Nicht, weil wir auf Niveau gespielt haben, was uns für höhere Ligen qualifiziert. Nicht, weil wir durch starke Einzelaktionen aufgefallen sind. Nein, am vergangenen Samstag stand ein geschlossenes Team auf dem Platz. Und das bei den denkbar schlechtesten Vorzeichen, die es zum Spiel hätte geben können. Insgesamt sieben verhinderte oder verletzte Akteure, darunter allein drei Leistungsträger. Wie sollte dieses Spiel zu gewinnen sein?

Die Antwort gab unser sehr dezimierter Kader auf dem Platz. Mit eisernem Willen und viel Spaß am Spiel haben wir die Gäste aus Oeventrop ständig auf Distanz gehalten und lagen immer in Führung. Das wirkte sich auch auf die Mentalität unserer Gäste aus. Zusehends wurden die Jungs einfallslos und verloren im Angriff viele Bälle. Wir allerdings blieben weiter am Ball und netzten einen nach dem anderen Ball ein.

Mir bleiben hier auch noch einmal ein paar Zeilen um Werbung für unseren tollen Sport zu machen. Wer Mannschaftssport erleben will, ist beim Handball sicherlich gut aufgehoben. Auch unsere Jugendmannschaften konnten am Wochenende wieder Erfolge feiern, einige spielen hier zeitgleich in zwei Mannschaften und haben viele Freunde im Verein.

Auch ich kann abermals nur gute Worte finden. Seit dreizehn Jahren bin ich nun diesem Sport „verfallen“ und ich bereue nach wie vor nicht, dass ich damals nicht zum Fußball gegangen bin. Als Schiedsrichter, Trainer und aktiver Spieler bin ich nach wie vor mit viel Spaß bei der Sache und könnte diese Tätigkeit auch nicht von heute auf Morgen wegdenken.

Am vergangenen Freitag noch hat eine Schulmannschaft des vierten Jahres der Melanchthonschule gegen unsere gemischte E-Jugend gespielt, eine sehr schöne Idee. Viele Nachwuchshandballer konnten so auch abseits vom Vereinssport ihr Interesse am Handball zeigen.

Wer außerdem Interesse zeigt ist bei uns immer herzlich Willkommen. Alle Infos unter www.handball-wickede.de

Einen schönen Monat März und alles Gute!

Für den TV Wickede

Marius Kobbeloer

Hallo zusammen,

es ist kein Vorankommen in der Tabelle in Sicht. Wieder nur ein trostloses Remis in einem Heimspiel. Verlängerung gibt es ja bei Bundesligaspielen nicht. Noch trostloser war die erste Halbzeit. Grottenschlecht! Im zweiten Durchgang dann mal für zwanzig Minuten Feuer, mit klaren Einschußmöglichkeiten für den vermeintlichen Siegtreffer. 
Kurz vor Schluss allerdings auch eine Portion Glück bei einem Lattentreffer der Nürnberger, der wohl die Patie zugunsten der Franken entschieden hätte. 
Nach dem ersten Abschnitt gab es nicht nur ein Pfeikonzert der Fans für die Magath-Truppe, sondern man hätte bis auf wenige Ausnahmen (Neuer, Kluge, Raul), den Rest der Truppe getrost auswechseln können.
So aber hatten sich die Zuschauer auf Edu eingeschossen. 
Zugegeben, er spielte, gelinde ausgedrückt, sehr unglücklich am gestrigen Tag, aber den hämischen Beifall bei seiner Auswechselung hatte er auch nicht verdient, und war mehr als überflüssig.
Andersrum hätte man aiuch die berühmte „Nordkurve“ auspfeifen, und auswechseln können, denn als es nach siebzig Minuten nicht mehr lief bei den Königsblauen, war von Anfeuerung und aufmunternden Schlachtrufen nichts mehr zu hören.    
Im Gegenteil, die Nürberger Fans hatten mit ihren, wie eine Endlosschleife wirkenden Singsang die auch gerne von den königsblauen Anhängern als „Donnerhalle“ bezeichnete Arena im Griff.      
Viel Optimismus für das Halbfinale im DFB-Pokal am kommenden Mittwoch bei den Bayern hat der gestrige Auftritt des S04 nicht verbreitet.  
Bleibt uns erstmal nur der Strohhalm mit den eigenen Gesetzen im Pokal, und das die Bayern in dieser Saison gegen den kommenden Meister zweimal, Schalke aber nur einmal verloren hat.
Alles mehr als dünn, ich weiß, aber so langsam werden die Klammern, an die man sich festhalten kann, immer weniger. 
Halbwegs positiv in den Sonntag ist mitzunehmen, das egal wie die heutigen Spiele auch ausgehen, der Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz fünfzehn bleibt.  
Auch das ist dünn, aber mehr ist in der Liga in dieser Saison nicht realistisch, traurig genug.

Schönen Sonntag noch, und tschüß, bis die Tage

R.A.

..just wait a few minutes (and it’ll change).

Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Und ich meine wirklich richtig viel Regen und den ganzen Tag. Das stoppt zwischendurch auch nicht. Der Fluss im Park nebenan ist sicherlich schon 1,5m höher als normal. Das passiert hier öfter, wenn es regnet und jetzt schmilzt ja auch noch der Schnee. Dachte man jedenfalls. Denn sieh da: Es schneit nun! Schon wieder! 

Ich ertrage dieses Wetter nicht mehr. Ich meine ernsthaft. Wir haben nur im Januar (62inches) 157cm Schnee bekommen. Im ganzen Winter hatten wir bisher (71,2inches) 180cm Schnee. Und jetzt, nachdem wir schon einige Tage T-Shirt Wetter hatten, schneit es wieder?! Es ist echt nervig. Der Rekord übrigens hier in Boston war der Winter 95/96 mit 107,6inches, was in etwa 273cm entspricht. Achja und für Sonntag, Montag und Mittwoch ist auch Schnee angesagt. Da kommt Freude auf! 

Besonders, weil ich Mittwoch meinen Spanischkurs habe und wir schon zweimal Schneefrei hatten und nochmal geht nicht, da wir nach hinten keine Zeit mehr haben, um die Stunde dranzuhängen, da dann schon der zweite Kurs startet. Also darf es nicht mehr schneien! 

Das schlimme ist einfach, dass die Kids so den ganzen Tag mit mir zu Hause sind. Wir können nicht raus gehen. Und bei vier Jungs und viel Energie ist das eher kontraproduktiv. Und morgen kommen meine Gasteltern und mein Großer, der mit der meisten Energie, vom Spring Break zurück. Er hatte gerade eine Woche Schulferien und sie waren mit ihm im warmen Florida! Während wir andern mit den Großeltern im kalten Boston saßen! :/

Aber etwas erfreuliches: Nach 9 Monaten des nicht bzw nur an einem Fleck auf dem Bett Internet haben, habe ich nun endlich in meinem ganzen Zimmer Internet! Das ist soo cool! 😀 

Sonst gibt es leider nichts spannendes in nächster Zeit. Ich versuche mein Geld mal zusammen zu sparen, weil ich im Juli nach Seattle/Vancouver möchte und im August nach Phoenix, San Diego und Los Angeles. Und jetzt in einem Jahr bin ich fertig mit meinem Jahr und reise 4 Wochen durchs Land. Dafür braucht man auch eine Menge Geld. Also wenig Starbucks, ausgehen und shoppen. Das ist das traugiste daran! 🙁

Hallo zusammen,

eins vorweg, unser Abstiegskampf ging gestern völlig in die Hose. 
Eine Vorstellung, wie ich es von „meinen“ Schalkern in dieser Saison gewohnt bin.  
Da wird in den nächsten beiden Wettkämpfen gegen die direkten Konkurenten die Entscheidung fallen.          
Im Vordergrund aber stand beim heutigen Rehasport natürlich der 24. Spieltag der Fußballbundesliga. 
Die blauweiße Fraktion traut dem Braten morgen gegen Nürnberg nicht, und es waren nicht wenige, die eine erneute Pleite nicht ausschlossen.  
Die Schwarz-Gelben sind mit einer Punkteteilung zufrieden.  
Wenn die Bayern in der Champions League gut abgeschnitten hatten, ist es auch schon vorgekommen, das das Spiel danach weniger gut war, und die Anhänger des Tabellenführers natürlich darauf spekulieren.
Wir konnten allerdings wiederum einwerfen, das die Bayern jetzt erst recht gallig sind, und der Klopp-Truppe beweisen wollen, wer da oben eigentlich zu stehen habe, und es, wenn es denn dann ganz dumm läuft für schwarzgelb, es auch eine herbe Klatsche geben könnte.
Träumen die Bayern allerdings jetzt schon von einem Finale gegen Real Madrid oder Barcelona, werden die drei Punkte ins Ruhrgebiet gehen, waren sich alle Beteiligten zwischen Laufband, Fahrrad und Bodenübungen einig.  
Auch herrschte Einigkeit bei der Vergabe des Meistertitels. Wärend die „Klopp-Fraktion“ genauso zögerte wie ihr „Vorprediger“, ist für alle anderen die Sache schon gelaufen, selbst wenn es zu keinem Punktgewinn am Samstag kommt. 
Schwieriger gestaltet sich da schon die Abstiegsfrage.
Da sind wir uns noch nicht einig.
Die Tendenz, Gladbach als ersten Absteiger festzumachen ist zwar steigend, aber ganz abgeschrieben sind die auch noch nicht.
Das „Bewerberfeld“ ist groß.
Immer mehr entwickelt sich Eintracht Frankfurt zu einem „Geheimfavoriten“ auf die ungeliebten Plätze.   
Am Ende waren sich alle einig, das wieder ein ereignisreiches Fußballwochenende vor uns liegt, und wir am Montag ab 9.00 uhr wieder reichlich Gesprächsstoff haben, und die Geräte ein wenig auf uns warten müssen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

 

musste mich heute doch mal dran begeben, und meine Schildkrötenfotos auf dem Rechner alle etwas neu sortieren. Mittlerweile gibt es bei mir eine eigene riesige Festplatte nur für Schrötenfotos. Es sind in all den Jahren so viele geworden, dass der Überblick nur noch per Jahreszahl und Sortenunterscheidung möglich ist. Und natürlich Extra-Jahres-Ordner für die ganzen Eier-Fotos der vergangenen Jahre… L&auml;cheln … und eigene Schlupf-Bilder-Ordner … und, und, und …

 

Dabei ist mir vom Blogeintrag vom 1. April 2009 natürlich auch wieder das Bild auf dem Schirm erschienen, wo Calimero nur mit dem Kopf aus dem Ei schaute. ("Kopf so gross wie ein halber Fingernagel"). Es war im Jahr 2009 mein absolutes Lieblingsbild.

Das brachte mich gleich auf die Idee, Euch mal zu zeigen, wie das proppere Tierchen denn nun heute ausschaut. Viele von Euch haben ja damals in meinem Blog bei der ganzen Eier-Entwicklung bis zum Schlupf mitgefiebert – hach, war eine herrliche Zeit. Das aktuelle Bild von Calimero findet Ihr in der Bildergalerie. Hat sich super gemacht der kleine Krümel, Regenwürmer sind nach fast zwei Jahren natürlich immer noch die Leibspeise.

Ja, wenn man so alte Bilder durchforstet …. so langsam sehne ich mich danach, diese kleinen, weissen, runden bis ovalen Kalkschalen auch dieses Jahr wieder in meinen Terras zu finden.

Tja, schauen wir mal, ob meine Tierchen mir den Gefallen tun, damit ich wieder was vor die Linse bekomme – und die Festplatte voller wird Lachanfall

 

Nette Grüsse,

Ines

 

Hallo zusammen,

bei uns, das ist die zweite Mannschaft der Schießgruppe Pelkum, geht es beim heutigen Wettkampf auch um den Klassenerhalt.
Derzeit liegen wir mit einem Durchschnitt von 392,75 Ringen auf Platz fünf.
Der direkte Absteiger auf dem siebten Platz kommt auf 386,29 Ringe.
Eigentlich ein kleines Ruhepolster vor den entscheidenden Aufeinandertreffen gegen die unmittelbaren Konkurrenten. 
Es gilt aber im Stadtverband die Regelung, das wenn der Tabellenzweite der darunterliegenden Klasse einen höheren Durchschnitt als der Tabellenvorletzte der darüberliegenden Klasse erzielt, auch der Tabellenvorletzte der höheren Klasse absteigen muss. 
In Zahlen ausgedrückt heißt das, wir als Fünfter haben 3142 Ringe, der Sechste, und damit Vorletzte 3126 Ringe.
Das ist ein Vorsprung von sechzehn Ringen, bei noch vier ausstehenden Wettkämpfen eine äusserst knappe Angelegenheit.
Deshalb so delikat, weil der Tabellenzweite der darunterliegenden Klasse einen Durchschnitt von 394,57 Ringen aufweist. 
Aktuell würde also diese Truppe aufsteigen, und der Tabellenvorletzte unserer Klasse absteigen.  
Deshalb sollte uns Heute ein guter Wettkampf gelingen.
Unser Gegner, Tabellendritter mit Ambitionen auf Platz zwei, also noch Hoffnungen auf den Aufstieg, aber da steht unsere erste Mannschaft in der höheren Klasse im Durchschnitt noch im Weg. 
Das soll auch so bleiben.    
Das liest sich jetzt wahrscheinlich unheimlich kompliziert, ist aber im Prinzip nichts anderes als beim Fußball. 
Je mehr Zehner geschossen werden, um so höher ist die Chance den Wettkampf zu gewinnen.
Beim Fußball sind es eben die Tore, die erzielt werden müssen.
In beiden Sportarten sind es halt die Treffer, die über Wohl oder Wehe entscheiden.

Gut Schuss, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

hiermit erkläre ich, R.A. aus P. bei H., noch im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, zumindest habe ich den Eindruck, den folgenden Trainingsplan des FC Gelsenkirchen-Schalke von 1904 e.V., von dessen Hompage abgeschrieben, und für meinen heutigen Beitrag benutzt zu haben.  
Zur Sicherheit habe ich das Original in „Gänsefüßchen“ gesetzt, damit zu erkennen ist, hoffe ich zumindest, das ich diesen Plan nicht erstellt habe.

Trainingsplan

„Bitte beachten ( Cheftrainer Felix Magath gibt in der Regel erst nach Abschluß einer Trainingseinheit, die Trainingszeit für die jeweis darauffolgende Einheit bekannt).
Kurzfristige Änderungen sind dennoch jederzeit möglich.
Es kann ebenso vorkommen, daß kurzfristig eine Laufeinheit (auch auswärts) angesetzt wird.  
Wir versuchen jedoch, die Änderungen rechtzeitig an dieser Stelle bekannt zu geben.

Montag, 
21.2.2011
10.00 Uhr

Dienstag, 22.2.2011Trainingsfrei

Mittwoch,23.2.201116.00 Uhr“

Alle Rechtschreibfehler, falsche Satzstellungen oder das fehlerhafte einsetzen der Satzzeichen ist rein zufällig, nicht im Original vorhanden, und von mir keineswegs beabsichtigt.

Nachdem sich die Angestellten gestern ausruhen, und bis heute Mittag ausschlafen konnten, können sie dann zur besten Kaffezeit endlich wieder mal Gas geben, damit mal wieder Punkte eingefahren können, und der Nationaltorwart mal wieder zu Null spielt.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Tolle Idee mit den zwei Bällen, Herr Witteborg, aber dürfen das dann die Originale sein? Die heißen ja „Torfabrik“, und werden laut bestehenden Reglement ja nur als Einzelobjekt bei einem Spiel eingesetzt. Vielleicht „Doppelwopper“, aber da bekämen wir ja auch schon wieder Probleme mit einer Fastfood-Kette.
Dann hätten wir ja abgeschrieben, oder kopiert, oder was weiß ich noch alles.

Deutschland und Amerika, also da gibt es schon größere Unterschiede als ich am Anfang gedacht habe…

Zuerst kam mir noch alles ziemlich gleich vor, mit der Schule, Hobbies und Freizeit, aber je länger ich hier bin, desto mehr bemerke ich die Unterschiede:

In der Schule z.B. ist das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern  richtig gut und eher freundschaftlich. Anders als in Deutschland bleibt der Lehrer in dem Klassenraum und die Schüler „wandern“, die Klassenräume sind dekoriert mit Postern, Plakaten und Bildern und noch vielem mehr. In den meisten Klassen gibt es auch Einzeltische und nicht -wie in Deutschland- Doppeltische und eine Stunde dauert nicht 45 Minuten sondern 53 Minuten! Es gibt eine Snack- und eine Lunch Pause, nach der 3. und nach der 5. Stunde. Man kann sich Essen in der Cafeteria holen, oder bringt einfach etwas von zu Hause und wenn man will, kann man zu dem ein oder anderen Club gehen.

Nach der Schule kann man dann Sport machen. Es gibt getrennte Clubs für Mädchen und Jungen, wie zum Beispiel Baseball und Softball oder Girls Soccer und Boys Soccer oder Girls Basketball und Boys Basketball. Da es hier in El Segundo auch direkt neben meiner Schule ein Schwimmbad gibt, gibt es auch ein Schwimmteam und ein Wasserpolo Team! Wir haben sogar ein Surf Team, denn der Strand ist ja auch hier direkt in der Nähe und dort gibt es echt super Wellen 🙂
Sport wird hier auch sehr ernst genommen und die Teams haben fast jede Woche einen Wettkampf oder ein Turnier und da man ja auch jeden Tag Training hat, sind die Sportler dementsprechend gut!!!

Es gibt aber noch viel mehr als nur Sport Teams, wie zum Beispiel das „Academic Decathlon“-Team, welches gegen andere Schulen in Wissensquiz antritt, oder ein Debattier Team. Fast das ganze Leben eines amerikanischen Schülers spielt sich in der Schule ab, denn hier trifft man seine Freunde, verbringt fast den ganzen Tag und feuert die Schulteams an.
„Schoolspirit“ ist ein wichtiger Teil des amerikanischen Schullebens. Der wird nicht nur durchs Tragen der Schulfarben oder durch die Cheerleader und Footballspieler ausgedrückt, sondern auch durch Aktionen wie „Mottowochen“, wo es jeden Tag ein anderes Motto gibt, wie zum Beispiel „60’s“, „Schlafanzug“ oder „Black&White“.

In der High School gibt es vier verschiedene Stufen: die 9. Klasse ist das Freshmen Jahr, die 10. Klasse das Sophomor Jahr, die 11. Klasse das Junior Jahr und die 12. Klasse –  und Abschlussklasse – das Senior Jahr.
Anders als in Deutschland, sind die Klassen nicht streng voneinander getrennt und es kann schon mal sein, dass in einer Klasse voller Freshmen der ein oder anderen Senior sitzt, oder es gibt andere Klasse, wo einfach alle gemischt sind.

Das kann natürlich in manchen Klassen dazu führen, dass nicht alle auf dem gleichen Lernlevel sind und es kommt schon manchmal vor, dass einer der älteren Schüler bereits ein Thema in einer anderen Klasse durchgenommen hat, aber alle anderen das noch lernen müssen! In anderen Klassen, wie zum Beispiel Fotografie, macht es dann aber nicht so viel aus, wenn es ein paar kleine Altersunterschiede gibt, denn so lernt man zum Beispiel noch viel mehr Leute kennen, mit denen man normalerweise nicht so viel zu tun haben würde!

Trotzdem gibt es aber besondere AP Klassen, also Advanced Placement, die auf College Level unterrichten. Diese sind für die Schüler, die schon mal Punkte fürs College sammeln wollen und man kann verschiedene Kurse wählen, wie zum Beispiel Literatur, Naturwissenschaften oder Spanisch. Da die Klassen auf College Level sind, ist der Unterricht auch entsprechend anspruchsvoll und am Ende des Schuljahres muss jeder einen AP-Test machen, um den Kurs im College angerechnet zu bekommen.

Wie man sehen kann, spielt sich wirklich der größte Teil des Teenager-Lebens in der Schule ab. Allerdings trifft man sich auch oft am Wochenende, und da man hier in Amerika ja schon mit 16 Auto fahren darf, ist man relativ unabhängig und kann fahren, wohin man will!

Besonders hier in Los Angeles ist das von großem Vorteil, denn es gibt wirklich total viel zu sehen und zu erleben. Es sind nicht nur die ganzen typischen Touri-Spots, die man besuchen kann, sondern noch viel mehr, Los Angeles hat wirklich total viel zu bieten.

Man kann hier viel über andere Kulturen lernen, denn da Los Angeles ja nicht aus einer einzigen großen Stadt besteht, sondern vielmehr aus ganz vielen kleinen Vierteln, gibt es Teile, in denen zum Beispiel eine ganze chinesische Gemeinde wohnt, oder mexikanische oder japanische. Oder sogar deutsch! Ich meine, es gibt hier einfach so viele verschiedene Kulturen und so viele neue Eindrücke die man sammeln kann, es wird einfach nie langweilig!

Erst gestern war ich zum Beispiel mit meiner Freundin Michelle in einem der japanischen Viertel und ich hatte wirklich das Gefühl, als wäre ich in Japan, denn fast alle Leute dort waren japanisch, alles war auf Japanisch geschrieben und natürlich gab es auch japanisches Essen. Und das bedeutet nicht nur Sushi, denn das kann man fast überall hier in LA finden, sondern richtig traditionelle Gerichte.

Ich finde es wirklich unglaublich, wie viel ich hier in Los Angeles sehen und erleben kann und was für eine unglaubliche Chance das für mich ist, hier zu sein und so viel über andere Kulturen und Länder zu lernen. Ich bekomme nicht nur die Chance, über Amerika und den American-Way-of-Life etwas zu lernen, sondern habe Freunde aus Ländern wie Ecuador und Brasilien, die mir von ihrer Kultur und ihren Heimatländern erzählen!

Essen ist auch so eine Sache hier in Amerika. Ich meine, no offence, aber mit der guten deutschen Hausmannskost kann das wirklich nicht mithalten.
Da man ja erst um circa 5 Uhr nach Hause kommt und dann noch Hausaufgaben machen muss, isst man meistens nicht vor 7 Uhr. Es kommt aber auch öfter mal vor, dass man einfach nur einen kleinen Snack isst oder eine Pizza bestellt.

Apropos einfach… darin sind die Amerikaner wirklich gut! Den Salat kann man zum Beispiel schon fertig geschnitten und abgepackt kaufen und da fast alles eingefroren wird, steckt man das dann einfach für ein paar Minuten in die Mikrowelle, um es aufzutauen! Snacks sind dann auch noch so eine andere Sache. Wenn man bei uns in Deutschland dann vielleicht mal am Wochenende eine Tüte Chips isst, während man einen Film guckt, nimmt man hier seine Cheetos oder Cheez It Chips mit in die Schule als kleinen Zwischensnack! Es stimmt wirklich, dass die Amerikaner ganz schön fettig essen, denn das ist hier kein ungewöhnliches Bild!

Es kann auch öfter mal vorkommen, dass man einfach bei McDonalds oder Wendy’s Essen holt. Die Zahl der Fastfood Restaurants ist wirklich nicht zu beschreiben und es gibt alles, was man sich nur vorstellen kann, von mexikanisch, mit El Pollo Loco und Taco Bell, zu Fisch (Red Lobster) oder ganz typisch Burger, wie zum Beispiel McDonalds, Burger Kind, In’n’Out oder Wendy’s. Auch Sandwiches sind wirklich beliebt hier in Amerika und man kann nicht nur zu Subway gehen, sondern es gibt auch kleinere, private Sandwich Shops.

Jedes Restaurant hier in Amerika wird auch getestet, ob es bestimmten Richtlinien entspricht und dann wird es mit einem Buchstaben bewertet. „A“ ist das Bestmögliche, allerdings sollte man wirklich in keinem Restaurant essen, welches schlechter als „A“ bewertet wurde, wie ich schon direkt am Anfang gewarnt wurde, denn selbst dafür sind die Maßstäbe nicht die höchsten. Obwohl die Regierung die Restaurants, die nicht dem Standard entsprechen,  nicht schließen kann, gehen die meisten die mit einem „C“ oder sogar schlechter bewertet wurden, ziemlich schnell unter, weil Jeder weiß, wie einfach es ist, den Maßstäben zu entsprechen! Jedes Restaurant hier in Amerika muss also ein großes, blaues Schild im Fenster hängen haben, so dass jeder sehen kann, wie das Restaurant bewertet wurde.

Was gibt es sonst noch so, das erwähnenswert wäre…

Ach ja, Kirche. Hier in Amerika ist die Kirche schon ziemlich anders als in Deutschland. Ich gehe jeden Sonntag in die 9 Uhr Messe, zu der Kirche hier direkt neben meinem Haus. Als mich meine Freundin das erste Mal mitgenommen hat, war ich schon ein bisschen skeptisch, aber ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass es hier richtig Spaß macht, in die Kirche zu gehen und seitdem gehen wir jedes Mal zusammen!
Anders als in Deutschland, ist die Kirche hier ziemlich locker und ich bin mir sicher, dass man das auch in Deutschland finden kann, aber ich bin halt nur die strenge katholische Kirche gewöhnt, wo man noch nicht mal klatschen darf, geschweige denn eine Band spielt. Aber genau das gibt es hier in der Kirche. Eine Band, mit E-Gitarre und Schlagzeug und die Liedtext werden auf eine Leinwand projiziert, so dass auch Jeder mitsingen kann! Man wird von dem Gesang sofort mitgerissen und jeder singt so laut er kann und es macht richtig Spaß!

Zu Beginn der Messe singt man also ein paar Lieder und es kommen immer noch ein paar Nachzügler , denn die Türen stehen die ganze Zeit offen und die Sonne scheint herein und jeder der will, kann einfach kommen! Dann kommen jedes Mal ein paar Leute nach vorne, die von ihren Erfahrungen oder Erlebnissen mit Gott oder der Kirche erzählen und dann kommt der Pastor und predigt. Die Predigt ist allerdings – anders als ich es aus Deutschland gewöhnt bin –  wirklich total interessant und da der Pastor immer aus seinem eigenen Leben erzählt, kann man sich immer gut in die Situation hinein versetzen und das ist immer mein Lieblingsteil der ganzen Messe. Am Ende wird dann noch ein Lied gesungen und dann sagen sich alle tschüss und umarmen sich und man geht nach Hause.

Steuern, oder besser gesagt Taxes, sind auch eine Sache, die hier anders geregelt sind. Die sind nämlich in jedem Staat unterschiedlich und, anders als in Deutschland, sind sie nicht im Preis enthalten, sondern werden erst an der Kasse dazu gerechnet.
Am Anfang war das wirklich sehr verwirrend für mich, denn wenn das Preisschild 1,99$ angezeigt hat, musste ich aber circa 2,19$ bezahlen. Daran gewöhnt man sich wirklich nicht zu schnell und es kommt öfters mal vor, dass man hinterher doch ein bisschen mehr ausgibt als man es eingeplant hat.

Aber man hat ja immer noch den Vorteil, dass der Euro stärker ist als der Dollar und von daher fühlt man sich die meiste Zeit, als hätte man ein super Schnäppchen gemacht! Man kann also sehen, dass die Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika wirklich größer sind als man glaubt, denn es ist nicht nur eine ganz andere Mentalität, sondern ein ganz anderes Leben, das man hier hat!

Aber egal, wie gut es mit hier gefällt, ich freue mich trotzdem schon wieder darauf, nach Deutschland zurück zu kommen. Trotz all der tollen Dinge die man hier machen kann, gibt es einfach nichts, das meine Familie in Deutschland ersetzen kann und mein Aufenthalt hier in Amerika hat mir gezeigt, wie stolz ich darauf sein kann, Deutsche zu sein und wie wirklich gut es mir in Deutschland geht!

eure Laura