Hallo zusammen,

die „Tagesthemen“, die in der Halbzeitpause sportlicher Ereignisse in verkürzter Form auf Sendung gehen, haben ja eine Mehrfachfunktion.
Erstens informieren sie über die Geschehnisse des Tages, zweitens kann man sie nutzen um den Getränkevorrat aufzufüllen, oder den bereits verzehrten erst einmal wegzubringen, oder, wie in meinem Fall, über das bislang dargebotene, in aller Ruhe nachzudenken. Das geschieht in der Regel ja mit geschlossenen Augen, allein schon wegen der besseren Konzentration. 
Jetzt waren die ersten 45 Minuten des gestrigen Ländervergleichs für mein Inneres wohl so interessant, um es intensiv zu bearbeiten, das es bis zur 80. Minute dauerte, bis sich die Analyseabteilung in meinem Gehirnkasten entschloss, den Rest dieses „Spiels“ auch noch wahr zunehmen. 
Aber trotzt aller gebotenen Mühe der Nachbearbeitung, waren sich alle Beteiligten einig: Abhaken, der betriebene Aufwand verschenkte Energie.    
Die Ausschnitte der anderen gezeigten Testspiele waren da schon interessanter, und „Waldis EM-Klub“ sowieso.
Die letzte Live-Viertelstunde der Pleite des amtierenden Weltmeisters gegen den iberischen Nachbarn, war dann das richtige Betthupferl.             
Zu Jermaine Jones und seinen Aussagen braucht ja wohl nichts gesagt werden. Wenn sich in der Winterpause ein Klub, dem Niveau des US-Nationalspieler entsprechend, findet, dann weg mit dem Hohlkopp. Aber das klappt genauso, wie er mit den US-Boys Fußballweltmeister wird.

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: