Hallo, liebe Tagebuchleser.

Sparen,…sparen,…sparen,… das ist die Devise die man uns tagtäglich präsentiert. Nur ob man immer an der richtigen Stelle spart,…das sei dahingestellt. Bestes Beispiel sind die Straßen in unserm Land. Die Kassen der Kommunen sind leer und es steht kein Geld zur Verfügung um Straßenabschnitte zu erneuern.

Stattdessen rückt man mit Arbeitsgruppen an, die die sehr beschädigten und verschlissenen Straßenabschnitte mit Teersplit notdürftig flicken.

Ob das immer die Ideallösung ist, kann man nur bezweifeln.

Diese Maßnahmen sollen heute mal Inhalt meines folgenden Berichtes sein: 

                   Flickwerk

Wenn man Defektes nicht erneuert

das Nötigste nur unternimmt,

damit sich bloß nichts mehr verteuert

und dann die Kasse nicht mehr stimmt.

 

Hier muss man unsre Straßen nennen,

die sind mit Löchern voll bestückt,

wie wir das von ganz früher kennen,

sie werden spärlich nur geflickt.

 

Dafür nimmt man dann Splitt und Teer

und füllt die schlechten Stellen,

das hilft so gut wie gar nicht mehr,

wohl in den meisten Fällen.

 

Denn ob nach Sommer oder Winter,

die Straße wird erneut zerstört,

es steckt nicht viel Erfolg dahinter,

der sicherlich dazu gehört.

 

So wird mit wenig teuren Mitteln,

zunächst die Lösung sehr kaschiert,

man kann es anders nicht betiteln,

weil’s trotzdem auch zu Kosten führt.

 

Dann nämlich, wenn nach kurzer Dauer,

die Straße wieder offen ist,

dann wird man sicher etwas schlauer,

weil alles nur ein Flickwerk ist.

 

Dann rücken wieder, wie gewesen,

die vielen Flick-Kolonnen aus,

mit Teer mit Schaufel und mit Besen

und führen ihre Arbeit aus.

 

Und würde mal mit spitzer Feder,

gerechnet wo der Vorteil ist,

ich glaube dann erkennt wohl jeder,

das niemals das die Lösung ist.

 

So kann man sicherlich sich fragen,

wo, eigentlich wird Geld gespart?

Wir müssen doch die Kosten tragen,

auf diese und auf jene Art.

 

Man kann nur die Prognose wagen,

die halben Sachen bleiben Mist,

so kann man’s oft genug nicht sagen,

das Flickwerk auch nicht billig ist.

 

Soweit mein… Straßen-Zustands- Bericht….. aus Sicht des Bürgers, der ja schließlich seineSteuern dafür zur Verfügung stellen muss.

Bis zum nächsten mal,…

Euer Manfred Bäcker.                                               


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