Hallo, liebe Tagebuchleser.

Mit meinem heutigen Bericht, möchte ich einmal auf den Begriff „Brauchtum“eingehen. Brauchtum kann man auch als „überlieferte Tradition“ bezeichnen. Hier finden Vorgänge statt, die schon seit Jahrzehnten oder sogar seit  Jahrhunderten Bestand haben und somit an die Generationen weiter gegeben werden.

Derzeit  stehen wir vor der Adventszeit bzw. Weihnachtszeit. Auch hier finden Brauchtümer und Traditionen statt, durch bunte Lichterketten und geschmückte Tannenbäume.

In einem anderen Jahresabschnitt nämlich im Sommer gibt es vorausschauend auch eine besondere Tradition. Hier gibt es die Schützenfestsaison, die mit zum ältesten Brauchtum gehört.

Im Vorausblick befasst sich mein heutiger Beitrag daher besonders mit dem Schützenwesen:

         Schützenbrauchtum

In jedem Jahr zur Sommerzeit,

da ist es wieder mal so weit,

was sich auch leicht erkennen lässt,

man rüstet sich zum Schützenfest.

 

Hier wird ein alter Brauch gepflegt,

der Glaube, Sitte, Heimat prägt.

Es herrscht der echte Schützengeist,

was so ein Volksfest stets beweist.

 

So kennt man diese Tradition,

auch seit dem Mittelalter schon,

alt überliefert, kann man lesen,

da gab es schon das Schützenwesen.

 

Der Ursprung, wie das Wort schon sagt,

die Schützen waren einst gefragt,

um damals Land und Regionen,

vor Feindangriffen zu verschonen.

 

Kurzum, so ist es zu erklären,

die Überfälle abzuwehren,

so dass man wohl in Ruhe dann,

in Frieden weiter leben kann.

 

Und dafür waren wohl ganz klar,

zum Schutz die Schützen einfach da.

Je nach Erfolg, da stand dann fest,

nun steigt erst mal ein Schützenfest.

 

Noch heute setzt der Brauch sich fort,

denn selbst der aller kleinste Ort,

hat heute schon, in jedem Falle,

für’s Schützenfest `ne Schützenhalle.

 

Die wird geschmückt und dekoriert,

zum Volksfest stolz dann vorgeführt,

wo Schützenbrüder, alt und jung,

drei Tage feiern voller Schwung.

 

Als Höhepunkte, kann man sagen,

sind Festzüge an allen Tagen,

zu diesen wird dann angetreten,

mit Flöten, Trommeln und Trompeten.

 

Und so marschiert mit Sang und Klang,

die Straßen man zum Fest entlang,

um der Bevölkerung zu sagen:

„Wir laden ein zu den drei Tagen.“

 

 

Jedoch der allerhöchste Preis,

bei’m Schützenfest ist wie man weiß,

als Schützenkönig, so gesehen,

mal vor dem Schützenvolk zu stehen.

 

Der Schützenkönig, so betitelt,

wird auf dem Schützenfest ermittelt.

Man zieht in einer Festzugschlange,

zur sogenannten Vogelstange.

 

Auf diese wird dann ganz zuletzt,

aus Holz ein Vogel aufgesetzt,

um Königswürde zu genießen,

versucht man den dann abzuschiessen.

 

Und wer den letzten Schuss gemacht,

bevor der Rest zur Erde kracht,

der bleibt dann bis zum nächsten Jahr,

der Schützenkönig, das ist klar.

 

Im nächsten Jahr, das steht so fest,

gibt’s abermals ein Schützenfest,

auch wird, daran sei nicht gerüttelt,

ein König ebenfalls ermittelt.

 

Ja, so geschieht es Jahr für Jahr

und das ist auch ganz wunderbar,

zur Freude aller, fängt sodann,

das Ganze stets von vorne an.

 

Soweit meine Berichterstattung zum Brauchtum und zur Tradition. Als Beispiel das „Schützenbrauchtum.“

Bis zu meinem nächsten Blogbericht…..

Euer Manfred Bäcker.


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