Hallo, liebe Tagebuchleser.

Werbung und Reklame sind Faktoren die in uns täglich in unserm Leben begleiten. Ob in der Presse,…im Fernsehen,…in den Geschäften oder auch auf Märkten etc,…egal wo man den armen Konsumenten antrifft er wird berieselt mit allerlei Produkten welche die Werbung unbedingt an den Mann bringen will. Ob man will oder nicht, man muss mit der Werbe-Industrie leben und alles somit akzeptieren.

Dieses unerschöpfliche Thema habe ich auch in meinem heutigen Gedichtbeitrag beschrieben: 

        Werbung und Reklame

Wenn man ein Unternehmen führt,

egal in welcher Branche,

dabei auch noch was produziert,

dann nutzt man jede Chance

und man versucht vor allen Dingen

und auch zu jeder Zeit,

die Ware an den Mann zu bringen,

mit viel Geschicklichkeit.

 

Das heißt dann Werbung, so der Name

und Werbung führt zum Ziel,

man nennt das Ganze auch Reklame,

dazu braucht man Gefühl.

Was rieselt täglich auf uns ein,

an Werbung und Reklamen,

ein jeder will der Beste sein

und bürgt mit seinem Namen.

 

Allmählich sieht er nicht mehr klar,

der arme Konsument,

erscheint es ihm auch sonderbar,

Reklame bleibt der Trend.

So sei hier einmal vorgeführt,

an Beispielen zu sehen,

wie die Reklame funktioniert,

dann kann man sie verstehen.

 

Wenn einer in den Spiegel kuckt

und dabei leicht zusammen zuckt,

dann wird er eben wohl erfahren,

man ändert sich ja mit den Jahren.

Die Jugend bleibt nicht stets erhalten,

man sieht die ersten leichten Falten

und oben über dem Gesicht,

da werden schon die Haare licht.

Man braucht sich deshalb gar nicht schämen,

nur sollte man was unternehmen.

 

Zunächst denkt man an ein Toupet,

doch nachher sagt man sich: ach nee,

die Dinger bleiben doch nicht kleben,

da muss es noch was bess’res geben,

denn in der Werbung bietet man,

doch diese Haarwuchsmittel an.

Die sind in Flaschen abgefüllt

und auf der Flasche klebt ein Schild,

auf diesem wird dann stolz erklärt,

was so ein Haarwuchsmittel wert.

 

Die Anwendung ist auch nicht schwer,

man nimmt sich nur die Flasche her

und schüttet etwas in die Hand,

verreibt es gut und elegant,

verteilt dann dieses von der Stirne,

nach hinten auf die ganze Birne.

Dann muss man gar nicht lange warten,

schon sprießt es wie in einem Garten.

Das hat zwar niemand so gesehen,

doch warum sollte das nicht gehen?

Wer meint, das sei ein Witz gewesen,

der kann’s ja auf der Flasche lesen.

Das Mittel, es wirkt jedes mal,

laut Werbung schnell und radikal. 

 

Ein jeder der was auf sich hält,

durch sein Erscheinen stets gefällt,

dem wird es äußerst wichtig sein,

das seine Wäsche lupenrein.

Um diesen Zustand zu erreichen,

da setzt die Werbung ihre Zeichen,

indem sie allgemein erklärt,

das Leben ist erst lebenswert,

wenn man mit so und soviel Watt,

die Superwaschmaschine hat,

mit Automatik und perfekt,

in der geballte Waschkraft steckt.

 

Doch sinnlos wäre in der Tat,

ganz sicher so ein Automat,

würd‘ hier der Wäsche Würze fehlen,

wozu die Vollwaschmittel zählen.

Gottlob, auch dafür gibt es sie,

die Werbung und die Industrie.

Die bieten dem Verbraucher dann,

sehr zahlreich diese Mittel an.

Es wird ihm soviel vorgeführt,

dass er die Übersicht verliert.

Ob dreißig, sechzig, neunzig Grad,

wer so ein Vollwaschmittel hat,

dem  ist das Glück wohl gut gesonnen,

der hat das große Los gewonnen.

 

Es hält nicht an, es dreht sich schnell,

das große Werbungskarussell,

stets mit dem Ziel zu überzeugen,

bis sich die letzten Zweifler beugen,

denn mancher hat noch nicht entdeckt,

dass in der Werbung Wahrheit steckt.

 

Steigt man des morgens aus dem Bette,

was wäre wenn man dann nicht hätte,

des Kaffee’s  Krönung, immerhin,

sie gibt dem Tag erst einen Sinn.

Geht man dann in sein Badezimmer,

rasiert sich so, wie  morgens immer,

hat man dann nicht die echte Klinge,

aus Edelstahl mit Doppelschwinge,

dann sei ganz ehrlich festgestellt,

man lebt noch auf der falschen Welt.

Wenn nach der Morgentoilette,

man nicht sein gutes Frühstück hätte,

als Brotaufstrich den Edelkäse,

dazu die Supermajonaise,

das macht den Tag erst offenbar,

der Werbung ist das längst schon klar.

 

Geht man des morgens aus dem Haus,

das sieht zunächst ganz harmlos aus,

doch soll man sich vor Augen führen,

wie leicht kann einem was passieren.

Und gut, wenn man dann sagen kann,

an mich da kommt kein Unglück ran.

Ich bleibe heil, gesund und jung,

das macht meine Versicherung.

Wenn man den Tag dann überlebt

und froh und frei nach Hause strebt,

um hier in Ruhe abzuschalten,

den Feierabend zu gestalten.

 

 

Man setzt sich auf sein Kanapee,

legt seine Beine in die Höh‘,

schlägt seine Tageszeitung auf,

dann nimmt der Ärger seinen Lauf.

Denn plötzlich fällt ganz froh und munter,

ein ganzer Stapel Blätter runter.

Die sind, wie man so gleich erblickt,

mit Werbung voll und ganz bestückt.

Setzt man sich dann noch in der Tat,

vor seinen Fernsehapparat

und schaltet voll Erwartung ein,

dann kommt, wie sollte es schon sein,

die zarte Stimme einer Dame:

wir senden Werbung und Reklame.

Wenn man dann wohl als Konsument,

denn Sinn der Sache noch erkennt,

erübrigt sich wohl jeder Test,

dann ist man voll reklamefest.

 

 

Ja,…soweit für heute mein Kommentar zum Thema Werbung.

Bis zum nächsten Blog.

Euer Manfred Bäcker.


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