DSCI0305

Nach einer sehr anstrengenden Einführungswoche, in der ich jeden Tag neue Leute aus anderen Ländern kennengelernt habe, einer Woche voller Programm und Feten und Stadtrundgängen und gemeinsamen Essen, bin ich nun endgültig hier in Nijmegen angekommen. Mein Zimmer ist einigermaßen komplett eingerichtet, ich habe Freunde gefunden und die Uni geht los. Einige Kurse hatte ich schon, alles sehr vielversprechend. Aber es sieht auch nach ganz schön viel Arbeit aus. Wie auch die Einführungswoche waren auch die ersten Kurse jeweils sehr gut organisiert. Ich weiß immer, an wen ich mich bei Fragen wenden kann. Die Mitarbeiter kümmern sich wirklich rührend um uns „Internationals“ (und damit meine ich noch nicht einmal den jederzeit kostenlosen Kaffee und Kakao im International Office). Vor der Einführungswoche dachte ich gar nicht, dass diese so wichtig wäre, aber jetzt merke ich, wie gut es ist, wenn man den den völlig fremden Vorlesungssaal kommt, und bekannte Gesichter sieht und sich zu ihnen setzen kann, oder auf dem großen, oft verregneten Campus, auf dem man sich nicht mehr so verloren fühlt, wenn man überall die neuen Leute aus Spanien, England, Amerika, Belgien oder Griechenland trifft. Ich glaube, es wird für mich in jedem Fall ein sehr erfolgreiches Semester.


Über die Autorin/den Autor:  Mariella Steinweg füllt im Lokalteil des Anzeigers die Kolumne "Auf ein Wort". Das Schreiben macht der Studentin für Germanistik und Geschichte in Münster großen Spaß. Mehr über sie im Blog. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: