Hallo zusammen,

gestern brachten die Wetterkapriolen in unserem Ort meine Planungen etwas durcheinander, sodas ich etwas länger an meiner Hauswarttätigkeit gebunden war, als es sonst üblich ist. Aber das nur am Rande, aber der Grund dafür, das der zweite Teil der Bilanz erst Heute erscheint.
Über Essen und Getränke war ja schon zu lesen, aber einiges passierte auch im Hintergrund. So als Benny z.B. für längere Zeit verschwunden war, um angeblich neue Regeländerungen auszudrucken.  
Dabei hat das Schlitzohr, in der Zeit nach einem Beamer gesucht, ihn gefunden und gleich bestellt.  
So stiegen wir nach drei Tagen LCD Farbfernsehgucken auf Beamer und Leinwand um.
Fast wie selbsverständlich stand jeden Tag frischer Kuchen auf dem Tisch.
Der eigens für das WM-Dorf angeschaffte Gefrierschrank hatte nur eine kurze Nachtruhe, um dann wieder mir voller Kraft seinen Dienst zu tun.
Demnächst im Haushalt der Cheforganisatoren wird er eine ruhigere Kugel schieben können.
Von der Deko im Zelt ja ganz zu schweigen. Tag für Tag war wieder etwas neues Schwarz-Rot-Goldenes zu sehen.
Die Konstruktion, die die Leinwand hielt war ja auch schon sehenswert, bis in der endscheidenden Phase des Turniers eine nagelneue, höhenverstellbare Leinwand das Zelt schmückte.      
Irgendwie hat jeder der Dorfbewohner, der eine mehr, der andere halt etwas weniger, zum Gelingen dieses WM-Abenteuers beigetragen, aber bei den beiden „Häuptlingen“ sah man ,wie das Feuer der Begeisterung in ihnen glühte. 
Ein lockerer Gedanke, der vor langer Zeit einmal in den Raum geworfen wurde, als das Wohnzimmer der beiden beim Finale der EURO 2008 aus allen Nähten zu platzen drohte, entwickelte sich nach und nach zu einem festen Ziel: Das Pelkumer WM-Dorf 2010.
Benny, der gestandene Zirkusfreak und Artist, besitzt die Erfahrung, was Zelte betrifft, und so wurde die Behausung für die WM-Gäste genau nach seinen Vorstellungen ausgesucht, aufgebaut und sturmsicher befestigt.  
Selbst wenn dieses Zelt noch größere Ausmaße gehabt hätte als jetzt, 
Jenny hätte kein Problem mit der Deko gehabt, da wären beide eben nochmal losgefahren, und hätten Hamm und Umgebung (es war wirklich so) nach Fanartikeln abgesucht. 
Mit einer Leidenschaft, die man nur aufbringen kann, wenn man Spaß und Freude an der Sache hat, waren die beiden wie ein roter Faden während dieser gut vier Wochen, der alle anderen mitriss.
Es ist ihnen von ganzem Herzen zu gönnen.    
Der letzte Pfiff in Südafrika ist getan, der Pokal für vier Jahre in den Händen der Spanier, und die WM 2010 am Kap ist Geschichte, genau wie das WM Dorf zu Pelkum.
Die bunten Lichter sind aus, und das Zelt geschlossen.  
Die Fahne Südafrikas über dem Eingang zum Dorf, und die schwarz-rot-goldenen Wimpel und Fahnen erinnern noch an eine wunderbare , spannende Zeit zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2010, und lassen die erste Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent in Gedanken nocheinmal vorrüber ziehen, und dabei den Blick in die Zukunft werfen.          
Wenn alle gesund bleiben, und wieder fiebern wollen, dann bläst am 8.6.2012 Benny kraftvoll die Trompete, Jenny öffnet das Zelt, und es heißt herreinspaziert und Vorhang auf zur EURO 2012 in Polen und der Ukraine im EURO-Dorf Pelkum.

Tschüß, bis die Tage

R.A.CIMG4728CIMG4729DSCI2707DSCI2709


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: