Ein totaler Kulturcrash – Für 10 Tage sind 80 Jugendliche aus Bailleul in Frankreich, Silsli, einem Stadtteil der Metropole Istanbul, Kyritz in Deutschland, Walcz in Polen und Poggibonis in Italien bei uns in Werne zu Gast. Im Rahmen der Ruhr.2010 unter dem Motto "Mitten im Ruhrgebiet" (MIR) sind wir zu einem internationalen Treffen zusammengekommen um verschiedene Kulturen kennenzulernen und Freundschaften  zu knüpfen. Der erste Tag begann mit einem Frühstück im Martin-Luther-Zentrum. Alles drehte sich zunächst ums Kennenlernen. Dazu spielten wir verschiedene Spiele, die aus den verschiedenen Nationen kommen. Anschließend besuchten wir das Solebad, indem alle sehr viel Spaß hatten. Der Tag endete früh, da unsere Gäste noch müde von der Reise waren.

Am Sonntag besuchten wir den Signal-Iduna-Park. Die dortige Führung weihte uns alle VIP-Bereiche ein. So hatten wir die Möglichkeit Platz auf der Trainerbank zu nehmen und Borusseum anzuschauen. Anschließen kleideten sich unsere Besucher im Fanshop neu ein.

Ins Gasometer nach Oberhausen führte es uns danach. Wir erkundeten die Ausstellung "Sternstunden- Wunder des Sonnensystems" und genossen den Blick über das Ruhrgebiet auf dem 120 Meter hohem Dach des ehemaligen Gasbehälters. Der Höhepunkt dabei war eine riesige Nachbildung des Mondes, die uns alle faszinierte. Im Einkaufszentrum "CentrO" stärkten wir uns und hatten auch genug Zeit zum Shoppen. Abends knüpften wir weiterhin Kontakte und zeigten den neu gewonnen Freunden Werne bei Nacht.

 Nach diesem anstrengenden und interessanten Tag ging es direkt mit Kultur weiter. Wir deutschen Jugendlichen zeigten den Gästen unsere Stadt. Dabei achteten wir darauf, dass die Kleingruppen gemischt waren und alle Nationen vertreten waren. Die Stadtführung endete jeweils am Museum, wo wir uns die aktuelle Ausstellung über die Geschichte der Partnerstädte anschauten. Doch vor allem die Projektarbeit brachte uns zusammen. Wir diskutierten in der "Jugend regiert Gruppe" für das Europäische Jugendparlament über Migration- und Integration in den jeweiligen Ländern. Der erste Erfahrungsausstausch war sehr interessant. Die zweite Projektgruppe "Sichtweisen" beschäftigte sich mit dem Verteilen von Plakaten in der Innenstadt, um unsere Mitbürger zu informieren. "Kunst bahnt sich einen Weg durch Europa" war die letzte Gruppe, die eine Kunstausstellung im Alten Rathaus plante. Am Anne-Frank-Gymnasium stand am Nachmittag ein Sportfest auf dem Programm.  Sport verbindet, daher hatten alle viel Spaß. Viele unserer Gäste lernten dank des SV Stockum Korfball einen neuen Sport kennen. Ansonsten wurden Fußball, Beachvolleyball und Federball gespielt.

Abends fanden wir uns im Martin-Luther-Zentrum zu einem gemütlichen Grillabend zusammen und testeten unsere Fähigkeiten beim Karaokeabend.

Die Jugendbegegnung hat auf jeden Fall ein umfangreiches Programm. Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag, um so viel wie möglich über die anderen Länder zu erfahren.


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