Archive for Juni, 2010

Ab heute ist es ganz und gar abgeschlossen. Meine zehn Jahre sind nu vorbei und ich halte nun das Zeugnis für die Fachoberschulreife in den Händen. Eigentlich kann ich es noch gar nicht richtig glauben, ansonsten, denke ich, hätte ich wohl geheult wie sonst noch nie. Jedoch es war noch keiner soweit.
Aber eins weiß ich, dass es in meinem langen Kleid heute sehr, sehr warm war. Ich weiß jetzt auch warum alle sich ein kurzes geholt hatten, bei der Hitze heute.
Aber ich liebte mein Kleid und fühlte mich wie eine Prinzessin. Das mag jetzt echt komisch klingen, aber nachdem es auch noch so viele zu mir gesagt hatten: Ich sähe aus wie eine Prinzessin und ich würde ein Chinderelakleind tragen.
Dabei war ich heute morgen noch so aufgeregt gewesen, weil die Frisörin nicht kam und ich um halb zehn da sein sollte, dann bin ich auch noch fast die Treppe bei uns zuhause runtergefallen, weil ich mit deinen Schuhen unterm Teppich hängen geblieben bin. Ach ja und als ich aus dem Auto stieg waren da nur Jungs und sahen alle aus wie immer, also fast nur ein paar hatten Anzüge an und so.
Aber das Witzigste war wohl als ich nach Hause gegangen bin, da meine Eltern schon gefahren waren. Da sahen mir nämlich alle Leute egal, ob im Auto oder auf dem Motorrad hinterher. Ich dachte die bauen gleich einen Unfall, weil sie nicht mehr nach Vorne schauten. Ich fand mich einfach toll, genauso wie den ganzen Tag.
Auch fragt ich mich, ob ich wohl am Freitag, da ist nämlich unsere Abschlussfeier und vielleicht habe ich es bis dahin realisiert, dass ich viele gar nicht mehr sehen werde, oder zumindest nur noch sehr, sehr selten. Ich werde schließlich mein Abitur auf der Gesamtschule in Soest machen und wer weiß, was danach noch so auf mich wartet.
Schließlich hat mein Buch noch viele Kapitel und jedes wird erst neu geschrieben. Eines ist nun abgeschlossen und das andere folgt sogleich. alles spannender, als das zuvor. Denn es gibt keine spanender Geschichte, als das Leben, mit all seinen Überraschungen, Liebe und Tücken. Probleme werden auftauchen, aber gelöst und alles, egal wie schwer wird überstanden, denn dafür sind Schwierigkeiten da, um an ihnen zu wachsen und stärker zu werden.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht!!

Was ich an Mexikanern sehr sehr zu schätzen weiß und wirklich bewundere, ist ihre Lebensfreude und ihr hitziges Temperament. Manchmal kann das aber auch irgendwie nach Hinten losgehen, so wie gestern Abend…

Wir haben mit ein paar Leuten vor McDonalds gechillt und uns nichts Böses gedacht, als auf einmal ein Auto angerast kommt, zwei Typen laut brüllend aussteigen, auf "unsere"  Kerle zustürmen und eine Prügelei anfangen. Mh. Okay, kommt in Deutschland ja auch manchmal vor. Anders als bei uns war halt nur, dass mir in 3 verschiedenen Sprachen zugerufen wurde, ganz ganz schnell ins Auto zu klettern, das Fenster zuzumachen und wir, noch bevor ich irgendwas gecheckt hab, vom Parkplatz gefahren sind. Hui. 

Hinterher hat sich alles dann als ein Streit um ein Mädchen (jaja, immer dasselbeWinken) unter Bekannten herausgestellt, relativ harmlos, ohne Waffen, aber in solchen Situationen gilt hier immer schnell türmen, nur zu Vorsicht und so. Na dann..

🙂

Gleich gehts aufs Bananaboat ! 🙂 🙂 

Die „Big Five” wollen alle Touristen sehen, wenn sie in Afrika unterwegs sind. Neben Elefanten, Nashörnern und Büffeln, werden Löwen und Leoparden dazu gezählt. Die beiden Raubkatzen machten es uns ganz schön schwer, sie zu entdecken. Sowohl im Addo Elephant Park als auch im Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve war keine Spur von ihnen. Im Krüger Nationalpark fuhren wir zwei Tage die Straßen auf und ab, ohne eine Katze zu erblicken.

Am dritten und letzten Tag sah es auch lange Zeit so aus, als ob wir kein Glück hätten. Dann aber gab es das volle Programm auf einer relativ kurzen Strecke. Wir bekamen mehrere Löwen mit Nachwuchs und zwei Leoparden zu Gesicht. Schon von weitem war zu erkennen, dass es an diesen Stellen, etwas ganz Besonderes zu bestaunen gab: Unzählige Autos stauten sich kreuz und quer, jedes Fahrzeug mit dem Ziel, die beste Sicht auf das Geschehen abseits des Weges zu haben. Die schönste Entdeckung aber waren drei Geparden, die zuvor an uns vorbei zogen. Von ihnen gibt es im Krüger Park nur 200 Exemplare. Die Zahl der Löwen beläuft sich auf 2000.

Bei all der Freude über unsere Tierbeobachtungen gerieten wir unter gehörigen Zeitdruck. Um 16 Uhr wollten wir im nächsten Hotel angekommen sein, um das Achtelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen England im Fernsehen zu verfolgen. Daraus wurde nichts. Zum Teil jedenfalls. Die erste Halbzeit gab es nur im Radio. Jubelnd lenkte ich den Wagen durch die Serpentinen nach Pilgrim’s Rest, einem ehemaligen Goldgräberort, der noch heute das Flair vergangener Zeiten versprüht. Die zweite Halbzeit konnten wir dann im TV mitverfolgen, wenn auch nur auf einem winzigen Gerät in der Church Bar, einer Kneipe, die sich in einem hölzernen Kapellenbau befindet, der zunächst in Kapstadt stand, dort abgebaut und mit einem Schiff nach Mosambik transportiert wurde, um mit Ochsenkarren nach Pilgrim’s Rest gebracht zu werden. Auf der Kirchbank sitzend drückten fast alle Gäste Jogi Löws Team die Daumen und sprangen bei den noch folgenden Toren zusammen mit uns auf. Danach folgte eine wohlverdiente Erholung im Royal Hotel, in dem schon vor über 100 Jahren genächtigt werden konnte.

Ich lebe noch! 😉

So, nachdem ich nun ermutigt worden bin hier im Blog noch einmal durchzustarten, möchte ich dieser Bitte auch nachkommen.

Der Grund für die längere Schreibpause ist, dass ich momentan in so vielen Veranstaltungen mitwirke, wie beispielsweise im Leitungsteam für die große Aktion Tagwerk (ich denke davon werde ich noch schreiben!).

Doch was mich wirklich in Atem gehalten ist unser Theaterstück, das wir mit unserem Literaturkurs am UG aufführen. Das Stück trägt den Namen „die Welle“. Vielen Lesern wird dies etwas sagen, etwa weil sie das Buch gelesen oder den Film gesehen haben.

An dieser Stelle möchte ich gerne alle zu unseren Aufführungen einladen! Für die Spontanen unter uns kann ich diesen Termin vorschlagen: Heute, Mittwoch, der 30. Juni 2010 um 19:30 im Forum des UG.

Natürlich würden wir alle anderen gerne bei der nächsten Gelegenheit begrüßen: Sonntag, der 4. Juli 2010, ebenfalls um 19:30 im Forum.

Ich denke ich kann sagen, dass niemand enttäuscht nach Hause zurück gehen wird! Wenn ihr Zeit und Lust habt, kommt doch wirklich vorbei und überzeugt euch selber!

So, dann also bis heute Abend, bzw. bis Sonntag!

Eure Jessica

so schnell kann ein Monat zu Ende.Zugegeben meine Einträge sind zum Ende etwas seltener geworden wofür ich jedoch eine Begründung habe. Mein Internet hat eine Zeit lang nicht funkitoniert und ich hatte allerhand damit zu tun das alles wieder in den Gang zu bekommen. Naja meine Abschiedsgedanken kann ich immerhin noch tippen;)

Mein Monat Juni ging im allgemeinen sehr schnell zu Ende.Ich hatte eine Menge zu tun und habe eine Menge erlebt.Hoffen wir mal das dass Wetter so bleibt damit wir alle noch ein paar schöne Tage erleben werden:)

Ich wünsche euch allen noch ein wundervolley Jahr 2010 und bedanke mich bei euch allen.

Mit den aller liebsten Grüßen,Annika

Endlich ist es soweit. Ich weiß,auf welche neue Universität ich gehen werde. Ich habe lange überlegt und mit sehr vielen verschiedenen Coaches gesprochen. Jetzt ist es so weit. Ich habe mich entschlossen und suche meine letzten Dokumente zusammen, um dann so schnell wie möglich mein neues I- 20 Formular zu bekommen, sodass ich mein ebenfalls neues Visum beantragen kann.
Ich werde, so lautet mein Plan, die nächsten 3 Jahre lang in Hattiesburg, Mississippi studieren and der William Carey University.
William Carey University ist ebenfalls eine baptistische Privatuniversität wie auch schon meine letzte Universität in Missouri.
Das Basketballteam spielt in der gleichen Liga, allerdings ist es eine andere Aufteilung in den USA, da ich nun im Süden spielen werde und somit nicht zum Ligakonkurenten meiner alten Mannschaft werden kann.
Auch wenn mich Coach English schon vor einem Jahr beim Showcase in Miami hat spielen sehen, wird es eine sehr wichtige Zeit für mich gleich zu Beginn werden, da ich mich erneut in einem neuen Team behaupten muss, um endlich meine feste Mannschaft und Platz in der Mannschaft zu finden.
Aber auch wenn es hart werden wird, und noch viele Fragen bezüglich meiner Dokumente, Fachwahlen, etc. offen stehen, bin ich sehr optimistisch und freue mich auf meine Zeit im Süden der USA.
Ich bin auch schon fast wieder bereit Werne abermals für einen längeren Zeitraum zu verlassen, aber zuerst möchte ich noch gerne alle Freunde wiedersehen und die letzten Vorbereitungen treffen. Auch tut es mir nach wie vor gut wieder meine Familie um mich herum zu haben und auch dem baldigen Besuch bei meinen Großeltern sehe ich mit Spannung entgegen.
Ich bekomme von meiner Familie sehr viel Unterstützung bei meiner Entscheidung in den USA zu studieren und gleichzeitig halten sie mich auf dem Boden zurück, sodass ich nach wie vor zu schätzen weiß, wie es ist in Deutschland mit der Familie zu leben.

Ja, soweit an Neuigkeiten von mir zum Thema „Uniwechsel“ innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika.

Ich melde mich wieder.
Eure Yaila Zotzmann

"Jetzt heißt es für mich Abschied nehmen,

vielleicht für heute, für morgen oder für die Ewigkeit.

Doch was mir bleibt ist kostbar:

Die Erinnerung an all die schöne Zeit!"

 

Danke und das war’s von mir… Anna Verschaffel 🙂

 

Hallo zusammen,

nach dem gestrigen Abschluß der Achtelfinals, gönnt sich auch die Dorfzelt-Besatzung eine Pause, aber nur was die WM betrifft. Ein wesentlicher Bestandteil der Truppe ist heute in und an der Bürgerhalle im Einsatz, um alles für das bevorstehende Schützenfest vorzubereiten.
Für Nachschub ist bereits gesorgt, so das nach der Spielpause mit vollen „Tanks“ die Viertelfinals angegangen werden können.  
Von der iberischen Halbinsel mußte sich Portugal verabschieden, zu Recht, wenn auch, wen wunderts noch, durch einen Abseitstreffer. 
Jetzt will der Weltverband doch Überlegungen anstellen, um ein technisches Hilfsmittel zuzulassen.
Ist das der Anfang einer revolutionären Änderung im Fußball? 
Zeit wird es, aber man beachte, FIFA-Boss Josef Blatter ist 74 jahre alt, was ja nicht weiter schlimm ist, aber bei dem Tempo, das man Schweizern so nachsagt, und den zähen Verwaltungsapparat der FIFA hinzuzieht, könnte die Zeit doch ein wenig davonlaufen. Für Brasilien 2014 wird es eng.  
Wir schmücken heute die Halle, kümmern uns dabei mal um etwas ganz anderes als Fußball. Wird nicht ganz klappen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Nicht das Sie glauben, der S04 existiert nicht mehr, nein, alles noch da, fragt sich nur wer, wann und wie lange noch. In ein paar Stunden schließt erst die Transferliste, und außerdem tummeln sich die Jungs im Sand von Borkum. 
Nach der WM werde ich wieder einen Blick Richtung Königsblau werfen, jetzt regiert Schwarz-Rot-Gold und das Schützen-Grün

Heute geschlossen

Heute geschlossen

Ruhe im Dorf

Ruhe im Dorf

Günther allein im Zelt

Günther allein im Zelt

Hallo zusammen,

es ist ja nicht das erste mal, das ein Fußballgroßereignis mit unserem Schützenfest kolidiert. 1974 wurde Deutschland an einem Sonntag Weltmeister, 1998 war an einem Samstag im Viertelfinale Endstation, 2006, gelang Freitags der Sprung ins Halbfinale, und 2010? Wissen wir noch nicht. Was wir wissen, ist, das das Spiel in der Bürgerhalle per Beamer auf Leinwand gezeigt wird, also praktisch zwischen Ehren- und Königsschuß, denn während des Spiels wird an der Vogelstange kein Schuß abgegeben. Direkt nach Ende der Partie geht der Kampf um die Königswürde auf der Vogelwiese weiter.
Das klingt richtig nach Stress, und das Wetter wird sein übriges dazu tun, das es im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Wochenende wird.     
Darüber brauchen sich die Jungs am Kap keine Gedanken machen, die brauchen sich „nur“ um die Argentinier kümmern.
Haben ja noch ein paar Tage Zeit sich darauf vorzubereiten. 
Im Dorf-Zelt wird sich auf die beiden letzten Achtelfinals vorbereitet. Das Abendspiel hat es in sich, da wird am Ende die iberische Halbinsel zwangsläufig geteilt.
Spanien oder Portugal, einer wird früher ans Mittelmeer bzw. Atlantik reisen müssen. 
Viel wärmer als hier kann es da aber auch nicht sein.

Tschüß, bis die Tage und vielleicht eine kleine Brise

R.A.

Tipp-Orga-Dorf-Zelt-Chefs im Fachgespräch unter sich

Tipp-Orga-Dorf-Zelt-Chefs im Fachgespräch unter sich

Soßen-Geschwader

Soßen-Geschwader

…dann ist das Jahr vorbei. Heute abend werde ich also mein  Abschiedsessen vorbereiten und eventuell ein oder zwei kleine Geschenkchen basteln – steht aber noch nicht fest 😉

Jetzt bin ich aber auch schon sehr traurig. Noch einmal schlafen und dann höre ich das Spargelröllchenlied nicht mehr, werde nicht mehr von der Praktikantenfee nach Hause geschickt und den Klassiker hol ich auch nicht mehr…

schön war’s!!!