Archive for Mai, 2010

Memorare – Gedenke, gütigste Jungfrau

Gedenke, gütigste Jungfrau Maria,
es ist noch nie gehört worden,
dass jemand, der zu dir
seine Zuflucht genommen,
deine Hilfe angerufen und
um deine Fürsprache gefleht,
von dir verlassen worden sei.
Von solchem Vertrauen beseelt,
nehme ich meine Zuflucht zu dir,
Mutter Jesu Christi
und Jungfrau der Jungfrauen.
Zu dir komme ich, vor dir stehe ich
seufzend als armer sündiger Mensch.
Mutter des ewigen Wortes,
verschmähe nicht meine Worte,
sondern höre mich gnädig an
und erhöre mich.
Amen.


Maria – Die Königin

Zum Abschluss des marianischen Jahres 1954 setzte Papst Plus XII. das jüngste Marienfest ein: Maria Königin ( zunächst gefeiert am 31.Mai, nach der Kalenderreform am 22. August als Oktav zum Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel). Damit soll die königliche Würde Mariens hervorgehoben werden und die Verehrung der Gottesmutter und das Vertrauen zu ihr gemehrt werden. Die Gläubigen sollen zur Nachahmung ihrer erhabenen Tugenden angespornt und das Gebet zu ihr als Helferin der verfolgten Christen und Mittlerin des Friedens für die Welt gefördert werden. Alljährlich soll an diesem Tage die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens erneuert werden.

Maria Königin des Himmels und der Erde

Die Lauretanische Litanei rühmt die Gottesmutter u.a. als Königin der Engel, Patriarchen, Propheten, Apostel, Märtyrer, Bekenner, Jungfrauen, Heiligen, ohne Erbsünde empfangen, in den Himmel aufgenommen, des heiligen Rosenkranzes, des Friedens.
Als Gottesmutter hatte Maria eine besondere Aufgabe im Heilswirken ihres Sohnes, worauf uns die Hl. Schrift hinweist:
Hochzeit zu Kana als Fürsprecherin (Jh 2,lf), unter dem Kreuz opferte sie sich mit ihrem Sohne zum Heil der Welt als Miterlöserin (Jh 19,25). Als Mutter des Gottessohnes hat sie teil an dessen Königtum. Maria ist daher die Königin des Himmels und der Erde.

Maria hat an diesem Erlösungswerke am Menschen entschiedenen Anteil, weil sie durch Ihre Zustimmung, Muttergottes zu werden unsere Erlösung mitbewirkt hat. Durch Marias einzigartige Stellung in der Heilsgeschichte Gottes ist sie "selig zu preisen von allen Geschlechtern" (Lk 1,48). In der frühen Mariendichtung wird Maria als Mittelpunkt der menschlichen Teilhabe an der Erlösung hingestellt. Es werden besonders ihre Schönheit und Reinheit betont und verehrt. Und gerade diese Schönheit und Reinheit der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria kommt am deutlichsten im Monat Mai zum Ausdruck, in dem die Natur ihre ganze Fülle zeigt, ja eigentlich ein Abbild der Schönheit Marias darstellt und somit auf die Größe und Allmacht des himmlischen Vaters zurückzuführen ist. In der gesamten Schöpfung Gottes ist Maria das größte Werk Gottes, was die allerheiligste Dreifaltigkeit erschaffen hat. Deshalb ist es angemessen, der allerseligsten Jungfrau einen eigenen Monat zu weihen.

Der hl. Alphons Maria von Liguori, der den Redemptoristenorden gegründet hat und ein großer Marienverehrer gewesen ist, hat die Schönheit und Reinheit Mariens, doch insbesondere die unbefleckte Empfängnis, in seinem "Hymnus an die Unbefleckte" auf folgende erhabene Weise ausgedrückt: "…Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen und preisen als das schöne Morgenrot, immer geschmückt mit dem göttlichen Licht, als die auserwählte Arche des Heiles, die vor dem allgemeinen Schiffbruch der Sünde bewahrt blieb, als jene vollkommene und unbefleckte Taube, für die dein göttlicher Bräutigam dich selbst erklärt hat, als den verschlossenen Garten, der der Lieblingsaufenthalt Gottes ist, als die versiegelte Quelle, zu der der böse Feind nie Eingang fand. Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen als jene weiße Lilie, die zwischen den Dornen, nämlich den Kindern Adams, wächst, die alle von der Sünde befleckt, in der Feindschaft Gottes geboren werden, während du allein ganz strahlend rein, ganz heilig, aufs innigste von deinem Schöpfer geliebt geboren wurdest…". Wenn wir dieses Gebet des hl. Alphons lesen, dann wird uns klar die hohe Bedeutung Mariens als Maienkönigin vor Augen gestellt.

Da hab ich mich gestern noch über die Lena-Euphorie beschwert und heute habe ich dann schon den ganzen Tag einen Ohrwurm von ihrem Lied. Allerdings war ich heute wohl auch nicht die einzige, wie ich in der Schule gemerkt habe…Naja, wollen wir mal nichts mehr  dagegen sagen, schließlich war es seit langem wieder ein Riesenerfolg für die Deutschen.;)

Nun ist morgen auch der Monat Mai zu Ende und damit auch mein Bloggerdasein. Zum Schluss möchte ich mich noch bei allen Lesern bedanken!:)

 

Hallo ihr alle. Wahrscheinlich kennt mich keiner. Das liegt wohl daran, dass ich neu hier bin. Mein Name ist Sara Theimann und ich bin 16 Jahre alt.
Auf eine Anfrage kam ich dazu hier Mitglied zu werden und euch allen über mein „langweiliges“ Leben zu berichten.
Wenn ich ehrlich bin, war ich noch nie auf diesem Blog und weiß deswegen nicht so recht was hier überhaupt los ist. Deswegen schreibe ich einfach mal drauf los und sehe was so passiert.
Mal sehen! Falls ihr die Zeitung gelesen hab wisst ihr ja schon einiges paar Dinge über mich. Vor allem, dass ich gerne und viel schreibe. Das brachte mich dazu an einem Wettbewerb teilzunehmen, den ich nu schon mal gewonnen hatte. Doch dieses Jahr ist irgendwie ganz anders. Nun ja, plötzlich wird so ein Aufriss darüber gemacht. Damit hab ich gar nicht gerechnet, wie zum Beispiel diese Anmeldung hier. Sie erfolgte ganz nebenbei, als ich gerade am Arbeiten war. Oder als ich letztens Bücher bei der Bücherei im Bahnhof verlängern wollte, da kam auf einmal die Frage, ob ich nicht vielleicht bei einem Event, dass sie demnächst veranstalten eine Geschichte vorlesen könnte. Im ersten Moment war ich total überrascht, weil ich ja eigentlich nur ein Buch verlängern haben wollte und nun haben ich gleich zwei „Aufträge“ eine Geschichte zu schreiben. 🙂 Ich freu mich total.
So! Ich komme mir gerade ein bisschen blöd vor, weil ich die ganze Zeit nur so von mir schreibe und so. Eigentlich bin ich nicht das Hauptthema. OK ich hoffe ich hab jetzt nichts falsch gemacht und bis zu meinem nächsten Eintrag!!

Ich muss gestehen, dass ich vom Eurovision Songcontest nicht viel mitbekommen habe. Denn als wir gerade den Fernseher einschalteten sang Lena schon ihr Gewinner-Lied und ließ sich ordentlich feiern. Trotzdem konnte ich einige Minuten gar nicht glauben, dass sie tatsächlich Erste wurde und dachte meine Freunde wollen mich veräppeln. Doch als dann auch schon erste Berichte und Sendungen über die neue Gewinnerin liefen, nahm ich es auch endlich wahr. Mit großer Überraschung, denn schließlich war Deutschland in den letzten Jahren nie über den 5. Platz (?) hinaus gekommen.

Übrigens gibt es auch Neuigkeiten zur Hochzeit, denn ich darf mir bald ansehen wie das Kleid der Braut geschnürt wird, muss am Hochzeitstag beim Anziehen helfen 🙂 wieder ein schönes Erlebnis für mich, denn schließlich war ich diejenige die bei der ersten Anprobe mit Tränchen in den Augen da stand. Und sich beim Anblick der Braut ein Tempo schnappen musste.  

Moin zusammen,

vielleicht sollte der DFB demnächst Stefan Raab als neuen Bundescoach verpflichten, denn was der anpackt, läuft.  
Er holte mit Lena die europäische Sangeskrone nach Deutschland. Bislang sind keine Meldungen über Verletzte zu lesen oder hören, auch nicht in der Nachspiel(party)zeit. Der hats drauf.
Ich meine, so schlecht war der Kick ohne Gegenwehr gegen die Ungarn nicht, nur die Verletzung von Heiko Westermann ist mehr als ärgerlich, nicht nur für Löw. Argerlich auch die Selbsteinschätzung von Mesut Özil, der nach dem Spiel doch tatsächlich von einer guten Leistung seinerseits sprach. Also Freunde des runden Leders, wer innerhalb von sechs Minuten drei glasklare, ja tausendprozentige Dinger, nicht in den gegnerischen Kasten unterbringt, hat katastrophal gespielt, auch wenn er einräumt, das er die Bälle hätte versenken müssen.   
Testspiel hin, freundlicher Gastgeber her, das sind Übungseinheiten für den Ernstfall. Da interessiert die „gute Leistung“ nachher nicht, wenn du gegen Australien solche Chancen versemmelst, und die Jungs von „Down Under“ dann in der 90. Minute mit dem Ausgleich „Danke“ sagen für einen geschenkten Punkt.
Das gibt doch Selbstvertrauen wenn die Kugel im Netz zappelt.
Aber ich spiel mir lieber selbst etwas vor, in dem ich jetzt so zu mir sage, die Jungs heben sich das für später in Südafrika auf.
Manuel Neuer hat als Libero eine ordentliche Partie abgeliefert, da wird auch später erst mehr kommen. 
Ja und was macht Jogi jetzt? Westermann fliegt nach Hause. Nachnominieren? Und wen? Wer muß nach Hause?
Ich glaube auch schon bald, das der nächste mit vielen Bundesligatoren nach Hause muß.
Würde mich wundern wenn er bleiben darf, und Gomez in den Flieger steigen muß. 
Vierzig Tore und der Meistertitel für Leverkusen, dann hätte er vielleicht eine Chance gehabt. 
Aber ganz ehrlich, in Jogis Haut möchte ich jetzt auch nicht stecken, lieber in der von Stefan Raab, der hat das absolute Siegergen und Lena, Europas Liederkönigin. Germany feat Lena and Stefan, twelve points.

Moin, bis die Tage

R.A.

P.S.: Es war ein unterhaltsamer und torreicher Nachmittag. Büsum gewann mit 6-4. Nach sieben Minuten stand es schon 1-3, nach zwanzig 2-4, zur Pause 3-4. Verschossener Elfmeter auf Büsumer Seite. Spiel auf ein Tor, mit den ensprechenden Treffern für die Gastgeber, aber Talente Herr Witteborg, sagen wir mal so, nicht direkt für höhere Aufgaben, dezent formuliert, sind ja nur Gäste hier, und möchten wiederkommen.

Gibt es ein schöneres Ende eines Abschiedsabends als Lena beim Public-Viewing zu feiern und danach glückstrunken im Nachtbus mit der besten Freundin die drei Fragezeichen zu hören? Es war wundervoll. Morgen früh schon? Also quasi noch einmal schlafen? Ich bin dann mal packen.

Der wohl meistgenannte Name der nächsten Woche wird wohl Lena sein. Nach ihrem legendären Sieg beim Eurovision Song Contest 2010 ist der Hype um sie noch größer geworden als vorher. Ob im Radio, Fernsehen oder Internet überall ist es DAS Top-Thema. Nunja es ist nunmal seit langem wieder ein großer Erfolg für Deutschland ,aber so langsam kann ich es schon nicht mehr hören:D…

Ach und übrigens hab ich es auch geschafft mir 95Min. den Horrorfilm anzuschauen. Soo schlimm war der gar nicht;).

Da heute schon wieder Sonntag ist, ist das Wochenende fast schon wieder rum. Aber beste Aussichten für die kommende Woche: Wir haben dank des Feiertages nur bis Mittwoch Schule:).

 Somit wünsche ich allen noch einen schönen Sonntag, auch wenn das Wetter leider nicht so gut ist wie gestern…

 

Das Hochfest der heiligsten Dreifaltigkeit feiert die Kirche am Sonntag nach Pfingsten. Es wurde erst im Hochmittelalter in das liturgische Jahr aufgenommen: Papst Johannes XXII. führte es im Exil von Avignon 1334 für die ganze Kirche ein.

An diesem Sonntag nach Pfingsten wird das Gottesbild des Christentums Thema: Gott ist einer und zugleich drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Dreifaltigkeitssonntag eröffnet die Reihe der normalen Sonntage, die weder zur Oster- noch zur Weihnachtszeit gehören.

Besonders dieses Fest lenkt den Blick auf das Grundgeheimnis des Christentums, der „Dreifaltigkeit Gottes“.

Die Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit Gottes bekennen Christen jedes Mal, wenn sie z.B. das Kreuzzeichen "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" machen oder das Glaubensbekenntnis sprechen. Wir drücken damit aus, dass wir, als Gemeinde in jedem Gottesdienst uns an Gott, den Vater, durch Jesus Christus im Heiligen Geist wenden.
Am Dreifaltigkeitssonntag wird das innere Leben des dreifaltigen Gottes betrachtet. Dafür gibt es im Neuen Testament einige Zugänge. Maria hat Jesus "vom Heiligen Geist empfangen". Im Matthäusevangelium sagt ein Engel zu Joseph "denn das Kind (das Maria erwartet) ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von den Sünden erlösen" (Kap. 1,20.)
Ostern als Tag der Auferstehung wird bereits von Paulus so gedeutet:
"Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt." (Römer 8, 11)

Dieser „Gott in drei Personen“ bleibt bei aller theologischer Auslegung ein tiefes Geheimnis, dem man sich nur mit ganzem Herzen gläubig und suchend nähern kann, weil ER, Gott, unergründlich und überaus groß ist.

Einen schönen Sonntag…

Moin zusammen,

Sonne, Wasser 14 Grad, Hochwasser 13.50h, Wind 2-3 NW. Beste Aussichten für einen Strandtag.
Herrlich, auflaufendes Wasser, blauer Himmel. Treppe hinab, bis zu den Knien im Wasser. Mehr geht nicht. Die frische des Meeres ist mehr als deutlich zu spüren, zu deutlich.
Am Horizont ziehen Wolken auf.
„Das war heute Morgen auch schon so, ziehen gleich wieder weg“, hörte ich eine vertraute Stimme aus dem Nachbarstrandkorb.
Unsere Muschel steht dem Meer abgewendet, Windgeschützt.  
Ziehen gleich wieder weg, aha.
Mein Blick Richtung Nordwest lässt nichts gutes ahnen. Ich bleibe ruhig, und besorge die mittägliche Verpflegung. Der ehemals blaue Streifen wird dunkler. Ziehen schon weg. Mein leichtes Grinsen nimmt kaum zu übersehende, aber noch schwache diabolische Züge an.
Essen wie bestellt abgeliefert. Alle zufrieden. Stimmung gut. Horizont wechselt in bedrohliches Vorschwarz. 
Zieht aber wieder weg. Zunehmend bilden sich kleine Schaumkronen auf dem Wasser, unsere Strandmuschel fängt an zu flattern. „Was ist den jetzt“, kommt es mit einem bangen Unterton aus dem Strandkorb. Keiner sagt etwas, aber es zieht ja weg.    
Das Essen ist verspeist und die ersten Tropfen fallen auf unseren Windschutz. „Nanu, was soll das denn?“ fragt eine hörbar verunsicherte Strandkorbstimme.
Der Himmel jetzt tiefschwarz und verbindet sich mit einem undurchsichtigen Grau mit dem schäumenden Meer.
Ein Segelboot verlässt mutig den Hafen, ohne Segel. Möwen kämpfen gegen den Sturm. Jetzt prasselt der Regen auf alles was sich auf dem Strand befindet. Die Sturmgepeitschte See wütet gegen die Deichbefestigung. Der Strabkorb wird notdüftig mit mit einer Holzplatte gesichert, ein anderer geöffnet um unsere Utensilien vor dem Nass zu retten.   
Im strömenden Regen wird die Muschen eingepackt, und dann mit allem Mut mit Hund durch das Unwetter bis zu den schützenden, sauberen Toilettenanlagen.
Kurze Pause, es ist keine Besserung in Sicht, aber es sollte sich doch verziehen. 
Ein breites Grinsen bei allen. Immer noch gute Stimmung.  
Es schüttet Bindfäden. 
Noch wenige Meter und die simme aus dem Strandkorb ist an ihrem Domizil, naß, aber glücklich. Bis morgen.
Gut tausend Schritte später sind wir auch am Ziel. Pitschnaß, aber um eine herrliche, wenn auch überflüssige Erfahrung reicher. 
Kleidung auf die Leine, und ab unter die Dusche, herrlich. 
Und dann?  
Strahlendblauer Himmel, unglaublich.
Aber wie war das noch? 
Es verzieht sich.          
Heute sieht es auch wieder gut aus, sollte es aber doch wieder regnen und stürmen, schaue ich like a Satellite, Lahm und Neuer bis zum Klitschk.o.

Moin, bis die Tage

R.A.

P.S.: 
Ein bischen Fußball muß im Urlaub auch sein, ein bischen. Am späten Nachmittag kleines Derby: TSV Büsum – SG Wöhrden