Ich war zu Tränen gerührt, als mir eine Bekannte und ihr Freund vor einigen Tagen ein Ultraschallbild unter die Nase hielten. Es war zwar nur ein kleiner Knubbel zu erkennen und trotzdem war ich total glücklich und sah mich schon als zukünftige Babysitterin. Die kleinen Tränchen, die mir die Wangen runterkullerten, brachten auch die „werdende Mutter“ zum Weinen. 15 Minuten lang war ich im Babyrausch: Ich fragte wann man das Geschlecht erkennen könne, wann denn der Geburtstag seien würde und ob genügend Spielzeug aufzutreiben wären. Ich redete mich in Rage und schaute immer wieder den winzigen schwarz-weißen Knubbel an. Patentante Anna wäre natürlich auch nicht schlecht.

 

Und dann kam das rasche Ende meines Glücks: „Verarscht!“, sagte der Möchtegern-Vater. Und plötzlich war ich total traurig. Also doch keine Patentante und doch keine Babysitterin und doch kein Spielzeug… 🙁 „Wir haben eben am ersten April keine Zeit und wollten euch deshalb schon heute veräppeln“, hieß es dann von den beiden. Wieso sie dann auch geweint hatte, wollte ich von meiner Bekannten wissen. „Als du geweint hast, wollte ich irgendwie doch ein Baby“, antwortete sie auf meine Frage. Tja, aus der Traum vom Kind. Aber selbst wenn es gar kein Baby gibt – eins wird es bald geben und zwar RACHE!


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